DE127693C - - Google Patents
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- Publication number
- DE127693C DE127693C DENDAT127693D DE127693DA DE127693C DE 127693 C DE127693 C DE 127693C DE NDAT127693 D DENDAT127693 D DE NDAT127693D DE 127693D A DE127693D A DE 127693DA DE 127693 C DE127693 C DE 127693C
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- Germany
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- roller
- drum
- rollers
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/12—Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings
- B02C15/123—Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings with rings and interposed rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
"KAISERLIC1HEs
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Erzzerkleinerungsmaschine, in welcher
die von Zerkleinerungsrollen umgebene Hauptwalze lose in den Seitendeckeln der Trommel gelagert ist, so dafs sie sich in ihren
Lagerstellen frei bewegen kann, um ihr ganzes Gewicht bei jeder Höhenlage der unter ihr
befindlichen Zerkleinerungsrollen auf diese ungehindert einwirken lassen zu können.
Die Zerkleinerungsrollen können sich den jeweiligen Unebenheiten des Erzes in der
Trommel leicht anpassen, bleiben dabei aber ohne Unterbrechung dem Drucke der Hauptwalze
ausgesetzt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι theilweise eine Seitenansicht und theilweise
einen Schnitt der Maschine,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt derselben.
Auf der Grundplatte 2 ist die cylindrische Zerkleinerungstrommel 1 mittelst der Streben 3
befestigt. Die Trommel 1 ist seitlich durch die Deckel 4 abgeschlossen, an welchen Siebe 5
zum Austreten des genügend zerkleinerten Erzes angeordnet sind. Die Siebe können
aber auch mit den Deckeln aus einem Stück bestehen. Im Obertheil der Trommel ist in
bekannter Weise der Trichter 6 angebracht, durch welchen das zu zerkleinernde Erz eintritt.
Die Antriebswelle 8 der schweren Hauptwalze 7 tritt durch die Oeffnungen 9 der
Seitendeckel 4 und kann aufserhalb der Deckel durch Gewichte belastet werden, um die Druckkraft
der Hauptwalze zu erhöhen. Da die Oeffnungen einen gröfseren Durchmesser haben als die Welle, so erhalten die Antriebswelle 8
und die Hauptwalze freies Spiel und können sich hauptsächlich in senkrechter Richtung
bewegen. Hierdurch kann sich der Druck der Hauptwalze ungehindert auf die jeweilig
unter ihr liegende Zerkleinerungsrolle fortpflanzen.
Tritt nun Erz durch den Trichter 6 in die Zerkleinerungstrommel 1 und dreht sich die
Hauptwalze 7 in der Pfeilrichtung, dann schreiten auch die Rollen 10 in derselben
Richtung vor, wenn auch im entgegengesetzten Drehsinne zur Hauptwalze. Das zwischen den
Rollen 10, der Innenwandung der Trommel 1 und der Hauptwalze 7 befindliche Erz erfährt
einen immer stärker werdenden Druck, je mehr es sich dem untersten Punkte der Zerkleinerungstrommel
nähert, weil das Gewicht der über einander liegenden Rollen 10 die am
tiefsten liegende Rolle am meisten beeinflufst und aufserdem das ganze Gewicht der Hauptwalze
7 auf sie an diesem Punkte einwirkt. Von hier aus nimmt der zerkleinernde Einflufs
der Rollen ab.
Der ganze Zerkleinerungsprocefs findet fast ausschliefslich an der Seite statt, an welcher
das eingeführte Erz abwärts steigt, es wird aber im zerkleinerten Zustande von den Rollen 10
immer weiter geschoben, bis es die Siebe 5 erreicht, durch welche der genügend zerkleinerte
Theil austritt, während die noch zu grofsen Stücke die Trommel 1 wieder durchlaufen,
bis sie genügend zerkleinert sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Erzzerkleinerungsmaschine mit einer Zerkleinerungswalze und mit mehreren diese umgebenden Zerkleinerungsrollen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zapfen der Walze (7) lose in Oeffnungen (9) gelagert sind, deren lichte Weite gröfser ist als der Durchmesser der Lagerzapfen, so dafs die Walze (7) bei jeder Höhenlage des zu zerkleinernden Materials mit ihrem ganzen Gewicht und ihrer ganzen Belastung auf die Rollen (10) wirken kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE127693C true DE127693C (de) |
Family
ID=396271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT127693D Active DE127693C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE127693C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0159710A3 (de) * | 1984-04-26 | 1986-05-21 | Günther Unger | Verfahren und Vorrichtung zur Mahlung von schwermahlbarem Gut, insbesondere von feuchter Kohle oder Koks |
| EP0233978A1 (de) * | 1985-11-22 | 1987-09-02 | Rollny, Harry | Vorrichtung zum Mahlen von schwer mahlbarem Gut |
-
0
- DE DENDAT127693D patent/DE127693C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0159710A3 (de) * | 1984-04-26 | 1986-05-21 | Günther Unger | Verfahren und Vorrichtung zur Mahlung von schwermahlbarem Gut, insbesondere von feuchter Kohle oder Koks |
| EP0233978A1 (de) * | 1985-11-22 | 1987-09-02 | Rollny, Harry | Vorrichtung zum Mahlen von schwer mahlbarem Gut |
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