DE479129C - Kinematographischer Projektionsapparat mit optischem Ausgleich durch zwei Linsenkraenze - Google Patents

Kinematographischer Projektionsapparat mit optischem Ausgleich durch zwei Linsenkraenze

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DE479129C DEH106370D DEH0106370D DE479129C DE 479129 C DE479129 C DE 479129C DE H106370 D DEH106370 D DE H106370D DE H0106370 D DEH0106370 D DE H0106370D DE 479129 C DE479129 C DE 479129C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
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Description

  • Kinematographischer Projektionsapparat mit optischem Ausgleich -durch zwei Linsenkränze Die Erfindung betrifft solche kinematischen Apparate, bei welchen der optische Ausgleich durch zwei in entgegengesetzter Richtung umlaufende, einander in der optischen Achse überschneidende Linsenkränze bewirkt wircl, bei denen aber nur eine beschränkte, zentral zur optischen Achse gelegene Fläche ausgenutzt wird. Derartige Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß durch das allmähliche Eintreten der Ausgleichlinsen in den Strahlengang des ,Lichtes eine Verzerrung und damit ein Flackern des projizierten Bildes eintritt.
  • Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch behoben, daß die zwischen dem Objektiv und den Linsenkränzen angeordnete Blendscheibe symmetrisch zur optischen Achse oben und unten mit V-förmigen, nach der optischen Achse zu vorspringenden Winkeln versehen ist, welche diejenigen Stellen der sich überschneidenden Linsenkränze abdecken, welche die Verzerrung und das Flackern des Bildes verursachen.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt: Abb. r ist eine Vorderansicht der Vorrichtung; Abb. z ist eine Vorderansicht, wobei das vordere Gehäuse nebst- Objektiven abgenommen ist; Abb.3 ist ein Querschnitt nach 3-3 der Abb. r, in Pfeilrichtung gesehen; Abb. q. ist ein Querschnitt nach q.-q. der Abb. r ; Abb.5 ist ein Querschnitt nach 5-5 der Abb. 6; Abb. 6 ist eine Seitenansicht von links und zeigt insbesondere die Antriebsvorrichtung der Ausgleichelemente; Abb. @ ist eine Ansicht der hinteren Blendscheibe; Abb. 8 ist ein Schema für die Bestimmung von Gestalt und Größe der Öffnung der Blendscheibe.
  • Die Antriebswelle 20 für die Linsenkränze erhält ihren Antrieb von der Hauptantriebswelle q. unter Vermittlung der Vorgelegezahnrä.der 5, 17' 18, 19 (Abb. 6), und zwar werden die Linsenkränze in entgegengesetzten Richtungen in Drehung versetzt. Das Verhältnis der Antriebsräder zueinander ist ein solches, däß, während ein Filmbild durch die optische Achse bewegt wird, zugleich ein Paar komplementärer Linsensegmente durch die optische Achse hindurchgeht. Die Welle 2o ist in dem Gehäuse der Vorrichtung, welches auf der Grundplatte r steht, in Lagern (Abb. 5) gelagert, welche in den unteren Teilen der Schneckenradgehäuse 2q., z5 angeordnet sind. In dem Gehäuse 24 sind Buchsen 29, 3o befestigt, welche das linke Ende der Welle 2o lagern und die Schnecke 3 i in Eingriff mit dem Schneckenrad 32 halten. In dem unteren Teil des zweiten Gehäuses 25 sind ebenfalls Buchsen 33, 34 gesetzt, die mit Innengewinde versehen sind, in welche Buchsen 3:5, 36 eingeschraubt sind. Die Buchsen 35, 36 stoßen gegen die abgesetzten Enden der Schnecke 37, welche auf der Welle 2o angebracht sind, an und halten die Schnecke 37 in Eingriff mit dem Schneckenrad 38. Die Buchsen 35, 36 weisen sechskantige Enden 35a bzw. 36a auf zum Einschrauben der Buchsen. Durch diese Gewindebuchsen kann die Welle 2o etwas nach links oder rechts verschoben werden, um die überlappenden komplementären Linsensegmente 56 zu den winkelförmigen Ausschnitten 8o, 81 der weiter unten erwähnten Blendscheibe 79 genau einstellen zu können. In eingestellter Lage werden die Buchsen 35, 36 durch Sicherungsmuttern 40 gehalten.
  • Die Schneckenräder 32 und 28 sind auf den Wellen 42, 43 befestigt, und die Naben der Räder sitzen drehbar in den Wandungen der Gehäuse 24, 25. Auf den Wellen 42, 43 sitzen ringförmige Armkreuze 54, 55 (Abb. 2 und 3), deren jedes eine ringförmige Glasscheibe trägt, die aus einer Anzahl gleichförmiger Segmente 56 mit gleichen Brennweiten besteht. Die einzelnen Segmente 56 sind aus einer Linsenplatte geschnitten, und die Segmente sind auf den Armkreuzen 54, 55 so angeordnet, daß ihre optischen Mittelpunkte von einer gemeinsamen Achse gleich weit entfernt sind. Zur Befestigung der Linsensegmente 56 an den Armkreuzen 54, 55 ist eine Anzahl Klemmen 57, die gleich der Anzahl der Segmente 56 ist, auf den Armkreuzen 54,55 angeschraubt. Durch Anziehen der Schrauben 58 werden die dazwischengeschobenen Segmente festgeklemmt und bilden so die beiden Linsenkränze. Die Linsenkränze sind in der Vorrichtung so angeordnet, daß die gekrümmten Flächen der Segmente 56 einander gegenüberliegen und daß-diese Segmente sich in der Zone um die optische Achse herum bei der Drehung der Scheibe einander überlappen. Die Segmente 56 weisen geschliffene radiale Kanten auf, die genau aneinanderpassen, so daß ein vollständiger Ring entsteht. Jedes Segment 56 hat an der gewölbten Seite eine ebene Fläche, über welche die Klemmen 57 passen und die parallel zu der nicht gekrümmten Fläche der Linse verläuft. Dadurch wird erreicht, daß die geraden Flächen der Segmente in einer gemeinsamen Ebene liegen, die senkrecht zu der Welle verläuft, auf der sie angeordnet sind. Die Kreise, welche durch die optischen Mittelpunkte der Segmente gehen, verlaufen durch die optische Achse des Kinematographen. Die relativen Winkellagen der komplementären Linsensegmente jeder Scheibe sind derart, daß ihre optischen Mittelpunkte gleichzeitig in die optische Achse kommen.
  • In dem Gehäuse 66 (Abb. 4) sitzt verschiebbar ein Rohr 75, dessen Innenseite am rückwärtigen Ende mit Gewinde versehen ist, um den Tragring 76 des Objektives 77 aufzunehmen. Zwischen diesem Objektiv und den beiden Linsenkränzen 56 ist im Objektivteil 66 eine Blendscheibe 79 befestigt. Diese hat eine Öffnung 78, welche im großen und ganzen kreisförmig ist, jedoch mit Ausnahme zweier V-förmiger, nach der Achse zu vorspringender Winkel 8o, 8 i an der oberen und unteren Seite der Öffnung (Abb.7). Diese Winkel sind so angeordnet, daß sie die in den Strahlengang des Lichtes eintretenden Stellen der komplementären Linsensegmente verdecken, bis sie die freie Lichtstrahlenzone erreichen, wodurch, wie eingangs erwähnt, die durch diese Stellen hindurchgehenden und eine Verzerrung des Bildes bewirkenden Lichtstrahlen abgeblendet werden und somit das Flackern des projizierten Bildes verhindert wird.
  • Im vorderen Teil des Objektivgehäuses 66 sitzt verschiebbar ein Rohr 82, dessen vorderes Ende mit Gewinde versehen ist, um einen Ring 83 aufzunehmen, in welchem die vordere Blendscheibe 84 angebracht ist. Diese hat eine Öffnung 85, deren Seiten entsprechend der Krümmung der Umfänge der sich drehenden Linsenkränze 56 gebogen sind. In senkrechter Richtung nimmt die Öffnung 85 allmählich nach der Mitte zu ab (Abb. i), so daß ähnliche winkelartige Vorsprünge wie die Winkel 8o, 8 i der Blendscheibe 79 vorhanden sind. Abb.2 und 8 zeigen, daß die radialen Kanten eines Paares komplementärer Linsensegmente der Linsenkränze 56 nur in der wagerechten Linie, welche die Wellen 42, 43 verbindet, miteinander in .Deckung liegen. Für alle anderen Stellungen innerhalb der Lichtzone schneiden sich die radialen Kanten. Der so gebildete Winkel zwischen den radialen Kanten und der genannten wagerechten Linie ist proportional der Entfernung des Schnittpunktes der Verlängerungen der radialen Kanten von der optischen Achse. Die von diesen Winkeln eingeschlossenen Flächen und die Teile der äußeren Peripherie der Scheiben, welche sie abschneiden, wirken schädlich auf die Schärfe des projizierten Bildes, solange diese Flächen innerhalb der Zone der Lichtstrahlen liegen. Innerhalb dieser Zone sind nämlich die Linsensegmente der Linsenkränze 5'6 nicht komplementär, sondern stören den Bilddurchgang.. Um diese schädlichen Flächen abzudecken, sindfernerundurchsichtigeFlecken 61 an dem Umfang der Linsenkränze symmetrisch zu den radial aneinander stoßenden Kanten der Linsensegmente §6 angeordnet. Die Begrenzungskanten dieser Flecken verlaufen von den Linsensegmenten schräg nach außen in einem solchen Winkel, daß bei einem bestimmten Winkel B die oberen Kanten der Flecken 61 sich mit den Schenkeln des oberen Winkels 8o der Blendscheibe 79 decken, wenn die Flecken sich gerade von diesem V-förmigen Ausschnitt entfernen, und daß sich die unteren 'Kanten der Flecken 61 mit den Schenkeln des unteren Winkels 81 der Blendscheibenöffnung decken, wenn die Flecken gerade # anfangen, diesen unteren V-förmigen Ausschnitt der Blendscheibe 79 zu überlappen. Dabei wird der Winkel B gebildet aus der Verbindungslinie der beiden Achsen der Wellen qz und 43, welche auch durch die optische Achse des Apparates geht, und den Verbindungslinien jener beiden Achsen der Wellen ¢2 und 43 mit den beiden der optischen Achse am nächsten liegenden Scheitelpunkten der einwärts springenden V-förmigen Teile 8o, 81 der Blende 79. Treten nun also die Linsensegmente mit den undurchscheinenden Flecken zuerst in die Lichtzone ein, so überlappen sich die undurchsichtigen Flecken und decken somit die schädlichen Strahlen der Linsen ab. Beim Verlassen der Lichtzone findet das überlappen an der gegenüberliegenden Seite der radialen Kanten statt. Die Flecken müssen also gleiche Flächen an gegenüberliegenden Seiten der radialen Kanten abdecken. Der von den Seiten der Flecken eingeschlossene Winkel ist doppelt so groß wie der Winkel A (Abb. 8), welcher von einem Linsensegment gebildet wird.
  • Die wirksame Öffnung für die in die optische Achse eintretenden komplementären Linsensegmente liegt, wenn diese sich nach unten bewegen, zwischen der Kante des V-förmigen Vorsprungs 8o und den oberen Kanten der undurchsichtigen Flecken. In gleicher Weise ist die wirksame Öffnung für die in der optischen Achse befindlichen Linsen zwischen den unteren Kanten der undurchsichtigen Flecken und der Kante des unteren V-förmigen Vorsprunges 8 i eingeschlossen. Da nun die Größe der periodischen Abweichung-der äquivalenten Brennweite, welche bekanntlich allen drehenden, optischen Ausgleichsystemen anhaftet, eine Funktion des Winkels B ist, so besteht die Wirkung der V-förmigen Vorspränge darin, diese periodische Abweichung der äquivalenten Brennweite auf eine zu vernachlässigende Größe zu reduzieren. Bei der Bestimmung der Kantengröße der V-förmigen Vorsprünge muß die Beeinträchtigung der Lichtstärke in Betracht gezogen werden.
  • Durch Verkleinerung der Summe der Winkel A und B (Abb.8) wird das Flimmern des projizierten Bildes weitgehend verhindert. In dieser Hinsicht ist es besonders vorteilhaft, die Linsensegmente 56 in solcher Anzahl vorzusehen und die V-förmigen Winkelausschnitte 8o, 8 i der Blendscheibe 79 so anzuordnen, daß die Summe der Winkel A, B nicht mehr als 29° beträgt, da alsdann die Schwankungsweite eines Bildes, das einen Schirm von-4m2 bedeckt, nicht mehr als o,6 cm und daher kaum sichtbar ,ist.

Claims (3)

  1. IJATENTANSI'Rt)C:1113: i. Kinematographischer Projektionsapparat, bei welchem der optische Ausgleich durch zwei in entgegengesetzter Richtung umlaufende, einander in der optischen Achse überschneidende Linsenkränze bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Objektiv (66,77) und den Linsenkränzen(56) angeordnete Blendscheibe (79) symmetrisch zur optischen Achse oben und unten mit V-förmigen, nach der Achse zu vorspringenden Winkeln (8o, 8i) versehen ist.
  2. 2. Projektionsapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl undurchsichtiger Flecken (61) am Umfang der Linsenkränze symmetrisch zu den radial aneinänderstoßenden Kanten auf den Linsen (56) angeordnet sind und die Begrenzungskanten dieser Flecken von den Linsenkanten schräg nach außen in einem solchen Winkel verlaufen, daß die oberen Kanten der Flecken (61) sich mit den Schenkeln des oberen Winkels (8o) der Blendscheibe(79) decken, wenn die Flecken sich gerade von diesem V-förmigen Ausschnitt entfernen, und daß sich die unteren Kanten der Flecken (61) mit den Schenkeln des unteren Winkels (81) der Blend- , scheibenöffnung decken, wenn die Flecken gerade anfangen, diesen unteren V-förmigen Ausschnitt der Blendscheibe (79) zu überlappen.
  3. 3. Projektionsapparat nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsensegmente (56) in solcher Anzahl vorgesehen und die V-förmigen Winkelausschnitte (8o, 8i) der Blendscheibe (79) so angeordnet sind, daß die Summe des durch einen Linsenabschnitt gebildeten Winkels (A) und des Winkels (B), welcher i zwischen den beiden vom optischen Mittelpunkt der Linse durch die optische Achse und den Scheitel der Winkelausschnitte (8o bzw. 81) gehenden Radien gebildet wird, nicht mehr als 29° beträgt. ¢. Projektionsapparat nach Anspruch i bis 3, bei welchem die Linsenkränze auf einem Paar paralleler Wellen (q.2, 43) sitzen, die durch Schneckenräder (3z, 38) von Schnecken (31, 37) einer Antriebswelle (2o) in Umlauf gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daB zwecks genauer Einstellung überlappender komplementärer Linsensegmente (56) zu den winkelförmigenAusschnitten (8o, 8i) der Blendscheibe (79) dieAntriebswelle (2o) axialverschiebbar angeordnet ist.
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