DE478362C - Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Entfettung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Entfettung

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DE478362C
DE478362C DER73208D DER0073208D DE478362C DE 478362 C DE478362 C DE 478362C DE R73208 D DER73208 D DE R73208D DE R0073208 D DER0073208 D DE R0073208D DE 478362 C DE478362 C DE 478362C
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Germany
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DER73208D
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Riedel & Co Fabrik fur Chem T
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Riedel & Co Fabrik fur Chem T
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F7/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic removal of material from objects; Servicing or operating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

  • Verfahren, und Vorrichtung zur elektrolytischen Entfettung Bei den bekannten elektrolytischen Entfettungsbädern wird durch den elektrischen Strom eine kräftige Gasentwicklung erzeugt, die eine Verseifung der an der vorgeschliffenen oder polierten= Ware haftenden Fette bewirkt.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die dabei an der Oberfläche sich bildende Schicht von Schmutz- und Fettstoffen durch ständiges Abziehen der Entfettungsflüssigkeit von der Badoberfläche zu entfernen und die abgezogene Flüssigkeit in einem besonderen Behälter durch Verminderung der Fließgeschwindigkeit von diesen Schmutzstoffen zu trennen. Auch hat manbereits durch Kreisenlassen der Entfettungsflüssigkeit im Badbehälter gegen eine in diesem angeordnete Zwischenwand die Entfernung der obenauf schwimmenden Fett- und Schmutzstoffe durchgeführt.
  • Bei starkem Durchsatz in den Bädern hat es sich gezeigt, daß eine sehr starke Flüssigkeitsströmung erforderlich ist, um besonders große Bäder an der Oberfläche sauber zu halten. Diese Strömung bewirkt jedoch wieder eine Gefährdung für leichte, an bekannten baum- und rahmenförmigen Gestellen aufgehängte Teile, die beim Herausnehmen abgelöst und abgetrieben werden.
  • Die Erfindung bezweckt eine fettreiche Entnahmemöglichkeit der Ware aus dem Bade auch bei starkem Durchsatz. Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel im Auf- und Grundriß. a ist der Ringbadbehälter mit Doppelboden und Bodenkörpern b und c und ringförmigen Überlaufabteil d, dessen Außenwand am oberen Ende die Schlitze e und am Boden die beiden ' Durchtrittsöffnungen f und g trägt. Die beiden Hähne h ermöglichen ein Ablassen der Bodenkörper b und c und Hahn i ein Ablassen des Schaumes durch Rohr k aus dem inneren Ringkörper d.
  • Die beiden Saugrohre i der Druckluftflüssig= keitspumpen vermitteln den Transport der entschäumten Flüssigkeit. Der Antrieb des mittleren, die Kathodenstange tragenden Drehgestells erfolgt zwischen den beiden Bodenkörpern b und c hindurch. Dieser freie Raum dient ebenfalls zur Stromzuführung nach dem Warenring m und dem inneren Anodenring n.
  • o ist eine Zwischenwand, die mit dem äußeren Ringmantel P und dem mittleren q fest verbunden ist. r und s sind zwei in der Höhe des Badspiegels liegende Rohre, die nach unten ebenfalls als schnelle Trennungswände ausgebildet sind und in der Mitte nur eine schmale Passage frei lassen, durch die die von m transportierten Normalhaken mit der daran exponierten Ware Wa in den durch o, y und s abgegrenzten Raum des Entfettungsringbades eingeführt und hier herausgenommen werden können.
  • Die Arbeitsweise des Bades ist nun folgende Die zu entfettenden schmutzigen Teile werden bei I in das Bad eingehängt und der Wirkung des Stromes und des stark alkalischen Elektrolyten ausgesetzt. Der in Richtung des Pfeiles verlaufende Transport benötigt zu einem Umlauf etwa 3 Minuten. In der Nähe der Einhängestelle wird nun die Schaumentwicklung infolge der nach dem Einhängen in großer Menge abgestoßenen verseiften Fette und anderer Schmutzpartikelchen in reichem Maße auftreten. Im Laufe der Entfettungsdauer von etwa 3 Minuten wandert die Ware in der Richtung des Pfeiles. Je weiter der Transport fortschreitet, desto geringer wird die vorhandene Menge verseifbaren Fettes und Schmutzes sein, so daß nach einer Drehung des Drehgestelles um 270' der Gegenstand vollkommen fettfrei ist. Es ist bekannt, daß beim Einblasen von Luft oder bei einer Gasentwicklung in einer Flüssigkeit an der Oberfläche nur dann Schaum gebildet wird, wenn die Flüssigkeit feste Bestandteile und allgemein solche Stoffe enthält, die sich in ihr nicht lösen.
  • Infolgedessen entsteht auch im letzten Drittel des Entfettungsringbades kein Schaum. Durch die beiden Druckluftflüssigkeitspumpen i wird ein Kreislauf des Elektrolyten durch den inneren Ringkörper d, die Bodenräume b und c und die Saugrohre l erzielt. Durch die aus b und c heraufgepumpte Flüssigkeit wird das Volumen in a vergrößert, so- da,ß es zum Überlaufen durch die Schlitze e nach dem inneren Ringkörper d kommt. Dadurch wird die Flüssigkeit in b und c immer wieder ergänzt.
  • Die von den Pumpen geförderte Flüssigkeit wird entgegen der Transportrichtung der Ware durch die entsprechend gerichteten Auslaufstutzen hinausgedrückt, so daß sich an der Oberfläche eine spiralförmige Bewegung nach dem Zentrum hin ergibt. Der gebildete Schaum wird durch die Schlitze e selbsttätig entfernt, da die Gasblasen in dem Raume d zerplatzen. Hier findet ferner eine Abscheidung des festen Schmutzes statt, denn dieser lagert sich infolge der durch die großen Bodenräume b und c erzielten Geschwindigkeitsverminderung amBoden der letzteren ab. Durch die Hähne i und k läßt sich der Schlamm bequem ablassen. Das obengenannte Gegenstromprinzip der entfetteten Ware wird ferner durch die in Höhe des Flüssigkeitsspiegels liegenden Luftdüsen t an x und s unterstützt, die die fett- und schmutzfreie Entnahmezone zwischen o, y und s gegen das Eindringen der an der Oberfläche schwimmen,denVerunreinigungen absperren. Der Durchlaß zwischen y und s ist nur so breit, daß die am Warenträger m hängenden Normalhaken gerade hindurch können. Die Entnahme kann also in dieser abgegrenzten Zone von Hand oder durch mechanische Vorrichtungen unter den oben zur Bedingung gestellten Sicherheiten ohne weiteres erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren, um die fettfreie Entnähme von Gegenständen aus ringförmigen elektrolytischen Entfettungsbädern zu gewährleisten, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anordnung mehrerer schaumabweisender, an sich bekannter Zwischenwände (o, y, s) und Kreisenlassen der Badflüssigkeit gegensinnig zur Drehrichtung der Waren der Teil der Badoberfiä.che, aus welchem die Ware nach der Behandlung entnommen wird, schaum- und fettfrei erhalten bleibt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Behälter zwecks Abscheidung des von der Ware abgestoßenen Schmutzes als Doppelzylinder mit einem Doppelboden versehen ausgebildet ist, durch dessen innere Ring- (d) und Bodenräume (b, c) der Flüssigkeitsumlauf und die Schlammtrennung erfolgt. ' -3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von Rohren mit Luftdüsen über den Zwischenwänden (x und s), durch welche mittels eines Luftstromes die schaumabweisende Wirkung der Zwischenwände verstärkt wird.
DER73208D 1927-12-24 1927-12-24 Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Entfettung Expired DE478362C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6213462B1 (en) 1998-06-26 2001-04-10 Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft Chain conveyor for a sheet-processing printing machine; and a printing machine having the chain conveyor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6213462B1 (en) 1998-06-26 2001-04-10 Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft Chain conveyor for a sheet-processing printing machine; and a printing machine having the chain conveyor

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