DE478192C - Verfahren zur Herstellung von Phthalsaeureanhydrid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phthalsaeureanhydrid

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DE478192C
DE478192C DEV19749D DEV0019749D DE478192C DE 478192 C DE478192 C DE 478192C DE V19749 D DEV19749 D DE V19749D DE V0019749 D DEV0019749 D DE V0019749D DE 478192 C DE478192 C DE 478192C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/31Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting
    • C07C51/313Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting with molecular oxygen

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Phthalsäureanhydrid Zur Oxydation organischer Stoffe mittels Luftsauerstoff wurden bereits Katalysatoren, die aus Oxyden des Vanadins oder anderen Oxyden solcher Metalle bestehen, die im Stande sind, mehrstufige Oxyde zu bilden, vorgeschlagen, die entweder für sich oder zusammen mit verschiedenen Trägern, wie Bimsstein, Kohle, auch Metallen, wie Nickel, Eisen, Aluminium besonders in grießiger und oberflächenreicher Form verwendet wurden.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß für die katalytische Oxydation von Naphthalin zu Phthalsäure mit Luft oder sauerstoffhaltigen Gasen überraschenderweise solche Katalysatoren besonders geeignet sind, die aus Oxyden des Vanadins, Wolframs, des Molybdäns und Urans, in Kombination mit glatten, zweckmäßig polierten Flächen von geeigneten Metallen bzw. Legierungen bestehen. Wenn die verwendeten Metallkomponenten oberflächlich rauh sind oder geworden sind oder gar grießige Beschaffenheit aufweisen, sinkt die Ausbeute an Phthalsäureanhydrid beträchtlich, so daß neben wertlosen Verbrennungsprodukten nur 2o bis 30 % Phthalsäureanhydrid erhalten werden, während unter Verwendung glatter Metallflächen Ausbeuten zwischen 8o bis 9o% erzielbar sind. Als Legierungen, die als blank polierte Späne oder Mulden u. dgl. angewendet werden, eignen sich besonders die Legierungen des Aluminiums mit den Metallen der zur Anwendung gelangenden Oxyde, also besonders Aluminiumvanadin-, Aluminiumwolfram-, -- Aluminiummolybdänlegierungen, aber auch andere Metalle und Legierungen, sofern sie unter den Reaktionsbedingungen nicht angegriffen und rauh werden, wie z. B. Chromlegierungen, Silberlegierungen, besonders solche, welche die genannten Metalle Vanadin, Wolfram, Molybdän und Uran in- Legierungen enthalten. Auf diese Metalle bzw. Legierungen werden die Oxyde bzw. ihre Gemische beispielsweise durch Aufschmelzen aufgebracht.
  • Ausführungsbeispiel 126M3 Luft, welche mit 5,o4 kg Naphthalin beladen sind, werden mit einer Stundengeschwindigkeit von 3,5 m3 bei einer Temperatur von 46o bis q.70° C über eine Kontaktmasse geleitet, die folgendermaßen hergestellt wird. Aus blank poliertem Blech, aus reinem Aluminium oder aus einer Aluminiumvanadinlegierung werden etwa i mm starke Stücke bzw. Schnitzel, die zweckmäßig schwach gebogen oder gekrümmt werden, geschnitten. Mit Hilfe eines Sieblöffels aus Aluminium werden diese Schnitzel kurz in geschmolzene Vanadinsäure oder in ein Gemenge von geschmolzenem Vanadinpentoxyd und Vanadintetroxyd eingetaucht. Das Einbringen des Metalls in die geschmolzene Oxydmasse kann mehrere Male nacheinander erfolgen und geschieht zweckmäßig so oft, bis die Beladung des Metalls an Vanadinoxyd etwa 3 % beträgt. Die Kontaktmasse wird in einer Menge von etwa i, 5 kg in ein Metallrohr aus Aluminiumvanadinlegierung gefüllt. Die mit Naphthalin beladene Luft streicht von oben nach unten durch das Rohr, wobei das Naphthalin zu Phthalsäureanhydrid oxydiert, wird, von dem q.,87kg aus den Reaktionsgasen in. reiner Form gewonnen werden können. Es entspricht dies einer Ausbeute von 83,5 %.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Phthalsäureanhydrid aus Naphthalin mittels Sauerstoff oder sauerstoffhaltigen Gasen in Gegenwart von Oxyden des Vanadins oder anderen Metallen, die imstande sind, mehrstufige Oxyde zu bilden, gekennzeichnet durch die Anwendung von Kontaktmassen, die Katalysatortnäger mit polierten oder glatten Metallflächen, vorzugsweise aus Legierungen des Aluminiums mit den Metallen der angewandten Oxyde, enthalten.
DEV19749D 1924-12-13 1924-12-13 Verfahren zur Herstellung von Phthalsaeureanhydrid Expired DE478192C (de)

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