DE478147C - Vorrichtung zum Antrieb von Schmierkolbenpumpen - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Schmierkolbenpumpen

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DE478147C
DE478147C DEW71993D DEW0071993D DE478147C DE 478147 C DE478147 C DE 478147C DE W71993 D DEW71993 D DE W71993D DE W0071993 D DEW0071993 D DE W0071993D DE 478147 C DE478147 C DE 478147C
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DE
Germany
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piston
ratchet
piston pumps
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Expired
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DEW71993D
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HERMANN WINTZER METALLGIESSERE
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HERMANN WINTZER METALLGIESSERE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive
    • F16N13/12Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive with ratchet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Antrieb von Schmierkolbenpumpen Es ist beim Schmieren der Kolben von Kraftmaschinen bereits der Versuch gemacht worden, den Schmierstoff in dem Augenblick zuzuführen, in dem die Schmieröffnung des Arbeitszylinders durch die Kolbenringe abgecleckt wird. Die bekannte Einrichtung eignet sich jedoch nur für ganz langsam laufende Maschinen, da das öl während einer verhältnismäßig langen Zeitdauer in den Arbeitszylinder eintritt. Würde diese Einrichtung bei schnell laufenden Maschinen benutzt, so wäre es unvermeidlich, daß der größte Teil des Schmierstoffes vom Kolben nicht aufgefangen wird und daher in den Zylinder tropft. Dieser Nachteil kann nur vermieden werden, wenn der Schmierstoff in der betreffenden Kolbenstellung mit einem kurzen Stoß dem Arbeitszylinder zugeführt wird, so da13 der über die Schmieröffnung hinstreichende Kolben die gesamte Schmierstoffmenge zwischen den Kolbenringen aufnimmt. Aus diesem Grunde benutzt die Erfindung für den Schmierpumpenantrieb einen durch eine Ratsche absatzweise angetriebenen Nocken, der in eine Gabel am Kolben der Schmierpumpe eingreift. Erfindungsgemäß wird dieses als Antrieb von Schmierkolbenpumpen bekannte Getriebe für seinen Bestimmungszweck besonders geeignet gemacht durch im Querschnitt dreieckige Ausbildung des Nockens in Verbindung mit totem Gang in der Ratsche, wodurch bewirkt wird, daß nur während eines ganz geringen Teiles der Schwingung des Ratschenschalthebels eine Einwirkung auf das Ratschenschaltrad erfolgt.
  • In der Zeichnung sind die wesentlichen Teile der Vorrichtung dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Schmierpumpenantrieb bei angehobenem Kolben und Abb. a die zugehörige Stellung eines Zahnschaltwerkes. Die Abb. 3 und 4. sind den Abb. i und, z entsprechende Ansichten bei niedergedrücktem Kolben.
  • Die Vorrichtung rnuß drei Forderungen erfüllen, wenn in weitgehendstem Maße C)1 gespart werden soll, ohne daß sich dabei Schwierigkeiten im Betriebe ergeben. Erstens darf das 01 nur jeweils nach einer vorher genau festgelegten Zahl von Kolbenhüben in den Zylinder treten, zweitens muß es mit einem Ruck eingespritzt werden, und drittens muß die Einführung dann erfolgen, wenn sich der Kolben .genau über der Oleintrittsöffnung befindet, wobei die Eintrittstelle den Betriebsbedürfnissen entsprechend jeweils festgelegt werden kann. Um diesen Ansprüchen zu genügen, sind die Steuer- und Antriebselemente der Olpumpe in folgender Weise ausgebildet Unter der Annahme, daß das Öl nach jedem sechsten Kolbenhub eingespritzt werden soll, ist auf die Pumpenantriebswelle a ein z. B. sechszähniges Zahnrad b aufgekeilt, das durch den Ratschenhebel c mit der Sperrklinke d bei jedem Hub des Kolbens um ein Sechstel seines Umfanges gedreht wird. Die Ratsche hat, wie Abb, 2 erkennen läßt, toten Gang, dessen Zweck weiter unten erklärt wird. Der (51pumpenkolben e endet in einer Gabel f, gegen deren Innenflächen f 1 und f 2 der auf einer mit der Antriebswelle a fest verbundenen Scheibe g sitzende Nocken h drückt, so daß dadurch der Kolben e gehoben und gesenkt wird. Da die Welle a von der Ratsche ruckweise gedreht wird, so befindet sich die Pumpenwelle nicht dauernd in Bewegung, sondern der Nocken h. rückt innerhalb der Gabel f während zweier Hübe des Maschinenkolbens zweimal weiter, ohne die Gabel zu verschieben. Er befindet sich dann beispielsweise in der Stellung nach Abb. r, die der oberen Totpunktlage entspricht. Es sei angenommen, daß die Ölung des senkrecht auf und ab beweglichen Maschinenkolbens in seiner unteren Totstellung erfolgen soll und der Maschinenkolben bei der Stellung des Ratschenhebels c gemäß Abb. 2 seine obere Totlage einnimmt. Der bei jedem Kolbenhub der Kraftmaschine eine Schwingung ausführende Ratschenhebel c belegt sich nun bei abwärts gehendem Maschinenkolben in der Pfeilrichtung nach Abb.2 und drückt zunächst wegen seines toten Ganges noch nicht auf einen Schaltradzahn. Ist vom Maschinenkolben etwa die Hälfte des Hubes zurückgelegt, so kommt die Sperrklinke d in Arbeitsstellung und dreht mit einem Ruck die Welle a aus der Stellung nach Abb. z und 2 in diejenige nach Abb. 3 und 4. Das zusamn iengepreßte Öl wird genau in dem Augenblick in den Arbeitszylinder der Kraftihaschine eingespritzt, in dem sich die Kolbenmitte über der ölaustrittsöffnung befindet, kann sich also bei der Weiterbewegung des Kolbens zwischen den Kolbenringen verteilen und sie mit einer feinen Ölhaut überziehen. Bei 'den beiden nächsten Hüben dies Maschinenkolbens dreht sich zwar der Nocken h ruckweise weiter, der Pumpenkolben behält jedoch seine Stellung nach Abb. 2 bei. Beim dritten Hub des Maschinenkolbens folgt der Saugtakt des Pumpenkolbens, dann kommen wieder zwei Ruhepausen, in denen der Nocken in die Stellung nach Abb. z vorrückt, und nun beginnt das geschilderte Spiel von neuem. Da die Bewegung des Nockens h. zwangläufig von der Bewegung des Maschinenkolbens abhängt, so besteht die Gewähr, daß das Öl nach der vorher festgelegten Hubzahl bei einer ganz bestimmten Kolbenstellung eingespritzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Antrieb von Schmierkolbenpumpen mit einem durch eine Ratsche absatzweise antreib-baren umlaufenden Nocken, der mit Spiel in eine am Pumpenkolben befestigte Gabel eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der \Tocken (h) im Querschnitt Dreiecksform und die Ratsche toten Gang besitzt.
DEW71993D 1926-03-19 1926-03-19 Vorrichtung zum Antrieb von Schmierkolbenpumpen Expired DE478147C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993022304A1 (en) * 1992-05-05 1993-11-11 Smithkline Beecham Plc Phenylderivate as inhibitors of atp citrate lyase

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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