DE47805C - Maschine zum Zerkleinern von Berggut - Google Patents

Maschine zum Zerkleinern von Berggut

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DE47805C
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DE
Germany
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chamber
crushing
machine
air
opening
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47805D
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English (en)
Original Assignee
G. RAYMOND und A. RAYMOND in Chicago, Illinois, V. St. A
Publication of DE47805C publication Critical patent/DE47805C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0012Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain)
    • B02C19/005Devices for disintegrating materials by collision of these materials against a breaking surface or breaking body and/or by friction between the material particles (also for grain) the materials to be pulverised being disintegrated by collision of, or friction between, the material particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Illinois, V. St. A.).
Die dargestellte Maschine dient zur Zerkleinerung von Berggut durch gegenseitigen Stofs oder Zusammenprallen der Theilchen des Berggutes.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht, zur Hälfte im Schnitt der Maschine; ,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2, Fig. ι und 3; die Luftrohre sind theilweise abgebrochen;
Fig. 3 eine Endansicht;
Fig. 4 eine Seitenansicht der vollständigen Maschine in Arbeitsausrüstung mit Luftleitung, Äbsetztrommeln Und anderen Nebentheilen;
- Fig. 5 einen Theil des Ausgleichsventiles im Grundrifs;
Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie 6-6, Fig. 4, in kleinerem Mafsstabe;
Fig. 7 einen Längsschnitt, zum Theil in Ansicht einer etwas abgeänderten Maschine;
Fig. 8 einen Schnitt derselben nach der Linie 8-8, Fig. 7;
Fig. 9 eine Einzeldarstellung des Futters für die Abschneidekammer.
Die Zerkleinerung des Berggutes findet in einer Kammer statt, welche doppelkegelförmig gestaltet ist und aus zwei Theilen 10, 11, die durch Flantschen 12, 13 und Schrauben 14 zusammengehalten werden, gebildet wird. In diese Kammer sind concave Scheiben 15, 16 eingesetzt, Fig. 1 und 2, die mit gekrümmten Leisten 17 versehen sind. Die Scheiben 15, 16 sind auf Wellen 18, 19 befestigt, die in die Kammer hineinreichen und so gelagert sind, dafs sie von der Kammer aus nach aufsen abwärts geneigt sind. Die Wellen laufen in Lagern 21 und 22 und können durch Riemen und Scheiben 23 und 24 gedreht werden.
Die Scheiben sind <in der Kammer gleichfalls gegen einander geneigt. An einander gegenüber liegenden Stellen der Zerkleinerungskammer treten zwei Luftströme durch Röhren 25, 26 in dieselbe ein. Es ist angezeigt, dafs die Röhren auf entgegengesetzten Seiten in die Kammer münden, damit die Scheiben, welche sich in entgegengesetzten Richtungen drehen, die Luft aufsaugen und sie möglichst vollständig in Drehung versetzen. Die Zerkleinerungskammer hat oben im Theil 11 des Gehäuses eine Austrittsöffnung, Fig 2, die von einem Flantsch 27 umgeben ist, von welchem aus die Wände 28 der sogenannten Abscheidekammer aufsteigen. Die hintere Wand der Kammer, welche die in den Fig. 1, 3 und 4 gezeigte Gestalt hat, ist bei 29 geneigt und bildet eine zu den Absetztrommeln führende Leitung 30.
Das zu zerkleinernde Berggut wird durch einen Rumpf 31 eingeführt, der an einer der Wände 28 angebracht ist. Die Oeffnung desselben befindet sich nahe am unteren Rande der letzteren.
Der Vorschub des Berggutes wird durch eine Walze 32 mit Schaufeln bewerkstelligt, welche im Rumpf eingelagert ist und durch ein Sperrrad 33 und Sperrklinke 34 in Unterbrechungen gedreht wird. Die Sperrklinke
sitzt auf einem Arm 35, der durch eine Stange 36 bewegt wird, ao die eine Kurbel 41 angreift. Die letztere erhält ihren Antrieb durch die Kegelräder 37, 38; dabei sitzt 37 auf einer Welle 39 mit Triebscheibe 40, welche von einem Motor aus getrieben wird.
Die Mittel, um beständig denselben Luftkörper benutzen zu können, sind in Fig. 4 dargestellt. Das Rohr 30 mündet in die Absetztrommeln 42,43, welche, wie durch die punktirten Linien 44,45 angedeutet ist, Scheidewände enthalten können, um den Luftstrom aufzuhalten; die Trommeln sind durch ein Rohr 46 verbunden und haben Austrittsrohre 47,48 mit belasteten Ventilen 49,50, durch welche das in den Trommeln von der Luft abgeschiedene Gut in den Sammelraum 51 fällt, aus dem es durch eine Förderschnecke 52 weitergeführt und durch ein Rohr 53 mit einem Ventil 54 austritt.
Nachdem die Luft in den Absetztrommeln von Staub gereinigt worden ist, geht sie durch ein Rohr 55 zu einem Windrad 56, durch welches sie in den oberen Theil des Sammelraumes 51 getrieben wird; dieser kann mit Scheidewänden 57 versehen werden. Am anderen Ende ist der Raum durch Rohr 58 mit den zur Zerkleinerungskammer führenden Röhren 25 und 26 verbunden.
Um einen gleichmäfsigen Druck der Luft in der ganzen Leitung zu erzielen, wird am besten oberhalb des Sammelraumes 51 ein Ausgleichsventil angeordnet.
Dasselbe besteht aus Stoff, der über zwei Reihen von Leisten 59, 60 gespannt ist, welche parallel zu einander nach oben aus den Seitenwänden des Sammelraumes 51 herausstehen. Die Leisten stehen um ihre Breite von einander ab, und zwar stehen die Leisten 59 gegenüber den Zwischenräumen zwischen den Leisten 60. Der Stoff wird um die Leisten 59, 60 abwechselnd nach vor- und rückwärts durch die ganzen Reihen geführt, welche ebenso lang sein können wie der Sammelraum 51. Auf diese Weise entsteht eine Reihe theilweise geschlossener Abtheilungen, deren Seitenwände aus Stoff bestehen und welche an der unteren Seite mit dem Sammelraum 51 in Verbindung stehen; die Räume zwischen diesen Abtheilungen sind durch Leisten 61 und die oberen Enden durch Leisten 62 geschlossen.
Die offenen Enden dieser Abtheilungen können durch Streifen oder eine senkrechte, von der Hinterseite des Sammelraumes 51 aufsteigende Wand geschlossen sein, die Vorderseite bleibt offen, wie in Fig. 4 "angedeutet.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen und in Fig. 4 dargestellten Einrichtung ist die folgende:
Sind die Wellen und mit ihnen die Scheiben in der Zerkleinerungskammer, sowie auch das Windrad 56 in Thätigkeit und wird das Berggut durch den Einlauf 31 in die Zerkleinerungskammer geführt, so erzeugen die Scheiben, weil sie sich in entgegengesetzten Richtungen drehen,· einander entgegengesetzte Luftströme, welche infolge der Neigung der Achsen der Scheiben gegen einander nach aufwärts gerichtet sind. Das Gut wird von den so entstandenen kräftigen Luftströmen erfafst und rasch und heftig in denselben herumgewirbelt, so dafs die einzelnen Theilchen heftig an einander stofsen und durch diese Stöfse zermalmt werden. Diese Wirkung soll noch durch die Leisten 17 wesentlich unterstützt werden, da dieselben eine kräftige Bewegung der Theilchen hervorbringen.
Da die Oeffnung über dieser Zerkleinerungskammer verhältnifsmäfsig sehr grofs ist, so wird sowohl das fein als auch grob zerkleinerte Mahlgut aus der Zerkleinerungskammer in die Abscheidekammer getrieben, von wo aus die feinen Theilchen durch die Sangwirkung des Windrades in die Absetztrommeln 42 und 43 geleitet werden, in welchen der Staub abgesetzt wird, während die Luft durch das Gebläse 56 abgesaugt und durch den Sammelraum 51 und das Rohr 58 in die Zerkleineruhgskammer zurückgeleitet wird.
Die gröberen Theilchen, welche zu schwer sind, um in die Absetzkammern mitgerissen zu werden, fallen vermöge . der Schwere in die Zerkleinerungskammer zurück, um hier weiter zerkleinert zu werden.
Durch Anwendung des oben beschriebenen Ausgleichsventiles sollen Schwankungen in der Luftzufuhr vermieden werden. Ueberschüssige Luft in der Maschine wird durch die Tücher des Ventiles langsam entweichen, Luftmangel wird dagegen durch Einsaugen von Luft durch die Tücher ersetzt werden, so dafs stets die erforderliche günstige Luftmenge in der Maschine erhalten wird. Die Tücher fangen auch den Staub auf, der in den Absetztrommeln und dem Sammelraum nicht abgeschieden worden ist.
Die nachstehend beschriebene Maschine ist insbesondere zum Feinmahlen geeignet; aber diese Maschine kann auch leicht zum Grobmahlen eingerichtet werden, indem man einzelne oder sämmtliche der in Fig. 7 und 8 dargestellten Einrichtungen an derselben anbringt. Eine der in diesen Figuren gezeichneten Abänderungen besteht in der Gestaltung der Abscheidekammer.
Diese Abscheidekammer wird von senkrechten Wänden 63 gebildet und besitzt einen sich nach oben verjüngenden Obertheil 64 mit Flantsch 65, an welchen das Austrittsrohr 66 angeschraubt werden kann. Bei dieser Maschine sind die Scheiben mit Schlagarmen 67
und Stiften 68 versehen, welche besonders zur Zerkleinerung grober Stoffe, wie Knochen, Rinde oder dergleichen geeignet sind. Die Schlagarme 67 gehen nahe an der Wand der Kammer vorbei, während die Stifte 68 vermöge ihrer Länge und der Neigung der Wellen einander im unteren Theil ihrer Wege kreuzen, während sie im oberen Theil ihrer Bahnen aus einander treten, so dafs ein offener Raum entsteht, in welchen das Mahlgut hineinfällt. Diese Stifte können nach Belieben eingesetzt oder herausgenommen werden. Sind sie heraus-. genommen, so ist die Maschine zur Zerkleinerung roher Stoffe, wie Thon oder dergleichen, sehr gut geeignet.
Um diese Maschine zum Zerkleinern in verschiedenen Feinheitsgraden benutzen zu können, wird an der Zerkleinerungskammer eine ringförmige Erweiterung 69 angebracht, deren Breite nahezu dem Abstande zwischen den Schlagarmen gleichkommt, wenn dieselben einander am nächsten stehen. Diese ringförmige Erweiterung steht mit der Zerkleinerungskammer durch ein Sieb 70 in Verbindung, dessen Maschenweite den Feinheitsgrad des Mahlgutes bestimmt, das in diese ringförmige Kammer gelangen kann. Will man nur grob zerkleinern, so kann die Lüftung fortfallen und die zerkleinerten Stoffe fallen vermöge ihrer Schwere durch die Maschen des Siebes und durch die Oeffhung 71 unter der ringförmigen Kammer heraus. Es ist indessen vorzuziehen, die vollständige, in Fig. 4 gezeichnete Luftleitung auch bei der letztbeschriebenen Form der Maschine zu benutzen, da der Luftstrom das behandelte Mahlgut vom Boden der Zerkleinerungskammer zwischen die Schlagarme reifst. Ein anderer Vortheil, der durch Benutzung des Luftstromes beim Grobmahlen erzielt wird, ist der, dafs der Luftstrom den feinen Staub in die Absetztrommeln reifst, während die gröberen Stoffe durch das Sieb hindurchfallen, wodurch diese vom feinen Mahlgut getrennt werden.
In Fig. 9 sind Platten 72 zur Fütterung oder Auskleidung der Wände dargestellt. Diese können an den Innenwänden der Abscheidekammer 63 durch Bolzen befestigt werden, welche durch Löcher 73 hindurchgehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Zerkleinern von Berggut durch gegenseitigen Stofs und Zermalmung der Theilchen, bestehend in einer Zerkleinerungskammer mit zwei an gegenüber liegenden Enden derselben angeordneten, von der Kammer aus nach aufsen und abwärts geneigten Wellen (18, 19), welche in entgegengesetzter Richtung gedreht werden, und auf welchen Schläger (15, 16) in der Weise angebracht sind, dafs ein freier Raum zwischen ihren inneren Flächen entsteht, wobei die Zerkleinerungskammer oben eine Oeffnung zum freien Austritt des von Luftströmen beeinfiufsten zerkleinerten Gutes erhalten hat, welche an eine Abscheidekammer angeschlossen ist, in welcher die Trennung des feinen Gutes von dem groben dadurch vor sich geht, dafs ersteres durch einen Luftstrom abge-
■ führt wird, letzteres infolge seiner Schwere dagegen durch besagte Oeffnung in die Zerkleinerungskammer zurückfällt.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine:
a) die Anordnung einer mit einer Austrittsöffnung versehenen ringförmigen Erweiterung (69) an der Zerkleinerungskammer und eines Siebes (70), welches letztere mit der Erweiterung 69 verbindet, zu dem Zwecke, den Feinheitsgrad der zu zerkleinernden Stoffe abzuändern;
b) die Anordnung von Schlagarmen (67) an den Schlägern 15, 16, welche Arme nahe an der Wand der Kammer vorbeigehen und mit herausragenden Stiften (68) versehen sind, zu dem Zwecke, die Zerkleinerung grober Stücke zu bewirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47805D Maschine zum Zerkleinern von Berggut Expired - Lifetime DE47805C (de)

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