DE477749C - Hauwerkzeug - Google Patents

Hauwerkzeug

Info

Publication number
DE477749C
DE477749C DEM103758D DEM0103758D DE477749C DE 477749 C DE477749 C DE 477749C DE M103758 D DEM103758 D DE M103758D DE M0103758 D DEM0103758 D DE M0103758D DE 477749 C DE477749 C DE 477749C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
cap
tool
ring
locking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM103758D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST MAAS
Original Assignee
AUGUST MAAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST MAAS filed Critical AUGUST MAAS
Priority to DEM103758D priority Critical patent/DE477749C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE477749C publication Critical patent/DE477749C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G3/00Attaching handles to the implements
    • B25G3/02Socket, tang, or like fixings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Hauwerkzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Hauwerkzeug, bei dem am Stiel eine Haube befestigt ist, welche zur Anbringung auswechselbarer Werkzeuge dient. Von den bekannten Hauwerkzeugen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Haube von einer U-förmigen Metallkappe gebildet wird, welche auf das obere Ende eines Stielteiles aus Eisenblech aufgesetzt und durch Nietung mit dem Stiel und mit beiderseits seines oberen Endes angeordneten stählernen Beilagen fest verbunden ist, die nach oben keilförmig zulaufen.
  • Der doppelarmige Hebel der Feststellvorrichtung, der sich mit einem Vorsprung gegen den Stiel oder Stielschutz anlegt, greift mit seinem oberen kurzen Arm hinter den Ring der Feststellvorrichtung und bewegt beim Verschwenken den Ring in Richtung seiner Längsachse derart, daß der von der Kappe umgriffene Teil des eingesetzten Werkzeuges stramm in die Kappe eingepreßt wird.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht eines Handwerkzeuges gemäß der Erfindung, Abb. a einen Schnitt auf der Linie II-II gemäß Abb. i.
  • Abb.3 zeigt den oberen Teil eines Hauwerkzeuges gemäß Abb. i mit abgenommenem Werkzeug in Seitenansicht.
  • Abb. q. ist eine Draufsicht auf ein Hauwerkzeug gemäß Abb. 3.
  • Abb. 5, 6 und 7 stellen in drei verschiedenen Ansichten eine einsetzbare Breithacke dar. Das Hauwerkzeug besteht aus einem Stiel a aus Eisenblech, dessen oberer Teil b hammerkopfartig ausgestaltet ist. Auf den oberen Teil b ist eine U-förmig gebogene Metallkappe c aufgesetzt, die durch Niete d mit dem Teil b fest verbunden ist. e sind stählerne Beilagen, die sich nach oben zu keilförmig verjüngen und den Raum zwischen der Kappe c und dem Teil b ausfüllen. Der Stiel a ist beiderseits mit Holzschalen f versehen, die durch Ringe g zusammengehalten werden. h sind Niete, welche die Ringe .erfassen und die Holzschalen f sowie den Stiel a durchdringen. Die eine Holzschale ist mit einer Nut versehen, in welche der Stiel a hineingelegt ist, während die andere Holzschale eine völlig ebene Anlagefläche aufweist. i ist der bekannte Stielschutz, welcher aus einer Metallhülse besteht; die durch einen 1Tiet k die oberen Enden der Holzschalen f zusammenhält und sowohl die Beilagen als auch den Stiel a erfaßt. Das eine Ende der Kappe c ist wie eine Hammerfinne ausgestaltet. Zweckmäßig ist hier eine weitere Kappe l vorgesehen, welche das linke Ende der Kappe c umgreift.
  • In dem anderen Ende der Kappe c, welches nach der Seite und nach unten zu offen ist, ist eine obere Aussparung ,& vorgesehen. In diese Aussparung greift ein an dem einzusetzenden Werkzeug, z. B. der Breithacke, angeordneter Vorsprung oder Nase o ein. Das einzusetzende Werkzeug n, welches als Breithacke, Spitzhacke oder sonstwie ausgestaltet-sein kann, ist mit einem schmäleren Ansatze p versehen, der in die Kappe c eingesetzt wird. Die Stirnfläche q des Teiles p legt sich hierbei gegen die von den Beilagen c und dem oberen Stielende b gebildete Fläche q1 an. Der Teil p ist nun ferner noch mit einem Ansatz r versehen, der von einer Feststellvorrichtung erfaßt wird, die das eingesetzte Werkzeug n in der Kappe festlegt.
  • Diese Feststellvorrichtung besteht aus einem Ringes, der zwischen der Kappe c und dem Stielschutz i in seiner Längsrichtung verschiebbar angebracht ist. Der Ring s besitzt eine Schrägfläche s1, die beispielsweise von einem eingesetzten Keil gebildet wird. Diese Schrägfläche s1 wirkt mit der ebenfalls abgeschrägten Nase r zusammen. t ist ein flacher Hebel mit einer Verdickung t1.
  • Nach dem Einsetzen des Werkzeuges n geht das Festspannen in folgender Weise vor sich: Der Hebel t, welcher ohne feste Verbindung mit den sonstigen Teilen des Hauptwerkzeuges ist, wird mit seinem oberen Ende as hinter das linke Ende des Ringes s geschoben, wobei er in eine Aussparung des Ringes s eingreift. Nunmehr wird das längere Ende t2 des Hebels in Richtung des Pfeiles bewegt, wobei der Vorsprung t1 als Drehpunkt dient. Hierdurch wird der Ring s nach links verschoben, so daß er infolge der Keilwirkung bei s1 den Körper p gegen die Fläche q1 und gegen die Innenwandung der Kappe c anpreßt. Das Ende t2 des Hebels t biegt sich, wie dargestellt, nach unten durch, so daß ein zweiter Ring v auf das Ende aufgesetzt werden kann. Hierdurch wird der Hebel t unter Spannung in der dargestellten Lage festgehalten, und das Werkzeug ia sitzt unverrückbar fest.
  • Falls nun das Hauwerkzeug als Hammer verwendet wird (zu diesem Zwecke ist die Kappe L vorgesehen), oder wenn das Hauwerkzeug als Betonstampfer dient, wobei in diesem Falle der Stampfkörper an der Kappe c in geeigneter Weise anzubringen wäre, wird der Hebel t, wie in Abb. 3 dargestellt, ebenfalls an dem Stiele des Hauwerkzeuges befestigt, so daß er nicht verloren oder verleb werden kann. Zu diesem Zweck wird der Hebel t zwischen dem in dem Ring s eingesetzten Keil mit der Schrägfläche s1 und dem Stiel b bzw. den Beilagen e eingesetzt und dann der Ring v auf das Ende t2 gestreift. Der Hebel t legt sich hierbei mit einer Warze oder Vorsprung w in eine entsprechende Vertiefung 's in dem Stielschutz i.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hauwerkzeug mit in eine am Stiel befestigte Haube einsetzbarem Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube von einer U-förmigen Metallkappe (c) gebildet wird, welche auf das obere Ende (b) eines Stielteiles (c) aus Eisenblech aufgesetzt und durch Nietung mit dem _ Stiel und mit beiderseits seines oberen Endes (b) angeordneten stählernen Beilagen (e) fest verbunden ist, die nach oben keilförmig zulaufen. z. Hauwerkzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelarmige Hebel (t) der Feststellvorrichtung, der sich mit einem Vorsprung (t1) gegen den Stiel oder Stielschutz (i) anlegt, mit seinem oberen kurzen Arm (u) hinter den Ring (s) der Feststellvorrichtung greift und beim Verschwenken den Ring (s) in Richtung seiner Längsachse derart bewegt, daß der von der Kappe (c) umgriffene Teil (p) des eingesetzten Werkzeuges stramm in die Kappe (c) eingepreßt wird.
DEM103758D 1928-03-03 1928-03-03 Hauwerkzeug Expired DE477749C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM103758D DE477749C (de) 1928-03-03 1928-03-03 Hauwerkzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM103758D DE477749C (de) 1928-03-03 1928-03-03 Hauwerkzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE477749C true DE477749C (de) 1929-06-15

Family

ID=7325226

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM103758D Expired DE477749C (de) 1928-03-03 1928-03-03 Hauwerkzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE477749C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE606411C (de) Pendelhacke
DE477749C (de) Hauwerkzeug
DE2639989C2 (de) Lösbare Befestigung eines rückwärts mit einer Hülse versehenen Baggerzahns an einem in die Hülse eingreifenden Zahnhalter
DE952555C (de) Reihenverbindung fuer Stuehle
DE612786C (de) Kettenglied oder Schake mit einem ungegabelten und einem gegabelten Ende
DE3913739A1 (de) Handhammer
DE564080C (de) Holz-Schneidwerkzeug
DE924238C (de) Einspannvorrichtung zum Einspannen von Saegeblaettern in Gatter
DE1828265U (de) Vorrichtung zum anbringen von tier-kennmarken.
DE392144C (de) Landwirtschaftliches Handgeraet mit auswechselbarem Werkzeug
DE667455C (de) Auf einer Seite als Schaufel, auf der anderen Seite als Hacke oder Picke verwendbares Bodenbearbeitungsgeraet
DE465871C (de) Bezugsfeile
DE603537C (de) Tuerschlosssicherung
AT121220B (de) Werkzeugstiel.
DE863030C (de) Verstellbarer Schraubenschluessel, Rohrzange od. dgl. mit einer verschiebbaren und einer feststehenden Backe, welche durch einen Buegel verbunden sind
DE680142C (de) Einrichtung zur Befestigung von Stielen aus Stahlrohr in Gabeln oder sonstigen Geraeten
DE935585C (de) Gabel fuer landwirtschaftlichen und industriellen Gebrauch
CH181280A (de) Kombiniertes Feldwerkzeug für Militärzwecke.
DE803453C (de) Splint
DE480494C (de) Halter zum auswechselbaren Verbinden von Heugabeln und aehnlichen Geraeten mit ihrem Stiel
DE354320C (de) Stielbefestigung
AT166078B (de) Trittvorrichtung an Grabschaufeln u. dgl.
DE920000C (de) Werkzeug zum Anziehen und Loesen von Gewindewerkstuecken, z.B. Ringmuttern
DE2121314A1 (de) Meißelhalterung für Maschinen der schneidenden Gewinnung
DE2609691A1 (de) Schraubenschluessel