DE477296C - Vorrichtung zum genauen Nacharbeiten von Voll- und Hohlkoerpern - Google Patents

Vorrichtung zum genauen Nacharbeiten von Voll- und Hohlkoerpern

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DE477296C
DE477296C DEF64378D DEF0064378D DE477296C DE 477296 C DE477296 C DE 477296C DE F64378 D DEF64378 D DE F64378D DE F0064378 D DEF0064378 D DE F0064378D DE 477296 C DE477296 C DE 477296C
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DE
Germany
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ejector
clamping sleeve
solid
hollow bodies
lubricant
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DEF64378D
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DEUTSCHES PRAEZ S KETTENWERK A
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DEUTSCHES PRAEZ S KETTENWERK A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B7/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a single working-spindle, e.g. controlled by cams; Equipment therefor; Features common to automatic and semi-automatic turning-machines with one or more working-spindles
    • B23B7/02Automatic or semi-automatic machines for turning of stock
    • B23B7/10Accessories, e.g. guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum genauen Nacharbeiten von WoIl- und Hohlkörpern, die mit einer längsgeschlitzten, vorn äußerlich kegelförmigen Spannhülse zum Halten eines Werkstückes versehen ist. Innerhalb der Klemme ist ein Ausstoßer angeordnet,welcher beim Einführen des Werkstückes in die geöffnete Klemme unter gleichzeitigem Spannen einer Feder zurückgedrückt wird. Diese Vorrichtungen werden dazu verwendet, die Bohrungen kleiner Buchsen, wie sie z. B. zur Herstellung von Gelenkketten nötig sind, auf genaues Maß nachzudrehen. Hierbei bestand bisher die Schwierigkeit, daß der die Schneide tragende Schaft des Bohrstahles zwischen sich und der Bohrung der Buchse verhältnismäßig viel Raum freilassen mußte, damit die erzeugten Späne sich nicht zwischen ihm und der Lochfläche festklemmen konnten. Ferner war nur in unzuverlässigem Maße von vorn her möglich, der Schneide während ihres Arbeitens eine Schmierflüssigkeit zuzuführen. Je dünner der Schaft des Bohrstahles ist, desto mehr federt er und desto störender machen sich Stellen im Metall, die härter sind als die Hauptmasse des Metalls, bemerkbar.
Durch die Erfindung wird dieser Nachteil beseitigt. Nach ihr wird der Ausstoßer in der Längsrichtung durchbohrt und der Bohrung von ihrem hinteren Ende her Schmierstoff zugeführt. Dieser Schmierstoff fließt in Richtung nach vorn durch den Ausstoßer und die auszudrehende Buchse hindurch. Da der Ausstoßer mit seiner glatten vorderen Endfläche gegen die abgedrehte hintere Endfläche der nachzubohrenden Buchse anliegt, so muß der Schmierstoff im wesentlichen durch die Bohrung der Buchse nach vorn fließen und während des Arbeitens der Schneide des Bohr-Stahles ständig mit dieser in Berührung sein; es kann also nicht vorkommen, daß die Schneide zeitweilig trocken arbeitet und die Bedingungen, unter denen das Messer arbeitet, sind ständig die gleichen. Der Schmierstoff nimmt ferner alle sich bildenden Späne mit sich nach vorn aus der Buchse heraus. Der Schaft des Bohrstahles darf zwischen sich und der Fläche der Bohrung einen beachtenswert geringeren Spielraum belassen als bisher; er federt also weniger und der Genauigkeitsgrad der erzeugten Bohrungen ist größer, es wird also die gewünschte Genauigkeit bei einer erheblich größeren Zahl von Buchsen beibehalten, ehe die Schneide des Bohrstahles nachgeschliffen werden muß.
Die Schmierstoffzufuhr von dem hinteren Ende des Ausstoßers her bietet auch den Vorteil, daß während des bei dem Einschieben eines neuen Werkstückes in die Spannhülse erfolgenden Zurückgleitens des Ausstoßers etwas Schmierstoff an der Außenfläche des letzteren vorbei zu der Klemme gelangt. Etwaige Spänchen, die beim Nachdrehen der Buchsen in den Außstoßer und später bei dessen Vorwärtsgang in die Spalten zwischen den Klemmbacken gelangen, werden daher ebenfalls fortgespült. In Hinsicht auf ein
stets genau zentrisches Einspannen der Werkstücke ist dies erwünscht.
Die Schmierstoffzufuhr durch den hohlen Ausstoßer ist auch dann von erheblichem Wert, wenn nicht Buchsen ausgedreht, sondern Teile von aus der Spannhülse hervorragenden Werkstücken äußerlich abgedreht werden sollen. Das ständig zugeführte öl gelangt dann über die Außenfläche des Ausstoßers
ίο hinweg und gegebenenfalls auch zwischen seiner Vorderfläche und der Hinterfläche des Werkstückes hindurch zu den Spalten zwischen den Klemmbacken und entfernt aus diese etwa in sie hineingelangte Spänchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsteispiel der Vorrichtung dargestellt; es zeigen Abb. ι teils einen mittleren senkrechten
Längsschnitt, teils eine Ansicht von der Seite, Abb. 2 und 3 den Ausstoßer im Längsschnitt und in Seitenansicht, und
Abb. 4 eine durch die Vorrichtung zu bearbeitende Buchse.
In Abb. ι ist der Augenblick angenommen, in welchem der, jede gebohrte und von der Stange abgestochene Buchse aufnehmende und der vorliegenden Vorrichtung übermittelnde Arm, nachdem er die Buchse 6 in die sie während ihres Nacharbeiten^ haltende Spannhülse 5 eingeschoben hat, wieder soviel zurückgegangen ist, daß er zurückschwingen kann. In dem Lagerauge 1 dreht sich sehr rasch eine Buchse 3, die hinten die Schnurscheibe 4 trägt. Die Buchse 3 nimmt die in bekannter Weise dreifach längsgeschlitzte Spannhülse 5, 5« auf, welche zum Festhalten der innerlich nachzudrehenden Buchse 6 dient. Der Zubringer 7, der die Gestalt eines Hebels hat, ist so gelagert, daß er zwischen dem die Buchsen herstellenden Teil des Automaten
4.0 und der vorliegenden Vorrichtung 'Mn und her schwingen kann.
Die Maschine arbeitet wie bekannt in der Weise, daß der schwenkbar gelagerte Hebel 8 bei seiner Bewegung in Richtung des Pfeiles^ mittels der genau einstellbaren Schraube 10 die Spannhülse 5, 5ß vorschiebt, so daß sie sich öffnet und das Einschieben einer Buchse 6 gestattet. Beim Zurückgehen des Hebels 8 zieht die Feder 13 die Spannhülse 5, 5« so kräftig in die ständig umlaufende Buchse 3 hinein, daß· sie die auszudrehende Buchse 6, während in dieser ein kleiner Drehstahl 18,18^ arbeitet, genügend festhalten kann. In der Spannhülse 5, 5a ist ein hohler Ausstoßer 14 gelagert, dessen vorderer Teil 140 einen etwas kleineren äußeren Durchmesser als die auszudrehenden Buchsen hat. Der Ausstoßer ist, wie die Abb. ι bis 3 zeigen, auf der ganzen Länge durchbohrt. Bei dem Einschieben der Buchse 6 in den klemmenden Teil 50 der Spannhülse 5 wird der Ausstoßer 14 in die in Abb. ι angegebene Lage zurückgeschoben, wobei die Feder 146 gespannt wird. Der Zubringer 7 schwingt nach dem die Buchse 6 herstellenden Teil des Automaten zurück und der in der festen Führung 16 gleitende Schlitten 17 geht unter der Einwirkung eines, in Abb. ι forgelassenen Hebels in Pfeilrichtung iSso viel vorwärts, daß die Schneide 1S" des Drehstahles 18 ganz durch die Bohrung der eingespannten Buchse 6 hindurchgeht.
Sobald die Schneide 18a durch die Bohrung der zu bearbeitenden Buchse 6 hindurchgegangen ist, läßt die Spannhülse die eingespannte Buchse 6 los, und die Feder 14* wirft den Ausstoßer 14 vor, wobei die Buchse 6 die Spannhülse verläßt.■-■■·-■■■■■■ -
Das in dem Augei 1 durch eine Stopfbuchse festgemachte Rohr 32 dient zur Zuführung von Schmieröl,' dieses gelangt vorn durch die Bohrung des Auswerfers nach außen, wobei es die in dem Ausstoßer befindlichen Drehspäne wegspült. Auch die etwa in die Spannhülse gelangten feinen Späne werden durch sich an der Außenfläche des Ausstoßers vorbeidrängendes Öl nach außen getrieben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum genauen Nacharbeiten von Voll- und Hohlkörpern mit einer längsgeschlitzten äußerlich kegelförmigen Spannhülse zum Halten der Werkstücke und mit einem innerhalb der Spannhülse angeordneten Ausstoßer, dadurch gekennzeichnet, daß dem eingespannten Werkstück (6) mit Hilfe einer Längsbohrung des Ausstoßers (14) Schmierstoff zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    . GfebfcuäKT m de«
DEF64378D 1927-09-02 1927-09-02 Vorrichtung zum genauen Nacharbeiten von Voll- und Hohlkoerpern Expired DE477296C (de)

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