DE477155C - Vorrichtung zur Ausnutzung von Daempfen - Google Patents
Vorrichtung zur Ausnutzung von DaempfenInfo
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- DE477155C DE477155C DEM82503D DEM0082503D DE477155C DE 477155 C DE477155 C DE 477155C DE M82503 D DEM82503 D DE M82503D DE M0082503 D DEM0082503 D DE M0082503D DE 477155 C DE477155 C DE 477155C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/26—Multiple-effect evaporating
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Ausnutzung von Dämpfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausnutzung von Dämpfen, die aus einer Flüssigkeit entstehen, die nacheinander in mehreren geschlossenen Behältern mit stufenweise abnehmenden Spannungen, die niedriger als die atmosphärische sind, abdampfen, wobei sich die entstehenden Dämpfe in den zu jedem Behälter gehörigen Kondensator an einer Flüssigkeit niederschlagen, welche diese Kondensatoren, in denen die verschiedenen Spannungen herrschen, in umgekehrter Reihenfolge durchströmt, wie die abzudampfende Flüssigkeit im zugehörigen Behälter. Durch diese bekannte Vorrichtung wird die Wärme der abzudampfenden und abzukühlenden Flüssigkeit, die sie - beim Durchfluß durch die Behälter in Dampfform abgibt, sehr vollkommen in der Flüssigkeit, die diese Dämpfe kondensiert, wiedergewonnen. Voraussetzung dabei ist eine gute Entlüftung der Kondensationsräume.
- An sich ist es bekannt, Kondensatoren dadurch zu entlüften, daß die Luft mittels Dampfstrahlapparate hinausgeschafft wird.
- Hiervon unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die aus den Kondensatoren der Abdampfungsbehälter abzusaugende Luft durch Dampfstrahlapparate stufenweise von einem Körper zum anderen befördert wird, und zwar in der gleichen Reihenfolge, wie die Flüssigkeit, die die Wärme aufnimmt, die Behalter durchfließt, und der Treibabdampf jedes Strahlapparates vor der neuen Förderung der Luft gemeinsam mit den Brüdendämpfen des Körpers, in den die Luft hineingedrückt wird, vor der neuen Förderung der Luft von der zu erwärmenden Flüssigkeit niedergeschlagen wird. Dadurch fällt der Dampfbedarf, da jeder Dampfstrahlapparat nur einen Teil des gesamten Spannungsgefälles zu überwinden hat, für die Luftverdichtung gering aus, und außerdem wird der Wärmeinhalt des Treibdampfes der zu erwärmendeniFlüssigkeit zugeführt, also wiedergewonnen. Der Treibdampf des Strahlapparates, der die Luft aus dem Kondensator, der zum Behälter mit der höchsten Spannung gehört, absaugt, kann schließlich noch unter atmosphärischer Spannung in einem Vorwärmer niedergeschlagen werden, der von der Flüssigkeit durchströmt wird, die den Unterdruchkörper, welcher die höchste Spannung aufweist, verläßt. Dadurch wird die gesamte Treibdampfwärme praktisch restlos der zu erwärmenden Flüssigkeit zugeführt.
- Im Gegensatz zu solchen Vorrichtungen, bei denen der ganze Brüdendampf eines Körpers nicht unter der Spannung, unter der er entstcht, in einem zugehörigen Kondensator niedergeschlagen, sondern mittels eines Dampfstrahlapparates zunächst auf höhere Spannung gebracht wird, um erst dann niedergeschlagen zu werden, ist der Dampfverbrauch bei der Vorrichtung der Erfindung sehr gering, da im wesentlichen nur die Luft, die im Briidendampf enthalten ist, verdichtet werden muß.
- Eine Anlage, welche die Vorrichtung der Erfindung zeigt, ist in der Zeichnung dargestellt. Die abzudampfende und dabei zu kühlende Flüssigkeit durchströmt nacheinander, nachdem sie durch den Stutzen c eingetreten ist, den unteren Teil der Behälter ag, a2, a3, a4, a5. Die Flüssigkeit, die die Dämpfe niederschlägt und sich dabei erwärmt, durchströmt den oberen Teil der Behälter in umgekehrter Reihenfolge, nachdem sie bei k in den Körper a5 eingetreten ist.
- Die aus dem Körper a5 abzusaugende Luft wird durch den Dampfstrahlapparat i5 in den Dampfraum des Behälters a4 gefördert. Hier schlägt sich im oberen Teile der Abdampf des Strahlapparates i an der Flüssigkeit nieder, während die Luft zusammen mit derjenigen, die in den Körper a4 eindringt, mittels des Strahlapparatesi, in den Dampfraum des Körpers a3 gefördert wird. In dieser Weise setzt sich der -Weg der Luft durch die Strahlapparatei3, i2 und in fort, um zusammen mit dem Treibabdampf des letzten Strahlapparates il unter atmosphärischer Spannung einem Mischvorwärmer zugeführt zu werden, der mit der Flüssigkeit, die den oberen Teil des Behälters al bereits stark erwärmt verläßt, beschickt wird.
- Die Strahlapparate können alle mit Treibdampf gleicher Spannung von beispielsweise 8 kgiqcm Überdruck beaufscblagt werden, oder es können die Strahlapparate, welche die untersten Spannungsstufen zu bewältigen haben, mit Abdampf aus Kraftmaschinen oder aus sonstigen Quellen von atmosphärischer Spannung betrieben werden.
Claims (3)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zur Ausnutzung von Dämpfen, die aus einer Flüssigkeit entstehen, die nacheinander in mehreren geschlossenen Behältern mit stufenweise abnehmenden Spannungen, die niedriger als die atmosphärische sind, abdampfen, wohei sich die entstehenden Dämpfe in den zu jedem Behälter gehörigen Kondensator an einer Flüssigkeit niederschlagen, welche diese Kondensatoren, in denen die verschiedenen Spannungen herrschen, in umgekehrte Reihenfolge durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Behältern abzusaugende Luft durch Dampfstrahlapparate stufenweise von einem Körper zum anderen gefördert wird, und zwar in der gleichen Reihenfolge wie die Flüssigkeit, welche die Wärme aufnimmt, die die Behälter durchfließt, und der Treibabdampf jedes Strahlapparates vor der neuen Förderung der Luft von der zu erwärmenden Flüssigkeit niedergeschlagen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdampf des Strahlapparates, der die Luft aus dem Behälter mit der höchsten Spannung bis auf atmosphärischen Druck fördert, in einem Mischvorwärmer niedergeschlagen wird, welcher unter atmosphärischer Spannung steht, und mit der zu erwärmenden Flüssigkeit, die den Behälter höchster Spannung verlãßt, beschickt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfstrahlapparate für die niedtigsten -Spannungsstufen mit bereits teilweise entspanntem Abdampf aus Kraftmaschinen oder sonstigen Quellen betrieben werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM82503D DE477155C (de) | 1923-09-05 | 1923-09-05 | Vorrichtung zur Ausnutzung von Daempfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM82503D DE477155C (de) | 1923-09-05 | 1923-09-05 | Vorrichtung zur Ausnutzung von Daempfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE477155C true DE477155C (de) | 1929-06-03 |
Family
ID=7319334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM82503D Expired DE477155C (de) | 1923-09-05 | 1923-09-05 | Vorrichtung zur Ausnutzung von Daempfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE477155C (de) |
-
1923
- 1923-09-05 DE DEM82503D patent/DE477155C/de not_active Expired
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