DE47699C - Hydraulische Walzenmangel - Google Patents

Hydraulische Walzenmangel

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DE47699C
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Germany
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roller
rollers
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DENDAT47699D
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C. MÜLLER in Berlin NW., Wilhelmshavenerstr. 15 I
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/21Calenders for drying fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
CARL MÜLLER in BERLIN. Hydraulische Warenmangel.
Bei den bisher bekannten Mangeln war entweder die Oberwalze festgelagert und die Unterwalze wurde gegen dieselbe angedrückt oder die Unterwalze war festgelagert und die Oberwalze wurde durch ein Hebelsvstem gegen die Unterwalze gedrückt. In allen Fällen fand eine Beanspruchung der Gestellwä'nde statt, die bei dem hohen Druck leicht zum Bruch führen mufste.
Die Walzen wurden in den meisten Fällen entweder durch Undichtheiten der Kolben oder einseitige Belastung nicht genau parallel einander genähert, wodurch die Waare verschoben und verdorben wurde.
Die Entfernung derselben geschah nur infolge des Eigengewichtes oder durch Ansaugen der Kolben, wodurch viel Zeit verloren ging. Ferner wurden die Walzen mit einem geringen Anfangsdruck, der sich erst während der Arbeitsdauer bis zur bestimmten Höhe steigerte, gegen einander geprefst, was stets als ein grofser Uebelstand empfunden wurde.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Uebelstände zu vermeiden und den Effect zu erhöhen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind in den Fig. 1 bis 4 B1 B2 die Walzenlager, welche gleitbar in den Gestellwänden liegen; C ist eine hydraulische Presse mit Doppelkolben D, welcher nach oben durch Manschette' d1 abgedichtet ist, eine zusammendrückbare Manschette d trägt und direct gegen das Unterlager B2 drückt. Der Prefscylinder C ist mittelst Stangen c mit dem Oberlager B1 verbunden, welches in der gezeichneten Stellung auf zwei vorspringenden Nasen b ruht.
Der Cylinder C ist mit zwei Eingängen versehen, von denen der untere den Raum ^1, der obere den Raum f mit dem Drucksammler E in Verbindung setzt.
Drucksammler E besteht aus dem Doppelgefäfs F, welches als Windkessel dient, und dem Kolbenstiefel F1 mit dem Kolben Z, den Hebeln m und η mit Kette und Laufgewicht G. Mittelst geeigneter Vorrichtung kann G dem jedesmaligen Arbeitsdruck entsprechend verschoben werden; η setzt bei einer bestimmten Höhe die Pumpe aufser Wirksamkeit.
Fig. 17 zeigt im Aufrifs, Fig. 18 im Grundrifs die Verbindung der Cylinder C mit dem dreifachen Regulirventil R, dem Drucksammler E und der Pumpe. Fig. 19 und 20 stellt die Regulirvorrichtung für das Ventil R dar, und zwar besteht dieselbe im wesentlichen aus einer Daumenscheibe mit den Daumen H1 h2 Ti3, welche um einen Bolzen drehbar ist und den Handhebel g trägt. Die Daumen sind gegen einander versetzt und hebt jeder derselben bei einer bestimmten Drehung eine drehbar gelagerte Stange, welche den Ventilhebel mit Gewicht und Ventil i hebt. Je nachdem nun der Hebel g bewegt wird, werden die Ventile i geöffnet und geschlossen, und zwar können:
1. die Ventile 1 und 2 geöffnet werden, so dafs der Druck nach f und _/j wirkt; da die Manschette d zusammendrückbar ist, wird der Kolben steigen;
2. kann Ventil 2 geschlossen und 1 geöffnet werden, Druck aus J1 entweicht, Manschette d tritt in Thätigkeit, der Kolben wird abwärts getrieben.
In Fig. ίο ist eine hydraulische Presse mit zwei Kolben und festem Cylinder an einer Mangel und in Fig. 15 an einem Calander dargestellt.
Durch die Fig. 5, 6, 7, 8 und 9 ist eine Keuleneinführung dargestellt.
Fig. 5 stellt die Einführung dar während der Arbeitsperiode, und sind Q1 Q2 die Walzen, J die Docke, welche in J geführt wird. J trägt einen Zahnkranz, in welchen Segment y und Segment χ eingreifen. Segment χ ist mit W1 und X1 fest verbunden und bewegt sich in einem Gelenk, welchem der Einlauf n> angehört. \ ist eine Klinke, welche den Durchlauf der Docken verhindert. Durch Drehung an dem Hebel M wird eine Daumenscheibe bewegt, welche den Einklinkhebel JV hebt, dann erst die Klauenscheibe mit Segment y mitnimmt und die Dockenführung in die Lage Fig. 6 bringt.
Bei entgegengesetzter Drehung kommt die Einführung wieder in die Lage Fig. 5.
Um die Walzen in stets paralleler Lage zu erhalten, ist eine gezwungene Walzenführung angebracht. In Fig. 1 ist H eine im Gestell festgelagerte Welle, welche, auf ihr befestigt, die Hebel V1 V2 mit den Laschen U1 M2 trägt. Diese Laschen sind mit den Lagern der zu führenden Walze beweglich gekuppelt. Sucht die eine oder die andere Seite vorzueilen, so wird die Bewegung auf die entgegengesetzte Seite übertragen, so dafs dieselbe folgen mufs.
Statt der Hebel V1 V2 können auch Zahnräder FF, Fig. 10, die in an den Lagern befestigte Zahnslangen G G eingreifen, Anwendung finden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine hydraulische Walzenmangel, bei welcher die beiden Walzen dadurch einander genähert oder von einander entfernt werden können, dafs die hydraulische Presse mit einem doppeltwirkenden Kolben (D d Cl1) ausgestattet ist, welcher direct auf die Lager der einen Walze wirkt, während der diesen aufnehmende Prefscylinder (C) mit den Lagern der zweiten Walze verbunden ist und diese beeinflufst.
  2. 2. Eine Walzenmangel der unter 1. angegebenen Art, bei welcher die beiden durch den doppeltwirkenden Kolben gebildeten Druckräume (ffJ des Prefscylinders mit einem Drucksammler (E) verbunden sind, welcher aus einem als Windkessel dienenden Raum (F) und einem in diesen hineinragenden Kolbenstiefel (F1) besteht, in welchem ein Kolben (I) geführt wird, der durch einen Hebel (in n) mit Laufgewicht (G) dem gewünschten Arbeitsdruck entsprechend belastet werden kann und durch diesen Hebel bei Ueberschreitung dieses Druckes die Druckpumpe aufser Thätigkeit setzt.
  3. 3. Eine Walzenmangel der unter !.angegebenen Art, bei welcher eine Parallelführung der Walzen dadurch erfolgt, dafs jede Hubdifferenz der einen Walzenseite mittelst Zahntriebes (F G) oder eines Hebelmechanismus (V1 v.2 H) auf die andere Seite der Walze übertragen wird.
  4. 4. Eine Walzenmangel der unter 1. angegebenen Art, bei welcher eine Einführung der Waarendocken zwischen die Druckwalzen mit Hülfe einer zwischen den letzteren drehbar gelagerten, mit Zahnkranz ausgestatteten Dockenführung (J) erfolgt, welche mit Hülfe eines mit Zahnradsegment (y) ausgestatteten Handhebels (M), der gleichzeitig ein Sperrwerk (N) beeinflufst, das die Dockenführung in ihrer Arbeitslage hält, in die zur Aufnahme der Docken erforderliche Lage gedreht werden kann und hierbei gleichzeitig vermittelst des an ihr sitzenden Zahntriebes ein zweites Zahnradsegment (χ) derart beeinflufst, dafs ein an diesem sitzendes Verbindungsstück (W1) die Verbindung zwischen Dockentisch (w) und Dockenführung (J) herstellt und das Einlaufen von mehr als einer Docke durch eine an ihm sitzende Nase (X1) verhindert, während das Durchlaufen der Docke durch die Führung durch eine an dieser sitzenden, sich bei Drehung derselben selbsttthätig einstellenden Nase (%) unmöglich gemacht wird.
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