DE476907C - Vorrichtung zum Reinigen von Buendeln stehender, gerader Rohre - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Buendeln stehender, gerader Rohre

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DE476907C
DE476907C DEG70359D DEG0070359D DE476907C DE 476907 C DE476907 C DE 476907C DE G70359 D DEG70359 D DE G70359D DE G0070359 D DEG0070359 D DE G0070359D DE 476907 C DE476907 C DE 476907C
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Germany
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rods
cleaning
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upright
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G1/00Non-rotary, e.g. reciprocated, appliances
    • F28G1/08Non-rotary, e.g. reciprocated, appliances having scrapers, hammers, or cutters, e.g. rigidly mounted

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Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Bündeln stehender, gerader Rohre Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Bündeln stehender, gerader Rohre, bei der die Reinigungswerkzeuge an durch ihr Eigengewicht vorgetriebenen Stäben befestigt sind. Gemäß der Erfindung .ind die Stäbe in einer Tragplatte axial verschiebbar aufgehängt und am oberen Ende mit Köpfen versehen, mit denen sie sich auf die Tragplatte abstützen.
  • Eine Vorrichtung ist bekannt, bei der ein einzelnes Reinigungswerkzeug durch Gewichtswirkung vorgeschoben wird. Ferner ist eine Vorrichtung bekannt, bei der mehrere Stäbe an einem zwangläufig geführten Kopf gelenkig aufgehängt sind. Gemäß der Erfindung werden mehrere Werkzeuge durch Gewichtswirkung vorgetrieben, sind aber gegen ihren Träger verschiebbar, so daß sie gegen den Träger zurückbleiben können, wenn sie auf erhebliche Hindernisse stoßen. Hierbei ist jedes gewaltsame Arbeiten, das sowohl den Stäben wie den Rohren sehr schädlich sein kann, ausgeschlossen, da die auf die Stäbe wirkende Kraft niemals größer werden kann als ihr eigenes Gewicht. Die Reinigung ist trotzdem vollständig, da Rohre, die von den Stäben nicht sofort durchstoßen werden, sich dadurch verraten, daß die in ihnen stekkenden Stäbe der Bewegung der Tragplatte nicht mehr folgen. Diese Rohre werden dann durch Nacharbeiten frei gemacht. Da die Stäbe nur am oberen Ende in der Tragplatte geführt sind, besteht wenig Gewähr dafür, daß sie in der richtigen Lage zu den zu reinigenden Rohren bleiben werden. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird .daher eine Einrichtung vorgesehen, die die Stäbe selbsttätig auf düe Rohre ausrichtet. Eine solche Einrichtung hat zweckmäßig die Form einer nach der Rohrteilung gelochten Platte. Sie ist besonders geeignet, wenn die oberen Enden der Rohre von einer undurchsichtigen Flüssigkeit bedeckt sind, so daß Ausrichten der Stäbe nach Sicht nicht durchführbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in teilweise geschnittenem Aufrißdargestellt.
  • Über dem Behälter a, dessen Rohre b gereinigt werden sollen, läuft auf einem Gleis c ein Fahrgestell d, das den Rahmen e der Vorrichtung trägt. Im Rahmen e sind senkrechte Gewindespindeln f, f, beispielsweise vier, gelagert, deren Antrieb von einem Motor g über eine senkrechte Welle h, ein Kegelradgetriebe i, und eine wagerechte Zwischenwelle h auf zwei Wellen l erfolgt. Diese Wellen erhalten ihren Antrieb .durch Kegelräder »z von der Zwischenwelle k aus und treiben durch Kegelradgetriebe n die Spindeln f in gleicher Drehrichtung an. Die Spindeln f laufen durch Muttern o, die an einer gelochten Tragplatte p befestigt sind. In jedem Loch der Tragplatte steckt ein Stab q und ist mit seinem Kopf y am oberen Ende an der Tragplatte p aufgehängt, kann sich aber frei gegen sie verschieben. Das untere Ende jedes Stabes q trägt einen Kratzer s oder ein ähnliches Werkzeug. Unterhalb des Fahrgestells d ist auf die Stäbe q eine Lochplatte t gesetzt, .die der Teilung der Rohre b entsprechend gelocht ist und die Stäbe q nach Art einer Bohrlehre führt. Die Lochplatte t kann mit Ausschnitten u versehen sein, mit denen sie auf Stifte v am Behälter a gesteckt wird, um sie sofort in die richtige Lage zu bringen.
  • Die Stäbe q werden zunächst mit der Tragplatte p aus der dargestellten oberen Endstellung der Tragplatte niedergelassen, bis die Muttern o am unteren Ende der Spindeln f angelangt sind. Hier kann ein Anschlag w vorgesehen sein, der den Motor g selbsttätig ausrückt. Wenn ein Rohr b so verstopft ist, daß der in dieses Rohr eingedrungene Stab q durch sein Eigengewicht das Hindernis nicht durchbrechen kann, bleibt er gegen die übrigen Stäbe zurück, behindert aber die Stäbe nicht und erleidet weder selbst schädliche Spannungen noch übt er solche auf das Rohr aus. Das Zurückbleiben von Stäben zeigt an, welche Rohre der Nacharbeit bedürfen. Wenn die Arbeit beendet ist, werden die Spindeln f in umgekehrter Richtung gedreht, um die Tragplatte p zu heben. Auch am oberen Hubende :der Platte kann ein Anschlag x vorgesehen sein, der den Motor g ausrückt. Die Anschläge w und x können verstellt werden, um den Hub der Vorrichtung nach der Länge des Behälters a und der Rohre b zu regeln. Die Anschläge ermöglichen ein selbsttätiges Arbeiten der Vorrichtung, wenn sie mit Umschaltern verbunden werden, die den Motor g umsteuern, anstatt ihn auszurücken. Die Tragplatte p kehrt dann um, so oft sie an einem ihrer Hubenden angelangt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen von Bündeln stehender, gerader Rohre, bei der die Reinigungswerkzeuge an durch ihr Eigengewicht vorgetriebenen Stäben befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die am oberen Ende mit Köpfen (r) versehenen Stäbe (q) in einer Tragplatte (p) axial verschiebbar aufgehängt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ausrichtens -der Werkzeuge (s) auf die Achsen der Rohre (b) eine entsprechend der Rohrteilung gelochte Platte (t) vorgesehen ist.
DEG70359D 1926-06-05 1927-05-21 Vorrichtung zum Reinigen von Buendeln stehender, gerader Rohre Expired DE476907C (de)

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