DE4762C - - Google Patents
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- DE4762C DE4762C DENDAT4762D DE4762DA DE4762C DE 4762 C DE4762 C DE 4762C DE NDAT4762 D DENDAT4762 D DE NDAT4762D DE 4762D A DE4762D A DE 4762DA DE 4762 C DE4762 C DE 4762C
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- valve
- piston rod
- section
- leather
- water
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
- F16K21/04—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
- F16K21/06—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
- F16K21/10—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulic brake cylinder acting on the closure member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
- Lift Valve (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
1878.
Klasse 85.
ZDENKO RITTER von WESSELY in PRAG. Langsam schließender Ventilhahn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1878 ab.
Diese Erfindung bezweckt, die selbstschliefsenden Ventile durch eine eigentümliche Vorrichtung
so zu gestalten, dafs die Dauer des Schliefsens beliebig regulirt und somit auch
der Stofs des Wassers in der Leitung, welcher beim Abschliefsen eines Hahnes auftritt, vermieden
werden kann.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 einen verticalen Querschnitt des Ventils, Fig. 2 den
Grundrifs dieser Ansicht, Fig. 3 einen verticalen Querschnitt des aufrechtstehenden Ventils, Fig. 4
einen verticalen Querschnitt des Ventilgehäuses, Fig. 5 einen horizontalen Querschnitt des Ventilgehäuses.
Die gleichen Buchstaben der einzelnen Figuren bezeichnen die correspondirenden Theile des Ventils.
Das Ventil besteht aus dem Ventilgehäuse A mit dem seitlich angebrachten communicirenden
Kanals1, Fig. 1, und«, Fig. 3. Das Gehäuse
ist am oberen Ende mit einer durchlochten Kappe C verschlossen; am unteren Ende befindet
sich der Ventilsitz. Die Verschraubung B verbindet das Ventilgehäuse mit dem Ansatzstücke
k. Der Ventilkörper besteht aus dem Verschlufsstempel D, dem Mittelstücke E, der
durch eine Schraubenmutter J aufgedichteten Lederstulpe G und der Kolbenstange F. Alle
diese Theile sind unter einander verschraubt. Die Spiralfeder L prefst gegen den Vorsprung
des Mittelstückes E und hat somit die Tendenz, den Verschlufsstempel D gegen den mit Lederdichtung
versehenen Ventilsitz zu drücken und somit das Ventil zu schliefsen. Die Kolbenstange
F wird durch eine Lederpackung, die einerseits durch die Verschraubung C, andererseits
durch eine gegen letztere drückende runde Messingplatte R gehalten wird, in der Weise
gerichtet, dafs sich das Leder um die Kolbenstange anpreist. Behufs Regulirung der Abschlufsgeschwindigkeit
ist der Kanal A\ Fig. 1 und 2, angebracht und kann somit das durch O
ausfiiefsende Wasser durch α * α und α 2 mit
dem Ventilgehäuse, speciell der oberhalb der Lederstulpe G liegenden abgeschlossenen Kammer
communiciren. Der Querschnitt von a1
kann durch die Stellschraube N beliebig verändert werden.
Die Thätigkeit des Ventils ist nun wie folgt: Durch Abwärts drücken der Kolbenstange F
wird das Ventil geöffnet, indem sich der Abschlufsstempel D in gleicher Richtung vom
Ventilsitze entfernt. Während dieser Bewegung fliefst Wasser um die Stulpe G herum, wie
auch durch den Kanal α1 α α2 nach der dahinter
befindlichen Kammer. Sobald die Kolbenstange entlastet wird, bewegt sich die durch die Spiralfeder Z, sowie den auf den
Abschlufsstempel wirkenden Wasserdruck angetriebene Stulpe nach aufwärts, welche sich
nun gegen die Innenseite des Ventilgehäuses anprefst und kein Wasser durchläfst; es ist
also das neben der Stulpe befindliche Wasser gezwungen, seinen Ausgang bei a2 zu suchen,
und es wird die Verdrängung des Wassers, wie die Zeitdauer der Aufwärtsbewegung der Lederstulpe
nach Mafsgabe des durch die Schraube N gestellten Querschnittes bei a2 regulirt werden
können.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine modificirte Stellung des Kanales A1, welcher bei aufrechtstehenden
Ventilen durch deren Lage bedingt ist. Bei diesem Ventile ist noch die Anordnung
getroffen, dafs beim Oeffnen des Ventils bezw. Niedergange des Ventilkörpers eine zwischen E
und Abschlufsstempel D eingeschaltete Gummioder Lederpackung oder ein aus anderem Materiale
gefertigter Ring Afgegen den Vorsprung bb
des Ventilgehäuses geprefst wird, so dafs hierdurch das Ventil neuerdings geschlossen wird.
Die Thätigkeit des Ventils besteht somit bei dieser Anordnung im wesentlichen darin, dafs
durch Abwärtsdrücken das Ventil zuerst geöffnet, wobei nur eine Spülung erfolgt, und
dann wieder durch den Ring M geschlossen wird und so lange geschlossen bleibt, bis die
Kolbenstange entlastet worden ist.
Zwei Modificationen der Dichtung der Kolbenstange F sind in Fig. 6, 7, 8 und 9 dargestellt.
Fig. 6 zeigt den Querschnitt, und Fig. 7 die Ansicht einer Dichtung mittelst Gummischlauchs,
welche so angeordnet ist, dafs sich an der Verschraubung C wie an der Kolbenstange F
Einschnitte a, b und b befinden, in welchen der Gummischlauch d d mittelst Kupferdrahts
eingezwängt und befestigt ist. Fig. 8 zeigt den Querschnitt und Fig. 9 die Ansicht einer Dich-
tung mittelst Kupfermanschette α <z,. Zu diesem
Behufe ist die Verschraubung mit einer cylindrischen Verlängerung CC1 versehen, in welcher
sich die Kupfermanschette α α, nach abwärts
gerichtet, der Kolbenbewegung gemäfs, auf und ab bewegt und durch den Wasserdruck
stets an die Wände des Cylinders angeprefst wird. Diese Anordnung bedingt, wie
aus Zeichnung ersichtlich, eine entsprechende Verlängerung der Kolbenstange um das Mittelstück
F\
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Langsam schliefsender Ventilhahn, wie dargestellt und beschrieben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4762C true DE4762C (de) |
Family
ID=283413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4762D Active DE4762C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4762C (de) |
-
0
- DE DENDAT4762D patent/DE4762C/de active Active
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