DE476126C - Betriebsmittel fuer die Turbine an der Vorrichtung zum Schleifen von Laengsnuten in Bohrungen - Google Patents

Betriebsmittel fuer die Turbine an der Vorrichtung zum Schleifen von Laengsnuten in Bohrungen

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DE476126C
DE476126C DEA48505D DEA0048505D DE476126C DE 476126 C DE476126 C DE 476126C DE A48505 D DEA48505 D DE A48505D DE A0048505 D DEA0048505 D DE A0048505D DE 476126 C DE476126 C DE 476126C
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DE
Germany
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turbine
grinding
longitudinal grooves
equipment
bores
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DEA48505D
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Saurer AG
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Adolph Saurer AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Betriebsmittel für die Turbine an der Vorrichtung zum Schleifen von Längsnuten in Bohrungen Die Erfindung betrifft eine Vervollkommnung der Vorrichtung zum Schleifen von Längsnuten nach dem Patent 419 46. Während des Schleifvorganges muß die Schleifstelle gekühlt «erden, und man benutzt dazu zur Vermeidung des Rostens des Werkstückes ein leichtflüssiges t)1. Erfindungsgemäß benutzt man nun zur Kühlung des Werkstückes die Triebflüssigkeit für den Antrieb des Turbinenrades, wobei zur Vermeidung des Rostens ein leichtflüssiges 01, z. B. Petroleum, als Antriebsmittel für die Turbine und gleichzeitig zum Kühlen des Werkstückes verwendet wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung eine Ausführungsform der Vorrichtung, wie sie-- gemäß der Erfindung vervollkommnet ist.
  • Die Darstellung zeigt die Schleifscheibe zusaininen mit dein Teil der Vorrichtung, der im Hauptpatent nicht veranschaulicht worden ist.
  • Gemäß der dargestellten 4usführungsforin wird die Triebflüssigkeit für das Turbinenrad mittels einer durch einen Elektromotor i angetriebenen Zentrifugalpumpe 2 aus einem Sammelbehälter 3 -angesaugt und durch die Leitung d. und den Halter a der Schleifvorrichtung gegen die Schaufeln des Turbinenrades gedrückt. In dem das zu schleifende Werkstück aufnehmenden Tisch 5 ist an der Auflagestelle für das Werkstück eine Durchbrechung vorgesehen, die in die hohle Tischspindel 6 mündet. Diese Spindel 6 wiederum mündet in den Sammelbehälter 3. Bei einer solchen Einrichtung staut sich das zugeführte Triebmittel in der zu schleifenden Bohrung des Werkstückes, das also gewissermaßen gleichzeitig als Turbinengehäuse dient und fließt, nachdem es das Werkstück gekühlt hat, in den Sammelbehälter ab. Im Sammelbehäl, ter wieder angelangt, beginnt der Kreislauf der Flüssigkeit von neuem.
  • Da das Triebmittel in der angegebenen Weise gleichzeitig als Kühlmittel für das Werkstück nutzbar gemacht wird, so verwendet man als solches eine -zum Kühlen besonders geeignete Flüssigkeit, wie z. B. Petroleum.
  • Das Verstellen des Werkstuckes oder der Schleifscheibe beim Schleifen erfolgt im `vesentlichen selbsttätig.
  • Zum Verstellen der Schleifscheibe in senkrechter Richtung ist von der Welle zwischen Motor i und Pumpe 2 mittels eines nicht gezeichneten Kegelradgetriebes eine Welle 7 abgez"vetgt, die eine Welle 8 antreibt. Diese letztere wiederum treibt eine parallel zu ihr gelagerte Welle 9, was durch nach Bedarf einschaltbare Zahnräderpaare erfolgt, derart, daß die Wellen 8 und 9 mit ihren Zahnräderpaaren ein Geschwindigkeitswechselgetriebe bilden. Die Welle 9 treibt das Kegelrad io, (-las mit dem Stirnrad i i verbunden ist, welches seinerseits in das Stirnrad 12 eingreift. Das letztere ist mit einer Exzenterscheibe 13 verbunden, mit welcher eine an einem Ende eines Winkelhebels 1,4 vorgesehene Rolle zusammenwirkt. An dem anderen Ende des auf einem Zapfen des Maschinengestelles schwingbar gelagerten Winkelhebels 14 ist eine Stange 15 angelenkt, die an dem einen Arm eines Hebels i8 angreift, wobei der Angriffspunkt gegenüber dem Schwingungspunkt des Hebels durch eine Schraube 17 verstellbar gemacht ist. Das andere Ende des Hebels 18 ist als Zahnsegment ausgebildet, das in eine Zahnstange eines Schlittens i9 eingreift. In diesem Schlitten ist mittels Deckel 2o und Schrauben 21 der Halter a der Schleifvorrichtung in der Höhe verstellbar eingeklemmt, so daß Werkstücke verschiedener Höhe geschliffen werden können. Die Form der Exzenterscheibe 13 ist eine solche, daß bei einer Umdrehung derselben die Schleifscheibe i einmal auf und ab bewegt wird. Die Geschwindigkeit dieser Aufundabbewegung kann durch das vorher angeführte Wechselgetriebe eingestellt werden.
  • Zur Einstellung der Schleifscheibe in der Querrichtung, das ist in der Richtung senkrecht zur Zeichenebene, dient eine nicht dargestellte Spindel, mittels welcher der Schlitten 22 von Hand verstellt werden kann.
  • Um die Schleifscheibe in der Längsrichtung, das ist in der Zeichenebene, bewegen zu können, ist der Kopf 23 des Gestelles 24 auf einer Führung 25 desselben hin und her verschiebbar angeordnet. An dem Kopf 23 greift ein Hebel 27 an, der auf einem Zapfen 26 des Gestelles 24 schwingbar gelagert ist, welcher gegenüber dem Angriffspunkt des Hebels verstellbar ist. Das freie Ende des Hebels 27 trägt eineRolle, die mit der mit dem Zahnrad 12 verbundenen Exzenterscheibe 28 zusammenwirkt. Die Form der Exzenterscheibe 28 ist eine solche, daß bei einer Umdrehung derselben die Schleifscheibe i sich in der Zeichenebene einmal hin und her bewegt.
  • Damit endlich auch der Tisch 5 und das auf diesen gespannte Werkstück um seine Achse' sich absatzweise dreht, wird die kontinuierliche Drehung des Stirnrades z2 dadurch in eine solche absatzweise erfolgende Teilbewegung umgewandelt, daß ein am Stirnrad 12 befestigter Bolzen 29 in drei gleichmäßig am Umfang verteilte radial verlaufende Führungsnuten 3o eines Stirnrades 31 eingreift und dieses um eine Drittelumdrehung weiterschaltet. Diese Teilbewegung des Stirnrades 31 wird durch Stirn- und Kegelräder 32, 33 und 34 auf den Tisch 5 übertragen. Nach erfolgter Teildrehung tritt ein Dorn 35, der durch eine mit dem Stirnrad 12 verbundene dritte Exzenterscheibe 36 unter Vermittlung des Doppelhebels 37 bewegt wird, in eine entsprechende Bohrung 38 des Tisches 5 und legt diesen fest.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Betriebsmittel für die Turbine an der Vorrichtung zum Schleifen von Längsnuten in Bohrungen nach Patent 419 416, dadurch gekennzeichnet, daß als solches eiii leichtflüssiges Öl (z. B. Petroleum) Verwendung findet, so daß die Kühlung der Schleifstelle durch die Triebflüssigkeit ohne Gefahr des Rostens des Werkstücks erfolgt.
DEA48505D 1926-08-12 1926-08-12 Betriebsmittel fuer die Turbine an der Vorrichtung zum Schleifen von Laengsnuten in Bohrungen Expired DE476126C (de)

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DE (1) DE476126C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234573B (de) * 1961-11-25 1967-02-16 Germania Veb Vorrichtung zur Aufnahme von Axialdrucklagern oder -ringen zwecks Einschleifens ringstueckfoermiger und axial ansteigender Keilnuten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234573B (de) * 1961-11-25 1967-02-16 Germania Veb Vorrichtung zur Aufnahme von Axialdrucklagern oder -ringen zwecks Einschleifens ringstueckfoermiger und axial ansteigender Keilnuten

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