DE475692C - Unterwindwanderrost mit mehreren Druckluftkammern - Google Patents

Unterwindwanderrost mit mehreren Druckluftkammern

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DE475692C
DE475692C DEW73219D DEW0073219D DE475692C DE 475692 C DE475692 C DE 475692C DE W73219 D DEW73219 D DE W73219D DE W0073219 D DEW0073219 D DE W0073219D DE 475692 C DE475692 C DE 475692C
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C H WECK KOMM GES
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/10Travelling-grates with special provision for supply of air from below and for controlling air supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Unterwindwanderrost mit mehreren Druckluftkammern Die Erfindung betrifft einen Unterwindwanderrost mit mehreren zwischen der oberen und der unteren Rostbahn liegenden Druckluftkammem und zu den verschiedenen Windkästen getrennt voneinander geführten Luftzuführungsleitungen.
  • Der Erfindung gemäß ist von der mit den Regelungsgliedern für die Abzweigleitungen versehenen seitlich quer zum Rost einmündenden Hauptwindleitung die den ersten Windkasten speisende Zweigleitung innerhalb der Kettenbahn quer über die Rostbreite geführt und leitet dem ersten Windkasten die Luft von vorn annähernd über die ganze Rostbreite zu, während die Zweigleitungen für die übrigen Windkästen auf beide Seiten des Rostes verteilt in der Längsrichtung des Rostes angeordnet sind; letzteres ist an sich bekannt.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß trotz des geringen zur Verfügung stehenden Raumes eine gute Windverteilung erzielt wird, daß ferner der Rost zusammen mit dem Windgeschränk ausgefahren werden kann und daß sämtliche empfindlichen Teile außerhalb des Mauerwerkes liegen, so daß Ausbesserungen in einfachster Weise und ohne Abbruch von Mauerwerk durchgeführt werden können.
  • Außerdem braucht zur Erzielung einer dichten Verbindung der Hauptluftzuleitung und den Luftverteilungsleitungen nicht besonders in die Feuerung gestiegen zu werden, sondern der Rost kann einfach eingeschoben und dann die Verbindung von außen hergestellt werden. Vorteilhaft wird die Windverteilung noch dadurch verbessert, daß über die Breite des Rostes in der Abzweigleitung bzw. im Windkasten in an sich bekannter Weise verteilte Leitschaufeln von einer mit der Entfernung vom Lufteintritt zunehmenden Länge gekrümmt ausgebildet werden, so daß diese Leitschaufeln von den Windschichten Teile abschälen und ohne Wirbelung der Verbrauchsstelle zuführen. Eine erhebliche Minderung des Strömungswiderstandes in den Röhren, deren Krümmungen wegen des geringen zur Verfügung stehenden Raumes mit außerordentlich kleinem Radius ausgeführt werden müssen, kann dadurch erreicht werden, daß in diesen Krümmungen parallel zur gekrümmten Längsachse derselben Leitschaufeln eingebaut werden. Diese Leitschaufeln verhüten Wirbelungen in den Krümmungen und setzen den Strömungswiderstand erfahrungsgemäß stark herab.
  • Auf ,der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, -und zwar zeigt: Abb. l einen senkrechten Längsschnitt durch den Rost, Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt und Abb.3 einen Grundriß desselben.
  • Unter dem Rostband c sind die Windkästen d,,e, f angeordnet.
  • Die Druckluft wird dem Rost mittels des vorn neben dem Rost, und zwar in Richtung der Rostbreite eingebauten Einblasestutzen k zugeführt. Von diesem Einblasestutzen k zweigen die Leitungen .o, p und o1 ab. Die Kanäle.ound p sind vorn quer über die Rostbreite geführt. Der Kanal o . versorgt den Windkasten f, der Kanal:oi den Windkasten und der Kanal p den ersten Windkasten d mit Druckluft. Die Menge der jedem Abzwzigungsrohr zuströmenden Druckluft wird durch die Drosselklappen g, h, i geregelt. An den Krümmungsstellen der Leitungen sind die Leitbleche m und n eingebaut, die entsprechend der Rohrkrümmung gewölbt sind und Wirbelungen im Rohr verhüten.
  • In dem Robrp, das nach dem Rost hin auf der ganzen Rostbreite offen ist, sind die gekrümmten Leitschaufeln g, r, s eingebaut, und zwar ist die vorderste Leitschaufel q am kürzesten, die Leitschaufel r ist länger als g und die Leitschaufel s wieder länger als r ausgebildet, so daß. jede der Leitschaufeln einen gewissen Teilstrom der in dem Rohr p strömenden Luft abschält und in die Längsrichtung des Rostes umleitet. Die Leitschaufeln sorgen also dafür, daß die Luftzuführung über die ganze Rostbreite gleichmäßig ist.
  • Ähnliche Leitschaufeln i und ,u sind in die hinteren Windkammern e und f eingebaut, wie Abb. 2 erkennen läßt. Während die Leitschaufeln g, r, s sich von der offenen Seite des Rohres p in das Innere des Rohres hinein erstrecken, sind die Leitschaufeln t und a derart angeordnet, daß sie sich von oben nach unten in die Windkammern hinein. erstrecken, sie schälen gleichfalls Teilströme ab und leiten diese Teilströme nach oben gegen den Rost.
  • Der Ventilatorv hat eine Ansaugleitungvl, die unter dem Aschenfall bei v2 die dem Ventilator zugeführte Luft ansaugt. Hierdurch entsteht unter dem Wanderrost Unterdruck. Da nun der Wanderrost vorn mit einem Blechverschluß x versehen ist, der unten bei y offen ist, so tritt die Verbrennungsluft bei y unter den Rost und reißt den Staub, welcher etwa an der vorderen Kettentrommel durch das Herunterfallen der Asche Entsteht, mit herein in den Aschenfall. Es wird also hierdurch die Staubbildung, wie sie bei Unterwindwanderrosten sehr häufig vorkommt, vermieden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unterwindwanderrost mit mehreren zwischen der oberen und unteren Rostbahn liegenden Druckluftkammern und zu den verschiedenen Windkästen getrennt voneinander geführten Luftzuführungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß von der seitlich in Richtung quer zum Rost einmündenden, mit den Regelungsmitteln (g) für die Abzweigleitungen (o, vx, p) versehenen Hauptwindleitung (k) eine Leitung (p) abzweigt, die innerhalb der Kettenbahn quer über die Rostbreite geführt ist und den. ersten Windkasten (d) von vorn speist, während die Abzweigleitungen (o"ol) für die übrigen Windkästen (e, f) auf beide Seiten des Rostes verteilt in der Längsrichtung des Rostes angeordnet sind.
  2. 2. Unterwindwanderrost nach Anspruch i mit über die Breite des Rostes in der Abzweigleitung verteilten Leitschaufeln von einer mit der Entfernung vom Lufteintritt zunehmenden Länge, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (g, r, s) gekrümmt sind.
  3. 3. Unterwindwanderrost nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die- Krümmungen der Windleitungen (o1 und p) parallel zu ihrer gekrümmten Längsachse Leitschaufeln (m, n) eingebaut sind.
DEW73219D 1925-10-30 1925-10-30 Unterwindwanderrost mit mehreren Druckluftkammern Expired DE475692C (de)

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