DE475656C - Verfahren zur Reproduktion von Filmbaendern mit Reliefraster - Google Patents

Verfahren zur Reproduktion von Filmbaendern mit Reliefraster

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DE475656C
DE475656C DES83599D DES0083599D DE475656C DE 475656 C DE475656 C DE 475656C DE S83599 D DES83599 D DE S83599D DE S0083599 D DES0083599 D DE S0083599D DE 475656 C DE475656 C DE 475656C
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  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Reproduktion von Filmbändern mit Reliefraster Bekanntlich erfolgt die Reproduktion der gaufrierten Filmbänder ohne jede Schwierigkeit, sobald der durch die optische Überlagerung des Netzes des Originals mit dem Netz des unbelichteten Filmbandes verursachte »Moireeffekt« durch eine passende optische Vorrichtung zum Verschwinden gebracht wird.
  • Dieses Beseitigen des Moire bildet den Gegenstand der Patentschrift 442 03z.
  • Bei der in dieser Patentschrift beschriebenen Vorrichtung wurde der beabsichtigte Zweck mit Hilfe von optischen Elementen erreicht, die gegenüber dem Gehäuse der Kopiervorrichtung unbeweglich waren.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung des Moire durch Verschiebung der Projektion des Originals gegenüber dem positiven Filmband. Diese Verschiebung erfolgt mit Hilfe einer beliebigen geeigneten optischen oder mechanischen Vorrichtung und findet während der Belichtungsperiode mit einer Weite statt, die auf die Breite einer Linie der Gaufrierung beschränkt ist. Durch diese Verschiebung werden die optischen Kongruenzen selbst während derganzenBelichtungsdauer auf der Oberfläche des positiven Filmbandes verschoben, so daß dieselben nicht das geringste Bild auf dem Filmband hinterlassen können.
  • Es ist klar, daß für die praktische Durchführung der Erfindung eine große Anzahl von Ausführungsformen möglich ist. .Die einfachste Ausführungsform besteht darin, daß man in dem Projektionsbündel eine Glasplatte mit parallelen Flächen anordnet und diese Platte um eine zu den lichtbrechenden Rillen oder Riffelungen des Filmbandes parallel angeordnete Achse schwingen läßt. - Die Schwingung in einem Sinne entspricht dem Öffnungsstadium des Verschlusses und die Schwingung im umgekehrten Sinne entspricht dem Verschlußstadium desselben.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in beiliegender Zeichnung als Glasplatte mit parallel angeordneten Flächen schematisch dargestellt.
  • In der Zeichnung ist A ein Objektiv, durch welches das Originalfilmband B auf das unbelichtete Filmband C projiziert wird; D ist eine Glasplatte mit parallel angeordneten Flächen, die in der ursprünglichen Lage in ausgezogenen Linien dargestellt ist; E ist die punktiert dargestellte Lage, welche die Platte D am Ende seiner Schwingung einnimmt. h, 12, 13 ist die durch die Glasplatte in ihrer ursprünglichen Lage abgelenkte optische Achse des Systems.
  • h, 02, 03 ist die durch die Glasplatte in der Stellung E abgelenkte optische Achse.
  • Der Abstand I,-0, entspricht der Breite einer Riffelung der Filmgaufrierung.
  • Wenn unter diesen Bedingungen in einem bestimmten Augenblick der Belichtung die Linien der beiden Filmbänder zusammenfallen, so - wandert diese Kongruenz während der Belichtung in ununterbrochener Weise von einer Riffelung zur anderen. Dies hat zur Folge, daß die Moirierungen sich verschieben und auf dem unbelichteten Filmband keinen Eindruck hinterlassen können.
  • Die Schwingung der Platte D wird durch eine beliebige geeignete mechanische Vorrichtung, beispielsweise durch einen von der Welle des Verschlusses der Kopiervorrichtung angetriebenen Hubkörper, bewirkt. Dieselbe Verschiebung der Achse des Systems gegenüber dem positiven Filmband könnte man natürlich auch durch eine Schwingung der Ebene des Reproduktionsobjektivs erzielen. Ebenso könnte man eine Schwingung der Führung bewirken, in welcher das Filmband durchgezogen wird, wobei die Verschiebung selbstverständlich stets dem Abstand der einzelnen Riffelungen voneinander (also praktisch 0,03 mm) entsprechen soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reproduktion von Filmbändern mit Reliefraster, bei dem die Projektion des zu kopierenden Originals gegenüber dem Filmband, das die Kopie bilden soll, um die Breite einer Linie der Gaufrierung verschoben wird, darin bestehend, daß man eine in dem Projektionsbüschel angeordnete Glasplatte mit zwei parallelen Flächen um eine parallel zu den lichtbrechenden Furchen oder Rillen des Films verlaufende Achse in der Weise schwingen läßt, daß die Schwingung nach der einen Richtung der Offnungsphase, die Schwingung nach der entgegengesetzten Richtung der Schließphase des Verschlusses entspricht.
DES83599D 1927-04-08 1928-01-15 Verfahren zur Reproduktion von Filmbaendern mit Reliefraster Expired DE475656C (de)

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FR475656X 1927-04-08

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