DE47558C - Einrichtung zum allmählichen Anhalten von Wasserdruck-Fahrstühlen - Google Patents

Einrichtung zum allmählichen Anhalten von Wasserdruck-Fahrstühlen

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DE47558C
DE47558C DENDAT47558D DE47558DA DE47558C DE 47558 C DE47558 C DE 47558C DE NDAT47558 D DENDAT47558 D DE NDAT47558D DE 47558D A DE47558D A DE 47558DA DE 47558 C DE47558 C DE 47558C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
elevator
water pressure
elevators
stopping water
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47558D
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English (en)
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OTIS BROTHERS & CO. in New-York
Publication of DE47558C publication Critical patent/DE47558C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/04Control systems without regulation, i.e. without retroactive action hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. September 1888 ab.
Beiliegende Zeichnung zeigt die Gesammtanordnung eines Fahrstuhles mit durchschnittener Ansicht der Steuerungseinrichtung.
X ist der Fahrstuhl, A der Cylinder der Wasserdruckwinde, G das Schiebergehäuse mit Kolbenschieber E und Schieberstange a.
R ist ein am Fahrstuhl befestigter Winkelhebel, dessen innerhalb des Fahrstuhles angebrachter Arm u als Handhabe ausgebildet ist.
Die Schieberstange α ist mit dem freien Ende eines einarmigen Hebels q verbunden, der eine Seilscheibe s und ein Gewicht w trägt.
Das den Schieber bethätigende Seil χ ist an dem einen Ende mit dem Hebelarm t des Hebels R verbunden, läuft nach unten um die Seilscheibe 5 und über eine am oberen Schachtende gelagerte Seilscheibe Q zum Fahrstuhl X zurück. Die Seilscheibe Q wird von einem belasteten Hebel ρ getragen, dessen Gewicht ν die stete Neigung besitzt, das Seil straff zu halten.
Die Bewegung des Hebels ρ wird durch einen Anschlag e begrenzt, so dafs, wenn der Hebel R bewegt und der Arm t desselben gehoben wird, der Hebel ρ und der Schieber E gehoben werden.
Wird der Hebel R in entgegengesetztem Sinne bewegt, so wird das Seil lockerer, das Gewicht w drückt den Hebel q sowie den Schieber nach unten.
Um eine zu plötzliche Bewegung des Schiebers zu verhindern, trägt die Stange α einen Kolben b, der in einem Cylinder j läuft und mit einer engen Oeffhungj^ versehen ist, durch welche eine Flüssigkeit im Cylinder von der einen Seite des Kolbens nach der anderen treten mufs, ehe der Schieber E bewegt werden kann. Die Bewegungsgeschwindigkeit hängt von der Gröfse der Oeffnung y ab.
Um zu erreichen, dafs der Cylinder j stets mit Flüssigkeit gefüllt ist, wird derselbe durch ein Rohr c mit dem daneben liegenden Zulaufrohr der Winde verbunden.
1 Bei Aufzügen neuerer Art, wo die Fahrstühle schwer sind, sich mit grofser Geschwindigkeit bewegen und dennoch plötzlich zum Stillstand gebracht werden müssen, werden die Theile der Einrichtung durch diese plötzliche Unterbrechung der Bewegung erheblich beansprucht.
Um die bei dieser Beanspruchung auftretenden Nachtheile zu vermeiden, wird eine Bremseinrichtung vorgesehen. Eine oder zwei zu beiden Seiten des Fahrstuhles liegende Metallschienen werden senkrecht längs der Bahn des Fahrstuhles entlang geführt; der Fahrstuhl trägt eine Bremsvorrichtung T, die derart eingerichtet ist, dafs ein Schuh oder eine Klemme an die Schiene/ mit solcher Reibung angedrückt werden kann, dafs die Bewegung des Fahrstuhles verzögert und dieser allmälig zum Stillstand gebracht wird. Dieser Schuh oder diese Klemme ist mit einem Hebel g verbunden, welcher mittelst einer einstellbaren Verbindungsstange h an den Arm i des Hebels R angreift, so dafs hierdurch die Bewegung des Hebels R, welche die Bewegung des Schiebers und Ab-
Stellung der Bewegung der Aufzugmasehine bewirkt, gleichzeitig zur Bethätigung der Bremseinrichtung nutzbar gemacht wird. Die Theile werden zweckmäfsig in der Weise eingestellt, dafs die Bremse angelegt wird, sobald die Druckflüssigkeit von der Maschine abgeschnitten wird. Die Bremseinrichtung ist so gebildet, dafs die Bremse sowohl beim Heben wie Herabdrücken des Hebels q angelegt und damit der Reibungswiderstand gesichert wird, wenn der Hebel JR nach der einen oder anderen Richtung bewegt und dadurch der Fahrstuhl beim Steigen oder Herabgehen angehalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Aufzügen die Anordnung eines mit einem durchlochten Kolben (b) versehenen, beiderseits mit Flüssigkeit angefüllten Hemmcylinders j in Verbindung mit einer am Fahrstuhl befestigten und von demselben mittelst eines Hebels (R) zu bethätigenden Bremsvorrichtung (T), welche unter Einschaltung der Theile g und h sowohl beim Heben wie Herabdrücken des Hebels R an eine oder mehrere an den Seiten der Fahrstuhlbahn angebrachte Schienen f geprefst wird, zum Zwecke, eine allmälige rucklose Verzögerung der Bewegung des Fahrstuhles zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47558D Einrichtung zum allmählichen Anhalten von Wasserdruck-Fahrstühlen Expired - Lifetime DE47558C (de)

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