DE47555C - Schuhkratze, mit Klingelzug verbunden - Google Patents
Schuhkratze, mit Klingelzug verbundenInfo
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- DE47555C DE47555C DENDAT47555D DE47555DA DE47555C DE 47555 C DE47555 C DE 47555C DE NDAT47555 D DENDAT47555 D DE NDAT47555D DE 47555D A DE47555D A DE 47555DA DE 47555 C DE47555 C DE 47555C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L23/00—Cleaning footwear
- A47L23/22—Devices or implements resting on the floor for removing mud, dirt, or dust from footwear
- A47L23/26—Mats or gratings combined with brushes ; Mats
- A47L23/263—Mats or gratings combined with brushes ; Mats with moving or driven parts, also combined with suction cleaning
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Vorrichtung wird mit den
an Eingangsthüren befindlichen Glockenzügen, Klingeln oder elektrischen Läutewerken in Verbindung
gesetzt; dieselbe besteht aus einem zum Reinigen des beschmutzten Schuhzeuges
geeigneten Kratzeisen, einem Rost oder Bürsten, und hat den Zweck, die Klingel oder das
Läutewerk ertönen zu lassen, sobald das Reinigen der Fufsbekleidungen vorgenommen
wird.
Indem andere Vorrichtungen zum Ertönenlassen der Klingeln fortbleiben, wird jeder Einlafs
Fordernde gezwungen, sich, sofern er klingeln will, der Reinigungsvorrichtung zu
bedienen.
Die Vorrichtung kann in vielerlei Arten ausgeführt werden, je nachdem sie zur Aufstellung
im Freien oder auf Fluren, z. B. vor Wohnungsthüren, bestimmt ist, ferner je nach
Art und Beschaffenheit des mit ihr verbundenen Läutewerkes, endlich je nachdem nur
ein Kratzeisen oder eine Bürste oder mehrere dergleichen zu einem Rost vereinigt werden.
Aufserdem ist eine wechselnde Einrichtung der Vorrichtung möglich, je nachdem das Läutewerk
erst nach länger dauerndem Gebrauch der Reinigungsvorrichtung oder in kurzen Zwischenräumen ertönen soll.
In Fig. 1 bis 6 ist ein einfaches Kratzeisen dargestellt, welches einen gewöhnlichen Drahtglockenzug
in Bewegung setzt. Die Vorrichtung wird mit der hinteren Fläche der Thür oder der Wand zugekehrt aufgestellt, durch
welche der Glockenzugdraht geleitet wird. Der Draht wird bei c, Fig. 5, in die Vorrichtung
eingeführt und dort, straff angespannt, an dem einen Arm des Hebels d befestigt.
Das Kratzeisen ist mit zwei .halbwalzenförmigen Hauben e und/ fest verbunden. Die
letzteren greifen über die beiden oben offenen Kästen α und b, mit welchen sie durch eine
Welle g so zusammenhängen, dafs sie sich um letztere drehen können. Die Gröfse dieser
Drehung ist nur eine begrenzte. In Fig. 1, 2, 5 und 6 ist die eine der beiden Grenzlagen,
die gewöhnliche, angedeutet. Beim Kratzen des Fufses (in Richtung der gezeichneten Pfeile)
folgt das Eisen dem Fufs zunächst so lange, bis die andere Grenzlage (etwa wie in Fig. 4
angegeben) erreicht ist. Die Begrenzung der Bewegung wird nach der einen Richtung durch
den starken, im Innern der Hauben e und f angegossenen Vorsprung h, Fig. 5, nach der
anderen Richtung durch seitlich aufsen angebrachte Stifte i, Fig. 6, erreicht. Die Verdickung
h der Haubenwand von e und f hat aufserdem den Zweck, das Kratzeisen durch
das Uebergewicht von h immer von selbst in die gewöhnliche Ruhelage zurückzuführen, sobald
die kratzende Stiefelsohle das Eisen freiläfst.
Die Bewegungstheile liegen nur im Kasten a. Die in Richtung des kratzenden Fufses bewegte
und dann zurückfallende Haube e dreht bei jedem Spiel mittelst der Klinke k das mit
Sperrfeder / versehene Sperrrad m um einen Zahn weiter.
Die auf dem Rad angebrachten Stifte heben allmälig den Hebel d, ziehen dadurch den
Glockenzug an und lassen ihn nach einer gewissen Zeit plötzlich frei. In dem gezeichneten
Beispiel hat das mit 24 Zähnen versehene Rad drei Stifte in gleichen Abständen erhalten, so
dafs nach je acht Kratzbewegungen die Klingel einmal ertönt. Durch Verminderung oder
Vermehrung der Anzahl der Stifte wird erreicht, dafs die Klingel seltener oder häufiger
anschlägt.
Bei Nachtzeit soll die Klingel oft nicht ertönen, sobald beispielsweise ein mit Hausschlüssel
versehener Bewohner die Thür öffnen will. Die drehbare Klinke n, Fig. 4 und 6,
dient dazu, das Kratzeisen während der Nacht in schräger Grenzstellung festzuhalten, so dafs
es seinem Zwecke, die Stiefel zu reinigen, weiter dient, ohne die Klingel zum Tönen zu
bringen.
Ist letzteres aber dennoch erwünscht, um den Pförtner zu wecken, so bewegt ein Druck mit
dem Fufs die Klinke η zurück, das Eisen fällt durch das Uebergewicht des Vorsprunges h in
den Hauben nach der anderen Grenzlage hinüber, und die Vorrichtung ist so lange zum
Klingeln benutzbar, bis sie der Pförtner, nachdem er Eintritt gewährte, wieder feststellt.
In Fig. 7 bis 12 ist eine andere Einrichtung
dargestellt. Dieselbe ähnelt im Aeufsern, wie das Schaubildchen, Fig. 12, zeigt, den bis jetzt
schon gebräuchlichen Bürstenkästen und besteht in dem hier gezeichneten Falle aus einer
Verbindung von zwei Vorrichtungen, einer aus drei Klingen bestehenden Kratze und einer
Bürstvorrichtung. Fig. 11 stellt den Grundrifs der' Doppeleinrichtung, Fig. 7 und 9 stellen
die beiden Längenschnitte dar. Jede der beiden hier verbundenen Einrichtungen kann auch
für sich allein hergestellt und benutzt werden, wie aus den Querschnitten Fig. 8 und 10 ersichtlich
ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist in beiden Fällen die gleiche. . Die Kratzeisen (in
dem vorliegenden Beispiel sind drei gewählt) sind einarmige Hebel. Der feste Drehpunkt
liegt unten und wird durch Rundeisenstangen a gebildet, auf denen die Kratzeisen aufsitzen.
Mit zwei seitlich nach. oben verlängerten Ansätzen greift jedes Eisen in einen wagerecht
liegenden Rahmen b ein.
Der mit Bürsten versehene Rost bei der anderen Reinigungsvorrichtung ist beweglich in
ähnlichen einarmigen Hebeln c befestigt und mit Rahmen b verbunden. Bei der Benutzung
folgen die Bürsten bezw. die Kratzen so lange dem Fufs, bis der mit ihnen verbundene Rahmen
b an die Vorderwand des Gehäuses bei d anstöfst; alsdann leisten sie dem Fufs den erforderlichen
Widerstand. Sobald der Fufs die Bürsten oder Eisen freiläfst, schnellt der Rahmen,
durch die Feder e, Fig. 11, angetrieben,
wieder nach vorn; das Spiel beginnt dann von neuem. Alle beweglichen Theile sind durch
ihre Form bezw. durch überhängende Theile des . Gehäuses gegen Verschmutzen geschützt.
Der herabfallende Schmutz wird in einem besonderen herausziehbaren Kasten 0 gesammelt.
An der Hinterwand des Gehäuses bei f, Fig. 7 und 11, wird ein Kasten eingeschoben,
in welchem ein Sperrrad g nebst Sperrfeder h sich befindet. Der kleine Kasten bleibt oben
offen, so dafs eine mit dem Rahmen b lose verbundene Sperrklinke i bei jedem Spiel der
Vorrichtung das Rädchen um einen Zahn dreht. In dem gezeichneten Beispiel liegt nun
ein Kasten zwischen beiden Reinigungsvorrichtungen. Von jeder geht eine am Rahmen b
befestigte Sperrklinke i aus. Das beiden gemeinsame Rädchen dreht sich mithin, gleichviel,
ob die Eisen oder die Bürsten benutzt werden.
Es ist hier das. Vorhandensein elektrischer Leitung angenommen. Das aus Messing gefertigte
Sperrrad hat eine ringförmige isolirende Einlage aus Hartgummi. Auf dieser schleift
eine Feder, mit einem Draht verbunden. Der zweite Draht schleift auf dem Rädchen selbst.
Sobald die erste Feder eine der Unterbrechungen der Gummieinlage berührt, ist der Strom durch
den Metallkern des Rades geschlossen.
Die Zahl der Unterbrechungen in Hartgummi (gezeichnet sind drei) bestimmt die
Häufigkeit des Kliiigelns.
Die Möglichkeit der Verbindung einfacher Kratzen (Fig. 1 bis 6) mit elektrischen Klingeln,
sowie der Vorrichtungen Fig. 7 bis 12 mit
Zugklingeln ist einleuchtend.
Die vorübergehende Absperrung der Klingel bei den in Fig. 7 bis 12 gezeichneten Anlagen
erfolgt durch Drehung des Armes k um die senkrechte Achse n. So lange dieser, wie gezeichnet,
gerade nach hinten gerichtet ist, nimmt ein in Fig. 11 ersichtlicher, auf derselben
Achse befindlicher Arm die Stellung / ein und läfst dem Rahmen b freies Spiel. Wird
k rechts seitwärts gedreht, so drückt /, in die Stellung m übergehend, den Rahmen b fest an
das Gehäuse an und verhindert seine Bewegung sowie diejenige des Rädchens.
Mit dem Fufs ist der Hebel k leicht nach hinten zu stofsen, um je nach Bedarf die
Klingelvorrichtung wieder auszulösen.
Die Zahl der Kratzeisen, welche einen Rost ■ bilden, kann beliebig gewählt werden, auch die
Form und Schärfe der Schneiden wechseln.
Die einfache Kratze ist endlich durch eine Bürste zu ersetzen, welche an Stelle des in
Fig. ι bis 6 gezeichneten Eisens auf die Hauben e und/, diese verbindend, aufgeschraubt
wird.
Auf diese Weise kann die neue Vorrichtung leicht allen Wünschen und Verhältnissen angepafst
werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Eine Schuhkratze, welche gleichzeitig zum Ersatz des bisher üblichen Klingelhandgriffes dient, indem die mechanischen Functionen des Handgriffes in die Fufskratze verlegt werden, gekennzeichnet durch das in einem Doppelgehäuse a b oscillirend gelagerte, durch Doppelhaube ef geschützte Kratzeisen, welches, durch Hebel η festgestellt, eine Reinigung der Fufsbekleidung durch Kratzen ermöglicht, freigegeben jedoch die Bewegung des Fufses mitmacht, hierbei mittelst Klinke k ein mit Sperrfeder / versehenes Sperrrad dreht, welches nach einer bestimmten Zahl Reinigungsbewegungen den Hebel d mittelst in das Sperrrad eingeschraubter Stifte bewegt und dadurch den Schellenzug anzieht.Die Abänderung des unter i. gekennzeichneten Apparates dahin, dafs statt des Kratzeisens ein Kratzrost oder eine Kratzbürste in einem einfachen oder Doppelgehäuse angeordnet ist, derart, dafs der Kratzrost oder die Kratzbürste mittelst der Hebel c c auf den Wellen α α oscillirend gelagert ist, die Bewegung des Rostes oder der Bürste aber in gleicher Weise wie unter ι. durch Vermittelung eines Sperrrades g auf den Schellenzug übertragen wird, und zwar auf mechanischem Wege oder mit Hülfe einer bekannten elektrischen Contactvorrichtung, wobei die Ausschaltung des Klingelwerkes von der Fufsreinigungsvorrichtung durch einen Hebel k bewirkt wird, indem dieser den Rost bezw. die Bürste feststellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47555C true DE47555C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47555D Expired - Lifetime DE47555C (de) | Schuhkratze, mit Klingelzug verbunden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47555C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2500530A (en) * | 1946-02-20 | 1950-03-14 | Percell L Drake | Shoe-cleaning machine with reciprocating cleaning elements |
-
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- DE DENDAT47555D patent/DE47555C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2500530A (en) * | 1946-02-20 | 1950-03-14 | Percell L Drake | Shoe-cleaning machine with reciprocating cleaning elements |
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