DE475247C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfaeden nach dem Spulenspinnverfahren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfaeden nach dem Spulenspinnverfahren

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DE475247C
DE475247C DES82680D DES0082680D DE475247C DE 475247 C DE475247 C DE 475247C DE S82680 D DES82680 D DE S82680D DE S0082680 D DES0082680 D DE S0082680D DE 475247 C DE475247 C DE 475247C
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Germany
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bath
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washing
liquid
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DES82680D
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NUERA ART SILK Co Ltd
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NUERA ART SILK Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfäden nach dem Spulenspineverfahren Bei der Herstellung von Kunstfäden nach denn Spulenspinnverfahren geht man meist in der Weise vor, daß 'der aus einem entsprechenden Fällbade austretende koagulierte Faden auf eine Spule aufgewickelt wird, welche mit einem 'Feil ihres Umfanges in Wasser oder sehr verdünnter Säure oder .ein anderes Bad eintaucht, wodurch die mit dem Faden aus dem Koagulationsbade mitgeschleppte Säure so stark verdünnt wird, daß bei den normalen Temperaturen eine Zerstörung des Fadens und bei der verhältnismäßig kurzen Dauer, während welcher der Faden auf der Spule verbleibt, bevor er weitergewaschen wird, eine Beschädigung desselben durch die noch in den Fadenlagen befindliche Säure nicht erfolgt. Nach diesem Arbeitsvorgang wird dann der auf der Spule befindliche Kunstfaden entweder sofort gewaschen oder aber vorher verzwirnt und nachher gewaschen. Dieser Fertigungsvorgang läßt sich so lange gut durchführen, als man mit Fällbädern von verhältnismäßig niedrigem Säuregehalt arbeitet und Maßnahmen trifft, daß der saure Faden nicht allzulange auf der Spule verbleibt. Abgesehen davon, daß es vielfach erwünscht ist, mit Fällbädern von hohlem Säuregebalt zu spinnen, ist es stets schwierig, die auf der Spule befindlichen Kunstfäden vollständig frei von Säure zu waschen. Für das Auswaschen
    sind daher auch zahlre4clke Verfahm uao1
    Vorrichtungen vqrge*rhlagezl worden.
    Durch das vorli#egenck Verfahren soll der
    künstliche Faden bereits auf der Spinx-
    sc14ne vollständig ausgewaschen werden. Da-
    durch wird eüxnalerreicht, .daß man mit
    FÄUbäd= beliebig hoher Säum,.di.-.hte spi.ntim
    kann unrl daß ui sich femer läus"tlich
    der Werterverarbetung des ktinstUchen Fadens
    nach denn eigentlichen Spinnen, also hinsicht-
    lich des Trocknes, Zwirnens, Haspelns usw.,
    keinerleiBeschränkung eu aufzuerlegien braucht,
    da der nunmehr saubere Faden, wie er sich
    auf der vorn -der Spinrumschäne kommenden
    Spule befindet, sogleich den Nachbehand-
    lungen (Bleichen, Entschwefeln, Zwirnen)
    unterworfen werden kann.
    Das vorliegende Verfahrlen kenn.zeichnct
    sich im wesenthchen dadurc_b, daß der aus
    der Fällflüssigkeit austretende Kunstfadm auf
    eine Spule aufgewickelt wird, welche umläuft
    und gleichzeitig eine Aufundabbewegung
    macht, so, da.ß sich die Spule abwechselnd
    innerhalb und außerhalb des Waschbades be-
    findet.
    Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine
    Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
    her aus- einer Düse D austretende Strahl der
    Spinnlösung gehfit in bekannter Weise durch
    ein Fällbad F und eine Fadenfühaungsöse O
    und von dort auf die Spule B, welche um eine
    senkrechte Welle A umläuft und gleichzeitig eine Aufundabbewegung macht, so daß der in der öse O festgehaltene Faden sich auf die Spule in der Form aufwickelt, wie dies bei den bekannten Spulenspinnmaschinen üblich ist. Zur Erzeugung der Drehbewegung dient z. B. ein Getriebe T und zur Aufundabbew b-ung der Welle A ein Exzenterrollentrieb F. Bei der Aufundabbewegung wird die Spule B bei: jedem Hub einmal vollständig aus dem Waschbade W_ herausgehoben und das andere Mal wieder untergetaucht. Beim Austreten der umlaufenden Spule aus dem Waschbade W wird durch die Schleuderkraft die den Fadenlagen anhaftende 3adflüssigkeit und damit die dem Faden anhaftende Säure kräftig abgeschleudert.
  • Wird nun d#Lfür gesorgt, daß die abgesc2euderte Badflüssigkeit nicht wieder 'n das Waschbad W zurückfallen kann, so, erreicht man, daß-die dem Faden anhaftenden, im Waschbad w stark verdünnten Reste von Säure oder sonstiger Fällflüssgkeit bei der oftmaligen Wiederholung dieses Vorganges endlich vollständig vom künstlichen Fadengebilde entfernt werden. Unterstützt wird die starke Verdünnung durch die beim Eintauchen der Spulen und dem gleichzeifiige!n Umlaufen derselben in der Badflüssigkeit W hervorgerufene Durchwirbelung. Die Wirbelbildung darf jedoch. nicht- so groß werden, daß- dadurch die zarten Fäden beschädigt werden könnten. .Eine- allzu heftige Bewegung der Badfiüssigkeit W wird dadurch vermieden, daß in das Gefäß -0 Leitflächen L eingebaut werden, die einer gewissen Schicht des Bades ein Mitumlaufen ermöglichen und dadurch allzu hohe relative Geschwindigkeit zwischen Fadenlage und Badflüssigkeit W vermeiden.
  • Die Leitflächen können in der-Weise angeordnet sein, daß im Umfang des Zylinders L an verschiedenen Sfiellein kleine Flächen bis @.äuf einen kleinen, den. Zusammenhang wahrenden Teil herausgeschnitten und in: wagerechter- Ebene tangentW gebogen werden, wie dies- aus der Querschnittsdarstellung zu ersehen ist. Beim Drehen der Aufwydkelspule B in der 1?feilrichtung wird sodann die Flüssigkeit am Umfang, der- Spule mitgerissen, und in ,weiterer Folge tritt sodann auch ein Einströmen vän Flüssigkeit -aus dem - äußerem Ri ,-umfang W duirch die an den Leitflächen `vorhandenen Schlitze ein: -Die- Waschflüssigkeit selbst, welche sich immer miehr mit Fällflüssigkeit anreichern würde, muß fortlaufend- Hernewert werden. Dies erfolgt auf verschiedene Weise, beispielsweise. dadurch, daß durch ein. @oider mehrere Rohre ständig frische Waschflüssigkeit zugeführt und die verbrauchte über einen überlauf oder auf ähnliche Weise abgelettet wird. Die Zuführung der frischen Waschflüssigkeit muß natürlich so schnell erfolgen, daß eine merkliche Anreicherung der Waschflüssigkeit mit Säure nicht eintritt.
  • Um ein Zurückfallen des beim Austreten der Spulen. aus clezn Bade W abgeschleuderten Gemisches von Badflüssigkeit W und Rückständen der Fällflüssigkeit F zu verhindern, wird .das Bad W mit einer Ringplatte P abgedeckt.
  • Außerdem kann, um Belästigung des Bedienungspiewsonals zu vermeiden, um die SpuleB noch ein abnehmbarer Schutzzylinder Z gestülpt werden. Die vom S,chutzzyhnder Z auf die Plattee herunten-Innende Flüssigkeit wird z. B. in einer Rinne Il abgeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Kunstfäden nach dem Spulenspinnverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Fällflüssigkeit austretende Kunstfaden auf eine Spule aufgewickelt wird, die abwechselnd innerhalb und außerhalb eines Waschbades umläuft, so daß die vom Faden mitgeführte Fällflüssigkeit im Waschbade verdünnt und außerhalb des Waschbades abgeschleudert vErd. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zach Anspruch i, durch im Waschbade(W) angeordnete Leitflächen (L), die ein Aztumlaufen eines Teiles der Waschflüssigkeit mit der Spule ermöglichen. 3. Vurrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i oder nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschbad (W) mit einer Ringplatte (P) abgedeckt ist. q.. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i bzw. nach den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspule (B) außerhalb - des Waschbades von einem Schutzmantel (Z) umgeben ist. 5. Vbrrichtuxlg -zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufundabbewegung der Spulenachse zum Ein- und Austauchen der umlaufbenden Spule mittels eines Exzenternolllentriebes (E) herbeigeführt wird.
DES82680D 1927-11-16 1927-11-16 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kunstfaeden nach dem Spulenspinnverfahren Expired DE475247C (de)

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