DE475147C - Hydraulische Schiebersteuerung fuer hin und her gehende Teile, besonders bei Werkzeugmaschinen - Google Patents
Hydraulische Schiebersteuerung fuer hin und her gehende Teile, besonders bei WerkzeugmaschinenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q5/22—Feeding members carrying tools or work
- B23Q5/26—Fluid-pressure drives
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schiebersteuerung zum Steuern eines hydraulischen Antriebes,
z. B. für die Hinundherbewegung eines Teils einer Werkzeugmaschine.
Viele Werkzeugmaschinen haben einen vorwärts und rückwärts verschieden schnell verschiebbaren Teil, wie z. B. den Werkzeugträger von Bohrmaschinen. Die verschiedenen Geschwindigkeiten werden benutzt, um erstens das Werkzeug rasch vorzuschieben, um es an das Werkstück heranzubringen, zweitens das Werkzeug während der Arbeit langsam vorzuschieben und drittens das Werkzeug nach der Arbeit rasch wieder zurückzuführen.
Viele Werkzeugmaschinen haben einen vorwärts und rückwärts verschieden schnell verschiebbaren Teil, wie z. B. den Werkzeugträger von Bohrmaschinen. Die verschiedenen Geschwindigkeiten werden benutzt, um erstens das Werkzeug rasch vorzuschieben, um es an das Werkstück heranzubringen, zweitens das Werkzeug während der Arbeit langsam vorzuschieben und drittens das Werkzeug nach der Arbeit rasch wieder zurückzuführen.
,. Die in den Ansprüchen näher gekennzeichnete Erfindung schafft eine verbesserte und
vereinfachte Schiebersteuerung, um die Arbeit der hydraulischen Übertragung so zu
steuern, daß ein hin und her gehender Teil selbsttätig die verschiedenen Geschwindigkeiten
und Bewegungsrichtungen mitgeteilt erhält.
Auch soll die Geschwindigkeit des langsamen Vorschubes sehr genau regelbar sein.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt des Schiebermechanismus
an einer Werkzeugmaschine,
Abb. 2 ein Schaubild eines zugehörigen Aufhalters,
Abb. 3 eine Darstellung ähnlich Abb. 1 für eine andere Ausführung,
Abb. 4 eine Unteransicht des Schiebers nach Abb. 3,
Abb. S ein Schnitt durch den Schieber, alle Kanäle in eine einzige Ebene verlegt,
Abb. 6, 7, 8 Schnitte zur Darstellung der drei Lagen des Aufhalters.
Ein Bohrkopf auf einem Schlitten. .A ist
z. B. am Gestell B einer Bohrmaschine verschiebbar. Die Erfindung ist aber weder auf
Werkzeugmaschinen noch auf sonstiges Gebiet beschränkt.
Zum Verschieben dient eine hydraulische Übertragung mit einem Zylinder C am Gestell
B1 einem Verschiebekolben P und einer Kolbenstange R, die am Schlitten A bei D
(Abb. 3) angreift. Druckmittelleitungen 1
und 2 sind mit. dem ZylinderC beiderseits,
des Kolbens verbunden. Indem man abwechselnd Druckmittel in den Zylinder durch die Leitungen 1 und 2 treten läßt, bewirkt
man, daß der Schlitten A hin und her bewegt wird mit einer Geschwindigkeit, die von der
Einströmung in den Zylinder abhängt. Bei starker Einströmung wird der Werkzeugkopf
so bewegt, daß die Werkzeuge aus ihrer hin-
teren Lage rasch an das Werkstück herangebracht werden und ebenso auch nach der
Bearbeitung rasch wieder zurückgezogen werden. Bei geringer Einströmung wird der
Werkzeugkopf langsam bewegt (Arbeitsgang).
Die Erfindung schafft verbesserte Hilfsmittel, um selbsttätig und abwechselnd die Leitungen
ι und 2 mit einer Druckmittelquelle ίο zu verbinden und die Durchströmung durch
eine dieser Leitungen zu regeln. Hierzu wird nach Abb. ι und 2 ein Schieber P verwendet,
dessen Gehäuse 3 mit einer Druckmittelleitung L verbunden ist. Die Leitungen 1
und 2 sind auch mit dem Gehäuse 3 verbunden und werden abwechselnd an die Druckleitung
L durch die Verschiebung eines Kolbenschiebers 4 angeschlossen. Dieser hat
verdickte Enden 4^ die in eine Bohrung 3a
des Gehäuses 3 passen, und eine Einschnürung 46 als Flüssigkeitsdurchlaß. Abb. 1
zeigt den Schieber in der Lage für raschen Rücklauf des Schlittens A, in der er bleibt,
wenn die Maschine zum Stillstand kommt. Dabei ist die Druckleitung L mit der Leitung
2 verbunden. Die Leitung 1 hat zwei Wirksamkeitsverbindungen mit dem Schiebergehäuse 3, deren eine aus einem weiten Rohr 5
und deren andere aus einem Rohr 6 mit Drosselventil 7 besteht. Ist die Druckleitung
mit dem Rohr 5 verbunden, so strömt eine große Flüssigkeitsmenge in den Zylinder C
und verschiebt rasch den Kolben P und den damit verbundenen Schlitten. Ist nur das
Rohr 6 mit der Druckleitung verbunden, so ist die Einströmung in den Zylinder wegen
des Ventils 7 viel schwächer, und der Kopf P wird langsam verschoben. Ein Ablauf rohr 8
führt vom Gehäuse 3 zu einem Sumpfe zurück, der die vom Zylinder C ablaufende
Flüssigkeit aufnimmt. Bei der ausgezogen gezeichneten Lage nach Abb. 1 ist die Druckleitung
L mit der Leitung 2 für den Rücklauf in Pfeilrichtung t verbunden. Dabei wird die
im rechten Ende des Zylinders befindliche Flüssigkeit durch Leitung 1, Rohr 5, Bogen 3°
und Rohr 8 zum Sumpf befördert. Bringt der Schieber die Druckleitung L mit der Leitung
ι in Verbindung (durch Rohr 5 oder 6), so wird der Kolben entgegengesetzt bewegt
und die Flüssigkeit aus dem rechten Ende des Zylinders durch Leitung 2, Mittelbohrung 4",
Bohrung 3° und Rohr 8 zum Sumpf befördert. Ein Aufhalter 9 (Abb. 1 und 2) ist in einer
Lagerstütze 10 des Bettes B verschiebbar und hat drei Anschlagflächen ga, gh, gB, die abwechselnd
in die Bahn eines Bundes 11 einer Stange 12 treten können, die durch einen
Schlitz 13 im Aufhalter ragt und an der der Schieber4 durch einen Stift/» befestigt ist.
Eine Schraubenfeder 14 sitzt in einer Aussparung im Gliede 9, drückt gegen eine Platte
15 der Stütze 10 und sucht gewöhnlich den Aufhalter aufwärts zu drängen, um sein
oberes Ende gx in die Bahn von am verschiebbaren
Schlitten A einstellbaren Knaggen 16 und 17 zu bringen. Eine zweite Schraubenfeder
18 auf der Stange 12 zwischen dem Bund 11 und einer Lagerstütze 19 für die
verschiebbare Stange sucht gewöhnlich die Stange 12 mit dem Schieber 4 nach links in
die ausgezogen gezeichnete Lage zu drängen, in welcher der Schieber raschen Rücklauf des
Schlittens A bewirkt. Diese Bewegung wird aber zeitweilig durch die Anschlagflächen 9«
oder gb gehindert, denn die Stange 12 nebst
Zubehör kann durch die Feder nur dann bewegt werden, wenn die Anschlagflächen aus
der Bahn des Bundes 11 entfernt werden. Dieses geschieht durch die Knaggen 16 und
17, so daß der Schieber 4 sich bewegen kann, um Geschwindigkeit und Richtung der Bewegung
des Gliedes A zu verändern.
Wenn die Maschine nach einem Arbeitsspiel zur Ruhe gekommen ist, hat der Kolbenschieber
4 die ausgezogen gezeichnete Lage nach Abb. 1 und der Schlitten A die punktierte
Lage. Zwecks Einleitung eines neuen Arbeitsspiels bewegt man einen Hebel 20, der
bei 21 an eine Stütze 22 angelenkt ist, nach rechts. Er trägt einen Zapfen 23 zwischen
Bunden 24 der Stange 12, so daß der Hebel die Stange, den Schieber 4 und den Bund 11
aus der ausgezogen gezeichneten Lage in die punktierte Lage gegen die Kraft der Feder 18
verschiebt. Wird der Bund 11 aus der Bahn der wagerechten Flächen gd und ge am Aufhalter
9 entfernt, so wird dieser durch die Feder 14 aus der ausgezogen gezeichneten
Lage in die höchste p'unktierte Lage gehoben,
in der sein Oberende gx in der Bahn des
Knaggen 16 ist. Diese Stellung des Aufhalters," die durch die Stift- und Schlitzverbindung
25 begrenzt wird, bringt die Anschlagfläche ga in die Bahn des Bundes 11,
der durch die Feder 18 dagegen gedrängt wird. Bei dieser Einstellung des Schiebers 4
ist die Druckleitung L von der Leitung 2 getrennt und mit der Leitung 1 sowohl durch
das gedrosselte Rohr 6 als auch durch das weite Rohr 5 verbunden, wodurch Druckflüssigkeit
in das rechte Ende des Zylinders rasch zugeführt wird und der Kolben P und
Schlitten A rasch nach links bewegt werden (Leerlauf), wobei das linke Ende des Zylinders
durch Leitung 2, Bohrung 4" und Rohr 8 zum Sumpf entleert wird. Wird der Schlitten
A nach links verschoben, so erfaßt der Knaggen 16 das Oberende 9* des Aufhalters 9
und drückt die Anschlagfläche ga aus der Bahn des Bundes 11, der nun nebst Stange 12 und
Schieber 4 nach links bewegt wird, bis er
gegen die Fläche gb des Aufhalters anliegt.
Diese Bewegung des Schiebers bewirkt, daß seine Verdickung 4β den Kanal schließt, der
zum Rohre 5 führt, während Rohr 6 in Verbindung mit der Druckleitung! bleibt, so daß
die Einströmung in das rechte Ende des Zylinders und damit die Geschwindigkeit des
Schlittens A ohne Änderung der Bewegungsrichtung stark verringert wird (Arbeitsgang).
Die Geschwindigkeit ist durch Ventil 7 regelbar.
Am Ende des Arbeitsganges drückt der Knaggen 17 die Anschlagfläche gb aus der
Bahn des Bundes 11, worauf die Feder 18
wieder die Stange 12, Bund 11 und Schieber 4 in die ausgezogen gezeichnete Lage bewegt.
Der Zeitpunkt des Beginnes der raschen und der langsamen Verschiebung kann durch Einstellung
der Knaggen 16, 17 verändert werden. Die Ausführung nach Abb. 3 bis 8 beruht
auf gleichem Gedanken. Mit einem Schiebergehäuse 30 (Abb. 3 und 5) sind eine Druckleitung
L1 Ablauf 8 und Leitungen 1 und 2
verbunden, die zu den Enden des Zylinders C führen. In einer zylindrischen Bohrung 31
des Gehäuses 30 befindet sich eine Hülse 32 mit äußeren Ringnuten 33, 34, 35, welche
Kammern ausbilden, die in dauernder Verbindung mit der Druckleitung L und den Leitungen
1 und 2 sind. Kanäle 36, 37, 38 führen von den Nuten 33, 34, 35 zu einer AxiSlbohrung
39 der Hülse. In dieser Bohrung ist ein Kolbenschieber 40 verschiebbar. Eine Kappe 41 verschließt ein Ende des Gehäuses
30 und schafft ein Lager 41° für eine Schieberstange
42, mit welcher der Kolbenschieber 40 verbunden ist. Das Ablaufrohr 8 führt an der Kappe 41 zu einer Bohrung 43, die in
Verbindung mit der Bohrung 39 der Hülse 32 ist. Das andere Ende des Gehäuses ist durch
ein Untergehäuse 44 verschlossen, das ein Lager 45 für die Stange 42 aufweist und in
einer Bohrung 46 einen verschiebbaren Aufhalter 47 enthält. ·
Der Kolbenschieber 40 (Abb. 5) hat dicke Enden 40", 4ο6, die in die Bohrung 39 der
Hülse 32 passen, und eine Einschnürung 40* als Flüssigkeitsdurchlaß, so daß bei äußerster
Rechtslage des Kolbenschiebers (Abb. 3 und 4) die Druckleitung L mit der Leitung 2
verbunden ist und einen raschen Rücklauf des Schlittens A bewirkt. Wird der Schieber 40
„ in die punktierte Lage nach Abb. 5 verschoben, so verbindet er die Druckleitung mit der
Leitung 1 und bewirkt raschen Vorschub des Schlittens A (Leerlauf nach links).
Die Erfindung schafft Hilfsmittel, durch welche, nachdem der Schlitten A um eine bestimmte
Strecke verschoben wurde, der KoI-benschieber selbsttätig in eine Lage bewegt
wird, in welcher er die Kanäle 37 teilweise verschließt und dadurch nur eine langsame
'■ Einführung von Flüssigkeit aus der Druckleitung in die Leitung 1 zuläßt. Dadurch
wird die rasche Verschiebung des Schlittens A unterbrochen und in eine langsame Bewegung
überführt (Arbeitsgang). Diese letzterwähnte Lage des Kolbenschiebers ist in Abb. 5 ausgezogen
gezeichnet. Eine Schraubenfeder 48 umgibt die Stange 42 zwischen Kappe 41 und
einem Bunde 49 der Stange und sucht gewöhnlich diese und ihren Schieber nach rechts
in die Lage nach Abb. 3 zu drängen, in welcher der Schieber rasch den Rücklauf des
Schlittens A bewirkt. Diese Bewegung wird von dem Aufhalter 47 beherrscht, der im
Untergehäuse 44 durch eine Feder 50 aufwärts gedrängt wird, die sich gegen ein in der
Bohrung 46 befestigtes Widerlager 51 legt.
Im Aufhalter ist z. B. durch Gewinde eine Hülse 52 einstellbar und durch eine Mutter 53
sicherbar. Der Aufhalter 47 hat weiter eine Anschlagfläche 54, gegen die bei einer bestimmten
Lage sich das Ende 42* der Stange 42 legt (Abb. 6), wodurch der Kolbenschieber
in der Lage für raschen Vorwärtsvorschub gehalten wird. Das Ende 52* der Hülse bildet
einen Anschlag für die Stange 42, und da es gegen die Fläche 54 zurückspringt, bestimmt
es eine andere Lage des Schiebers 40 (langsamer Arbeitsgang, Abb. 7). Es dient auch
bei einer anderen Lage des Aufhalters 47 als Widerlager für einen Bund 55 der Stange 42
(Abb. 8), deren Ende 42* dann in die Hülse 52 eintritt. Dies bringt den Schieber in die Lage
für raschen Rücklauf des Gliedes A.
Die am Schlitten A einstellbaren Knaggen 16 und 17 drücken während des Vorschubes
des Schlittens nacheinander die Fläche 54 und das Ende 52* der Hülse 52 aus der Bahn des
Stangenendes 42*, so daß der Kolbenschieber stufenweise aus der punktierten Lage der
Abb. 5 in die Lage nach Abb. 3 verschoben werden kann. Eine Handverstellung mit einem
Hebel 20, der bei 21 an eine Stütze 22 angelenkt ist und mit einem Zapfen 23 zwischen
Bunde 24 an einem Fortsatz 42" der Stange 42 greift, dient, wenn der Hebel nach links
(Abb. 3) bewegt wird, zum Zurückstellen des Kolbenschiebers zwecks Einleitens eines
neuen Arbeitsspiels.
Wirkungsweise
Wenn der Schlitten^ in der Lage nach Abb. 3 in Ruhe ist und der Kolbenschieber
auch die gezeichnete Lage hat, bewegt man den Hebel 20 nach links gegen die Kraft der
Feder 48. Hierbei wird die Stange 42^ bis 42
verschoben, entfernt das Ende 42* von der
Hülse 52 und gestattet die Hebung des Aufhalters 47 durch die Feder 50, bis die Fläche
in der Bahn des Stangenendes 42* (Abb. 6)
ist. Gleichzeitig wird auch der Kolbenschieber 40 in die punktierte Lage nach Abb. S bewegt,
wodurch die Druckleitung L mit der Leitung 1 verbunden wird, worauf Druckflüssigkeit
rasch in das rechte Ende des Zylinders C tritt und eine rasche Vorwärtsverschiebung,
des Schlittens A nach links bewirkt. An einem bestimmten Punkt drückt der Knaggen
16 den Aufhalter nach unten und bewegt so die Fläche 54 aus der Bahn des Endes 42*
der Schieberstange 42, die darauf nebst dem Schieber 40 durch Feder 48 nach rechts bewegt
wird, bis ihr Ende 42* das Ende 52* der Stellhülse 52 trifft (Abb. 7). Dies bewirkt,
daß die Verdickung 400 des Kolbens 40 teilweise die Kanäle 37 schließt (Abb. 5) und
dadurch den Zufluß durch die Leitung 1 und damit die Geschwindigkeit des Schlittens A
verringert. Weiterverschiebung des Schlittens A mit der langsamen Arbeitsgeschwindigkeit
bringt den Knaggen I^ in Eingriff mit dem Aufhalter, drückt diesen noch weiter
nieder und verschiebt das Ende'der Hülse 52 aus der Bahn des Stangenendes 42*. Kommt
*5 die Bohrung der Hülse 52 in Flucht mit dem. Ende 42s, so tritt es in die Hülse, bis der
Bund 55 gegen das Ende 52* liegt (Abb. 8). Dies bringt den Schieber in eine Lage, in der
er die Druckleitung mit der Leitung 2 verbindet, Flüssigkeit in das linke Ende des Zylinders
treten läßt und raschen Rücklauf des Schlittens A bewirkt.
Das Maß des teilweisen Schließens der Kanäle 37 kann durch Einstellung der Hülse 52
bestimmt und dadurch die Vorschubgeschwindigkeit genau geregelt werden. Die Schraubhülse
ist in einer Kammer 56 im Untergehäuse 44 angeordnet, die durch eine Platte 57 gegen
Schmutz abgeschlossen ist. Bau und Anordnung der Verteilerhülse 32 im Gehäuse 30 bieten
ein bequemes Hilfsmittel zum Verändern der Geschwindigkeit der raschen Verschiebung
durch Auswechslung der Hülse 32 gegen eine andere mit anderen Kanälen 37, 38. Zur Verhütung einer Drehung des Aufhalters
47 in der Bohrung 46 hat er eine Nut 60, in die die Spitze einer Schraube 61 des
Untergehäuses 44 greift. Eine auf dem vorspringenden Teil des Aufhalters 47 befestigte
Kappe 62 ragt nieder und übergreift verschiebbar den Oberteil des Untergehäuses 44
zur Abdichtung gemäß gegen Schmutz, Späne usw.
Um das freie Ende der Stange 42 während der Arbeitspausen biegungsfrei zu halten,
wenn der Knaggen 17 vom Glied 47 weggezogen worden ist, dient eine HilfsSteuerung zum
Abfangen der Kraft der Feder 50. Hierzu
ist ein Bolzen 63 mit dem Aufhalter 47 verbunden, ragt durch Feder 50 und Widerlager 60
S ι und trägt am vorragenden Ende Bunde 64. In Lagern 65 des Gehäuses 30 lagert eine
Schwingwelle 66, an deren, einem Ende ein. Arm 67 (Abb. 4) sitzt, dessen Rolle 68
zwischen die Bunde 64 greift. Am anderen. 65 Ende der Welle 66 ist ein Arm 69 befestigt,
der auf ein Ende eines Schiebestiftes 70 wirken kann, der in einem an der Kappe 41 vorgesehenen
Lager sitzt und mit dem anderen Ende einen Kegel 71 der Stange 42 erfaßt. 70
Werden Stange und. Kegel nach rechts verschoben, um raschen Rücklauf des Schlittens
A ία. bewirken, so wirken die Teile 71,
70, 69, 66; 67, 68, 64, 63 zusammen, um den Druck der Feder 50 abzufangen und dadurch 75
die Stange 42 biegungsfrei und frei beweglich zu halten. Wird die Stange 42 nach links
bewegt, um den Schieber zurückzustellen, so gleitet Stift 70 am Kegel nieder und löst
durch die beschriebene Einrichtung die Feder 80 aus, so daß sie dien Aufhalter aufwärts drängen
kann.
Claims (4)
1. Hydraulische Schiebersteuerung für hin und her gebende Teile, besonders bei
" Werkzeugmaschinen, bei der der hin und her gehende Teil durch Aufhalter die
Lage eines unter der Wirkung einer Kraft stehenden Steuerschiebers bestimmt, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Aufhalter (9 oder 47) benutzt wird, der zwei oder mehrere Anschlagstufen (9°, 9*, gc oder
54, 52*) aufweist.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anschlagstufe
(52*) des Aufhalters in. der Bewegungsrichtung des Schiebers (40) einstellbar ist.
3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhalter (47)
außer den Anschlagstufen (54, 52*) .eine Bohrung hat, in die das Ende (42*) der
Schieberstange (42) treten kann, um einen Gegenanschlag oder Bund (55) von ihr in
Wirkung treten zu lassen.
4. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätige Sperrung
(71, 70, 69, 66, 67, 68, 64, 63) vorgesehen ist, welche den Druck der Belastung
(50) des Aufhalters (47) zeitweilig abfängt, um seitliche Biegungsbeanspruchung des freien Endes der Schiebestange
(42] zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US194746A US1764099A (en) | 1927-05-27 | 1927-05-27 | Control-valve mechanism |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE475147C true DE475147C (de) | 1929-04-20 |
Family
ID=22718759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN28165D Expired DE475147C (de) | 1927-05-27 | 1927-12-11 | Hydraulische Schiebersteuerung fuer hin und her gehende Teile, besonders bei Werkzeugmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1764099A (de) |
| DE (1) | DE475147C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974666C (de) * | 1948-05-12 | 1961-03-16 | Charles William Berthiez | Elektrische Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern des Vorschubs eines Maschinenteiles, beispielsweise des Tisches einer Werkzeugmaschine |
| DE1103111B (de) * | 1955-05-12 | 1961-03-23 | Guenter Haag | Steuervorrichtung fuer hydraulische Antriebe von Werkzeugmaschinen |
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-
1927
- 1927-05-27 US US194746A patent/US1764099A/en not_active Expired - Lifetime
- 1927-12-11 DE DEN28165D patent/DE475147C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE974666C (de) * | 1948-05-12 | 1961-03-16 | Charles William Berthiez | Elektrische Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern des Vorschubs eines Maschinenteiles, beispielsweise des Tisches einer Werkzeugmaschine |
| DE1103111B (de) * | 1955-05-12 | 1961-03-23 | Guenter Haag | Steuervorrichtung fuer hydraulische Antriebe von Werkzeugmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1764099A (en) | 1930-06-17 |
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