DE475124C - Vorrichtung zur Erzeugung von regelbarer Spannung fuer fortlaufende Behandlung von Geweben - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von regelbarer Spannung fuer fortlaufende Behandlung von Geweben

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DE475124C
DE475124C DEM95679D DEM0095679D DE475124C DE 475124 C DE475124 C DE 475124C DE M95679 D DEM95679 D DE M95679D DE M0095679 D DEM0095679 D DE M0095679D DE 475124 C DE475124 C DE 475124C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/36Devices or methods for dyeing, washing or bleaching not otherwise provided for

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • -,Vörrichtung zur Erzeugung von regelbarer Spannung für fortlaufende Behandlung von Geweben In der Textilindustrie besteht in mannigfaltigster Weise das Erfordernis, Waren, die im Strang oder breitgeführt fortlaufend behandelt werden, mit einer gewissen Vorspannung in Maschinen einzuführen, während sie von irgendeiner Ablegestelle einem Stapel oder einem losen Stück entnommen werden. Hierbei ist es allgemein üblich, diese für die Weiterbehandlung der Ware in den folgenden Maschinen erforderliche Spannung dem Strange oder dem breiten Warenzuge dadurch zu geben, daß der Strang beispielsweise durch Bronzeringe oder Porzellanringe geführt wird, wobei durch Verengung des freien Querschnittes der Ringe oder durch Änderung der Fortbewegungsrichtung der Waren um feststehende Stäbe herum an den außenliegenden Flächen des Stranges oder der in der Breite geführten Ware eine mehr oder minder kräftige Reibung hervorgerufen wird, die ihren Ausdruck in der Erzeugung einer Spannung in der Ware hinter dieser Drosselstelle, im Bewegungssinne betrachtet, findet.
  • Durch diese rohe, gegenüber empfindlichen Waren schädliche Behandlung werden die Fäden der Ware mehr oder minder stark gegeneinander verschoben, so daß eine erhebliche Minderung n der Güte der Ware eintritt. Demgegenüber bezweckt die Einrichtung gemäß der Erfindung eine schonende Behandlung der Ware.
  • Die Erläuterung des Erfindungsgedankens soll unter Bezugnahme auf die Zeichnung Abb. z und 2) und das Beispiel einer im Strang geführten Ware gegeben werden.
  • Der Strang A wird über die beiden losen Rollen B und C geführt und hierdurch bewirkt, daß er die Rolle D in einem beträchtlichen Umspannungswinkel umfaßt.
  • Der Warenstrang arbeitet nach dieser Anordnung gegenüber der Rolle D gerade so wie ein Transmissionsseil gegenüber der von ihm getriebenen Rolle, d. h. er ist imstande, auf die Rolle D eine seinem eigenen Querschnitt und dem Umspannungswinkel der Rolle entsprechende Umfangskraft zu übertragen, ohne daß ein Gleiten zwischen ihm und seiner Auflage in der Rille E der Rolle stattfindet.
  • Wird nun gegen die Drehung der Rolle im Sinne der Vorwärtsbewegung des Stranges eine Bremsung an der Rolle selbst ausgeübt, so muß der Strang in seinem Laufe zwischen Rolle D und C und späterhin zwischen Rolle C und der nächsten Maschine in dem Maße gespannt werden, welches der angewandten Bremsung der Rolle D entspricht, ohne daß irgendein Gleiten des Stranges gegenüber der Rolle D in der Rille E bei genügend großem Umspannungswinkel stattfindet. Der Strang wird durch diese einfache Vorrichtung also gespannt, ohne daß irgendwelche Verschiebung seiner Fäden eintreten kann. Die Ware bleibt deshalb fadengerade. Es ist unwesentlich, durch welche Hilfsmittel eine Bremsung der Rolle D hervorgerufen wird; hierzu können bekannte Bremsvorrichtungen, verwendet werden. In . Abb. 2 ist z. B. eine Vorrichtung gezeichnet, bei welcher die Nabe der Rolle D, die lose auf der ruhenden Welle F läuft, sich rechts und links mit zwei konischen Reibungsflächen an zwei konischen Gegenflächen anlegt, deren eine fest auf die Welle aufgekeilt ist, während die andere mit Hilfe einer einfachen federbelasteten Einstell yorrichtung-G sanft und gleichmäßig gegen` den Konus der Rolle D angepreßt werden kann.
  • Durch diese einfache Vorrichtung wird es ermöglicht, die Spannung des Warenstranges in weitestgehendem Maße und stets gleichmäßig arbeitend zu beeinflussen.
  • Die Ausführung der Vorrichtung für in der Breite zu behandelnde Ware ist die genau gleiche; nur tritt an Stelle der Rillen an den Rollen B, C, D eine zylindrische Mantelfläche, deren Breite der Breite der zu behandelnden Ware angepaßt sein muß. Hierbei kann der Durchmesser der Leitrollen B und C so woh als auch derjenige der Rolle D wegen der großen reibenden Oberfläche beträchtlich kleiner genommen werden als bei dem vorbehandelten Beispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von regelbarer Spannung für fortlaufende Behandlung von Geweben, insbesondere Strangware, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Ware zwischen Stapel und Behandlungsmaschine oder zwischen mehreren Maschinen Leitrollen oder -walzen (D) mit so großem Durchmesser und Umschlingungswinkel angeordnet sind, daß die Spannung der Ware von deren Reibung an der Auflagefläche ohne Gleitung aufgenommen wird.
DEM95679D Vorrichtung zur Erzeugung von regelbarer Spannung fuer fortlaufende Behandlung von Geweben Expired DE475124C (de)

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