DE2653276C2 - Riemchenstreckwerk für Spinnereimaschinen - Google Patents
Riemchenstreckwerk für SpinnereimaschinenInfo
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Description
eine Oberwalze für ein Streckwerk, das kein Riemchenstreckwerk
darstellt Falls eine solche Walze nicht nur zur Führung eines Faserbandes, sondern auch zur Führung
eines Riemchens vorgesehen werden sollte, mußte der Fachmann annehmen, daß durch eine häufige Wechselbelastung
des Riemchens (Wölbung nach außen an der Walze bzw. Wölbung nach innen im Faserführungsbereich
von der Walze bis zum Umlenkglied) dieses Riemchen schnell verschleißen würde.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Riemchenstreckwerkes, bei dem die Walze für das
Oberriemchen bei Änderung der Dicke des jeweils zu bearbeitenden Faserbandes nicht ausgewechselt werden
muß, wobei das Gleiten der vom Lieferwalzenpaar erfaßten Fasern und das Zurückhalten der nocht nicht
erfaßten Fasern unter wirksamer Kontrolle auch der an den Rändern des Bandes verstreuten Fasern sowie die
Erzielung einer verdichtenden Wirkung auf das Band gewährleistet sind.
Erfindungsgemäß wird obige Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben. In überraschender Weise wurde damit das aufgrund
der vorstehend abgehandelten DE-AS 10 34 524 bestehende Vorurteil überwunden.
Die tonnenförmige Hülse kann entweder zwischen die beiden radial vorspringenden Seitenränder der
Buchse oder so montiert werden, daß die eigenen Seitenränder die Seitenränder der Buchse umgeben.
Die Seitenränder der Hülse aus kautschukelastischem Werkstoff weisen vorzugsweise eine größere Dicke auf
als der mittlere, bauchige Abschnitt derselben, und die ganze Hülse besteht aus einem einzigen, zusammenhängenden,
rohrförmig geschlossenen Stück des genannten kautschukelastischen Werkstoffes.
Dank dieser tonnenförmigen Hülse wird das halb um dieselbe gewickelte Oberriemchen elastisch nach außen
gedrückt, wodurch eine selbsttätige Bildung einer Querdurchbiegung in dessen Mitte bei seinem an der Hülse
anliegenden Abschnitt verhindert wird. Infolgedessen wird das Oberriemchen leicht gegen das Unterriemchen
gedrückt und es entsteht dabei eine selbsttätige Rückwirkung bei jeder Dicke des Faserbands, das zwischen
den beiden Riemchen läuft, ohne daß es dabei nötig ist, daß das Oberriemchen auf eine Gegenwirkung im
Grunde der mittleren, vertieften Partie der Buchse stößt, wie es bei den bis heute bekanntgewordenen
Streckwerken der Fall ist. Andererseits kann sich das Oberriemchen selbsttätig um das Maß erheben, das die
Dicke der zwischen den beiden Riemchen laufenden Fasern erfordert. Mit anderen Worten, die tonnenförmige
Hülse arbeitet wie eine Unterlage mit veränderlichem Durchmesser, was die Verwendung einer einzigen
Walze ermöglicht, da keine Notwendigkeit eines Auswechselns derselben besteht, gleich welche Dicke die
das zu verarbeitende Band bildenden Fasern aufweisen.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 schematisch das erfindungsgemäße Riemchenstreckwerk;
Fig.2 einen Längsschnitt durch die Vergleichmäßigungsvorrichtung
mit Riemchen, in vergrößertem Maßstab;
Fig.3 einen Querschnitt entlang Linie III-III von
F i g. 2 durch ein paar Doppelwalzen für zwei Riemchenpaare, wobei der linke Abschnitt der Unterwalze
ausgelassen wurde;
Fig.4 nur die rechte Partie des Walzenpaares nach
F i g. 3 mit einem zwischen beide Riemchen geklemmten Faserband;
F i g. 5 einen Querschnitt ähnlich wie F i g. 3 durch ein Paar Doppelwalzen gemäß einer anderen Ausführungsform;
und
Fig.6 einen Axialschnitt durch die tonnenförmige
Hülse.
Wie in F i g. 1 schematisch gezeigt, umfaßt das erfindungsgemäße
Riemchenstreckwerk ein mit A bezeichnetes Eingangswalzenpaar, ein mit U bezeichnetes Lieferwalzenpaar
und eine zwischen diesen zwei Walzenpaaren, als Ganzes mit C bezeichnete, mit Riemchen
versehene Vergleichmäßigungsvorrichtung. Zwischen beiden Walzen eines jeden der erwähnten Walzenpaare
A bzw. U sowie zwischen beiden Riemchen der Vergleichmäßigungsvorrichtung
C läuft das zu bearbeitende Faserband N, um die gewünschte Streckung zu erfahren.
Die Erfindung bezieht sich auf die in den weiteren Figuren der Zeichnung näher dargestellte Riemchen-Vergleichmäßigungsvorrichtung
C.
Die Vergleichmäßigungsvorrichtung C umfaßt ein Oberriemchen 1 und ein Unterriemchen 2, die für eine
Trumlänge parallel laufen und zwischen sich in diesem Trum das zu bearbeitende Faserband N aufnehmen.
Das Oberriemchen 1 umgibt zur Hälfte eine Oberwalze 3 und läuft um ein Umlenkglied 5 zurück, während
das Unterriemchen 2 eine Unterwalze 4 zur Hälfte umgibt und mit seinem oberen, auf einem Steg 6 laufenden
Trum das parallellaufende untere Trum des Oberriemchens 1 berührt Die Unterwalze 4 erfährt den Drehantrieb
(von nicht dargestellten Mitteln) im Sinn des in F i g. 2 gezeichneten Pfeiles. Die Oberwalze 3 wird gegen
die Unterwalze 4 (siehe Pfeile in Fig.2, 3, 5) mit
einer vorgewählten Kraft gedrückt, um ihre Mitnahme sowie die Mitnahme der zwischen den Walzen 3 und 4
laufenden Riemchen 1 bzw. 2 zu gewährleisten.
In den in F i g. 3 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen sind Paare Doppelwalzen mit zwei Paaren
Riemchen vorgesehen; da sich aber der Erfindungsgedanke unterschiedslos und gleichartig auf Paare Einzeloder
Doppewalzen anwenden läßt, bezieht sich die nachstehende Beschreibung vorwiegend auf eine Hälfte
des erwähnten Doppelwalzenpaares. Die Unterwalze 4 (siehe F i g. 3, 4, 5) weist auf der
Welle 8 einen gerändelten Bereich 10 leicht größeren Durchmessers auf, um den das Unterriemchen 2 in einem
Halbkreis gewickelt ist.
Die Oberwalze 3 weist auf einer Welle 7, auf welche — vorzugsweise an sich bekannte, nicht dargestellte
Wälzlager, zwecks Reibungsminderung angeordnet sind — eine Buchse 9 auf. Diese Buchse 9 weist Seitenränder
11 mit gerändelter Oberfläche auf, denen die Aufgabe
zufällt — dank dem in Pfeilrichtung (siehe insbesondere Fig. 3) wirkenden Druck —, den Drehantrieb auf Buchse
9 und Riemchen 1, 2 von der Unterwalze 4 aus zu übertragen.
Zwischen den Seitenrändern 11 und an diese angrenzend
befinden sich zwei kreiszylinderförmige Bereiche 12,13, deren Durchmesser kleiner als derjenige der Seitenränder
11 ist. Zwischen diesen beiden Bereichen 12, 13 weir*, die Buchse 9 einen mittleren Bereich kleineren
Durchmessers (als die Bereiche 12, 13) auf, der mit diesen kreiszylinderförmigen Bereichen 12, 13 über einen
passenden Übergangsradius verbunden ist.
Zwischen den Seitenrändern 11 der Buchse 9 ist eine
tonnenförmig ausgebildete Hülse 15 aus kautschukelastischem Werkstoff einpehaut isiphp anrh Pier fi\ Hi«.
verdickte Ränder 16,17 und einen mittleren, tonnenförmig
gewölbten, dünnwandigeren Bereich 18 aufweist. Die Ränder 16,17 der Hülse 15 liegen auf den kreiszylinderförmigen
Bereichen 12,13 der Buchse 9 auf und sind an den Seitenrändern 11 dieser Buchse 9 geführt.
In unbelastetem Zustand (siehe linker Teil von F i g. 3)
liegen die Ränder 16, 17 der Hülse 15 bündig mit den Seitenrändern 11 der Buchse 9, während der mittlere,
tonnenförmige Bereich 18 der Hülse 15 heraussteht, so daß das die Hülse 15 halb umgebende Riemchen 1 elastisch
nach außen gepreßt und seine mittlere Durchbiegung auf jeden Fall vermieden wird.
Im Arbeitszustand, d. h. wenn die Oberwalze 3 gegen die Unterwalze 4 gedrückt wird, drückt der mittlere,
tonnenförmig gewölbte Bereich 18 der Hülse 15 des Oberriemchen 1 leicht gegen das Unterriemchen 2, wie
die Pfeile im rechten Teil von F i g. 3 zeigen, wodurch die Berührung zwischen beiden Riemchen über deren
ganze Breite gesichert ist
Wenn das in der Streckphase befindliche Faserband N zwischen beiden Riemchen 1 bzw. 2 läuft (siehe
Fig.4), kann sich das Oberriemchen 1 selbsttätig um das Maß heben, das der Umfang der Fasern erfordert
Somit wird einerseits das Gleiten der vom Lieferwalzenpaar U des Streckwerkes erfaßten Fasern sichergestellt
und andererseits werden die noch nicht erfaßten Fasern festgehalten. Außerdem, da die Gegenwirkung
der tonnenförmigen Hülse 15 auf die Verformungen an den einzelnen Stellen jeweils senkrecht gerichtet ist (siehe
Pfeile in F i g. 4), werden auch die verstreuten Fasern an den Rändern des Bandes N wirkungsvoll kontrolliert
und es wird eine verdichtende Wirkung auf die Fasern des Bandes N erzielt
Natürlich muß die Tiefe der Ausnehmung des mittleren Bereiches 14 der Buchse 9 so groß sein, daß das
Anheben des Oberriemchens 1 und die Verformung des mittleren, tonnenförmig gewölbten Bereiches 18 der
Hülse 15 in einem Maße erfolgen können, das dem Umfang der das zu bearbeitende Band N bildenden Fasern
entspricht, gleich ob dieser Umfang groß oder klein ist
Meistens ist die Ausnehmung des mittleren Bereiches 14 der Buchse 9 die größte, die die Innenabmessungen derselben
Buchse 9 unter Berücksichtigung der Bauhöhe der zwischen Buchse 9 und Welle 7 einzubauenden
Wälzlager zulassen.
Es muß außerdem vermerkt werden, daß der kautschukelastische Werkstoff der Hülse 15 eine vorgewählte
Härte aufweisen muß, um den Schub nach außen sowie die radialgerichtete Verformung nach innen zuzulassen.
Fig.5 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der
gleiche Teile mit den gleichen Bezugsnummern wie in den vorhergehenden Figuren bezeichnet sind. Dabei
liegt praktisch der einzige Unterschied darin, daß die Seitenränder il der Buchse 9 nicht gerändelt sind. Die
tonnenförmige Hülse 15 ist so auf die Buchse 9 aufgesetzt, daß ihre verdickten Ränder 16,17 auf den kreiszylinderförmigen
Bereichen 12,13 der Buchse 9 sitzen und von Flanschen 19,20 seitlich geführt werden. Die Hülse
15 weist die gleiche Breite wie das Riemchen 1 auf. Durch den auf die Oberwalze 3 in Richtung des Pfeiles
in F i g. 5 ausgeübten Druck werden die verdickten Ränder 16,17 der Hülse 15 gegen die Unterwalze 4 gedrückt
(dazwischen laufen die beiden Riemchen 1 und 2) und sichern somit das Drehen der Buchse 9 und die Mitnahme
der Riemchen 1 bzw. 2, ohne diese an den stark druckbeanspruchten Stellen zu beschädigen.
Es muß noch hervorgehoben werden, daß bei Paaren von Doppelwalzen — wie in der Zeichnung dargestellt — die auf die Oberwalze 3 wirkende, diese gegen die Unterwalze 4 drückende Kraft in der Mitte der Welle 7 (Pfeile in F i g. 3 und 5) aufgebracht wird, während bei Paaren von Einzelwalzen 3 bzw. 4 die Welle 7 der die rotierende Buchse 9 tragenden Oberwalze 3 auf bekannte Weise durchgehend sein muß und die Druckkraft dann auf beide Wellenzapfen wirkt.
Es muß noch hervorgehoben werden, daß bei Paaren von Doppelwalzen — wie in der Zeichnung dargestellt — die auf die Oberwalze 3 wirkende, diese gegen die Unterwalze 4 drückende Kraft in der Mitte der Welle 7 (Pfeile in F i g. 3 und 5) aufgebracht wird, während bei Paaren von Einzelwalzen 3 bzw. 4 die Welle 7 der die rotierende Buchse 9 tragenden Oberwalze 3 auf bekannte Weise durchgehend sein muß und die Druckkraft dann auf beide Wellenzapfen wirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Riemchenstreckwerk für Spinnereimaschinen, men wird.
das ein Paar Eingangswalzen, ein Paar Lieferwalzen 5 Wenn die Faserlänge kürzer ist als der Abstand zwi-
und eine dazwischen angeordnete Vergleichmäßi- sehen der Berührungserzeugenden des Walzenpaares,
gungsvorrichtung umfaßt, die aus zwei aufeinander um welches die Riemchen umlaufen, und der Berühangeordneten
Riemchen, von welchen jedes um eine rungserzeugenden des Lieferwalzenpaares, so kann die
eigene Walze läuft, und aus einem Umlenkglied be- Oberfläche der vom Oberriemchen halb umwickelten
steht, wobei die Walze für das Oberriemchen eine io Walze kreiszylinderförmig sein, dagegen muß dieselbe
mittlere Welle und zumindest eine auf dieser Welle Oberfläche eine mittlere Zone kleineren Durchmessers
sitzende mit einer elastischen Hülse versehene als ihre seitlichen Zonen aufweisen, wenn die Fasern
Buchse aufweist, welche gegen die als Antriebswalze länger als der genannte Abstand sind, damit nur das
vorgesehene Unterwalze drückt, wobei die Seiten- Gleiten der Fasern erlaubt wird, die nach und nach zwiränder
der Buchse gegenüber dem eingeschnürten 15 sehen das Lieferwalzenpaar geklemmt werden, wähmittleren
Bereich in radialer Richtung hervorsprin- rend die anderen, noch nicht erfaßten oder geklemmten
gen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern zurückbehalten werden. Die vom Lieferwalzen-Hülse
(15) im mittleren, eingeschnürten Bereich (14) paar erfaßten Fasern müssen mit einer Geschwindigkeit
der Buchse (9) tonnenförmig ausgebildet ist, so daß bewegt werden, die dem Produkt der Geschwindigkeit
der mittlere Durchmesser der Hülse (15) größer als 20 der anderen Fasern mal dem Streckverhältnis gleich ist,
der Durchmesser ihrer Seitenränder (16,17) ist um ein Strecken des Faserbandes zu erzielen.
2. Riemchenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch So ist beispielsweise in der FR-PS 14 28 574 ein solgekennzeichnet,
daß die tonnenförmige Hülse (15) ches Riemchenstreckwerk für Spinnereimaschinen bezwischen
den beiden Seitenrändern (11) der Buchse schrieben, das ein Paar Eingangswalzen, ein Paar Liefer-(9)
eingesetzt ist und mit ihren verdickten Seitenrän- 25 walzen und eine dazwischen angeordnete Vergleichmädern
(16,17) auf kreiszylinderförmigen, auf den Sei- ßigungsvorrichtung umfaßt, die aus zwei aufeinander
tenrändern (11) der Buchse (9) angrenzenden Berei- angeordneten Riemchen, von welchen jedes um eine
chen (12,13) aufliegen, wobei sich der mittlere, ein- eigene Walze läuft, und aus einem Umlenkglied besteht,
geschnürte Bereich (14) der Buchse (9) zwischen den wobei die Walze für das Oberriemchen eine mittlere
erwähnten kreiszylinderförmigen Bereichen (12,13) 30 Welle und zumindest eine auf dieser Welle sitzende, mit
befindet, deren Durchmesser kleiner als der Durch- einer elastischen Hülse versehene Buchse aufweist, welmesser
der Seitenränder (11) ist, wobei die Dicke der ehe gegen die als Antriebswalze vorgesehene Unterwal-Seitenränder
(16,17) der tonnenförmigen Hülse (15) ze drückt, wobei die Seitenränder der Buchse gegender
Durchmesserdifferenz zwischen den kreiszylin- über dem eingeschnürten mittleren Bereich in radialer
derförmigen Bereichen (12, 13) und den Seitenrän- 35 Richtung hervorspringen.
dem (11) der Buchse (9) annähernd gleich ist Die mittlere Ausnehmung der vom Oberriemchen
3. Riemchenstreckwerk nach Anspruch 2, dadurch halb umwickelten Oberwalze weist eine Tiefe auf, die
gekennzeichnet, daß die Seitenränder (11) der Buch- vom Volumen der das Band bildenden Fasern abhängt,
se (9) als Flansche (19, 20) zur axialen Füfirung der damit die erfaßten Fasern mitgenommen und die ande-Buchse
(9) sowie der Hülse (15) ausgebildet sind. 40 ren zurückgehalten werden.
Diese Forderung macht ein häufiges Umrüsten des
Streckwerkes mit Walzen nötig, deren Ausnehmungs-
tiefe der Dicke des jeweils bearbeiteten Faserbandes angepaßt ist.
Die Erfindung betrifft ein Riemchenstreckwerk für 45 Wenn nämlich ein Riemchen aus kautschukelasti-
Spinnereimaschinen gemäß Oberbegriff von An- schem Werkstoff mit oder ohne Gewebeeinlage über
spruch 1. eine solche mit Ausnehmung versehene Walze läuft, auf
Bekanntlich bestehen derartige Streckwerke haupt- die es sich nur im Bereich der beiden seitlichen Ränder
sächlich aus einem Paar Eingangswalzen zur Zufuhr ei- legt, erfährt es eine mittlere Querdurchbiegung, die um-
nes Faserbandes oder Vlieses, einem Paar Lieferwalzen 50 so tiefer ist, je größer der Abstand zwischen den seitli-
und einer zwischen beiden Walzenpaaren angeordneten chen Auflagen ist. Infolgedessen steht das Oberriem-
Vorrichtung zum Vergleichmäßigen der Fasern wäh- chen im Bereich der mittleren Ausnehmung der Walze
rend des Verfeinerungsvorganges, welche im beschrie- mit dem Unterriemchen nicht in Berührung und ein lee-
benen Fall aus zwei über eine Walze und ein Umlenk- rer Zwischenraum bildet sich gerade in dem Bereich des
glied laufenden Riemchen besteht. 55 zu vergleichmäßigenden Faserbandes. Daraus entsteht
Bei beiden genannten Walzenpaaren ist die Unter- die Notwendigkeit, über mehrere Walzen mit unterwalze
als Antriebswalze vorgesehen, während die Ober- schiedlich tiefen Ausnehmungen in der Mitte zu verfüwalze
gegen die untere gedrückt und von dieser in ihrer gen, um zu verhindern, daß die Tiefe der Querdurchbie-Drehbewegung
mitgenommen wird. gung des Riemchens größer ist, als es das zu vergleich-
Das Lieferwalzenpaar läuft mit einer höheren Um- 60 mäßigende Faserband erfordert, wenn dieses wenig Fafangsgeschwindigkeit
als das Eingangswalzenpaar, wo- sern enthält, und zu klein ist, wenn die Fasern im Faserbei
das Verhältnis zwischen den Umfangsgeschwindig- band dicht verteilt sind. Trotzdem erreicht man auch
keiten beider Walzenpaare, das gewöhnlich als Streck- damit nicht die Sicherheit, daß die Fasern in den Seitenverhältnis
bezeichnet wird, in Abhängigkeit von der Fa- bereichen in gebührendem Maß erfaßt bzw. zurückbeserart
z. B. zwischen 5 und 50 oder mehr schwanken 65 halten werden.
kann. Bei der Vergleichmäßigungsvorrichtung werden Darüber hinaus ist zwar aus der DE-AS 10 34 524
die beiden Riemchen, zwischen welchen die das zu eine Oberwalze mit einer tonnenförmig nach außen gestreckende
Band bildenden Fasern laufen, durch die zu- wölbten Hülse als bekannt entnehmbar, doch betrifft sie
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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