DE47506C - Mikrophon mit Wechselstrom im primären Kreise - Google Patents

Mikrophon mit Wechselstrom im primären Kreise

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DE47506C
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microphone
membrane
alternating current
primary circuit
contact blocks
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DENDAT47506D
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J. P. G. NlPKOW in Berlin N., Pankstr. 25
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. October 1888 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Mikrophon, bei welchem durch die Bewegung der Membran (an Stelle der bei den ' bekannten Mikrophonen entstehenden intermittirenden oder undulirenden Ströme in einer und derselben Richtung) Wechselströme erzielt und nach der primären Spule übergeführt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Anordnung dieses Mikrophons in schematischer Weise dargestellt. Hierbei ist die Fig. 1 ein Grundrifs, die Fig. 2 eine verticale Ansicht der wirkenden Theile des Apparates, während die Fig. 3 und 4 (ebenfalls in schematischer Form) die hier in Betracht kommenden äufsersten Stellungen der wirkenden Theile des Apparates zeigen.
In diesen Figuren ist mit M die Membran bezeichnet, gegen welche gesprochen wird; B ist die Stromquelle, I die primäre und II die secundäre Spule der Inductionsrolle. In der Mitte der Membran' M ist ein Stäbchen O mit dem einen seiner Enden senkrecht zu der Membran M befestigt, während das freie Ende dieses Stäbchens zu einer Platte N ausgebildet ist. Das Uebertragungsstück 2V O für die schwingenden Bewegungen der Membran M besteht ebenso wie die Membran selbst aus isolirendem Material. Zu beiden Seiten der Platte N sind je ein Klötzchen e und / aus gut leitendem Material befestigt, e ist mit dem positiven Pol, / mit dem negativen Pol der Batterie B durch bewegliche Drähte verbunden. An jede der vier Stirnflächen der Contactklötzchen e und / lehnt je ein Klötzchen abcd aus gut leitendem Material. Die letzteren werden in ihrer Lage in irgend einer Weise leicht beweglich festgehalten. Dieses kann beispielsweise durch federnde Stützen Ci1 O1 C1 dx (wie in der Fig. 2 dargestellt) oder auch durch eine geeignete Aufhängung oder Lagerung geschehen. Dabei sind die einander diagonal gegenüberstehenden Klötzchen (also α mit b und c mit d) durch bewegliche Drähte leitend verbunden, aufserdem steht der Verbindungsdraht zwischen a und b durch die Klemme Ar1 und die Leitung I1, der Verbindungsdraht zwischen d und c durch die Klemme Ar2 und den Draht /2 mit der primären Spule I in leitender Verbindung.
In der Ruhelage des Mikrophons, welche durch die Fig. 1 und 2 veranschaulicht wird, liegen sämmtliche Klötzchen abcd an e undf angelehnt; der von B-\- kommende Strom findet demnach zwei kurze Wege:
1. B+ e a Ar1 bfB—,
2. B+ edk2cfB—,
die Batterie ist kurz geschlossen und nach I gelangt kein Strom. Wird die Membran M und das mit letzterer verbundene Uebertragungsstück O N ef in der Richtung des Pfeiles χ gedrängt, so wird α und c durch e und/ zurückgedrückt, d und b bleiben aber infolge der mechanischen Construction der Stützen dx und bl öder infolge einer mit dem Klötzchen verbundenen Dämpfung oder infolge der Trägheit der Klötzchen selber zurück, so dafs der Contact zwischen e und a, sowie zwischen f und c inniger geworden ist, während der Contact zwischen e und d, sowie zwischen f und b verschlechtert oder ganz aufgehoben ist. Fig. 3 veranschaulicht diese Stellung. Wird die Membran M und das mit der letzteren
verbundene Uebertragungsstück O N ef in der Richtung des Pfeiles y gedrängt, so tritt der umgekehrte Fall ein, der Contact zwischen e und d, sowie zwischen f und b ist verbessert, während der Contact zwischen e und a, sowie zwischen /und c verschlechtert oder aufgehoben ist, wie die Fig. 4 zeigt.
■ In der Stellung nach der Fig. 3 kann der Strom von B -f- aus nur über
B + e a U1 I1 IL2 k^cfB—
gehen, das ist also in der Richtung des Pfeiles r.
In der Stellung nach der Fig. 4 kann der Strom von B -f- aus nur über
B+ ed U2I2Il1 Ar1 bfB—
gehen, das ist also in der Richtung des Pfeiles I.
Es ist demnach bei Bewegung der Theile MONef in den Richtungen xy in I abwechselnd + Strom, —Strom und Stromlosigkeit. Die Stromlosigkeit tritt ein, wenn zwischen Ar1 und k2 keine Potentialdifferenz herrscht, was von dem Verhältnifs der Widerstände zwischen ab c d ef abhängt.
Das beschriebene Mikrophon arbeitet daher mit Wechselströmen in der primären Spule, welche in der Inductionsrolle in bekannter Weise auf die secundäre Spule einwirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Mikrophon, welches dadurch gekennzeichnet ist, dafs die Schwingungen der Membran (M) durch gleichzeitig mit derselben sich bewegende Contactklötzchen (e und f) aus gut leitendem Material, welche mit der Strom-' quelle B leitend verbunden sind, auf zu beiden Seiten der Contactklötzchen (e und f) angeordnete und in ihrer Lage leicht bewegliche Contactklötzchen (abcd) übertragen werden, von denen je zwei einander diagonal gegenüberstehende leitend mit einander verbunden sind, so dafs die bei den Schwingungen der Membran hervorgebrachten Wechselströme der primären Spule I zugeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47506D Mikrophon mit Wechselstrom im primären Kreise Expired - Lifetime DE47506C (de)

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