DE474656C - Verfahren zur Vorbereitung des Verloetens von Zusatzkoerpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenstaenden - Google Patents

Verfahren zur Vorbereitung des Verloetens von Zusatzkoerpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenstaenden

Info

Publication number
DE474656C
DE474656C DEW75738D DEW0075738D DE474656C DE 474656 C DE474656 C DE 474656C DE W75738 D DEW75738 D DE W75738D DE W0075738 D DEW0075738 D DE W0075738D DE 474656 C DE474656 C DE 474656C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldering
solder
jewelry
chains
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW75738D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW75738D priority Critical patent/DE474656C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE474656C publication Critical patent/DE474656C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F15/00Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire
    • B21F15/02Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire
    • B21F15/06Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire with additional connecting elements or material
    • B21F15/08Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire with additional connecting elements or material making use of soldering or welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Vorbereitung des Verlötens von Zusatzkörpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenständen Das Befestigen' von Zier-, Füll- oder Einsatzstücken in oder auf bestimmten Gliedern von Schmuckketten und Ringgeflechten oder an Broschen, Anhängern, Ohrringen, Ringen und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenständen durch Löten geschieht bisher nur von Hand.
  • Der Goldschmied bereitet das Löten in bekannter Weise dadurch vor, daß er nach dem Ein- oder Aufsetzen des Zusatzkörpers Flußmittel auf die Lötstellen streicht und die Lotplattchen auflegt. Alsdann erfolgt das Erhitzen der Arbeitsstücke entweder einzeln mit dem Lötrohr oder der Lötpistole oder zu mehreren chargenwellse im Lötofen.
  • Diese Art der Befestigung von Zusatzkörpern an Schmuck- und Gebrauchsgegenständen durch Löten ist umständlich und zeitraubend, erfordert gelernte Arbeitskräfte und wird daher, insbesondere für die Anordnung zahlreicher Zusatzkörper, wie z. B. der Schnörkel in den Rahmengestellen des Filigranschmuckes oder der Füllstücke in den Gliedern von Schmuckketten, sehr teuer.
  • Nach der vorliegenden-Erfindung soll die Vorbereitung der Zusatzkörper und ihrer Träger dadurch vereinfacht werden., daß diese nicht mehr einzeln, sondern in mehr oder weniger größeren Mengen mit dem erforderlichen Lot und Flußmittel oder einem von diesen versehen werden, indem sie z. B. mit den trockenen oder 'etwas mit Öl angefeuchteten pulverförmigen Mitteln zusammen geschüttelt oder in einen daraus hergestellten Brei eingetaucht werden. Zu diesem Zweck müssen vorher die Zusatzkörper an ihre Trägern gut befestigt werden. Das kann unter Benutzung der gegebenenfalls vorhandenen Federkraft der Teile durch Ein- oder Aufsprengen oder bei nicht federnden Teilen durch Befestigen mit besonderen Klammern, Draht oder auf andere geeignete Weise geschehen. In. letzterem Falle müssen die Befestigungsmittel vorher mit einem lötwidrigen Überzug versehen sein oder selbst aus lötwidrigem Material bestehen.
  • Die so vorbereiteten Gegenstände können, wenn es sich um einzelne Gegenstände, wie Broschen, Ohrringe u. dgl. handelt, getrennt weiterbehandelt werden, vorteilhaft können sie aber auch zu einem zusammenhängenden Strang verbunden werden, indem sie mit Hilfe der erwähnten Befestigungsmittel an einem ketten- oder schnurartigen Strang befestigt oder zu einem solchen vereinigt und dann wie Ketten oder Ringgeflechte weiterverarbeitet werden.
  • Nach dem Aufbringen des Lots und des Flußmitttels werden diese von den Gegenständen so weit wieder entfernt, daß sie nur noch an den zu lötenden Stellen verbleiben. Dann erfolgt das Löten durch Erhitzen im Lötofen oder mittels der Lötflamme.
  • Es könnten also folgende Fälle unterschieden werden : z. Träger und Zusatzkörper sind starre Gebilde. Die vorläufige Befestigung während der Vorbereitung für das Löten und während des Erhitzers geschieht mit Hilfe von Klammern oder Draht, welche, um an der Verlötung nicht teilzunehmen, mit einer lötwidrigen Masse gedeckt sind oder aus einer solchen bestehen.
  • 2. Ein oder beide . zu verlötenden Teile sind federnde Gebilde. In diesem Falle können Träger und Zusatzkörper vorläufig, d. h. während der Vorbereitung und des Erhitzers, ohne besondere Hilfsmittel, z. B. durch Ein-oder Aufsprengen des Zusatzkörpers oder eines Teiles desselben, in- oder aufeinander befestigt werden.
  • 3. Der Träger ist ein Kordel-, Ketten- o. dgl. Stranggebilde. Die Zusatzkörper werden in der gewünschten Verteilung und je nach ihrer Beschaffenheit und derjenigen des Trägers durch Ein- oder Aufsprengen oder mittels besonderer Hilfsmittel vorläufig am Strang befestigt, worauf das Ganze z. B. durch selbsttätiges Durchlaufen. der aus Rüttelstationen bestehenden Vorrichtung für das Löten vorbereitet und schließlich in einer Lötstation erhitzt wird, wobei auch unter Umständen vorhandene Drahtschnittfügen von Kettengliedern verlötet werden.
  • q.. Die Träger sind einzelne, kleinere Schmuck- oder Gebrauchsgegenstände, z. B. Broschen, Ohrringe usw. In diesem Falle ist nach dem vorläufigen Befestigen des oder der Zusatzkörper sowohl Einzel- wie Massenvorbereitung für das Löten möglich. So kann z. B. der Träger finit dem Zusatzkörper in :einen Brei von Lot- und Flußmitteln eingetaucht und alsdann zwecks Entfernens des Überschüssigen in einem Gefäß, das trockenes Lotmetallpulver enthält, geschüttelt werden. Oder aber es werden zahlreiche vorzubereitende Stücke an einem Ketten- o. dgl. Förderstrang, der, um an der Lötung nicht teilzunehmen, mit lötwidriger Masse gedeckt ist oder aus einer solchen besteht, mittels Klammern oder sonst geeigneten Mitteln abnehmbar befestigt, worauf die Vorbereitung zum Löten und selbst das Erhitzen durch selbsttätiges Durchlaufen der Stationenvorrichtung vorgenommen wird. Die unter q. genannten Verfahren lassen sich auch auf das Zusammenlöten der Fugen einzelner Gegenstände, z. B. von Ringeng anwenden.
  • Die Fälle 2 und 3 .sind durch die Zeichnung beispielsweise erläutert, und zwar zeigen Abb. i und 2 die Ansichten zweier Zierkettenstücke und Abb.3 den Grundriß zu Abb. 2.
  • Die Träger i sind längliche Drahtkettenglieder und daher federnde Gebilde. Die Zusatzkörper bestehen im Kettenstrang der Abb. i aus einem Drahtschnörkel 2 und somit ebenfalls aus einem federnden, hingegen in der Kette nach Abb.2 aus einem Derlstab 3, also aus einem starren Gebilde. Sowohl die Drahtschnörkel 2 als auch die Perlstäbe 3 werden durch Einsprengen im rahmenartigen Träger i vorläufig befestigt, worauf der Kettenstrang, z. B. -durch Eintauchen, mit den erforderlichen Lot- und Flußmitteln überzogen und unter Durchlaufen der Stationen fertig vorbereitet wird. Die geringe Lot- und Flußmittelmenge, welche sich hierbei um die Berührungsstelle q. von Träger i und Zusatzkörper 2 bzw. 3 festsetzt, genügt, um eine sehr gute Verlötung zu bewirken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Vorbereitung des Verlötens vorn Zusatzkörpem mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzkörper reit ihrem schon gelöteten oder noch ungelöte-ten Träger durch Ein-:oder Aufsprengen unter Benutzung der Federkraft der Teile vorläufig verbunden werden, darauf das ganze Gebilde mit Lot oder Lot und Flußmittel überzogen und dann an den nicht zu verlötenden Stellen von diesem wieder befreit wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzkörper mit ihrem Träger durch Mittel befestigt werden, die mit einer lötwidrigen Masse gedeckt sind oder ganz aus solcher bestehen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dä,ß die einzelnen Gegenstände an einem fortlaufenden, mit lötwidriger Masse gedeckten oder aus einer solchen bestehenden Strang befestigt oder zu einem solchen verbunden werden und dann zusammenhängend weiter behandelt werden.
DEW75738D 1927-04-21 1927-04-21 Verfahren zur Vorbereitung des Verloetens von Zusatzkoerpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenstaenden Expired DE474656C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW75738D DE474656C (de) 1927-04-21 1927-04-21 Verfahren zur Vorbereitung des Verloetens von Zusatzkoerpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenstaenden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW75738D DE474656C (de) 1927-04-21 1927-04-21 Verfahren zur Vorbereitung des Verloetens von Zusatzkoerpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenstaenden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE474656C true DE474656C (de) 1929-04-12

Family

ID=7609960

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW75738D Expired DE474656C (de) 1927-04-21 1927-04-21 Verfahren zur Vorbereitung des Verloetens von Zusatzkoerpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenstaenden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE474656C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0562141B1 (de) Schmucksteinfassung
DE4002818C2 (de)
DE2227286C3 (de) Verfahren zum Gießen von Schmuckstücken aus zwei Metallen
DE474656C (de) Verfahren zur Vorbereitung des Verloetens von Zusatzkoerpern mit Ketten, Ringgeflechten und anderen Schmuck- oder Gebrauchsgegenstaenden
DE2020989A1 (de) Befestigungsverfahren von Brillanten oder anderen Edelsteinen
DE517915C (de) Verfahren zum Verbinden kleiner Metallteile
DE481600C (de) Duese zur Herstellung von Kunstfasern
CH362860A (de) Verfahren zur Herstellung eines phonographischen Abtaststiftes
DE2110424A1 (de) Schmuckstueckanordnung
CH377119A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung eines Edelsteins mit einem Halter
DE1271790B (de) Verfahren zum Anbringen von Stromanschluessen an scheibchenfoermige elektrische Bauelemente
CH369928A (de) Schmuckstein
DE69813174T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kontrollieren der Dicke einer flüssigen metallischen Schicht auf einem Filament
DE526317C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kraenzen und anderen Bindereien
DE218034C (de)
DE808652C (de) Bandkoerper fuer Bijouterie- und aehnliche Gebrauchszwecke
DE2531724C3 (de) Schmucksteinfassung
DE414816C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Loeten von Zahnbruecken
DE464744C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Perlfaeden mit Hilfe einer mit Tauchgliedern besetzten Trommel
DE146810C (de)
DE3625215A1 (de) Verfahren zum herstellen vom schmuckstuecken
DE165586C (de)
DE2531724A1 (de) Schmuckstueck in form eines ringes, armreifs o.dgl. mit einem in einer fassung gehaltenen brillanten oder edelstein
DE7345256U (de) Schmuckstück mit Steinzarge
DE492494C (de) Verfahren zur Herstellung von zur Einfuehrung in die Harnroehre geeigneten Staebchen aus einer unter dem Einfluss der Koerperwaerme leicht zerfliessenden Masse