DE474575C - Vorrichtung zum Pfluecken von Hopfen - Google Patents
Vorrichtung zum Pfluecken von HopfenInfo
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- DE474575C DE474575C DEM106157D DEM0106157D DE474575C DE 474575 C DE474575 C DE 474575C DE M106157 D DEM106157 D DE M106157D DE M0106157 D DEM0106157 D DE M0106157D DE 474575 C DE474575 C DE 474575C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D46/00—Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
- A01D46/02—Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of hops
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Description
Wie bekannt, werden die Hopfendolden meist mit der Hand gepflückt. Bei derartigem
Pflücken von Hopfen kommt es oft vor, daß die Stengel nicht an der richtigen Stelle
abgebrochen werden, vielmehr werden die Stengel oft zu nahe an den Dolden abgerissen
und letztere dadurch beschädigt. Der Nachteil solch mangelhaften Pflückens zeigt sich
insbesondere beim Trocknen der Dolden, wo
ίο es oft vorkommt, daß diese zerfallen, wodurch
die Güte des Hopfens herabgesetzt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pflücken von Hopfen,
welche die erwähnten Nachteile beseitigt und zugleich ein im Vergleich mit der bisherigen
Art des Pflückens mit der Hand rascheres Pflücken ermöglicht. Der Erfindungsgegenstand
ist einem Messer ähnlich ausgebildet, mit auswechselbarer Klinge und entsprechenden
Halte- und Schutzteilen. Das Pflükken erfolgt also dadurch, daß die Dolden abgeschnitten
und nicht wie bisher abgerissen werden. Hierbei ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung derart ausgestaltet, daß die
Stengel in einiger Entfernung unterhalb der Dolden abgeschnitten werden, wodurch der
Hopfen in guter Beschaffenheit erhalten wird.
Der Erfindungsgegenstand sei an Hand der Zeichnung ausführlicher, erläutert. Hierbei
zeigt die Abb. 1 die Vorrichtung in Draufsicht, die Abb. 2 dieselbe in Seitenansicht
und die Abb. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung. Auf einer Holzleiste 1 trapezförmigen
Querschnittes, welche an einem Ende zu einem Griff ausgebildet ist, werden auf der einen Seite eine auswechselbare zweischneidige
Klinge 2 und ein metallischer doppelseitiger Kamm 3, auf der anderen, engeren Seite ein breiterer metallischer Doppelkamm
4 mittels zweier Schrauben befestigt. Die Holzleiste, die beiden Kämme 3 und 4 sowie die Klinge 2 sind durchlocht, um die
Schraubenbolzen S aufzunehmen, deren eines Ende zu einem Nietkopf 6 ausgebildet ist.
Durch Anziehen der Muttern 7 werden sämtliche Teile der Vorrichtung fest zusammengehalten.
Die Zinken des Kammes 3, welcher den Arbeitenden vor Verletzungen durch die Klinge schützt, ragen nur wenige Millimeter
über die Klingenschneiden vor. Der an der Gegenseite der Holzleiste 1 angebrachte
Kamm 4 hat längere Zinken und hat die Aufgabe, den Stengel unmittelbar an der Dolde
zu erfassen, so daß der Schnitt in einem Abstand, der durch die Stärke der Holzleiste 1
bestimmt ist, unterhalb der Dolde erfolgt.
Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf das dargestellte Ausführungsbeispiel,
sondern umfaßt auch andere Ausführungen, bei welchen die Vorrichtung derart ausgebildet
sein muß, daß zwischen dem breiteren Kamm, welcher die Dolden erfaßt, und der Klinge ein zweckmäßiger Abstand verbleibt,
wodurch die abgeschnittenen Dolden die erwünschte Stengellänge erhalten.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Pflücken von Hopfen, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der einen Seite einer zu einem Griff verlängerten Leiste (1) eine auswechselbare
zweischneidige Klinge (2) und ein metallischer doppelseitiger Schutzkamm (3) und auf der anderen Seite der Leiste ein
stärkerer doppelseitiger Greifkamm (4) aus Metall mittels Schrauben (5) befestigt
sind, wobei der Abstand zwischen der Klinge (2) und dem Greifkamm (4) so bemessen ist, daß die Stengel in zweckmäßiger
Entfernung unterhalb der Dolden abgeschnitten werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (1)
einen trapezförmigen Querschnitt hat, damit die Zwischenräume zwischen den
Zinken des an der schmalen Seite des Trapezes angebrachten Greifkammes (4) in voller Tiefe frei bleiben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM106157D DE474575C (de) | Vorrichtung zum Pfluecken von Hopfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM106157D DE474575C (de) | Vorrichtung zum Pfluecken von Hopfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474575C true DE474575C (de) | 1929-04-08 |
Family
ID=7325830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM106157D Expired DE474575C (de) | Vorrichtung zum Pfluecken von Hopfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474575C (de) |
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0
- DE DEM106157D patent/DE474575C/de not_active Expired
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