DE474552C - Zigarettentabakmischanlage - Google Patents

Zigarettentabakmischanlage

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DE474552C
DE474552C DEN26736D DEN0026736D DE474552C DE 474552 C DE474552 C DE 474552C DE N26736 D DEN26736 D DE N26736D DE N0026736 D DEN0026736 D DE N0026736D DE 474552 C DE474552 C DE 474552C
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DE
Germany
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container
containers
ring
tobacco
annular
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Expired
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DEN26736D
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NEUERBURGSCHE VERWALTUNGSGES
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NEUERBURGSCHE VERWALTUNGSGES
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/08Blending tobacco

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Zigarettentabakmischanlage Das Mischen von Tabakblättern verschiedener Tabaksorten zur Herstellung von Zigarettentabaken erfolgt bisher von Hand unter Verwendung langgestreckter Behälter von i bis il/2 m Breite und io bis 1z m Länge, in welche zunächst die einzelnen Tabaksorten auf die ganze Länge gleichmäßig verteilt von Handeingelegt wurden, worauf die Mischung der so @in Schichten verschiedener Stärke in dem Behälter ühereinanderliegenden Tabaksorten dadurch erfolgte, da.ß man die aufeinandergeschichteten. Blätter, vom Kopfende des langgestreckten Behälters an beginnend, abschnittsweise aufnahm. und sie auf einem zweiten Behälter gleicher Form vom vorderen Ende nach dem hinteren Ende fortlaufend gleichmäßig ausbreitete und dieses Verfahren wiederholte. Dieses Arbeitsverfahren ist umständlich und führt auch leicht zu einer ungleichmäßigen Verteilung der verschiedenen Tabaksorten untereinander, wenn man berücksichtigt, daß die in :dem langgestreckten Behälter aufeinandergeschichteten Tabakblätter infolge der Reibung and=der und an den Wandungen des Behälters festhaften und schwer abschnittsweise in einzelnen. Stapeln, vom Kopfende eines solchen Behälters beginnend, aus einem solchen Behälter herausgenommen werden können.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, durch welche ein schnelles, wirksames, dabei die Tabakblätter schonendes Mischen ermöglicht werden soll.
  • Das Wesen der neuen Einrichtung besteht darin, daß an Stelle zweier langgestreckter Mischbehälter, die in der oben beschriebenen Weise von Hand bedient werden. müssen, zwei ringförmige, gleichachsig ineinanderliegende, in Umlauf versetzbare Behälter vorgesehen sind. Die in dem einen ringförmigen Behälter verteilten Tabakblätter werden bei Stillstand des Behälters stapelweise von seinem Arbeiterentnommen und auf dem zweiten, denselben oder von demselben ,eingeschlossenen ringförmigen, in Umlauf versetzten Behälter verteilt. Dabei kann der Arbeiter an derjenigen Stelle stehenbleiben, an der er den Tabakblätterstapes dem ersten ringförmigen Behälter während des Stillstandes desselben entnimmt. Wenn dabei noch die ringförmigen Behälter durch herausziehbare Querwände in einzelne Kammern unterteilt sind oder in an sich bekannter Weise aus .einzelnen, dicht nebeneinander angeordneten Kästen bestehen, so wird die stapelweise Entnahme der Tabakblätter außerordentlich erleichtert und der Tabak wesentlich schonender behandelt, als das bei der bisherigen Schichtung des Tabaks in den üblichen langgestreckten, nicht unterteilten Behältern möglich war.
  • Auf .der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungen dargestellt, und zwar ..zeigen die Abb. i bis 3 das eine Ausführungsbeispiel im Grundriß, im Querschnitt und in einer Einzelheit und die Abb.4 und 5 das zweite Ausführungsbei. spiel im Grundriß und im Querschnitt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. i bis 3 sind zwei 'ringförmige Behälter i und 2 gleichachsig angeördnet. Diese ringförmigen Behälter i und- 2 ruhen auf Rollen 3 und 4 und können z. B. durch Elektromotoren 5 und 6 unabhängig voneinander gleichsinnig oder geläufig in Umlauf gesetzt werden. Das Fassungsvermögen der rihgförmigen Behälter i und 2 wird gleich groß gewählt, und zwar wird zu diesem Zwecke entweder die Breite oder die Höhe des ringförmigen Behälters 2 größer als diejenige des ,ihn umschließenden Behälters i ausgeführt. Zweckmäßig sind die Behälter i und 2 durch herauszehbare Zwischenwände 7 bzw. 8 in einzelne Kammern 7' bzw. 8' unterteilt, so daß die in die einzelnen Behälter eingelegtem, Tabakblätter stapelweise durch die Zwischenwände getrennt sind.
  • Zu Beginn der Tabakmischung setzt man zweckmäßig den äußeren Ringraum in Drehung, nachdem man ,eine oder mehrere Kammern durch dünne aufgelegte Bretter abgedeckt hat, damit diese Fächer beim Einlegen des Tabaks frei bleiben. Sobald der äußere Ring i in Drehung versetzt ist, können die Tabakblätter .gleichzeitig über den ganzen Umfang es Ringes verteilt werden. Nach erfolgter Beschickung des- äußeren Ringbehälters wird derselbe stillgesetzt: Die Abschlußdeckel der einzelnen nicht gefüllten Kammnein werden abgenommen, und es treten nun eine oder mehrere Personen in die freien Kammern ein und ,nehmen den Tabak unter Wegziehen der Zwischenwände ,nach und nach stapelweise aus den Kammern heraus. Aus den herausgenommenen Blätterstapeln werden die Blätter sodann auf den inzwischen in Umlauf versetzten inneren Ringbehälter aufgestreut und dabei über den ganzen Umfang desselben gleichmäßig verteilt. Einzelne Kammern des inneren Ringes können wieder durch Platten abgedeckt bleiben, um das stapelweise Entnehmen aus dein dann feststehenden inneren Ring und das Aufstreuen auf den umlaufenden äußeren Ring in der gleichen: Weise von den freien Kammern des inneren Ringes aus vornehmen zu können.
  • Um ein Hineinrutschen, von Blättern in den Spalt zwischen äußerem und innerem Ring zu verhüten, wird dieser Spalt durch eine Abdeckkappe 9 (Abb. 2) verdeckt. Ferner kann auch, anstatt das Aufstreuen der Blättereines -Stapels unmittelbar in dem läußeren oder inneren Ring von Hand vorzunehmen, an einer bestimmten Stelle oberhalb der beiden Behälter ein Förderband io angeordnet sein, das beim Umladen vom inneren nach dem ,äußeren Ring sich in der ausgezogenen Stellung (Abb.3) befindet und in Richtung des Pfeiles i i umläuft oder beim Umladen vom ,äußeren in deal .inneren in der punktiert dargestellten Lage und hierbei in der Richtung des Pfeiles 12 umläuft. Es sind dann die Blätter des jeweils entnommenen Tabakblätterstapels auf das Band i i zu legen, welches sie auf den umlaufenden Ring ausstreut.
  • Die Ausführung nach Abb.4 und 5 unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. i und 2 dadurch, daß die ringförmigen Behälter in an sich bekannter Weise aus einzelnen, auf umlaufenden Plattformen aufgestellten, umkippbaren Kästen gebildet werden. Auf den ringförmigen Plattformen 13 und 14., die gleichachsig liegen rund auf Rollen 3 und ruhen und unabhängig voneinander in Umlauf versetzt werden können, sind die, einzelnen Kästen 15 und 16 aufgesetzt und um 'Gelenke 17 bzw. 18 kippbar. Die Plattformen 13 und 14 sind durch besondere, über den Umfang verteilte hydraulische Hebeböcke i9 bzw. 2o hebbar. Zu dieseln Zwecke ist ein Satz Hebeböcke i 9 mit Hubnasen--i für die ,äußere Plattform i3, der zweite-Satz Hebeböcke 2o mit Hubnasen; 22 für die innere Plattform 14 versehen. Die Handhabung erfolgt zunächst wieder genau wie im ersten Ausführungsbeispiel. Der ,äußere Ring wird in Umlauf versetzt, und die Blätter werden von Hand in die Kästen gestreut. Hierauf wird der äußere Ring stillgesetzt und der innere Ring in Umlauf versetzt, der äußere Ring dann. in die strichpunktiert,, Lage (Abb.5) gehoben und nunmehr die einzelnen Kästen 15 gekippt, so daß ihr Inhalt allmählich herausfällt und sich dabei gleichmäßig über den Umfang des umlaufenden Ringes 16 verteilt. Der Vorgang kann sodann von innen nach außen und umgekehrt wiederholt werden. Auf diese Weise wird bei nur ,geringer Anwendung von Handarbeit und unter schonender Behandlung der Tabakblätter ein gleichmäßiges Mischen der verschiedenen Tabaksorten .erreicht.
  • Es können auch mehrere Reihen ringförmiger Behälter in der gleichen Weise angeordnet sein, um von außen nach innen und von innen nach außen über mehrere Behälter hinweg in der beschriebenen Weise zu mischen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zigarettentabakmschanlage, bei welcher .der in einem Behälter gestapelte Tabak nach seinem anderen Behälter von Hand verteilt übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere ringförmige Behälter gleichachsig ineinanderliegen und unabhängig voneinander in kreisende Bewegung versetzbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,die ringförmigen Behälter durch herausziehbare Zwischenwände unterteilt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, bei der die in Umlauf versetzbaren Behälter aus einzelnen, auf ringförmigen Plattformen nebeneinander aufgestellten oder an in Umlauf versetzbaren Ringwänden aufgehängten Kästen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattformen oder die Ringwände derart höhenverstellbar und die Kästen an ihnen derart gelenkig befestigt sind, daß sie in die Bahn des sie umschließenden oder des von ihnen umschlossenen ringförmigen Behälters umkippbar sind. q.. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über dien Behältern und radial zu ihnen ein oder mehrere den Zwischenraum zwischen den beiden Behältern überbrückende, endlose Förderbänder radial verschieblich liegen, die nach beiden Richtungen in Umlauf versetzbar sind.
DEN26736D 1926-12-21 1926-12-21 Zigarettentabakmischanlage Expired DE474552C (de)

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