DE474459C - Maschine zum Loeten von Pinselzwingen - Google Patents

Maschine zum Loeten von Pinselzwingen

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DE474459C
DE474459C DEW79894D DEW0079894D DE474459C DE 474459 C DE474459 C DE 474459C DE W79894 D DEW79894 D DE W79894D DE W0079894 D DEW0079894 D DE W0079894D DE 474459 C DE474459 C DE 474459C
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Germany
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soldering
clamps
machine
solder
clamp
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Expired
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DEW79894D
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METALLWARENFABRIK fur PINSEL
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METALLWARENFABRIK fur PINSEL
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/06Solder feeding devices; Solder melting pans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

Die Lötung der Pinselzwingen, insbesondere solcher kleinster Abmessungen, erfolgte bisher ausschließlich durch Handarbeit in der Weise, daß die mit Lötwasser vorbereiteten Zwingen mit Lötzinn überfahren wurden. Dieses Verfahren ist sehr zeitraubend und für die Massenherstellung nicht geeignet. Ein besonderer Übelstand zeigte sich noch dadurch, daß durch die an der Zwingenaußenseite vorgenommene Verlötung das Aussehen der Zwinge gelitten hat, weil das aufgebrachte Lötwasser die Verzinnung der Zwinge beschädigte. Beispielsweise aus Nickelblech hergestellte Zwingen konnten von außen über-
ig haupt nicht verlötet werden; für solche Zwingen war nur das Zusammenfalzen der Seitenkanten möglich, was sich aber nur bei entsprechend großen Pinselzwingen anwenden ließ.
ao Gemäß der Erfindung erfolgt die Verlötung der überlappten oder stumpf aneinanderstoßenden Seitenteile unter Benutzung der nachstehend beschriebenen Maschine = an der Zwingeninnenseite. Diese Maschine bietet außerdem den Vorteil, daß die sich überlappenden Flächen in ihrem vollen Ausmaße mit Lot überzogen werden, so daß das leidige Aufplatzen der Zwingen beim Einrollen des Stieles oder das Pressen des Pinsels infolge unsachgemäß verlöteter Pinselzwingen sowie Ausschuß vermieden sind. Auch können Zwingen kleinsten Ausmaßes verlötet werden. Eine dementsprechend eingerichtete Maschine ist auf der Zeichnung in Abb. ι im Schnitt und in Abb. 2 im Grundriß dargestellt. Die Abb. 3 zeigt schematisch die Anordnung der Abschneidvorrichtung und der Verschubvorrichtung für den Lötdraht.
Die Vorrichtung besteht aus dem Ständern, der zur Lagerung des Antriebes b und zugleich zur Aufnahme der feststehenden beiden Scheiben c,d dient. Auf der am Umfang mit Zahnkerben versehenen Scheibe e werden die Aufsteckvorrichtungen / aufgebracht, auf welche die zu lötenden Zwingen zu liegen kommen. Die Anzahl der Aufsteckvorrichtungen / entspricht der Anzahl der aufzunehmenden Zwingen, im vorliegenden Falle beispielsweise der Zahl 40. Um die Zwingen jeweils in die richtige Lötlage, also mit nach unten zeigender Überlappung zu bringen, ist an den Aufsteckvorrichtungen / ein entsprechend ausgebildeter Anschlag vorgesehen.
Der Arbeitsgang vollzieht sich in folgender Weise. Die auf der Aufsteckvorrichtung / liegende Zwinge wandert durch die Drehung der Scheibe e zur Stelle I. Hier wird mittels einer Vorrichtung an die zu lötende Überlappung Lötwasser geführt. Von hier gelangt bei der weiteren Drehung der Scheiben die Aufsteckvorrichtung / zur Stelle II. An dieser Stelle wird ein Stückchen Lötzinn in das auf der Aufsteckvorrichtung / liegende Röhrchen eingeführt.. Die Abschneidvorrichtung/, die unter dem Einfluß der Kurvenscheibe s steht, schneidet nunmehr das Lötzinn vom Draht / in der erforderlichen Länge ab, und
das abgeschnittene Stück bleibt im Röhrchen g liegen.
Bei der weiteren Drehung der Scheibe e kommt die Aufsteckvorrichtung / nach der Stelle IH3 in der mittels des Stößels m das im Röhrchen g liegende Lötzinn in die Zwinge η geschoben wird. Die mit dem Lötzinn versehene Zwinge η kommt nunmehr über die in bekannter Weise durch eine be-
xo liebige Wärmequelle erhitzte Platte a, bei deren Überfahren die Zwinge η in üblicher Weise so weit erhitzt wird, daß das Lötzinn flüssig wird und hierbei die gesamte Überlappung sowohl in der Länge als auch in der Breite vom Lötzinn durchflossen wird, wobei das Lötzinn an den Außenkanten der Überlappung stehenbleibt. Bei der weiteren Drehung kommt die gelötete Zwinge zur Stelle IV und wird hier von dem unter dem Einfluß des Exzenters ρ stehenden Stößel q in üblicher Weise ausgeworfen.
Dieser Vorgang wiederholt sich mit jeder auf den Umfang der Zahnscheibe e verteilten Aufsteckvorrichtung f. Die Kurvenscheibe s sitzt auf der Wellet, die mittels Kegelräder as in Umdrehung derart versetzt wird, daß beim Vorschub der Zahnplatte e die Kurvenscheibe s eine volle Umdrehung ausführt. Die gleiche Umlaufzahl hat das Exzenter ρ, das den Zinnvorschub in der Stellung III und den Auswerfer q der fertig gelöteten Zwinge in Stellung IV betätigt. Für die Drehung der Zahnscheibe e dient die Kurvenscheibe α und die durch Hebelübersetzung mit der Zahnscheibe e in Eingriff stehende Klinke v.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Maschine zumLöten von Pinselzwingen, gekennzeichnet durch eine solche Einrichtung, daß den Pinselzwingen (n) mit nach unten gerichteter überlappter Naht auf Aufsteckvorrichtungen (/) das zur Verlötung der Naht erforderliche Lötzinn, auf der Zwingeninnenseite zugeführt wird, worauf in bekannter Weise beim Überfahren einer Heizplatte (o) das Lötzinn in der Zwinge zum Schmelzen gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW79894D 1928-07-18 1928-07-18 Maschine zum Loeten von Pinselzwingen Expired DE474459C (de)

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