DE473771C - Sicherheitseinrichtung fuer einmaennig bediente Fahrzeuge - Google Patents
Sicherheitseinrichtung fuer einmaennig bediente FahrzeugeInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L3/00—Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
- B60L3/02—Dead-man's devices
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Description
- Sicherheitseinrichtung für einmännig bediente Fahrzeuge Um elektrische Triebwagen oder Lokomotiven bei Dienstunfähigkeit des Führers abzuschalten und stillzusetzen, sind Einrichtungen getroffen worden, die darin bestehen, daß der Führer vor Antritt der Fahrt einen Druckknopf drücken muß, durch den der Steuerstrom eingeschaltet und gegebenenfalls auch ein Bremsventil geschlossen wird. Läßt der Führer diesen Druckknopf los, dann wird der Steuerstromkreis unterbrochen, und die Fahrmotoren werden abgeschaltet; ferner wird die Bremsung des Fahrzeuges bzw. des ganzen Zuges eingeleitet. Damit der Führer das Fahrzeug auf den Stationen verlassen kann, ist weiterhin eine besondere Vorrichtung getroffen, die darin besteht, daß das Bremsventil geschlossen bleibt, auch wenn er den Druckknopf losläßt. Diese Einrichtungen sind jedoch nicht vollkommen,- weil der Führer schließlich auch bei einer Talfahrt, wenn er ohne Strom fährt, die Hand vom Druckknopf nehmen könnte und das Bremsventil durch diese besondere Vorrichtung geschlossen halten könnte. Wird der Führer in diesem Falle dienstunfähig, dann versagt die Einrichtung völlig.
- Nach der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand vermieden. Die Sicherheitseinrichtung wird hier von selbst wirkungslos, wenn das Fahrzeug stillgesetzt wird bzw. wenn seine Geschwindigkeit so niedrig ist, daß keinerlei Gefahr besteht. Die Erfindung besteht darin, daß ein Bremsventil durch einen Magneten geöffnet wird, dessen Wicklung Strom von einem Generator erhält, der von der Fahrzeugachse angetrieben wird.
- Es sind zwar Sicherheitseinrichtungen bekannt, die ebenfalls erst von einer bestimmten Geschwindigkeit ab wirken. Diese Einrichtungen sind jedoch abhängig von der Fahrdrahtspannung, oder sie erfordern das Mitführen einer besonderen Akkumulatorenbatterie auf dem Fahrzeug. Die Einrichtung nach der Erfindung ist hingegen unabhängig von der Fahrdrahtspannung und unabhängig von dem Vorhandensein einer Batterie.
- In der Abb. r ist ein Ausführungsbeispiel für elektrische Fahrzeuge dargestellt. d ist das Bremsventil, das im Ruhezustand durch Federkraft geschlossen gehalten wird. Das Bremsventil ist über ein zweites Ventil an die Bremsleitung angeschlossen. b ist der Magnet, der von dem Generator f Strom erhält und das Bremsventil öffnet, sofern nicht auf den Druckknopf c gedrückt wird; d und e sind zwei Kontakte, über die der Steuerstrom des Fahrzeuges oder gegebenenfalls auch der Strom für die Nullspannungsspule des ÖIschalters geführt wird.
- Im Ruhezustand des Fahrzeuges ist das Ventil durch Federkraft geschlossen; desgleichen sind auch die Steuerstromkontakte d und e geschlossen. Wenn das Fahrzeug in Bewegung- gesetzt wird, wird in dem Generator fein Strom erzeugt, der mit Hilfe des Magneten b das Bremsventil a öffnen will. Diese Wirkung kann bereits bei einer Geschwindigkeit von etwa 5 km/Std. oder auch darunter einsetzen. Zweckmäßig wird man diese Geschwindigkeit, bei dem der Magnet anspricht, etwas höher heraufsetzen, um eine möglichst einfache Erregermaschine f zu erhalten. Beim Lüften des Bremsventils durch den Magneten b wird gleichzeitig der Steuerstromkreis durch die Kontakte d, e unterbrochen, wodurch der Strom für die Fahrmotoren ausgeschaltet wird. Der Führer muß also, wenn er das Fahrzeug in Bewegung setzt bzw. die Schaltkurbel des Führerschalters aus der Nullstellung herausdreht, die Hand auf den Druckknopf c legen, damit dieser gedrückt bleibt. Tut er das nicht oder wird er unterwegs dienstunfähig, dann überwiegt die Kraft des Magneten b, der den Steuerstromkreis öffnet und die Bremse zum Ansprechen bringt. Die Einrichtung ist unabhängig davon, ob ohne oder mit Strom gefahren wird; sie ist also unabhängig von der Stellung der Schaltkurbel. Sie ist ferner unabhängig davon, ob Fahrdrahtspannung vorhanden ist oder nicht. Der Druckknopf c kann auch durch einen Fußtritt ersetzt werden.
- In der Zeichnung ist ein Gleichstromgenerator angedeutet. Es kann natürlich hierfür auch .ein Wechselstromgenerator, der zweckmäßigerweise permanente Magnete erhalten wird, verwendet werden. Der Wechselstromgenerator hat gegenüber einem Gleichstromgenerator den Vorteil, daß die Zugkraft in dem Magneten b bei allen Geschwindigkeiten nahezu konstant ist.
- Der Generator kann entweder unmittelbar auf die Fahrzeugachse aufgesetzt werden oder er kann auch von der Fahrzeugachse aus durch eine biegsame Welle angetrieben werden. Zweckmäßigerweise wird ein Übersetzungsverhältnis eingeschaltet.
- Das Bremsventil a könnte unmittelbar mit der Bremsleitung verbunden werden. Damit aber die Kraft zum Öffnen dieses Ventils in kleinen Grenzen bleibt, ist es zweckmäßig, das Bremsventil a nur als Steuerventil für ein größeres Ventil zu benutzen, wie in der Abb. i angedeutet.
- Zwischen die beiden Ventile a und i kann noch ein kleiner Luftbehälter eingeschaltet werden, der dazu dient, eine gewisse Zeitverzögerung zwischen dem Loslassen des Druckknopfes und dem Einsetzen der Bremse zu erhalten. Die Zeitverzögerung kann natürlich auch auf andere Weise, z. B. durch einen mit Glyzerin gedämpften Kolben oder ähnliches, bewirkt werden.
- Der Schalter g wird geöffnet, wenn die Sicherheitsschaltung außer Betrieb gesetzt werden soll, und wenn das Fahrzeug mit fremder Kraft abgeschleppt wird. Dieser Schalter befindet sich in einem plombierten, Kasten.
- Die Einrichtung kann naturgemäß auch auf anderen als auf elektrischen Fahrzeugen angebracht werden. Wie in Abb. 2 angedeutet, sind die Kontakte d und c dann im normalen Betrieb geöffnet. Wird der Druckknopf losgelassen, dann werden diese Kontakte geschlossen, und es fließt ein Strom, der ebenfalls dem Generator f entnommen wird, zu einem elektrisch gesteuerten Ventil, durch das die Zufuhr des Triebmittels zur Triebmaschine (Dampf oder Öl o. dgl.) selbsttätig abgesperrt wird: Zur gleichen Zeit wird der Zug gebremst.
- Das Bremsventil a, der Magnet b und der Druckknopf c können zu einem kleinen Apparat zusammengebaut werden, der in vorhandene Fahrzeuge mit den verschiedensten Steuerungsarten eingebaut werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitseinrichtung für einmännig bediente Fahrzeuge, bei welchen mittels eines Magneten nach Erreichen einer bestimmten, einstellbaren Geschwindigkeit durch Loslassen eines Totmannsknopfes die Triebmittelzufuhr abgestellt wird und die Auslösung der Bremsen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (b) durch einen von der Fahrzeugachse aus angetriebenen Generator (f) erregt wird.
- 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Erregermaschine für den Magneten (b) ein Wechselstromgenerator verwandt wird.
- 3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Steuerventil (ca) und Entlüftungsventil (2) ein Luftbehälter (h) eingeschaltet wird, um zwischen dem Einleiten der Bremsung und der wirklichen Bremsung eine Zeitverzögerung zu erhalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM97181D DE473771C (de) | 1926-11-28 | 1926-11-28 | Sicherheitseinrichtung fuer einmaennig bediente Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM97181D DE473771C (de) | 1926-11-28 | 1926-11-28 | Sicherheitseinrichtung fuer einmaennig bediente Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE473771C true DE473771C (de) | 1929-03-21 |
Family
ID=7323453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM97181D Expired DE473771C (de) | 1926-11-28 | 1926-11-28 | Sicherheitseinrichtung fuer einmaennig bediente Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE473771C (de) |
-
1926
- 1926-11-28 DE DEM97181D patent/DE473771C/de not_active Expired
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