DE472742C - Empfaenger fuer Druckimpulse, insbesondere zur Bestimmung von Entfernungen und Tiefen mit Hilfe des Echos - Google Patents

Empfaenger fuer Druckimpulse, insbesondere zur Bestimmung von Entfernungen und Tiefen mit Hilfe des Echos

Info

Publication number
DE472742C
DE472742C DES72182D DES0072182D DE472742C DE 472742 C DE472742 C DE 472742C DE S72182 D DES72182 D DE S72182D DE S0072182 D DES0072182 D DE S0072182D DE 472742 C DE472742 C DE 472742C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
receiver
pressure pulses
help
echo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES72182D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Submarine Signal Co
Original Assignee
Submarine Signal Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Submarine Signal Co filed Critical Submarine Signal Co
Application granted granted Critical
Publication of DE472742C publication Critical patent/DE472742C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/534Details of non-pulse systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Empfänger für Druckimpulse, insbesondere zur Bestimmung von Entfernungen und Tiefen mit Hilfe des Echos Die Erfindung bezieht sich auf eine Empfangs- und Anzeigevorrichtung für Druck-oder Schallimpulse, und zwar ist sie besonders bestimmt für Einrichtungen, mit deren Hilfe kurz dauernde Druckimpulse dazu benutzt werden sollen, um einen Stromkreis zu öffnen oder zu schließen, der seinerseits unmittelbar eine Anzeigevorrichtung betätigt. In diesem Sinne bezieht sich die Erfindung auch gleichzeitig auf eine ganze Empfangsanlage dieser Art.
  • Bisher verwendete man für diese Zwecke ausschließlich Mikrophone, d. h. unvollkommene Kontakte, deren Übergangswiderstand beim Eintreffen einer Schallwelle mehr oder weniger bildgetreu mit der Schallwelle selbst geändert wurde. Auch die sogenannten einkontaktigen Mikrophone fallen ihrer Arbeitsweise nach in diese Gruppe. Mit derartigen Mikrophonempfängern ist es nicht ohne weiteres möglich, kräftige Stromkreise, wie sie zur Betätigung von gut sichtbaren Anzeigevorrichtungen nötig sind, zu öffnen oder ziz schließen, vielmehr muß man sich bei Mikrophonempfängern in der Regel eines oder mehrerer besonderer Relais bedienen, die zwischen den Empfänger und die Anzeigevorrichtung eingeschaltet werden müssen. Die Empfangseinrichtung nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Aufnahmeorgan für den ankommenden Druckimpuls, vorteilhaft in Form einer Membran, aus einem Kontakt an dieser Membran und aus einem Gegenkontakt, der mit dem vorgenannten in Berührung steht und seinerseits an einer nahezu ausgewuchteten Waage befestigt ist. Kontakteinrichtungen ähnlicher Art sind bekannt, jedoch unterscheiden sich die bekannten von dem Gegenstand der Erfindung dadurch, daß bei ihnen als Richtkraft für den Träger des Gegenkontaktes Federn irgendwelcher Art verwendet sind, während die Einrichtung nach der Erfindung auf dem Grundgedanken der federfreien Balkenwaage beruht, bei der lediglich die Schwerkraft als Richtkraft dient.
  • In den Abb. i bis 4 ist die Einrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Abb. i einen Schnitt durch den Empfänger, Abb.2 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheiten der Kontakteinrichtung und des Stromkreises, Abb. 3 eine Ansicht von oben von derselben Einrichtung und Abb.4 einen Schnitt durch die Lagerung des Waagebalkens. Die in Abb. i dargestellte Ausführungsform des Empfängers nach der Erfindung ist dazu bestimmt, durch eine Schleuse ausgebracht zu werden, so daß die Membran i in Berührung mit dem Wasser oder dem sonstigen, den Schall übertragenden Mittel gebracht werden kann. Die Membran i hat einen schweren Randteil mit Gewinde, der mit Hilfe der Nut 36 auf das zylindrische Gehäuse 5 des Empfängers aufgeschraubt ist. Ein Dichtungsring 38 bewirkt eine wasser-und gasdichte Abdichtung der beiden Teile gegeneinander. Die Membran i trägt einen dämpfenden Belag 2, um ihre Schwingungen möglichst dem aperiodischen Zustand zu nähern und unzulässig große Amplituden zu verhindern. In ihrer Mitte trägt die Membran ein Metallstück 21, in welches ein Isolierstück 22 eingesetzt ist. In letzterem sitzt eine Platinkontaktspitze 23. Auf - dieser Platinspitze lieb (Abb. 2) eine Kontaktplatte 24, die in der Schraube 25 befestigt ist. Die Achse 19, welche den Balken 18 der Waage durchsetzt, ist in einem Hartsteinlager 32 gelagert, wie Abb. 3 zeigt. Diese Lagerung bewirkt gleichzeitig die Isolierung des Balkens 18 gegen den unteren Platinkontakt 23. Ein Leitungsdraht 35 führt zu dem Waagebalken 18. Dieser Draht ist, wie Abb. 2 zeigt, dünn zu wählen und so anzuordnen, daß er möglichst keine Richtkraft auf dem Waagebalken ausübt. Ein zweiter dünner Leitungsdraht führt zum Platinkontakt 23. Diese beiden Drähte sind verbunden mit dem Stromkreis der Anzeigevorrichtung, im folgenden Falle mit der Batterie 28, dem Transformator, mit der Primärwicklung 29 und Sekundärwicklung 30 und der Gasentladungsröhre (Glimmröhre) 31. Als Träger für den Waagebalken 18 dienen die Schenkel der Gabel 14, die an einem Ausbau 13 des Empfängergehäuses 5 (Abb. i und 2) befestigt ist. An dieser Befestigungsstelle kann eine weitere Isolierung 16 zwischengeschaltet sein für dew Fall, daß das Hartsteinlager "als Isolation nicht ausreicht.
  • Der Waagebalken 18 hat ein Einstellgewicht i i, welches dazu dient, den richtigen Kontaktdruck zwischen 23 und 24 einzustellen, so daß der Kontakt durch das ankommende Signal geöffnet wird. Dem gleichen Zwecke dient außerdem die Schraube 25, die ebenfalls eine Verbesserung der Einstellung der Kontakte zuläßt. Ein Anschlag 27 verhindert ein allzu weites Ausschlagen des Waagebalkens.
  • Das Gehäuse 5 (Abb. i) ist außen mit einem Gummi 4 bekleidet, der mit Hilfe der Bindung 34 festgehalten wird. Diese Gummiverkleidung dient als Schallisolator und bewirkt gleichzeitig ein gutes Einpassen der Vorrichtung in den zylindrischen Kanal der Schleuse. Der Empfänger wird getragen von dem Rohr 8, dessen unterer Teil als Flansch 6 ausgebildet ist und gleichzeitig die Rückwand des Gehäuses darstellt. Dieser Flansch ist mit Hilfe der Dichtung 39 gegen das Gehäuse abgedichtet. Die Leitungen sind durch das Rohr 8 geführt und oben mit Hilfe einer Stopfbuchse wasser- und gasdicht abgedichtet. Ein Schraubenloch 9, welches in dem Rohr 8 vorgesehen ist, dient dazu, die Dichtheit der Anordnung zu prüfen. Auch kann durch dieses Loch, nachdem die Luft aus dem Innern entfernt ist, eine Füllung des Innenraumes des Empfängers mit neutralem Gas, z. B. Stickstoff, vorgenommen werden.
  • Entsprechend der Bestimmung des dargestellten Empfängers, als Schleusenempfänger zu dienen, ist das äußere Ende des Empfängers als Kolben ausgebildet, während das Empfängerrohr als Kolbenstange gebaut ist. Natürlich kann man solche Empfänger auch so ausbilden, d.aß sie über Bord gehängt, in die Bordwand selbst eingebaut oder im Innern des Schiffes in einem Wassertank untergebracht werden können. Die Einrichtung nach dem Ausführungsbeispiel soll in der in Abb. i angegebenen Lage arbeiten. Auf Grund der Tatsache, daß der Träger des freien Kontaktes 24 ein nahezu ausgewuchteter, nur der Wirkung der Schwerkraft unterliegender Waagebalken ist, muß dieser Balken für gewöhnlich annähernd wagerecht liegen. Streng braucht diese Forderung nicht erfüllt zu sein, sondern es genügt, wenn seine Lage immer so ist, daß die Schwerkraft die Kontakte in der Regel aufeinanderhält. Ebenso können andere Formen für die Waage gewählt werden.
  • Der Empfänger arbeitet folgendermaßen: Der ankommende Schallimpuls veranlaßt die Membran zu Schwingungen. Im Falle des Ausführungsbeispiels sind diese Schwingungen einigermaßen gedämpft und halten nicht so lange an wie etwa völlig freie Schwingungen einer freien Membran, sie genügen jedoch, um den unteren Platinkontakt 23 ebenfalls in hin und hergehende Bewegungen zu versetzen. Bei der ersten Aufwärtsbewegung schleudert der Kontakt 23 den aufliegenden Waagebalken nach oben, so daß die Kontakte 23 und 24 sich trennen. Die verhältnismäßig kleine Masse des ausgeglichenen Waagebalkens an dieser Stelle und des Gegenkontaktes in Verbindung mit dem Fehlen jeder Federkraft bewirken, daß der Gegenkontakt der Rückkehrbewegung des Kontaktes 23 nicht sofort folgt, vielmehr vollzieht sich der Rückgang des Kontaktes 24 so langsam, daß die Schwingungen der Membran 2 mit dem Kontakt 23 inzwischen Zeit haben, abzuklingen. Bei genügend kurzen Signalen wird dadurch erreicht, daß tatsächlich eine klare und einwandfreie einmalige Unterbrechung des Stromkreises der Batterie 28 stattfindet.
  • Die Vorteile der Einrichtung nach der Erfindung treten besonders hervor, wenn die Einrichtung dazu dient, kurze Signale aufzunehmen, wie sie ja in der Regel bei der Entfernungs- und Tiefenmessung mit Schall oder mit Schall in Verbindung mit drahtlosen Signalen verwendet werden. Sie bestehen darin, daß- erstens die Einrichtung sehr gleichmäßig wirkt, weil sie mit einer gleichbleibenden Richtkraft, nämlich der Schwerkraft, arbeitet. Da jede Feder fehlt, tritt bei der Entfernung des Waagebalkens von der Membran keine Zunahme der Gegenkraft bei steigender Amplitude auf; die Dauer der Unterbrechung wird deshalb größer. Auch die Einstellbarkeit einer solchen Einrichtung ist größer als bei Verwendung von Federn. Ebenso tritt keine zusätzliche elastische Kraft an der Membran auf, wie es der Fall wäre, wenn der Gegenkontakt unter Federdruck stünde. Man kann mit einer solchen Einrichtung viel stärkere Ströme unterbrechen als mit den bisher verwendeten Mikrophonen, so daß Verstärkungseinrichtungen in den Stromkreisen überflüssig werden. Endlich ist eine derartige Empfangseinrichtung außerordentlich unempfindlich gegen Störungsgeräusche.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfänger für Druckimpulse, insbesondere zur Bestimmung von Entfernungen und Tiefen mit Hilfe des Echos, mit einem Kontakt, der durch die Druckimpulse geöffnet wird, dadurch gekennzeichet, daß der eine Kontaktteil (23) in bekannter Weise mit dem Aufnahmeorgan (i) für die Druckimpulse verbunden ist, während der andere Kontaktteil (2q.) an einer federfreien, nahezu im Gleichgewicht befindlichen Waage (i8) befestigt und so eingestellt ist, daß er in Ruhe nur mit leisem Druck auf dem Gegenkontakt aufliegt.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der Träger des zweiten Kontaktteiles als zweiarmige Hebelwaage ausgebildet ist, deren einer Arm diesen Kontaktteil (2q.) und deren anderer Arm ein verschiebbares Ausgleichgewicht (ii) trägt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kontaktvorrichtung enthaltende abgedichtete Empfängergehäuse mit neutralem Gas (Stickstoff) gefüllt ist. q.. Anzeigevorrichtung für die Druckimpulse des Impulsempfängers nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Gasentladungsröhre (Glimmlichtröhre) in transformatorischer Verbindung mit dem Stromkreis der beiden Kontakte.
DES72182D 1924-11-15 1925-11-08 Empfaenger fuer Druckimpulse, insbesondere zur Bestimmung von Entfernungen und Tiefen mit Hilfe des Echos Expired DE472742C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US472742XA 1924-11-15 1924-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE472742C true DE472742C (de) 1929-03-06

Family

ID=21948033

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES72182D Expired DE472742C (de) 1924-11-15 1925-11-08 Empfaenger fuer Druckimpulse, insbesondere zur Bestimmung von Entfernungen und Tiefen mit Hilfe des Echos

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE472742C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1929595A1 (de) Wasserdichte Wecker-Armbanduhr
DE472742C (de) Empfaenger fuer Druckimpulse, insbesondere zur Bestimmung von Entfernungen und Tiefen mit Hilfe des Echos
DE1030876B (de) Glockenfoermiger, aus Metallguss bestehender Lautsprecher-Schalltrichter
DE588129C (de) Anordnung zur Lotung in der Luft oder unter Wasser
DE703156C (de) cher die Meldungen und Kommandos mittels Schallwellen uebertragen werden
DE419710C (de) Schaltung fuer in Verbindung mit Echoloteinrichtungen oder aehnlichen Apparaten verwendete Kurzzeitmesser
DE463401C (de) Vorrichtung zum Anzeigen von schaedlichen Gasen mittels eines Diffusionskoerpers
DE625595C (de) Durch Druckgas, insbesondere Druckluft, isolierte elektrische Hochspannungsanlage
DE960467C (de) Elektrisch betaetigte Anzeigevorrichtung fuer Brueckenschaeden
DE871504C (de) Heisswasserspeicher mit Korrosionsschutz
DE268018C (de)
DE463354C (de) Unterwasser-Schallempfaenger mit in der Bordwand des Schiffs einsetzbarem, wasserdichtem Gehaeuse
DE2921362A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung eines schallimpulses grosser energie
DE457189C (de) Abhorchgeraet
DE576914C (de) Vorrichtung zum Messen von Tiefen oder Entfernungen mittels durch Schlagsender erzeugter Schallwellen
DE54060C (de) Vorrichtung zum Anzeigen der Richtung akustischer Signale
DE180153C (de)
DE607707C (de) Resonanzrelais mit frei schwingend angeordnetem Kontakt
DE925662C (de) Schutzeinrichtung fuer fluessigkeitsgefuellte Apparate, insbesondere fuer oelgefuellte Transformatoren
DE301260C (de)
DE606723C (de) Schallempfaenger
DE426726C (de) Schallempfaenger, insbesondere fuer Echolotungen auf Luftfahrzeugen
DE702641C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet mit einem in den Ventilkasten eingebauten, mit einer Warnvorrichtung versehenen Absperrventil
DE360719C (de) Einrichtung zur bildscharfen Richtungsbestimmung von Schallwellen mit zwei je einem Ohre des Beobachters zugeordneten Empfaengern
DE2744196C3 (de) Verfahrensmaßnahmen bei der Rückpolarisation piezoelektrischer Keramik