DE607707C - Resonanzrelais mit frei schwingend angeordnetem Kontakt - Google Patents

Resonanzrelais mit frei schwingend angeordnetem Kontakt

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DE607707C
DE607707C DES99056D DES0099056D DE607707C DE 607707 C DE607707 C DE 607707C DE S99056 D DES99056 D DE S99056D DE S0099056 D DES0099056 D DE S0099056D DE 607707 C DE607707 C DE 607707C
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DE
Germany
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contact
microphone
microphone contact
resonance relay
resonance
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Expired
Application number
DES99056D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Faber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE607707C publication Critical patent/DE607707C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
    • H01H51/32Frequency relays; Mechanically-tuned relays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft ein Resonanzrelais mit frei schwingend angeordnetem Kontakt, insbesondere für Fernsprechanlagen, und bezweckt eine Erhöhung seiner Empfindlichkeit.
Zu diesem Zwecke wurde bereits vorgeschlagen, die elektromagnetisch erzeugte mechanische Bewegung auf einen in dem zu beeinflussenden Stromkreis liegenden Lockerkontakt zu übertragen. Die bisher bekanntgewordenen Anordnungen besitzen aber den Nachteil, daß durch die Lockerkontaktvorrichtung eine starke Dämpfung des sich bewegenden Gliedes des elektromagnetischen Teiles erfolgte
g
und daß durch den Öffnungsfunken des Lockerkontaktes Korrosionen am Material des Lockerkontaktes auftreten.
Derartige Lockerkontakte sind außerdem sehr unempfindlich und besitzen nur eine geringe Sicherheit der Kontaktgabe. Weiterhin ist ein Nachteil von Einzelkontakten darin zu sehen, daß die Abhängigkeit des Widerstandes von dem Druck zwischen den kontaktgebenden Gliedern nicht linear ist, so daß eine einwandfreie Übertragung von den dem Resonanzrelais aufgedrückten Schwingungen auf zu betätigende Stromkreise nicht erfolgen kann.
Diese Nachteile vermeidet der Gegenstand vorliegender Erfindung dadurch, daß als Kontakt ein Mikrophonkontakt verwendet wird. Dadurch wird erreicht, daß der zu betätigende Stromkreis lediglich durch Widerstandsänderungen im Mikrophonkontakt beeinflußt wird und daß dadurch das Material zerstörende Öfrnungsfunken vermieden werden. Die durch die Kohlekörner bzw. Kohlekugeln des Mikrophonkontaktes gebildete Vielheit von parallel- und hintereinandergeschalteten Lockerkontakten verursacht eine bedeutend größere Widerstandsänderung in dem zu beeinflussenden Stromkreis bei Bewegung des Mikrophonkontaktes, als dies bei nur einem Lockerkontakt möglich ist.
Außer einer großen Empfindlichkeit und 4-5 Sicherheit der Kontaktgabe gewährleistet die lineare Abhängigkeit der Widerstandsänderung von den zwischen den kontaktgebenden Gliedern auftretenden Drücken eine einwandfreie Übertragung der auf das Relais aufgedrückten Frequenzen auf die zu betätigenden Stromkreise.
Vorteilhaft ist der Mikrophonkontakt an dem schwingenden Organ selbst befestigt, so daß dieses Organ durch den Mikrophonkontakt so gut wie gar nicht gedämpft wird, sondern lediglich seine Eigenfrequenz verändert.
Dadurch, daß der Mikrophonkontakt verstellbar an dem schwingenden Glied ange- ßo ordnet ist, kann dieser zur Abstimmung des schwingenden Organs benutzt werden.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden.
Dipl.-Ing. Karl Faber in -Berlin-Charlottenburg.
Der Mikrophonkontakt kann in einem luftdichten Gefäß eingeschlossen sein, welches entweder luftleer oder mit einem chemisch tragen Gas gefüllt ist, um etwa auftretende Funkenbildungen für das Kontaktmaterial unschädlich zu machen und ein Zusammenbacken zu vermeiden.
Im folgenden ist der Gegenstand vorliegender Erfindung in beispielsweiser Ausführung ίο beschrieben und dargestellt. Es bedeuten:
Fig. ι eine schematische Darstellung einer Anordnung gemäß vorliegender Erfindung, Fig. 2 eine schematische Darstellung des in einem Gefäß eingeschlossenen Mikrophonkontaktes.
Fig. 3 zeigt schematisch die verstellbare Anordnung des Mikrophonkontaktes am Schwingungsorgan.
Fig. 4 zeigt schematisch ein anderes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes vorliegender Erfindung.
Das Resonanzrelais besteht aus zwei Elektromagnetspulen ι und 2, welche ein Schwin- »5 gungsorgan 3, z. B. eine Blattfeder aus magnetischem Material, beeinflussen. Auf dem Schwingungsorgan 3 ist ein Mikrophonkontakt 4 befestigt, welcher aus zwei elektrisch voneinander getrennten Kontakthälften 5 und 6 besteht, zwischen denen Kohlekörner oder Kohlepulver 7 gelagert sind. Der zu beeinflussende Stromkreis, welcher von einer Batterie 8 mit Strom gespeist wird, ist an den beiden Hälften 5 und 6 des Mikrophonkontaktes 4 angeschlossen. Über den Mikrophonkontakt 4 fließt ein geringer Dauerstrom, auf welchen ein in dem Stromkreis befindliches Relais 9 nicht anspricht. Wird das Resonanzrelais 1, 2, 3 betätigt, so führen die durch die Bewegung des schwingenden Gliedes 3 auf den Mikrophonkontakt 4 übertragenen Erschütterungen zu einer derartigen Widerstandsänderung in dem vorbeschriebenen Stromkreis, daß das Relais 9 anspricht. Wie Fig. 2 zeigt, kann der Mikrophonkontakt 4 in einem luftdichten Gefäß 10, das beispielsweise aus Glas besteht, eingeschlossen sein, welches luftleer oder mit einem chemisch tragen Gas gefüllt ist. Bei dieser Anordnung ist ein Zusammenkleben der Kohlekörner oder des Kohlepulvers vermieden. Auch ist die zerstörende Wirkung etwa auftretender Funken auf das Material auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
Der Mikrophonkontakt kann, wie Fig. 3 zeigt, an dem schwingenden Organ 3 verstellbar angeordnet sein, z. B. mittels eines durch eine Schraube 11 feststellbaren Halteteiles 12 für das den Mikrophonkontakt 4 enthaltende Gefäß 10. Je nach Einstellung des Mikrophonkontaktes am schwingenden Glied 3 kann dieses auf eine bestimmte Frequenz · abgestimmt werden.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das den Mikrophonkontakt 4 enthaltende Gefäß 10 einseitig federnd eingespannt und wird an seinem anderen Ende von dem schwingenden, hier als Stimmgabel ausgebildeten Schwingungsorgan 3 betätigt. Auch hier ist nur eine geringe Dämpfung des schwingenden Organs durch den Mikrophonkontakt vorhanden und gleichzeitig eine Vergrößerung der Masse des schwingenden Organs 3 durch den Mikrophonkontakt 4 vermieden. Der in dieser Figur dargestellte zu beeinflussende Stromkreis besteht aus einer Batterie S und einem Übertrager 13, über welchen unter Zuhilfenahme einer Batterie 14 und von Glimmröhren bzw. Gleichrichtern 15 das Relais 9 betätigt wird.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Resonanzrelais mit frei schwingend angeordnetem Kontakt, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontakt ein Mikrophonkontakt (4) verwendet wird.
2. Resonanzrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrophonkontakt an dem schwingenden Organ (3) selbst angeordnet ist.
3. Resonanzrelais nach Anspruch 2., dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrophonkontakt (4) verstellbar an dem schwingenden Glied (3) angeordnet ist.
4. Resonanzrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende Organ (3) als Stimmgabel ausgebildet ist.
5. Resonanzrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikrophonkontakt (4) in einem luftleeren oder gasgefüllten Gefäß (10) angeordnet ist.
Hierzu r Blatt Zeichnungen
DES99056D 1931-06-05 1931-06-05 Resonanzrelais mit frei schwingend angeordnetem Kontakt Expired DE607707C (de)

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DE (1) DE607707C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082338B (de) * 1953-04-15 1960-05-25 Siemens Ag Gleichspannungsumformer mit einem durch Wechselstrom fremderregten Quecksilberzerhacker

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