DE47073C - Mechanisches Schachbrett - Google Patents

Mechanisches Schachbrett

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DE47073C
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stones
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mechanical
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    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/00173Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
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    • A63F2003/00397Changeable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
GEORG EDEL in MÜNCHEN. Mechanisches Schachbrett.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1888 ab.
Dieses Schachbrett bezweckt, unter Beibehaltung der üblichen Spielweise, die Figuren auf dem Brette zu fixiren und damit ein Verschieben oder Fallen derselben zu verhindern, sowie eine gröfsere Uebersichtlichkeit herzustellen. Zu diesem Zwecke sind statt der bisher gebräuchlichen Figuren flache oder schwach gewölbte Steine mit körperlich darauf angebrachten oder flach gemalten bezw. eingelegten Figuren verwendet, welche ebenso wie die sämmtlichen Felder des Brettes in durch Querzüge gebildete Kästchen versenkbar sind, so dafs in jedem Kästchen ein Brettstein· liegt und in dasselbe noch ein Figurstein eingedrückt werden kann.
Fig. ι zeigt die Spielfläche des Schachbrettes,
Fig. 2 einen Theilschnitt nach C-D und
Fig. 3 einen ebensolchen nach E-F.
Wie ersichtlich, ist der Raum des Schachbrettkastens durch die feststehenden Querzüge μ α der Zahl der Felder entsprechend in 64 kleinere Räume — Kästchen — getheilt, wobei auf dem ganzen Schachbrett die Durchzüge entweder, wie die Hälfte A von Fig. 1 zeigt, sichtbar oder nach Beispiel der Hälfte B auf ihrer Oberfläche mit den Farben der Felder — hell und dunkel — übermalt sein können, so dafs sie weniger bemerkbar sind. In jedem, der 64 Kästchen liegt eine Feder b, und an dieser ist oben der Brettstein c befestigt, der durch die Feder nach oben gedrückt wird.. Die Einbringung beider in die Räume geschieht von untert aus. Damit die Brettsteine sämmtlich gleich liegen und sich nicht über die Spielfläche des Brettes hinausdrängen, sowie zur Festhaltung der Figursteine sind an den Durchzügen schräge Falze angebracht (Fig. 3), jedoch nur auf zwei Seiten der Wände in der Richtung des Schachbrettes von rechts nach links, während die beiden anderen Durchzüge eine ebene Wand haben (Richtung der Fig. 1 von oben nach unten). Der auf zwei Seiten abgekantete Brettstein wird also, wie Fig. 3 zeigt, durch die Falze gehalten.
In Fig. 2 und 3 zeigt dabei der erste Durchschnitt eines Kästchens einen oben gewölbten Brettstein, während der nächstfolgende Schnitt einen solchen mit ebener Fläche zeigt. Brettsteine der ersteren Art finden Anwendung, wenn die Figursteine nur bemalt oder flach eingelegt sind, also eine glatte Fläche haben, damit durch die Wölbung eine bessere Handhabung der Steine ermöglicht wird, während das Schachbrett mit ebenen Feldern (Brettsteinen) am vortheilhaftesten ist und hierbei Figursteine mit in Basrelief ausgeführten Figuren nach Art' des Beispiels d im dritten Schnitt der Fig. 2 und 3 angewendet werden.
Von den Figursteinen, wie üblich 32, hat eine Hälfte helle Farbe, die andere Hälfte dunkle, wobei jeder Stein die entsprechende Figur einer Farbe doppelt, d. h. auf jeder Seite hat. Dagegen ist bei allen 32 Steinen die Farbe des Feldes auf der einen Seite dunkel, auf der anderen hell, so dafs bei der Stellung der Figur auf ein gegnerisches Feld der Stein nur umgekehrt zu werden braucht und dann wieder die gleiche Figur, jedoch die Farbe des gegnerischen Feldes zeigt.
Die Einführung der Figursteine in die Federkästchen , sowie ihre Entfernung vollzieht sich
leicht und rasch, und es ist hierzu nur ein schwacher, schiebender Druck nöthig. Zum ersteren Zwecke legt man den Figurstein d auf das Spielfeld, den federnden Brettstein c, drückt ihn auf diesen, indem man den Figurstein in der nach dem Spieler zu gerichteten Hälfte berührt und mit leichtem Druck gleichzeitig etwas an sich zieht. Hierdurch tritt der Figurstein, während der Brettstein sich ebenfalls senkt, schräg unter den einen Falz der Zwischenwand, und bei weiterem Niederdrücken schnappt auch die gegenüberliegende Kante des Steines unter den anderen Falz ein, worauf man die Hand entfernt und beide Steine c und d durch die Feder nach oben gedrückt werden (Fig. 2 und 3, dritte Position des Schnittes). Ebenso verfährt man beim Stellen der Figur auf ein anderes Feld, und es tritt hierbei durch den Druck auf die eine Hälfte des Figürsteines die andere Hälfte unter dem Falz hervor, so dafs beim Nachlassen des Druckes der Stein in die Höhe steigt und schliefslich oben frei auf dem Brettstein liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein mechanisches Schachbrett, bei welchem der Brettkasten mittelst mit Falzen versehener Durchzüge in eine Reihe einzelner Kästchen getheilt ist und die Felder als Brettsteine auf in den Kästchen befindlichen Federn ruhen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47073D Mechanisches Schachbrett Expired - Lifetime DE47073C (de)

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DE47073C true DE47073C (de)

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DENDAT47073D Expired - Lifetime DE47073C (de) Mechanisches Schachbrett

Country Status (1)

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DE (1) DE47073C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3181867A (en) * 1963-01-14 1965-05-04 Universal Res Memory game apparatus
FR2561935A1 (fr) * 1984-03-30 1985-10-04 Perrin Philippe Jeu de societe
EP0359401A1 (de) * 1988-08-15 1990-03-21 Dozie Chigbo Benjacks Nwanna Vorrichtung für ein Spiel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3181867A (en) * 1963-01-14 1965-05-04 Universal Res Memory game apparatus
FR2561935A1 (fr) * 1984-03-30 1985-10-04 Perrin Philippe Jeu de societe
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