DE470280C - Schnurwinde zum Anschluss ein oder mehrerer Kopfhoerer an einen Empfangsapparat - Google Patents

Schnurwinde zum Anschluss ein oder mehrerer Kopfhoerer an einen Empfangsapparat

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DE470280C
DE470280C DEG69594D DEG0069594D DE470280C DE 470280 C DE470280 C DE 470280C DE G69594 D DEG69594 D DE G69594D DE G0069594 D DEG0069594 D DE G0069594D DE 470280 C DE470280 C DE 470280C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/15Protecting or guiding telephone cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Communication Cables (AREA)

Description

  • Schnurwinde zum Anschluß ein oder mehrerer Kopfhörer an einen Empfangsapparat Bekannt sind Behelfsvorrichtungen, welche dazu dienen, es zu ermöglichen; daß Personen, die Radio hören wollen, sich zu diesem Zwecke nicht in der Nähe des Empfangsgerätes aufhalten müssen. Es seien. beispielsweise nur die sogenannten Verteilerbrettchen erwähnt, bei deren Verwendung aber erst noch eine besondere Leitung vom Empfangs apparat bis zur entfernt gelegenen Hörstelle im gleichen oder Nachbarraum gelegt werden muß. Nach Benutzung einer solchen Aushilfsleitung, die zufolge ihrer Umständlichkeit überhaupt selten in Anwendung kommt, mußten die Schnüre zwecks Aufbewahrung wieder entfernt werden, was zu Beschädigungen und Verwicklungen derselben vielfach Anlaß gab.
  • All den vorgenannten Mängeln begegnet der Gegenstand vorliegender Erfindung. Abb. i stellt eine Gesamtansicht desselben dar. Abb. z veranschaulicht die Inneneinrichtung. Die Abb.3 bis 5 sind Beispiele für weitere Ausführungsformen der Leitungsschnurbefestigung.
  • Im wesentlichen handelt es sich um eine Verlängerungsschnure, welche beliebig lang sein kann und die in der jeweils erforderlichen Länge von einer Winde besonderer Art auf- und abgerollt, also j e nach Wunsch verlängert oder verkürzt bzw. wieder aufgerollt werden kann.
  • Das Wesen der Erfindung liegt aber keineswegs in der Verwendung einer Seilwinde, deren Wirkungsweise ja auch allseitig bekannt ist. Vielmehr ist der Grundgedanke in einer V erknotungei in der halben Länge der Leitungsschnur auf der Achsenmitte, also gleichfalls der halben Achsenlänge, zu suchen. Damit sich dieser Knoten nicht verschiebt, insbesondere auch bei einer Umdrehung der Achse die an dieser Stelle verknotete Telephonschnur nicht auf der Achse gleitet, ist an fraglicher Stelle :eine Ausnehmung (Aussprung) d vorgesehen, derart, daß diese die Gestalt einer geradlinigen Nut erhält, wodurch der Leitung eine kantige Fläche entgegensteht. Diese Fläche nimmt einer fest angezogenen; Verknotung die Möglichkeit des Leerlaufes auf der Achsett. Setzt man nun die fragliche Achse in Umdrehung, beispielsweise durch Drehen an einem der beiden an ihren Enden angebrachte Knöpfe b, so windet sich ganz von. selbst rechts vom Knoten, also auf dem rechten Achsenteil, auch die rechte Hälfte.e3 der angeknoteten Radioschnüre auf. Ebenso verhält es sich mit dem linken Achsenteil und der linken Hälfte e°-der Radioschnüre.
  • Patentbegründend erscheint ferner, daß durch die vorbeschriebene Befestigung einer Radiolitze auf einer Welle in bezug auf ein Auf- und Abrollen der Litze die halbe Umdrehungszahl Lind demnach auch nur die halbe Zeit erforderlich wird wie bei Anwendung einer gewöhnlichen Winde. Diese Eigenschaft der Erfindung ist in ihren sämtlichen Anwendungsarten die gleiche. Erwähnt sei beispielsweise :eine Anwendungsform als Hanf-und Drahtseilwinde. Im Gegensatz hierzu, und das wird als das Wesentlichste angesehen, handelt es sich bei der Verwendung dieser Konstruktion als Radiozubehör nicht darum, durch eine Winde ein Seil zu verkürzen oder zu verlängern, um durch diese Kräfteverschiebung Arbeit zu leisten bzw. Lasten zii heben oder zu senken, sondern um die willkürliche Verlängerung oder Verkürzung einer Radiotelephonleitung. Aus diesen Gründen ist daher auch keine Parallele zu Seilwindenbauarten zu ziehen, denn dort handelt -es sich, wie schon hervorgehoben, um rein mechanische Kräfte. Das Ziel und die Eigenart des Erfindungsgegenstandes besteht aber in der trotz Knüpfung ununterbrochenen Fortleitung des .elektrischen Stromes.
  • Durch .die Knüpfung und die Aufwindung der Schnürenhälften rechts und links von der Knüpfungsstelle ist zwar die mechanische Arbeitsleistung in zwei Teile zerlegt, nicht aber die elektrische; denn dieselbe Seele der Radioschnüre (die im Innern befindliche Kupferleitung) bleibt durch die Verknotung ununterbrochen. Hierdurch wird die störungsfreie Weiterleitung von Strömen beliebiger Art, insbesondere Radiotelephon;strömen, gewährleistet.
  • Damit die Leitungsschnurverknotung e1 auch ohne flache, scharfkantige Achserifläche unverrückbar und unverdrehbar an der gewünschten Stelle festgelegt werden kann, wird dieselbe zweckmäßigerweise mit einer passenden Bandage m versehen. Man hat beispielsweise die Wahl zwischen mit Leim zu bestreichendem Befestigungsmaterial oder solchem, welches bereits vorher mit Klebstoff getränkt ist, wie etwa Isolierband.
  • Um indessen insbesondere bei größeren Schnurlängen sowie im Interesse .einer rationellen Massenherstellung von der Schnurverknüpfung sowie Bandagenbefestigung absehen zu können, wurde noch eine andere Be-Festigungsart hinzugenommen. Diese besteht aus einer bis zwei Kugelnnoder o, ;welche eine derartige Bohrung iti oder o' erhalten, um die Radioschnur, jetzt als Demonstrationsschnur mit g bezeichnet, an einer oder zwei Stellen der Achse, welche bei dieser besonderen Ausführungsform das Bezugszeichen p erhielt, festzuklemmen, zum Zwecke, auch durch diese Einrichtung ein sicheres Auf- und Abrollen der beiden Schnurhälften zu erreichen.
  • Der Erfindungsgegenstand bedarf für seine praktische Anwendung naturgemäß eines passenden Gehäuses Y. Dasselbe kann eine beliebige äußere Gestalt erhalten.
  • Zweckmäßig erschien beispielsweise die in der Zeichnung veranschaulichte kugelförmige Ausführungsform aus beliebigem geeigneten Material. Man führt durch mit Einführungstüllen g versehene Löcher die beiden. Litzenenden nach außen. Der :eine Schnurteil endigt beispielsweise in einem Bananensteckerpaare h und h, während das entgegengesetzte Ende mit einem gleichen Paare hl und hl Moder mit Steckerbuchsen zum Anschluß, eines Doppelkopfhörers abschließt. In .diesem Fall wäre aber nur ein Doppelkopfhörer zu verbinden. Aus dem erwähnten Grunde hat man noch kugelförmige Verteileri und i hinzugenommen. Im Sinne der Abb. i versieht ein Bananensteckerpaar zwei Verteilerkugeln mit Strom. An diese Kugeln sind je nach Größe beliebig viele Doppelkopfhörer durch die eingebauten Steckerbuchsen anzuschließen.
  • Das Abrollen der Leitungsschnur geschieht zweckmäßigerweise durch gleichmäßiges Herausziehen der beiden Schnurenden. Umgekehrt erfolgt das Wiederaufwinden durch Drehung an einem der beiden Achsenköpfe. Diese sind mit der Achse durch die Schrauben c, die gleichzeitig eine Achsenverjüngung darstellen und sich in den Lagerlöchern f des Gehäuses drehen, verbunden. Die Schnurlänge kann beliebig sein, doch wird in der Praxis für fast alle Fälle eine Länge von 8 bis io m genügen. Man hat aber zufolge der Eigentümlichkeit der Aufwindevorrichtung tatsächlich nur 4. bis 5 m ab- und aufzuwinden, da von der Mitte aus gleichzeitig wieder Auszug auch das Aufrollen sozusagen automatisch auf der anderen Seite ohne weiteres Zutun erfolgt.
  • Um bei äußerer Kugel- oder Ballenform der Radioschnurwinde einen sicheren Aufbewahrungsort bei steter Benutzungsbereitschaft zu schaffen, wurde -das kugelförmige Gehäuse mit einem netzartigen Gewebe k, das mit einer Schlaufe L versehen ist, ausgerüstet. Nun ist man in .der Lage, die Vorrichtung überall, beispielsweise am Lüster, aufzuhängen und kommt auch in diesem Falle die Zweiteilung der Schnurleitung zu besonderer Geltung. Das eine Steckerpaar verbindet man mit dem Apparat, während die andere Hälfte der ausgezogenen Schnüre mit dem Doppelkopfhörer an der geplanten Hörstelle verbunden wird. Auf diese Weise erzielt man eine Verspannung durch die Luft, während sonst die Schnüre auf dem Fußboden liegen würden und Anlaß zu Störungen oder gar eigener Beschädigung geben könnten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnurwinde zum Anschluß, ein oder mehrererKopfhöreraneinenEmpfangsapparat, dadurch gekennzeichnet, daß. eine elektrische Doppelleitungsschnur beliebiger hänge in .der Mitte einer drehbaren Achse an einem Gehäuse derart befestigt ist, da.ß die beiden Schnurhälften bei Umdrehung der Achse sich gleichmäßig rechts und links vom Befestigungspunkt auf- und abwinden.
  2. 2. Schnurwinde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelleitungsschnur in der Mitte verknotet und dieser Knoten auf der Mitte der Achse in einer flächenförmigen, scharfkantigen Nut (d) durch eine gegebenenfalls sich kreuzende, mit Klebstoff getränkte Bandage (Isolierbandm) befestigt ist.
  3. 3. Schnurwinde nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Schnurmitte eine bzw. zwei Klemmkugeln (n sowie o und o) vorhanden sind, welche eine der Windenachse zuzüglich der 'Schnurdicke angepaßte Bohrung besitzen.
  4. 4.. Schnurwinde nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daPa das Gehäuse (r) derselben eine kugelförmige Gestalt hat und für die Ausführung der beiden Kabelenden mit Tüllen (g) versehene Löcher an entgegengesetzten Seiten des Kugelumfanges angeordnet sind.
  5. 5. Schnurwinde nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß an denn zur Verbindung mit dem Doppelkopfhörer dienenden Schnurende zwei Kugelverteiler (i) vorgesehen sind, welche - je nach ihrer Größe beliebig viele zentrisch eingelassene Steckerbuchsen besitzen.
DEG69594D 1927-02-24 1927-02-24 Schnurwinde zum Anschluss ein oder mehrerer Kopfhoerer an einen Empfangsapparat Expired DE470280C (de)

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