DE470107C - Maschine zur Herstellung von Hufnaegeln aus fortlaufendem Draht mit zweimaliger Pressung und mit Anstauchung des Kopfes in gesonderter Stauchvorrichtung - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Hufnaegeln aus fortlaufendem Draht mit zweimaliger Pressung und mit Anstauchung des Kopfes in gesonderter StauchvorrichtungInfo
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- DE470107C DE470107C DEM99401D DEM0099401D DE470107C DE 470107 C DE470107 C DE 470107C DE M99401 D DEM99401 D DE M99401D DE M0099401 D DEM0099401 D DE M0099401D DE 470107 C DE470107 C DE 470107C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/28—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Maschine zur Herstellung von Hufnägeln aus fortlaufendem Draht mit zweimaliger Pressung und mit Anstauchung des Kopfes in gesonderter Stauchvorrichtung Bei dem Kaltpreßverfahren zur Herstellung von Hufnägeln, wie es auf der sogenannten Mustad-Maschine (Patent 23.-175, 274117, 280827, 301 496) ausgeführt wird, findet eine zweimalige Pressung statt, d. h. die Preßgutstange wird zweimal in dieselbe Vierbakkenpresse eingeführt und von den Bachen unter Bildung des Nagelschaftes und Vorbildung des Kopfes gequetscht, worauf die Fertigstellung des Kopfes durch nachfolgende Stauchung der Quetschpyramide bewirkt wird.
- Diese zweimalige Pressung ist selbstverständlich an sich unerwünscht, weil sie die Leistungsfähigkeit der Maschine herabsetzt; auch wirkt dadurch die Zuführungsvorrichtung weniger sicher beim schnellen Gang der Maschine. Mehr als 130 Nägel je Minute kann man daher kaum mit der Maschine erzielen.
- Es ist nun versucht worden, mittels einmaliger Pressung :eine hinreichend kurze Quetschpyramide dadurch zu erhalten, daß man während des Pressens der Streckung einen Widerstand entgegensetzt, damit die Qu,etschpyranude die gewünschte Länge erhalte. Sowohl theoretische Erwägungen wie praktische-Versuche deuten dahin, daß dieser Weg nicht zum erstrebten Ziele führen kann. Eine zweimalge Pressung erscheint vielmehr nach wie -voar notwendig.
- Die Erfindung bezweckt nun, die aufgezeigten Mißstände dadurch zu beseitigen, daß eine Maschine mit zwei Vierbackenpressen Anwendung findet, welche gleichzeitig arbei,-ten, aber zwei verschiedene Werkstücke stufenweise bearbeiten. Daß es hierdurch gelingt; das Ausbringen der Maschine tun ein beträchtliches zu steigern (um 3o bis 500,10), ergibt sich aus folgenden Erwägungen. .
- Wenn in der Mustad-Maschine die Vierbackenpresse die zweimalige Pressung beendet hat und das zum. Stauchen fertige, abgeschnittene Nagelwerkstück von der aus einem vierarmigen. Kreuz bestehenden Fördervorrichtung (Patent 301 496) erfaßt worden ist, wird es zunächst um ein Viertel eines Kreises bewegt, in dieser Lage gehalten, ohne; bearbeitet zu werden, und dann, nach Weitexbewegung um ein weiteres Viertes, erst der Stauchung unterworfen. Diese Zeit, die also uriausgenutzt ist, entspricht genau der Zeit, die das ganze zweimalige Preßverfahren (einschließlich Abschneiden) in Anspruch nimmt. Untersucht man die zur Steuerung der Zuführungsvorriic]itung benutzte Kurvenscheibe, so wird man finden, daß von deren Umkreis -ungefähr ein Drittel für die zweite Pressung in Anspruch genommen wird. Fällt diese zweite Pressung in der Hauptpresse weg, so kann man also der dadurch vereinfachten Kurvenscheibe eine um 50 0;o höhere Umdrehungszahl geben, ohne daß dadurch die Biewegungsgeschwiudigkeit der Viierbaickenpresse und der Zuführungsvorrichtung erhöht wird. Baut man nun eine zweite Vierbackenpresse an der Stellte ein, wo., wie erwähnt, das Nagelwerkstück sich in der unausgenutzten Ruhelage befindet, so hat man zur Durchführung der zweitem Pressung eine Zeitspanne zur Verfügung, die fast das Doppelte der Zeit beträgt, die in den gegenwärtigen Masehin@en zur Ausführung der zweiten Pressung genügen muß. Aus dieseir Überlegung ergibt sich die praktische Durchführbarkeit der Erhöhung der Umdrehungszahl der Maschine um 5o % ahne weiteres, und da die zweite Pressung einer mechanischen Arbeit ,entspricht, die nur wenige Prozent der Arbeit b:ei der ersten Pressung beträgt, ist die konstruktive Durchbildung der .erfindungsgemäß zu verwendenden Maschine eine einfache Sache.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung erforderlichen Einrichtung, und zwar nur die erwähnte Fördervorrichtung und die angeschlossene zweite Vierbackenpresse, dargestellt; es zeigen: Abb. i die Fördervorrichtung in Seitenansicht, wobei. unterhalb des nach unten gerichteten Armes Teile der zweiten Vierbakkenpresse sichtbar sind, Abb. a einen Querschnitt durch die Einrichtung und Abb.3 eine Ansicht der zweiten Vierbakkenpresse vom oben.
- In Abb. i sieht man das die Fördervorrichtung bildende Armkreuz i in dem Augenblick, da .es irn Begriff ist, sich in Richtung des Pfeiles um 9o° weiterzudrehen. a ist Bein soeben von der Nagelstange abgeschnittenes, einmal gepreßtes Nagelwerkstück. b ist ein zum zweiten Mal gepreßtes Werkstück, und c ist der fertiggestauchte Nagel., der bei d aus der Maschine entfernt wird. Die zweite Vierbackenpresse a !kann irgendeine bekannte Einrichtung haben; nur ist zu beachten, daß .die Konstruktion derart sein muß, daß die Backen vor und nach dem Pressen paarweise auseinanderbewegbar sein müssen, weil. das Werkstück von der Seite in die Preßstellung eingeführt wird (Abb.3).
- Aus Abb. a ist ersichtlich, wie die Presse eingerichtet werden. kann, um in einfacher Weise diese größere Beweglichkeit zu erreichen.
- Die P.reßköpfe z, in denen je ein Paar Preßback en gelagert sind (in der- Zeichnung Abb. 3 ist die Anordnung nach dem Patent 280 827 gezeigt), sitzen auf Armem 3, die um einen gemeinsamen Zapfen q. schwingen und auch quer zur Zapfenachse versichlebbar sind. Die Schwingbewegung wird beispielsweise durch Kurvenscheiben 5 bewirkt, die Verschiebung durch Vermittlung der mit den. Armen 3 je einen Kniehebiel bildenden Gelenke 6 (unter Zurückführung durch Feidern). Brei dieser Ausführung erfolgt eine Schwingbewegung der Preßbacken beim Pressen, was bei der zweiten Pressung gewissie Vorteile haben kann. Will man Parallelbewegung .der Bakkein haben, so. können die Kniehebiel durch Kurbelgetriebe oder Kurvenscheiben ersetzt werden. Selbstverständlich läßt sich die Vorrichtung auch ausschließlich durch Kurbeln o. dgl. bedienen, wie in Vierbackenpressen üblich.
- ' Während des Pressens in der zweiten Vierbackenpres.se läßt man zweckmäßig den Kopf des Nagels auf einer nachgiebigen Unterlage ruhen, z. B. auf einer Blattfeder 7, die beim Pressen: den Kopf nach unten ausweichen itäßt und nachher wieder anhebt, so daß die Lage des Werkstückes nicht geändert wird-(wegen des nachfolgenden Stauchvorganges).
- Offensichtlich kann eine solche zusätzliche Vierbackenpresse auch wie die Hauptpresse in senkrechter Lage angeordnet werden, wobei dann die Fördervorrichtung eine wagerechte Umdrehung ausführt.
- Die einzige Einrichtung, die bei einer solchen Maschine schnelleren Gang haben muß als bei der bisher üblichem Ausführung, ist die Fördervorrichtung. Man kann sie aber statt mit vier mit acht Armen ausführen, so daß sie sich für jede Umdrehung der Maschine nur um q.5° statt um 9o° dreht; Idas Vorrücken der Werkstücke geschieht dann ganz ruhig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Hufnägeln aus fortlaufendem Draht mit zweimaliger Pressung und mit Anstauchung des Kopfes in gesonderter Stauch;vorrichtung, bei der die Förderung der Werkstücke von einer .zur anderen Arbeitsstelle durch einen schrittweise gedrehten Werkstückha:Iter erfolgt, dadurch gekenmizeiichnet, daß zwei: als Vierback enpressen ausgebildete PreßvorrIchtungen vorgesehen sind, die je leine Pressung an dem Drahtende vornehmen, das nach der fersten Pressung abgeschnitten und der zweiten Vierbackenpresse sowie der Stauch- und Abgabestelle durch Drehung des Werkstückhalters zugeführt wird, zum Zwecke, die beiden Pressungen gleichzeitig an zwei verschiedenen Werkstücken bewirken zu können und -dadurch die Leistung der Maschine zu .erhöhen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM99401D DE470107C (de) | 1927-04-27 | 1927-04-27 | Maschine zur Herstellung von Hufnaegeln aus fortlaufendem Draht mit zweimaliger Pressung und mit Anstauchung des Kopfes in gesonderter Stauchvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM99401D DE470107C (de) | 1927-04-27 | 1927-04-27 | Maschine zur Herstellung von Hufnaegeln aus fortlaufendem Draht mit zweimaliger Pressung und mit Anstauchung des Kopfes in gesonderter Stauchvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE470107C true DE470107C (de) | 1929-01-05 |
Family
ID=7324049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM99401D Expired DE470107C (de) | 1927-04-27 | 1927-04-27 | Maschine zur Herstellung von Hufnaegeln aus fortlaufendem Draht mit zweimaliger Pressung und mit Anstauchung des Kopfes in gesonderter Stauchvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE470107C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3071031A (en) * | 1958-03-07 | 1963-01-01 | Ass Elect Ind Woolwich Ltd | Thermionic valve grid winding machines |
-
1927
- 1927-04-27 DE DEM99401D patent/DE470107C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3071031A (en) * | 1958-03-07 | 1963-01-01 | Ass Elect Ind Woolwich Ltd | Thermionic valve grid winding machines |
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