DE469910C - Verfahren zum Aufschliessen von Chromerz - Google Patents

Verfahren zum Aufschliessen von Chromerz

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DE469910C
DE469910C DEF59649D DEF0059649D DE469910C DE 469910 C DE469910 C DE 469910C DE F59649 D DEF59649 D DE F59649D DE F0059649 D DEF0059649 D DE F0059649D DE 469910 C DE469910 C DE 469910C
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iron oxide
magnesia
digesting
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G37/00Compounds of chromium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufschließen von Chromerz Nach einem bekannten; Verfahren soll Chromerz unter Zusatz von Eisenoxyd und Alkalien bei höheren Temperaturen -aufgeschlossen werden. Da aber hierbei nur ein unvollständiger Aufschluß des Erzes erzielt wird, ist dieses Verfahren in der Technik nicht zur Anwendung gekommen!.
  • Es war ferner bekannt, daß beim Aufschließen von Chromerz als Magerungsmittel der Rückstand von einer vorhergehenden Aufschließung verwendet werden kann. Dieser Rückstand besteht aus Verbindungen von Eisenoxyd und Magnesia mit Tonerde und Kieselsäure. Ein verhält sich im Ofen als Magerungsmittel ganz anders als ein aus Eisenoxyd und Magnesia bestehendes Gemisch, welches gemäß vorliegender Erfindung benutzt wird. Mit dem Gemisch von Eisenoxyd und Magnesia erzielt man bedeutend höhere Aufschlüsse bei geringem Gehalt an Magerungsmittel. Aus der Zusammensetzung des hier verwendeten MagerungsmitteZs. folgern eine Reihe von technischen und wirtschaftlichen Vorteilen, die die praktische Durchführung des neuen Verfahrens ermöglichen.
  • Nach dem neuen Verfahren kann jedes beliebige Chromerz verwendet werden, da freies Magnesiumoxyd in Verbindung mit Eisenoxyd besser magert als Eisenoxyd allein oder chemische Verbindungen aus Magnesia, Toneide und Kieselsäure.
  • Weiterhin ist es durch geeignete Mittel möglich, ein Gemisch aus Eisenoxyd und Magnesia zurückzugewirmen;, ohne Tonerde-oder Kieselsäureverbindungen. Wird nämlich die Schmelze sofort in heißem Wasser abgeschreckt, so geht die Kieselsäure und Tonerde in Lösung. Sollte ein Teil der Tanierde infolge zu hoher Ofentemperatur ungelöst bleiben, so kann sie leicht durch Zugabe von etwas Säure in. Lösung gebracht werden. Das zurückgewonnene Magerungsmittel besteht wiederum aus Eisenoxyd und Magnesia. Es wurde ferner gefunden, daß noch weitaus bessere Aufschlüsse erhalten werden, wenn man dem Eisenoxyd in solcher Menge Magnesia zusetzt, daß ihr Gewicht bis etwa ein Drittel von dem des Eisenoxyds beträgt. Da der Laugenrückstand, der aus unaufgeschlossenem Chromerz, Magnesia und Eisenoxyd besteht, immer wieder der neuen Mischung zugefügt werden .kann, so tritt hierdurch eine erhebliche Verbilligung gegenüber anderen Verfahren ein. Beispiel Mehroder weniger fein gemahlenes Chromerz wird mit Eisen- und Magnesiumoxyd in solcher Menge versetzt, daß der gewünschte Lockerungszustand erreicht wird, sodann nach Zusatz von Alkalien wie üblich erhitzt und die Schmelze mit heißem Wasser ausgelaugt. Der so erhaltene Rückstand ist frei von Tonerde und Kieselsäure und besteht aus Eisenoxyd, Magnesia und mehr oder weniger großen Mengen unaufgeschlosseniem 'Chromerz. Ist bei zu kaltem Wasser Aluminiumhydroxyd in den Niederschlag gelangt, so kann dieses durch geringe Mengen Schwefelsäure ohnie grdß-e Kosten leicht in Lösung gebracht werden. Der Laugenrückstand wird wieder in den Prozeß zurückgegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Aufschließen von Chromerz, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischung von gemahlenem Chromerz und Aufschlußmittel, z. B. Alkalien, ein Gemisch aus Eisenoxyd und Magnesia zugesetzt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß das aus Eisenoxyd und Magnesia bestehende Gemisch durch Behandlung des Auslaugerückstandes mit geringen Mengen Schwefelsäure wieder zurückgewonnen und von neuem zum Aufschließen verwendet wird.
DEF59649D Verfahren zum Aufschliessen von Chromerz Expired DE469910C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967193C (de) * 1953-06-07 1957-10-24 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von praktisch alkalialuminat- und alkalisilicatfreiem Alkalichromat

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