DE469724C - Presslufthammer - Google Patents

Presslufthammer

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Publication number
DE469724C
DE469724C DEF63371D DEF0063371D DE469724C DE 469724 C DE469724 C DE 469724C DE F63371 D DEF63371 D DE F63371D DE F0063371 D DEF0063371 D DE F0063371D DE 469724 C DE469724 C DE 469724C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
cylinder
chisel
guide
sleeve
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF63371D
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English (en)
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FLOTTMANN AG
Original Assignee
FLOTTMANN AG
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Priority to DEF63371D priority Critical patent/DE469724C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE469724C publication Critical patent/DE469724C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/08Means for retaining and guiding the tool bit, e.g. chucks allowing axial oscillation of the tool bit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Preßlufthammer Bei Preßlufthämmern ist es bekannt, das Einsteckende des eigentlichen Werkzeuges in einer gehärteten Büchse oder Bohrung zu führen, wobei diese Führung gleichzeitig eine den Schlagkolben gegen Herausfallen sichernde Brücke bildet. :Naturgemäß ist diese Brücke bei Leerschlägen des Kolbens sehr hohen Beanspruchungen ausgesetzt, eine Erscheinung, welche bereits dazu geführt hat, in die Führungsbüchse einen elastischen Ring aus Gummi o. dgl. einzulagern, um so bei Leerschlägen eine Federung zu erreichen. Abgesehen davon, daß durch diese Einrichtung die Bauart des Hammers verwickelt und die Zahl der Einzelteile vermehrt wird - ein Umstand, der insbesondere bei den im Grubenbetrieb benutzten Abbauhämmern als nachteilig empfunden wird -, wird der anrestrebte Zweck hierbei nicht vollkommen erreicht.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen wird gemäß der Erfindung die Abfederung dadurch erzielt, daß die Meißelführungsbüchse selbst als Feder ausgebildet wird. Zur Erreichung einer guten Abdichtung ist es hierbei erforderlich, daß zwei oder mehrere der Endfedergänge an beiden Seiten dichtend aufeinanderliegen. Dadurch ist in äußerst einfacher Weise eine gute Abfederung bei Leerschlägen des Kolbens gegeben, und da andererseits auch der Bund des Pickeisens an der federnden Führungsbüchse Anlage findet, so wird durch die Einrichtung nach der Erfindung auch eine vorteilhafte Entlastung des Zylinders erreicht.
  • Es sind zwar Preßluftwerkzeuge bekannt l;e«#orden, bei welchen der Meißel von einer Feder umgeben ist, die sich gegen die Schulter einer besonderen auf den Hammerkörper aufgeschraubten Büchse abstützt. Diese Einrichtung hat aber lediglich den Zweck, zu verhindern, daß der Meißel um ein größeres als das vorbestimmte Maß aus seiner Führung heraustreten kann, wobei die Feder eine Abpolsterung bewirkt. Man hat auch bereits bei Antriebsmaschinen für stoßweise arbeitende Werkzeuge im Zylinder selbst eine Feder angeordnet, die um das in den Zylinder hineinragende Werkzeug herumgelegt ist und bei herausgefallenem Stoßbohrer eine Zerstörung der Vorrichtung verhindern soll. Bei all diesen bekannten Einrichtungen bildet: aber die Feder keineswegs eine Büchse, welche sowohl die vordere Hubbegrenzung des Schlagbolzens als auch die Abdichtung des vorderen Zylinderraumes bewirkt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • In dem Zylinder a, gleitet der Schlagkolben b, welcher unter Vermittlung einer hier nicht dargestellten Steuerung bekannter Bauart eine wechselnde Beaufschlagung mit Preßluft erfährt und der seine Schläge auf den Meißel c überträgt, welcher mit seinem Einsteckende d in der als Feder ausgebildeten Führungsbüchse e geführt ist. Die Befestigung der Büchse e erfolgt durch einen federnden Ring f, der in einer entsprechenden Tut des Zylinders eingelagert ist. Damit eine gute Abdichtung erreicht wird, sind die Endfedergänge g beider Seiten aufeinandergelegt. Trifft also bei Leerschlägen des Hammers der Schlagkolben b auf die federnde Büchse e auf, so wird die Wucht des Kolbens zum großen Teil durch Federungsarbeit vernichtet und so der Stoß erheblich abgeschwächt. Da ferner der Pickeisenbund i an der Führungsbüchse e anliegt, ergibt sich hierbei auch eine vollkommene Entlastung des Zylinders.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Preßluftwerkzeug, bei welchem im Leerschlag die vordere Hubbegrenzung des Schlagkolbens durch einen federnden Körper gebildet wird, @ dadurch gekennzeichnet, daß die die vordere Hubbegrenzung bildende Meißelbüchse (e) selbst als Feder ausgebildet ist, und daß mindestens zwei ihrer Endfedergänge (ä) dichtend aufeinanderliegen.
DEF63371D Presslufthammer Expired DE469724C (de)

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DE469724C true DE469724C (de) 1928-12-18

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ID=7109753

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DE (1) DE469724C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030780B (de) * 1951-02-20 1958-05-22 Atlas Copco Ab Frei fliegender Hammerkolben fuer Pressluftschlaggeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1030780B (de) * 1951-02-20 1958-05-22 Atlas Copco Ab Frei fliegender Hammerkolben fuer Pressluftschlaggeraete

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