DE469508C - Entlueftungseinrichtung fuer Acetylenentwickler - Google Patents

Entlueftungseinrichtung fuer Acetylenentwickler

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DE469508C
DE469508C DEK102112D DEK0102112D DE469508C DE 469508 C DE469508 C DE 469508C DE K102112 D DEK102112 D DE K102112D DE K0102112 D DEK0102112 D DE K0102112D DE 469508 C DE469508 C DE 469508C
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acetylene
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venting device
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JAC KNAPPICH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

  • Entlüftungseinrichtung für Acetylenentwickler Bei den bisher bekannten Entlüftungseinrichtungen müssen die zu diesem Zweck vorhandenen Entlüftungshähne jeweils vor dem öffnen des Carbidbehälterdeckels bzw. vor dem öffnen des Schlammhahns geöffnet werden. Wenn dies übersehen wird, so entstehen durch Eintreten bzw. Einsaugen von atmosphärischer Luft in dem Entwickler Acetylen: Luft-Gemische, die bei Hinzutreten eines Zündkörpers explodieren.
  • Ebenso müssen die Entlüftungshähne nach der Entlüftung wieder *geschlossen werden. Geschieht dies nicht, so bleibt der Entwickler mit dem Gasbehälter in Verbindung, wodurch der nach der Acetylenverordnung vorgeschriebene Wasserabschluß zwischen Entwickler und Gasbehälter unterbrochen wird.
  • Es sind Einrichtungen bekannt geworden, bei denen der Carbidbehälterdeckel des Apparats mit dem Schlammhahn desselben und ferner letzterer mit einem am Gasraum des Apparats angebrachten Lufthahn zwangläufig miteinander verbunden sind. Die mit diesen Einrichtungen erzielten Wirkungen bestehen in der zwangläufigen Abführung des Kalkschlammes in abgemessenen Mengen, ohne daß dabei eine Verbindung des :eigentlichen Entwicklerraums stattfindet. Mit der zwangläufigen Verbindung des Schlammhahns mit einem Lufthahn wird erreicht, daß beim Ablassen des Kalkschlammes und Füllen des Entwicklers mit Wasser atmosphärische Luft in den Entwickler ein- bzw. austreten kann. Dadurch bilden sich im Entwickler Acetylen-Luft-Gemische, die bei Zutreten eines Zündkörpers explodieren.
  • Diese Übelstände werden durch den Erfindungsgegenstand dadurch beseitigt, daß die mit dem Gasbehälter in Verbindung stehenden Entlüftungshähne mit dem Verschlußbügel des Carbidbehälterdeckels und mit dem Schlammhahn zwangläufig verbunden werden.
  • In der Zeichnung ist eine Acetylenanlage bekannter Art mit der angebrachten Entlüftungseinrichtung in einer beispielsweisenAusführungsform@ dargestellt. Abb. i zeigt die Anlage in der Ansicht, Abb.2 den Entwickler i im Grundriß, während Abb. 3 eine Seitenansicht des Carbidbehälterverschlusses darstellt.
  • Der Entwickler i ist mit einer in das Innere und an der tiefsten Stelle des Gasraums 2 einmündenden Zuleitung 3 für das Entlüftungsacetylen versehen. An letztere schließen sich die zu den Entlüftungshähnen q. und 5 führenden Leitungen 6 und 7 an. Die Hähne ¢ und 5 stehen außerdem durch die Leitung 8 miteinander in Verbindung, die mittels der Leitung g an den Wasserabschluß zo und damit auch an den Gasbehälter i i durch die Leitung 12 angeschlossen ist. Die Leitung 6 ist mit Hahn 13 mit der Leitung 8 verbunden. Der Hahnkegel 1q. von Entlüftungshahn q. ist mit dem Drehbolzen i5 von Verschlußbügel 16 des Carbidbehälterdeckels 17 gekuppelt. Das gleiche ist der Fall bei dem Schlammhahn 18, dessen Kegel ig mit dem Kegel 2o des Entlüftungshahns 5 fest verbunden ist. An der höchsten Stelle des Entwicklers ist ein Entlüftungshahn 22 angebracht.
  • Die Wirkungsweise der neuen Entlüftungseinrichtung ist folgende: Beim Öffnen des Verschlußbügels 16 macht dessen Drehbolzen 15 die gleiche Bewegung mit, an der auch der Hahnkegel 14 teilnehmen muß, wodurch der Entlüftungshahn 4 ebenfalls geöffnet wird. Das Entlüftungsacetylen gelangt nun vom Gasbehälter i i durch die Leitungen 12, 9, 8, 7 und 3 nach dem über dem Wasser liegenden Gasraum a und durchströmt diesen während der Carbidbeschickung des Entwicklers in aufsteigender Richtung. In dem Raüm 2 ist vor der öffnung des Carbidbehälterdeckels 17 luftfreies Acetylen, da der Entwickler im Betriebszustand ist. Wenn aber, während der Carbidbehälterdecke117 geöffnet ist, kein Acetylen in den Raum 21 eingeleitet wird, so tritt in letzteren Luft ein, wodurch sich ein gefährliches Aoetylen-Luft-Gemisch bildet, das bei Hinzutreten eines Zündkörpers explodiert.
  • Nach der Carbidfüllung wird die Carbideinschüttöffnung mittels Deckels 17 und Verschlußbügels 16 wieder geschlossen, womit sich auch der Entlüftungshahn 4 zwangläufig schließt.
  • Der gleiche Vorgang spielt sich auch beim öffnen des Schlammhahns 18 ab. Beim Öffnen desselben wird auch zwangläufig der Entlüftungshahn 5 mitgeöffnet und umgekehrt wieder geschlossen, da die Kegel i9 und 2o der beiden Hähne miteinander gekuppelt sind. Dadurch wird die Entstehung eines Unber.-druckes vermieden, da die Öffnung des Entlüftungshahns 5, die jeweils vor öffnen des Schlammhahns i 8 vorgenommen werden muß, nicht übersehen werden kann. 'Das Acetylen strömt in diesem Falle von Gasbehälter i i durch die Leitungen 12, 9, 8, 6 und 3 nach dem Entwickler i. Hahn 22 dient ;zur Einstellung der Acetylenmenge. Hahn 13 dient dazu, die Entlüftung auch bei geschlossenen Hähnen 4 und 5 direkt vornehmen zu können.. Dies ist bei der Bersten Inbetriebsetzung des Entwicklers der Fall; zu diesem Zweck wird Hahn 13 geöffnet; dabei sind der Schlammhaha 18 und der Carbidbehä.lterdeck-el 17 geschlossen, und das Entlüftungsacetylen strömt durch die unterhalb des Hahns 13 befindliche Leitung 8, 9, den Hahn 13 und die Leitung 3 in den Entwickler, der dadurch vor der Carliidbeschickung vollkommen entlüftet werden kann. Das sich dabei bildende -explosible Gemisch wird bei dem geöffneten Hahn 22 abgeführt. Bei Anschlußhahn 21 kann diese Entlüftung unter Ausschaltung des Gasbehälters i i mit einem kleinen Hilfsacetylenentwickler oder mit einem beliebigen, nicht brennbaren und geeigneten Gas (wie Stickstoff, Kohlensäure) vorgenommen werden.
  • Die Entlüftungseinrichtung kann selbstverständlich anstatt mit den beiden Hähnen 4 und 5 auch nur mit einem dieser Hähne ausgeführt werden.
  • Mit der neuen -Einrichtung wird demnach zwangläufig die Bildung eines explosiblfen Acetylen-Luft-Gemisches im Entwickler verhütet und damit Explosionen unmöglich gemacht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entlüftungseinrichtung für Acetylenentwickler durch Acetylen aus dem Gasbehälter; dadurch gekennzeichnet, daß in eine besondere; den Entwickler mit dem Gasbehälter verbindende Rohrleitung (12, 9, 8, 7, 6) zwei Entlüftungshähne (4 5) eingebaut sind, von denen der eine (4) mit dem Verschlußbügel des Carbidbehälterdeckels, der andere (5) mit dem Schlammhahn des Entwicklers so verbunden sind, da.ß beim öffnen des Carbidbehälterdeckels oder des Schlammhahns die Entlüftungshähne mitgeöffnet werden.
  2. 2. Entlüftungseinrichtung für Acetylenentwickler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftung des Entwickleroberteils bei geschlossenen Entlüftungshähnen (4, 5) durch öaen eines weiteren, in -die Verbindungsleitung eingeschalteten Hahns (13) erfolgt, der die Verbindung mit -:einem Acetylenhilfsentwickler oder einem nicht brennbaren Gasvorrat herstellt.
DEK102112D 1926-12-23 1926-12-23 Entlueftungseinrichtung fuer Acetylenentwickler Expired DE469508C (de)

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