DE469503C - Tragflaeche oder Steuerflaeche an Flugzeugen, deren Unterflaeche senkrecht zur Flugrichtung treppenartig ausgebildet ist - Google Patents

Tragflaeche oder Steuerflaeche an Flugzeugen, deren Unterflaeche senkrecht zur Flugrichtung treppenartig ausgebildet ist

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DE469503C
DE469503C DEK98173D DEK0098173D DE469503C DE 469503 C DE469503 C DE 469503C DE K98173 D DEK98173 D DE K98173D DE K0098173 D DEK0098173 D DE K0098173D DE 469503 C DE469503 C DE 469503C
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C21/00Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow
    • B64C21/10Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow using other surface properties, e.g. roughness
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
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  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)

Description

  • Tragfläche oder Steuerfläche an Flugzeugen, deren Unterfläche senkrecht zur Flugrichtung treppenartig ausgebildet ist Es sind Tragflächen oder Steuerflächen an Flugzeugen bekannt geworden, deren Unterfläche senkrecht zur Flugrichtung treppenartig ausgebildet ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß diese einzelnen Treppenteile aus der geraden Vorderkante der Tragfläche dadurch herauswachsen, daß eine Flächenverwindung stattfindet, wie sie ebenfalls zum Übergang zur geraden Hinterkante vorgesehen ist. Die Vorteile dieser Anordnung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Ferner kann man die einzelnen zusammenhängenden Teile der Unterfläche federnd ausbilden oder mit einem pneumatischen Belag versehen.
  • Die Zeichnung gibt zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung wieder.
  • Abb. I ist die Unteransicht einer Tragfläche.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch dieselbe und Abb. 3 sein Querschnitt.
  • Abb. 4 zeigt im Längsschnitt nach A-B der Abb. 5 die Anordnung von Luftpolstern und Abb. 5 die untere Ansicht hiervon.
  • Die Tragfläche ist parallel zur Flugrichtung in kleine Flächen zerlegt, so daß treppenartige Abstufungen entstehen. Diese Flächen 30 befinden sich in Schrägstellung nach außen und oben und sind in der Längsrichtung durch schmale Sieitenflächen 3I miteinander verbunden.
  • Die untere Wölbungsfläche 36 (Abb. I) der Tragfläche greift, aus der geraden Vorderkante 23 herauswachsend, in schraubenförmiger Verwindung auf jede einzelne Fläche 3o über. Die schmale Seitenfläche 3I läuft an der Stelle 35 nach rückwärts keilförmig aus, wodurch der dreieckige Flächenteil 35 eine aufwärts gerichtete Schrägstellung erhält. Durch die Spieren 33 wird jede einzelne Fläche nach unten gestützt, wie 32 darstellt. Die aus dieser Flächenkonstruktion sich ergebende Wirkung ist folgende: Während der Vorwärtsbewegung des Flugzeuges gleiten die vorn von der Fläche bei 36 aufgenommenen Luftmassen durch die schraubenförmigen Windungen auf die Flächen 3o hinüber. Infolge der Schrägstellung der Flächen 3o wird wie bei der bekannten V-Stellung der Tragflächen die seitliche Stabilität bedeutend erhöht. Bei ebenen Flächenkonstruktionen können die Luftmassen unterhalb der Flächen beliebig wandern, also nicht gleichmäßige und gleichzeitige Druckwirkungen erzeugen wie Tragflächen mit Schrägflächen 3o.- Die unter der Fläche 3o durchgeführten Luftmassen bewirken durch die Schrägstellung des dreieckigen Flächenabschnittes 35 wiederum ein Abstoßen der Tragflächen mit schräg vorwärts gegen die Flugzeugspitze hin berichteter Komponente. Hieraus ergibt sich eine günstige Einwirkung auf die Fluggeschwindigkeit.
  • Zur Erzeugung eines elastischen Gegendruckes aus den Tragflächen heraus auf die unterhalb der Tragflächen befindlichen Luftmassen kann man an Stelle der Metallflächen 30 der Abb. I Luftpolster gemäß den Abb. 4 und 5 anbringen.
  • Die Luftpolster, deren Umfang durch die Zahlen I, II, III, IV begrenzt ist, sind auf der Unterseite der Tragfläche 36 befestigt und aneinandergereiht. Ihr Querschnitt geht aus Abb. 4 hervor. Hierbei entsteht wiederum das treppenförmige Gebilde mit der bei I, II beginnenden und bei Ia, IIa endigenden schraubenförmigen Flächenverwindung. Dasselbe tritt nach rückwärts ein zwischen III, IV und IIIa. Die Befestigung der einzelnen Luftkissen erfolgt durch Schraubenverbindung oder Festschnallen an der Fläche 36.
  • An Stelle der Luftpolster lassen sich auch federnde Teile verwenden. Durch den mit solchen pneumatischen Flugflächen ausgelösten elastischen Gegendruck auf die Luftmassen soll die Leistungsfähigkeit der Flugzeuge gesteigert werden Solche pneumatischen Flugflächenteile lassen sich vorteilhaft bei Flugzeugen mit beweglichen Flügeln anwenden, wo es darauf ankommt, möglichst leichte Konstruktionen bei größter Elastizität und Torsionsfähigkeit zu erhalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Tragfläche oder Steuerbäche an Flugzeugen, deren Unterfläche senkrecht zur Flugrichtung treppenartig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese einzelnen Treppenteile aus der geraden Vorderkante der Tragfläche dadurch herauswachsen, daß eine Flächenverwindung stattfindet, wie sie ebenfalls zum Übergang zur geraden Hinterkante vorgesehen ist.
  2. 2. Tragfläche oder Steuerfläche nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen zusammmhängenden Teile der Unterfläche federnd ausgebildet oder mit einem pneumatischen Belag versehen sind. =
DEK98173D 1926-03-04 1926-03-06 Tragflaeche oder Steuerflaeche an Flugzeugen, deren Unterflaeche senkrecht zur Flugrichtung treppenartig ausgebildet ist Expired DE469503C (de)

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