DE467607C - Elektrische Bremsausloeseeinrichtung - Google Patents

Elektrische Bremsausloeseeinrichtung

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DE467607C
DE467607C DEA50691D DEA0050691D DE467607C DE 467607 C DE467607 C DE 467607C DE A50691 D DEA50691 D DE A50691D DE A0050691 D DEA0050691 D DE A0050691D DE 467607 C DE467607 C DE 467607C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Bei Dampffördermaschine!! verwendet man mitunter elektrische Bremsauslöseeinrichtungen für die Sicherheitsbremse, um eine Fernauslösung, z. B. von der Hängebank aus, mit 'einfachen Mitteln möglich, zu machen. Eine solche Fernauslösung als übertreibscimtz an der Hängebank ist besonders bei Treibsriheibenfördermaschinen inientbehrlich, da bei Seürutsch eine Auslösung vom Teufenzeiger aus versagen kann. Anderseits kann aber auch die elektrische Auslöseeinrichtung der Siicherheitsforemse zu einer Betriebsstörung Anlaß geben, z. B. -wenn die Spannung für das Auslöseorgan ausbleibt oder wenn eine Beschädigung der Zuleitung vorliegt.
Erfindungsgemäß kann man derartige Störungen des Förderbetriebes dadurch unschädlich machen, daß man die !elektrische Auslösevorrichtung der Sicherhieitsibremse verao riegelt, sobald die Spannung ausfällt, und an Stelle einer Betriebsunterbrechung den Führer durch Warnungissignale auf den gefährdeten Betriebszustand aufmerksam macht. Der Förderbetrieb kann dann bei einiger Vorsieht unbedenklich weitergeführt werden, wenn mit Ausnahme der Übertreibauslösung alle anderen Sicherheitseinrichtungen ordnungsgemäß in Betrieb sind; die elektrische Übertreibauslöseeinrichtung aber kann während des Betriebes wieder instand gesetzt werden. Die selbsttätige Verriegelung und Hemmung der elektrischen Auslösevorrichtung für die Sich'erheitabriemse läßt sich in verschiedenster Weise ausbilden. Am einfachsten ist es, das Einfallen des Auslöseglieds, z. B. eines Bremsmagneten, derart elektrisch oder mechanisich zu verzögern, daß es beim Ausfall der Spannung schon vor dem Auslösen gesperrt wird. Meist bedingt schon die magnetische Trägheit eines größeren Solenoids eine Verzögerung, die ausreicht, um vorher zu sperren. Es können aber auch besondere Dämpftmgseinrichtungen, z. B. Bremsen, Luftflügel, zusätzliche Massen u. dgl., vorgesehen werden, wobei man bis zur Verriegelung einen geringen Totgang zulassen kann; zweckmäßig beschränkt man das Wirken der Dämpfungseinridhtung· auf den Totgangweg.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. In Abb. 1 ist α die Spule eines Bremsauslösemagneten, der das Fallgewicht g der nicht gezeichneten Bremseinrichtung hochhält; b ist leine SperrspuLe, die im stromlosen Zustand das Abfallen des Gewichtes g verhindert. Der Stromkreis des Bremsmagneten a wird durch das Schütz c geschlossen gehalten, solange der Endschalter h an der Hängebank geschlossen ist. Beim Überfahren der Hängebank wird der Stromkreis der Schützspule c geöffnet, und der Kern des Bremsmagmeten« fällt ab. Bleibt einmal die Spannung an den Sammelschienen s weg, so wird die Sperrspule b gleichzeitig mit Magnetspule α stromlos; das Verriegeln des Bremsmagneten« erfolgt aber schneller als das Abfallen des Gewichtes g, 1Zu diesem Zweck kann außerdem noch eine einstellbare Reibungsdämpfung r vorgesehen sein, um um so sicherer zu erreichen, daß die Sperrung stets vor dem Abfallen des Gewichtes g einsetzt. Damit ist die elektrische Auslösung der Bremse von der Hängebank aus gesperrt. Dieser 'Zustand wird dem Maschinisten durch die elektrisch gesteuerte Dampf hupe ρ, deren Stromkreis beim Sperren an den Kontakten k unterbrochen wird, angezeigt und kann im Betrieb beseitigt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektrische Bremsauslösieeinrichtung, insbesondere für Dampffördermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Störung in der Einrichtung das Auslösen der Bremse durch eine Sperrvorrichtung vermieden wird.
2. Elektrische Bremsauslöseeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Störung, z. B. das Ausbleiben der Spannung für den Bremsmägneten, durch Laut- oder Lichtsignale angezeigt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA50691D Elektrische Bremsausloeseeinrichtung Expired DE467607C (de)

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DE467607C true DE467607C (de) 1928-10-27

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