DE467082C - Vorrichtung zum Betriebe von Dieselmaschinen mit verdampftem Brennstoff, der durch eigenen Druck in den Verbrennungsraum eingeblasen wird - Google Patents
Vorrichtung zum Betriebe von Dieselmaschinen mit verdampftem Brennstoff, der durch eigenen Druck in den Verbrennungsraum eingeblasen wirdInfo
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Description
- Vorrichtung zum Betriebe von Dieselmaschinen mit verdampftem Brennstoff, der durch eigenen Druck in den Verbrennungsraum eingeblasen wird Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Betriebe von Dieselmaschinen mit verdampftem Brennstoff, der durch eigenen Druck in den Verbrennungsraum eingeblasen wird.
- Das Wesen der Erfindung beruht darin, claß zum Einlaß des Brennstoffdampfes in die Maschine und zur Abmessung der für einen Arbeitshub entsprechend der Maschinenbelastung benötigten Brennstoffmenge eine nach Art eines Drehschiebers ausgebildete Vorrichtung mit veränderbarem Hohlraum vorgesehen ist, während zur Verdampfung des Brennstoffes unter Druck ein Kessel dient, der durch eine Brennstoffpumpe gespeist und durch eine von den Auspuffgasen der Maschine erwärmte Flüssigkeit mittelbar beheizt wird. Hierdurch wird erreicht, daß man viel genauer als beim Einspritzverfahren die Kohlenwasserstoffmenge abmessen kann, weil Dampf ein sehr viel größeres Volumen als Flüssigkeit einzunehmen vermag, aus der das entsprechende Dampfquantum entstanden ist; anderseits hat man den wesentlichen Vorteil, mit viel höher komprimiertem Dampfgemisch arbeiten zu können, um damit nach der Explosion höhere Drucke im Zylinder zu erhalten.
- An sich ist es bekannt, in einem kleinen, besonderen Zylinder den Kohlenwasserstoff mit ganz wenig Luft so hoch zü komprirrieren, daß er unter dem Einfluß der Kompressionswärme verdampft und nun als Dampf in den Explosionszylinder einströmt. Dabei wird aber für die Füllung des kleinen Zylinders wiederum ein genau abgemessenes Quantum flüssigen Brennstoffes notwendig, so daß man zwar in den Explosionszylinder Dampf einläßt, aber nach wie vor mit genauesten Abmessungen kleinster Flüssigkeitsteilchen für die Füllung rechnen muß.
- Bei dem durch die Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Kessel (r. in dem die Kohlenwasserstoffe verdampft -wcItden sollen, indirekt mittels eines sogen.. Thermosyphons beheizt, indem man_ Quecksilber (dauernd dasselbe) oder, bei niedrig siedenden Kohlenwasserstoffen, einfach Wasser kreisen läßt. Zu diesem Zwecke ist der Kessel a in einen Behälter b eingefügt, so daß ein Ringmantel c gebildet ist, der einerseits bei d mit einem das Auspuffrohr e umschließenden Mantel f, anderseits mittels des Rohres g wieder mit dem Mantel f verbunden ist. Dabei läßt sich die Wärmeaufnahme dadurch regeln, daß ein verschiebbares Rohr e' innerhalb des Auspuffrohres e einen größeren oder kleineren Teil der inneren Rohrwandung zudeckt bzw. freigibt, wodurch- die Fläche, an der sich die Flüssigkeit, die im Thermosyphon kreist, erwärmen kann, vergrößert oder verkleinert wird. Die Wärmeabgabe der Flüssigkeit des Thermosyphons an die flüssigen Kohlenwasserstoffe erfolgt nach bekanntem Verfahren durch Berührung der zu verdampfenden Flüssigkeit mit den Wandungen der Rohre des Thermosyphons.
- Ein Schwimmer lz im Kessel a öffnet oder schließt mittels Gestänge h', h2 einen. Hahn i für den Zulauf i' der flüssigen Kohlenwasserstoffe nach einer kleinen Speisepumpe j des Kessels a.
- Die Regelung des Dampfquantums, das jeweils für jede Explosion dem Explosionszylinder h zuzuführen ist, erfolgt bei dem dargestellten Beispiel mittels eines in einem konischen Gehäuse na drehbaren, entsprechend gestalteten Körpers ya, dessen Kanal o und Hohlraum o' beim Umlauf des Körpers n das für eine Explosion nötige Dampfquantum mittels der Leitung p nach dem Zylinder h treten läßt. In das Innere des Hohlraums o' reicht ein eingeschliffener Kolben r, der auf derselben Welle s, die die Drehachse für n bildet, verschiebbar ist. Durch Ein- oder Ausschieben dieses Kolbens r wird der Hohlraum a' vergrößert oder verkleinert und damit auch das 0uantum Dampf, das in den Explosionszylinder einströmen soll.
- Im Kessel a muß die Spannung selbstverständlich größer sein als im Kompressionsraum des Zylinders, um einströmen zu können.
- Ein Anwärmen, wenn der Motor längere Zeit stillstand, kann durch Aufspeichern von Wärme nach bekanntem Verfahren erfolgen.
Claims (1)
- PATEN TANSf'ItÜClll:: i. Vorrichtung zum Betriebe von Dieselmaschinen mit verdampftem Brennstoff, der durch eigenen Druck in den Verbrennungsraum eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einlaß des Brennstoffdampfes in die Maschine und zur Abmessung der für einen Arbeitshub entsprechend der Maschinenbelastung benötigten Brennstoffmenge ein Drehschieber (n) mit veränderbarem Hohlraum (o') vorgesehen ist, und daß zur Verdampfung des Brennstoffes unter Druck ein Kessel (a) dient, der durch eine Brennstoffpumpe (j) gespeist und durch eine von den Auspuffgasen der Maschine erwärmte Flüssigkeit mittelbar beheizt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i,- dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung einer bestimmten Temperatur der wärmeübertragenden Flüssigkeit und damit eines bestimmten Kesseldampfdrucks in der Heizvorrichtung für die Flüssigkeit ein Schieber (e') vorgesehen ist, durch den die Wärmeübergangsfläche mehr oder weniger abgedeckt und unwirksam gemacht werden kann.
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| DE467082C true DE467082C (de) | 1928-10-18 |
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ID=7281443
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| DEL65859D Expired DE467082C (de) | 1926-05-07 | 1926-05-07 | Vorrichtung zum Betriebe von Dieselmaschinen mit verdampftem Brennstoff, der durch eigenen Druck in den Verbrennungsraum eingeblasen wird |
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