DE465952C - Injektor - Google Patents

Injektor

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DE465952C
DE465952C DEST39191D DEST039191D DE465952C DE 465952 C DE465952 C DE 465952C DE ST39191 D DEST39191 D DE ST39191D DE ST039191 D DEST039191 D DE ST039191D DE 465952 C DE465952 C DE 465952C
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steam
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JOHANN STUMPF DR ING
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JOHANN STUMPF DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/466Arrangements of nozzles with a plurality of nozzles arranged in parallel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/461Adjustable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Injektor Die bekannten Injektoren weisen nur eine geringe Einstellbarkeit auf, d. h. ihre Wasserlieferung pro Zeiteinheit gegen einen bestimmten Druck ist nur in geringem Maße veränderlich. Das liegt daran, daß man sich beim Injektorenbetrieb bisher entweder mit einer Drosselung des Dampfes oder mit einer Einstellung der Dampfdüse begnügte.
  • Zur Erzielung bester Injektorwirkung müssen aber die Querschnitte der Dampfdüse, der Wasserdüse und des Diffusors, abgesehen von richtigen Verengungs- und Erweiterungsverhältnissen, bei gegebenem Dampfdruckgefälle und gegebener Wasserförderhöhe in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Daraus folgt, daß eine einseitig-3 Veränderung der Dampfzufuhr eine empfindliche Störung in dem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis der angegebenen Querschnitte zur Folge haben muß, woraus die geringe Einstellbarkeit erklärlich wird. Hiermit steht auch die bekannte stoßweise Speisung der Lokomotivkessel im Zusammenhang mit der Folge der Aufspeisung der Kessel mit verhältnismäßig kaltem Wasser, der Kesselsteinbildung und der Zerrungen und Dehnungen, die zu häufigen Ausbesserungen nötigen.
  • Diese Schwierigkeiten, die bei mehr- oder vielstufigem Injektorbetrieb natürlich besonders in die Erscheinung treten würden, lassen sich überwinden durch eine gleichzeitige Einstellung der Dampf- und der Wasserdüse und zweckmäßig auch des Diffusors. Man kann den Injektor natürlich so ausbilden, daß--die verschiedenen Verstellungen für sich vorgenommen werden müssen; um aber die hiermit verbundene Arbeit und Aufmerksamkeit des Maschinenpersonals entbehrlich zu machen und diese durch richtige Einstellung der Einzelteile zu ersetzen, ist @es vorteilhafter, die Injektoranlage so auszubilden, daß die Einstellung der verschiedenen Düsen und gegebenenfalls des Diffusors :eines Injektors und bei mehrstufigen Injektoren deren sämtlicher Stufen. gleichzeitig und durch ein einziges Verstellorgan erfolgen kann.
  • Wenn beim Einzelinjektor die Querschnitte aller drei genannten Teile proportional verstellt werden, wobei in jeder Einstellungslag@e das günstigste Verhältnis zwischen den drei Querschnitten gewahrt bleibt, dann hat man die weitestgehende Einstellungsmöglichkeit, d. h. man kann die Wasserlieferung gegen die jeweilige Förderhöhe in weitgehendem Maße verändern. -Bei entsprechender Ausbildung läßt sich durch den Injektor das Speisewasser bei seiner Förderung in den Kessel weitgehend vonvärmen. Einen Injektor kann man als vereinigte Pumpe und Vorwärmer bezeichnen, da die Wärme des Betriebsdampfes sich dem geförderten Wasser mitteilt. Es läßt sich nun die Vorwärmung wesentlich dadurch steigern, daß mit verhältnismäßig geringem Dampfdruck gegen verhältnismäßig hohen Wasserdruck gefördert wird. Eine hierbei auftretende Betriebsunsicherheit läßt sich dadurch beseitigen, daß in an sich bekannter Weise mehrere das Wasser stufenförmig auf höheren Druck bringende, hintereinander arbeitende Injektoren Anwendung finden. Beispielsweise wird dabei die Unterstufe mit geringem Dampfdruck gegen verhältnismäßig hohen Wasserdruck betrieben, während eine oder mehrere Oberstufen mit höherem, gegebenenfalls mit Kesseldampfdruck-gegen verhältnismäßig kleine Förderhöhen arbeiten. Die Unterstufe kann dabei auch in mehrere Wasserdruckstufen unterteilt werden.
  • Das Arbeiten in einer einstellbaren Unterstufe mit geringem Dampfdruck gegen verhältnismäßig hohe Förderhöhe erfordert verhältnismäßig viel Dampf, so daß hierdurch die Vorwärmung unmittelbar verstärkt wird. Die Vonvärmung wird dann in der oder in den Oberstufen weiter erhöht.
  • Die aufeinanderfolgenden Stufeninjektoren können durch Dampf gespeist werden, der entweder aus einer Verbundkolbenmaschine an Stellen verschiedenen Druckes oder aus den verschiedenen Druckstufen einer Dampfturbine entnommen wird, wobei gegebenenfalls auch unmittelbar Kesseldampf zur Speisung benutzt werden kann.
  • Dabei läßt sich bei der Unterteilung einer Unterstufe oder einer Oberstufe oder beider einerseits in den Unterstufen, anderseits, in den Oberstufen je gleichartiger Dampf, also etwa Abdampf oder -Kesseldampf, verwenden; die Wirkung wird aber verbessert, wenn in allen aufeinanderfolgenden Stufen. auch Dampf von stufenweise gesteigertem Druck zur Wirkung kommt. Beiein.erVerbundkolbenmaschine kann man beispielsweise so vorgehen, daß die erste Injektorvorwärmerstufe mit Abdampf, die zweite mit Abzapfdampf des Niederdruckzylinders, die dritte mit Aufnehmerdampf und die vierte mit Abzapfdampf des Hochdruckzylinders betrieben wird. Auch Frischdampf läßt sich hierbei zum Betreiben einer Stufe verwenden. Die Förderhöhen der einzelnen Stufen kann man den zur Verfügung stehenden Dampfdrücken und Dampfmengen anpassen. Bei mehr als zweistufigen Verbundkolbenmaschinen lassen sich sinngemäß und zwanglos noch mehr Förder- und damit Vorwä.rmerstufen erzielen.; das gleiche gilt natürlich für Dampfturbinenb.etrieb, bei welchem die für die verschiedenen Stufen benötigten Dampfdrücke von allen oder von zweckmäßig ausgesuchten Turbinenstufen zu entnehmen sind.
  • Eine Injektoreinrichtung, welche die erläuterte Einstellbarken und die Stufeneinteilung aufweist, ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar mit drei Wasser- und zwei Dampfstufen an drei zusammengebauten Injektoren. Statt der drei können natürlich nur zwei oder auch beliebig mehr als drei Injektoren Anwendung finden.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Längsschnitt, Abb. a -einen senkrechten Querschnitt, Abb. 3 einen waagerechten Querschnitt nach Linie A-B in Abb. i und Abb. r1 eine Unteransicht zu Abb. i und a.
  • Die drei dargestellten Injektoren sind derart hintereinandergeschaltet, daß das durch den Stutzena .angesaugte Wasser durch die erste Wasserdüsepl und den Diffusoral in das Gehäuse b1, von dort durch die entsprechenden Teile p2, a2 in das zweite Gehäuse b2 und von dort durch p3, a3 in die Speiseleitung b gelangt, die gegen den Kessel durch ein Rückschlagventil v gesichert ist. Die entsprechend bemessenen Dampfdüsen cl, c2, es sitzen in Kolbenkörpern dl, d2, d3, welche die Dampfkanäle e1, .e2, ,e3 und die Wasserdüsen p1, p2, p3 steuern; ihre Spindeln f1, f2, fs sind untereinander durch Zahnräder g1, g2, gs auf Drehung gekuppelt.
  • Auf- der mittleren Spindel f2 befindet sich ein Handrad f, dessen Drehung die gleichzeitige Drehung aller drei Spindeln um gleiche Winkelgrößen veranlaßt, wodurch die Kolbenkörpier dl, d2, d3, welche bei Z durch Feder und Nut an-- der Drehung gehindert sind, zur Einstellung der Dampf- und Wasserdüsen cl, c2, c3 und p1, p2, ps verschoben werden.
  • Auf die NTittelspindel f 2 ist ein Querstück i mit Gewinde aufgesetzt, das durch geführte Stangen il (Abb. z) mit einem unteren kreuzförmigen Querstück 13 verbunden ist, an welches die drei Regelnadeln k1, k2, k3 für die Diffusoren a1, a2, a3 sitzen. Die Nadeln tragen Kolben ml, m2, ms, welche die Schlitze o1, o2, o3 steuern, die stufenförmig nach unten länger werden. Mit der Öffnung der Diffusoren bei Betriebsbeginn werden die Schlitze.ol, o2, 03, de bei geöffnetem Schlabberventil v1 unmittelbaren Wasseraustritt nach unten hin ermöglichen, nacheinander geschlossen, so daß dann mit Einsetzen der vollen Förderung die Schlitze o1, fl2, o3 nur noch oberhalb der Kolben ml geöffnet sind und das Wasser nur auf dem schon oben angegebenen Wege vom Axisaugestutzen a nach dem Speisestuzen b gelangen kann..
  • Die Drehung des Handrades,/ hat infolge der erläuterten Anordnung nicht nur die Verstellung der Spindeln f1, f2, f3 und damit die Regelung der zu den Düsen cl, c2, c3 zutretenden Dampfmenge und der zu den Wasserdüsen. p1, p2, p3 zutretenden Wassermnenge zur Folge, sondern es wird gleichzeitig durch die bei der Drehung der Spindel f2 erfolgende Höhenverstellung des Querstückes i und damit des unteren Querstückes 13 auch eine entsprechende proportionale Einstellung der Nadelventile k1, k2, k-1 erreicht. Werden bei der Einstellung die Düsenkörper cl, c2, c33 und die Nadeln k1, k2, k,"auseinanderbewegt, so stellt sich hierbei eine Vergrößerung der Mischräume b1, b2, b3 ein, die in diesem Falle gleichzeitig mit einer Verlängerung der Mischräume verbunden ist. Dies liegt im Sinne einer guten Kondensation, die tunlichst an der engsten Stelle des Diffusors erledigt sein sollte.
  • Man erkennt ohne weiteres, daß die für dreistufige Ausbildung erläuterte Ausführungsart sich auch auf eine Injektoranlage mit beliebig viel Stufen anwenden läßt, wobei in jedem Falle durch nur ein Stellorgan f die gleichzeitige und richtige Verstellung aller drei fürjeden einzelnen Inj.ektor wesentlichen Regelungsteile erreicht wird.
  • Die gleichzeitige Einstellung von Dampfdüse, Wasserdüse und gegebenenfalls. Diffusor ist nicht nur für mehrstufigen, sondern auch für einstufigen Injektorbetrieb ton Bedeutung: dagegen ist es für die Erfindung unerheblich, ob für die verschiedenen Injektorstufen Dampf von verschiedener oder von gleicher Spannung Anwendung findet, was besonders bei Lokomotivkesseln der Fall sein kann, wenn eine einstufige Kolbenmaschine Anwendung findet, bei welcher der Abdampf sich für Injektorbetrieb vielfach wenig eignet und Dampfabzapfvorrichtungen schon wegen der hiermit verbundenen Verwicklung der Gesamtanlage nicht beliebt sind. Beim Lokomotivbetriebe wird man schon mit Rücksicht auf die Einfachheit der Anlage möglichst einstufigen oder höchstens zweistufigen Injektorbetrieb anzuwenden bestrebt sein; um so wichtiger ist dann die Regelungsmöglichkeit durch Einstellung der Dampf- und Wasserdüse wie auch des Diffusors, zumal da der wechselvolle Betrieb der Lokomotive an die Einstellbarkeit sehr hohe Anforderungen stellt.
  • Dagegen läßt sich mit höherer Abdampfspannung etwa von 1/2 Atm. Überdruck oder mehr ein Stufeninjektor entwickeln, dessen Stufeneinteilung sich nur auf die Wasserförderhöhe bezieht, wobei derselbe Dampfdruck von 1r'., Atm. oder mehr in allen Stufen verwendet wird. Der erste Injektor drückt dann das Wasser dem zweiten Injektor zu, in welchem der ganze Druck bis auf beispielsweise atmosphärischen Druck in Geschwindigkeit in dessen Wasserdüse umgesetzt wird. Hier mischt sich der neu zutretende, ebenfalls auf Atmosphärendruck expandierte Abdampf zu und bringt das Wasser im Diffusor auf entsprechend höheren Druck, welcher in der Wasserdüse der folgenden Stufe wieder auf beispielsweise atmosphärischen Druck unter Beimischung des expandierten Abdampfes unter entsprechender Temperatursteigerung zurückgesetzt wird. Das wird fortgesetzt, bis daß der Kesseldruck erreicht ist. Eine Grenze ist dann gegeben, wenn die Temperatur des Wassers so hoch gestiegen ist, daß in der Wasserdüse einer weiteren Stufe eine Vviederverdampfung einsetzen oder der zutretende Abdampf nicht kondensieren würde. Unter Beachtung dieser Grenze ist eine Wasserförderung möglich, bei welcher eine außerordentlich reichliche Verwendung von Abdampf mit entsprechend hoher Vorwärmung erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENT ANSYRiiCHI:-- i . Injektor, dadurch gekennzeichnet, daß Dampfdüse, Wasserdüse und Diffusor einstellbar sind.
  2. 2. Injektoranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Dampfdüse, Wasserdüse und gegebenenfalls Diffusor gleichzeitig einstellbar sind.
  3. 3. Injektoranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Dampfdüse, fVasserdüse und gegebenenfalls Diffusor gleichzeitig und proportional einstellbar sind. 4.. Injektoranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Diffusor durch eine Nadel eingestellt wird. j.Injektoranlage mit mehreren das Wasser stufenförmig auf höheren Druck bringenden, hintereinander arbeitenden Injektoren nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Stufeninjektoren durch Dampf gespeist werden, der aus einer Verbundkolbenmaschine an Stellen verschiedenen Druckes oder aus verschiedenen Stufen einer Dampfturbine und gegebenenfalls aus dem Kesselentnommen wird.
DEST39191D 1925-03-01 1925-03-01 Injektor Expired DE465952C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924122C (de) * 1952-01-12 1955-02-24 Huels Chemische Werke Ag Injektor zur Foerderung von festen, fluessigen, dampf- oder gasfoermigen Stoffen
EP0889244A3 (de) * 1997-06-30 1999-08-25 USF Limited Saugstrahlpumpe
FR2801648A1 (fr) * 1999-11-30 2001-06-01 Commissariat Energie Atomique Injecteur a vapeur haute pression comportant un drain axial

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE924122C (de) * 1952-01-12 1955-02-24 Huels Chemische Werke Ag Injektor zur Foerderung von festen, fluessigen, dampf- oder gasfoermigen Stoffen
EP0889244A3 (de) * 1997-06-30 1999-08-25 USF Limited Saugstrahlpumpe
FR2801648A1 (fr) * 1999-11-30 2001-06-01 Commissariat Energie Atomique Injecteur a vapeur haute pression comportant un drain axial
WO2001040661A1 (fr) * 1999-11-30 2001-06-07 Commissariat A L'energie Atomique Injecteur a vapeur haute pression comportant un drain axial
US6595163B2 (en) 1999-11-30 2003-07-22 Commissariat A L'energie Atomique High pressure steam water injector comprising an axial drain

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