DE465693C - Drehscheibe mit unterteilten Haupttraegern - Google Patents

Drehscheibe mit unterteilten Haupttraegern

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DE465693C
DE465693C DEG67759D DEG0067759D DE465693C DE 465693 C DE465693 C DE 465693C DE G67759 D DEG67759 D DE G67759D DE G0067759 D DEG0067759 D DE G0067759D DE 465693 C DE465693 C DE 465693C
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DE
Germany
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turntable
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main
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DEG67759D
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GEFIA AKT GES fur IND ANLAGEN
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GEFIA AKT GES fur IND ANLAGEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/02Turntables; Integral stops
    • B61J1/04Turntables; Integral stops of normal railroad type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Die bisher bekanntgewordenen Drehscheiben mit unterteilten Hauptträgern, deren Teile durch biegsame oder elastische Zwischenglieder miteinander verbunden sind, haben gegenüber den Drehscheiben, deren Hauptträgerteile durch Gelenke miteinander verbunden sind, den Nachteil, daß das Zerlegen der Drehscheibe, im Falle irgendwelche Reparaturen nötig werden oder wenn das Spurlager freigelegt werden soll, Schwierigkeiten bereitet, weil die biegsamen Zwischenglieder oder Lamellen aus Sicherheitsgründen durch Nietung befestigt sind.
Es gibt auch Drehscheiben mit Federgelenken, deren Lamellen an einem der durch sie verbundenen Teile mit Schrauben befestigt sind. Lösbar im eigentlichen Sinne sind diese Lamellen aber nicht, und überdies waren sie auf Knickung, also höchst ungünstig, bean-
ao spracht.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, das sogenannte Federgelenk so auszubilden, daß es ohne Beeinträchtigung der Sicherheit der Verbindung leicht aus seinem Zusammenhang gelöst werden kann, wenn die Drehscheibe zerlegt werden soll.
Gemäß der Erfindung sind die auf Zug beanspruchten Lamellen zusammen mit den oberen Auflagern und unteren Stützkörpern an den Lösestellen leicht auswechselbar befestigt, ohne daß dabei die Halteschrauben durch die Belastung der Drehscheibe beansprucht werden würden.
xA.n Hand der in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiele soll das Wesen dieser Erfindung näher erläutert werden.
Die Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Seitenansicht einer Drehscheibe, deren Hauptträger in der Mitte, also im Bereich des Spurlagers, geteilt sind; die Hauptträgerteile sind mit auf dem Spurlager aufruhenden Trägern durch Federgelenke verbunden. Abb. 2 zeigt in größerem Maßstabe einen Querschnitt durch die Mitte der Drehscheibe, Abb. 3 eine Seitenansicht des Spurlagers und der Verbindung eines der Hauptträgerteile mit dem auf diesem Lager ruhenden Träger. Abb. 4 zeigt eine Ansicht des Federgelenkes allein und Abb. 5 eine Draufsieht auf dieses Federgelenk; Abb. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Federgelenkes samt dem Spurlager in einer der Abb. 3 ähnlichen Ansicht und die Abb. 7 eine weitere Ausführungsform des Federgelenkes samt dem Spurlager.
Aus Abb. ι ist zu ersehen, daß die die Schienen 2 tragenden Hauptträger 1 der Drehscheibe je aus zwei Teilen bestehen, die mit auf dem Spurlager 4 aufruhenden Querträgem in einer später zu beschreibenden Weise durch Federgelenke verbunden sind.
Es soll nun zunächst die Ausführungsform nach den Abb. 2, 3, 4 und S beschrieben werden.
Auf der drehbaren Platte 3 des Spurlagers 4 sind in einem entsprechenden Abstand voneinander zwei U-förmige Querträger 5, 6 befestigt. Zu beiden Seiten jedes Hauptträgers 1 liegen auf den oberen Flanschen der Querträger 5, 6 zwei U-Eisenstücke 7,8, die den Zwischenraum zwischen den Querträgern 5, 6 überbrücken und zwischen denen je zwei Paare von U-Eisenstücken 9, 10 befestigt sind. Zwischen je zwei U-Eisenstücken 9, 10 ist das obere Ende einer biegsamen Blechlamelle (Hängeblech) 11 befestigt, an deren unteremEnde zu beiden Seiten je eine mit einer Stufe 12 versehene Platte 13 angebracht ist. Die Hängebleche 11, die also mittels der U-Eisen 7, 8 an den Querträgern 5, 6 abgestützt sind, gehen durch den Zwischenraum zwischen den beiden Querträgern S, 6 abwärts hindurch, und da zu beiden Seiten der Hauptträgerteile 1 solche Hängebleche angeordnet sind, so sind an der Stoßstelle von zwei in einer Flucht liegenden Hauptträgerteilen 1 insgesamt vier Hängebleche 11 vorhanden. Auf die Stufen 12 der Platten 13 von zwei in einer Querebene liegenden Lamellen 11 sind U-Eisen 14 aufgesetzt, die an dem dünnen Teil der Platten 13 befestigt sind, und zwar derart, daß sie den Zwischenraum zwischen den beiden in einer Querebene liegenden Lamellen überbrücken und ihre oberen Flansche ein Auflager für das Ende des darüberliegenden Hauptträgerteiles 1 bilden. Um für die Querträger 5, 6 Platz zu schaffen, ist das Ende jedes Hauptträgerteiles 1 mit einem Ausschnitt 15 (Abb. 3) versehen. Das zweite in derselben Querebene liegende Paar von Lamellen 11 dient in gleicher Weise zur Unterstützung des anschließenden Hauptträgerteiles, und die gleiche Anordnung ist auch auf der anderen Seite der Längsmittelebene für die beiden anderen Hauptträgerteile getroffen.
Das Ende jedes Hauptträgerteiles 1 hängt also an zwei zu seinen beiden Seiten angeordneten Hängeblechen 11, indem es auf den oberen Flanschen der U-Eisen 14 aufruht, wobei es an diese durch Schrauben oder andere lösbare Verbindungsmittel befestigt ist oder überhaupt ohne jedes Befestigungsmittel frei aufliegt. Die U-Eisen 7, 8 sind mit den oberen Flanschen der Querträger 5, 6 auch nur durch lösbare Verbindungsmittel, wie Schrauben oder Klemmvorrichtungen, verbunden, während die U-Eisenstücke 9, 10 an den U-Eisen 7, 8, ferner die Lamellen 11 zwisehen den U-Eisenstücken 9,10 und schließlich die Platten 13 an den Hängeblechen 11 1 mittels Niete befestigt sein können, weil diese Teile niemals aus ihrem Zusammenhang gelöst zu werden brauchen. Bei entsprechenden Abmessungen können auch die U-Eisen 14 mit den Platten 13 der Lamellen durch Niete verbunden sein, in anderen Fällen mag es aber auch nötig sein, die U-Eisen 14 abnehmbar zu befestigen, also etwa durch Schrauben.
Soll die Drehscheibe zerlegt werden, so werden die Hauptträgerteile 1 nach Lösen der allenfalls vorhandenen Verbindungsmittel zwischen den U-Eisen 14 und dem Hauptträgerteil ι etwas angehoben, darauf die Verbindungsmittel zwischen den U-Eisen 7, 8 und den Querträgern 5, 6 gelöst, die Träger 14 abgenommen und dann die Träger 7, 8, 9 und 10 samt den daran befestigten Hängeblechen 11 so weit aufwärts bewegt, bis die Hängebleche zwischen den Querträgern 5, 6 hindurch gänzlich herausgezogen sind. Sind die Hängebleche herausgezogen und die Querträger 5, 6 entfernt, so kann auch die Platte 3 des Spurlagers 4 abgehoben werden. Ebenso einfach ist auch wieder das Zusammensetzen der Drehscheibe, und es ist klar, daß es nunmehr ohne weiteres möglich ist, schadhafte Federgelenke, nämlich die Hängebleche mit den an ihnen befestigten Teilen, durch neue zu ersetzen.
Mit 33 ist ein U-Eisen bezeichnet, das unter Zwischenlage eines Flacheisenstückes 34 mit seinen Enden an den beiden in einer Flucht liegenden Hauptträgerteilen 1 (in Abb. 3 nicht dargestellt) befestigt ist, um diese miteinander derart zu verbinden, daß ihre Beweglichkeit, welche durch ihre Aufhängung an den Lamellen 11 gewährleistet ist, nicht wesentlich beeinträchtigt wird, weil diese liegenden U-Eisen 33 in lotrechter Richtung nur ein geringes Widerstandsmoment haben, wobei aber die erforderliche Steifheit der Verbindung der Hauptträgerteile in der Querrichtung gesichert wird. Die äußeren Hängebleche 11 gehen durch Durchbrechungen dieser U-Eisen 33 hindurch.
Abb. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Federgelenke, wobei anstatt der zwei Querträger 5, 6 der ersten Ausführungsform zwei Paare von Querträgern 16, 17 auf die Lagerplatten 18 aufgesetzt sind und jede der beiden in einer Längsebene liegenden Hängebleche 19, 20 durch den Zwischenraum eines der Trägerpaare 16,17 hindurchgeht und mittels an ihrem oberen Ende befestigter Trägerstücke 2i, 22 auf den oberen Flanschen der Träger 16 und 17 abgestützt ist. Im übrigen kann die Konstruktion die gleiche sein wie die vorhin geschilderte.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 7 sind wieder nur zwei Querträger 25 in größerem
Abstand voneinander auf der Lagerplatte 26 befestigt, und die beiden Hängebleche 27, 28, die in einer Längsebene liegen, sind unter Zwischenschaltung eines Flacheisens 29 in geringem Abstand voneinander in den die beiden Querträger 25 überbrückenden Trägerstücken 30 befestigt. Am unteren Ende jedes Hängeblechs ist als Auflager für die Unterstützungsträger 31 ein U- oder Winkeleisenstück 32 befestigt. Das die beiden Lamellen 2.J, 28 voneinander entfernt haltende Flacheisen 29 läßt die erforderliche Beweglichkeit der Lamellen zu. Der Abstand der Hauptträger 25 voneinander ist so groß, daß ein
Herausziehen der Hängebleche, ohne daß die Trägerstücke 32 abgenommen werden müßten, möglich ist.
Anstatt einfacher Hängebleche können selbstverständlich auch Blechpakete verwendet werden. Die konstruktive Ausbildung der an den oberen und unteren Enden der Hängebleche anzubringenden Abstützeinrichtungen kann in mannigfacher Weise abgeändert werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Drehscheibe mit unterteilten Hauptträgern, deren aneinanderstoßende innere Enden von lotrechten, als Blattgelenke ausgebildeten, im wesentlichen Zugkräfte übertragenden Hängeblechen getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängebleche (11) zusammen mit den oberen Auflagern (7, 8, 9) und unteren Stützkörpern (13, 14) an den Lösestellen (36) leicht auswechselbar befestigt sind, ohne dabei die Halteschrauben (35) durch die Drehscheibenbelastung zu beanspruchen.
  2. 2. Drehscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Auflagerkörper (7, 8) der Hängebleche (11) auf zwei parallelen Querträgern (5, 6) aufgelegt sind, zwischen denen die Hängebleche (11) hindurchgehen.
  3. 3. Drehscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei zu beiden Seiten eines Hauptträgerteiles (1) in einer Ouerebene angeordnete Hängebleche (11) vermittels ihrer unteren Auflager (12, 13) gemeinschaftlich zwei das Auflager für einen Hauptträgerteil (1) bildende Stützorgane (14) tragen.
  4. 4. Drehscheibe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei in einer Längsebene der Drehscheibe angeordnete, zu einem der beiden aneinanderstoßenden Hauptträgerteile (1) gehörende Hängebleche (11) an einem gemeinschaftlichen, oberen Auflagerkörper (7, 8, 9, 10) befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG67759D 1925-07-21 1926-07-18 Drehscheibe mit unterteilten Haupttraegern Expired DE465693C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT255877X 1925-07-21

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DE465693C true DE465693C (de) 1928-09-25

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ID=3670210

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG67759D Expired DE465693C (de) 1925-07-21 1926-07-18 Drehscheibe mit unterteilten Haupttraegern

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BE (1) BE337144A (de)
DE (1) DE465693C (de)
FR (1) FR621435A (de)
GB (1) GB255877A (de)

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FR621435A (fr) 1927-05-11
BE337144A (de)
GB255877A (en) 1926-10-14

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