DE465626C - Verfahren zum Richten von Blechtafeln - Google Patents

Verfahren zum Richten von Blechtafeln

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DE465626C
DE465626C DEU9229D DEU0009229D DE465626C DE 465626 C DE465626 C DE 465626C DE U9229 D DEU9229 D DE U9229D DE U0009229 D DEU0009229 D DE U0009229D DE 465626 C DE465626 C DE 465626C
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DE
Germany
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sheet metal
sheet
clamping
straightening sheet
straightening
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DEU9229D
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MAX UNOLD SEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D25/00Working sheet metal of limited length by stretching, e.g. for straightening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Um die aus dem Walzwerk kommenden, stets etwas verbogenen und in sich verschieden dicken Blechtafeln auszurichten, ist mehrfach vorgeschlagen worden, die Tafelenden zwischen Klemmbacken einzuspannen und letztere dann bis zum Überschreiten der Streckgrenze des Bleches auseinanderzubewegen.
Diese Einrichtungen sind aber zur Erfüllung des ihnen zugedachten Zweckes vollkommen ungenügend, denn die Klemmbacken vermögen das Blech nur an den in ihrem Bereich liegenden dickeren Blechstellen festzuhalten, nicht an den dazwischenliegenden dünneren Stellen. Deshalb erfahren nur die dicken Stellen eine wirksame Streckung, während die dünnen Stellen sich der Streckung entziehen, d. h. ihre Fasern mehr oder weniger ungestreckt einfach der Streckbewegung Folge geben und die hinter ihnen liegenden Fasern nachrücken lassen. Dadurch können natürlich im Blech noch viel ungleichmäßigere Spammumgen entstehen, als vorher vorlagen. Von einem wirklichen Blechrichten durch Ausrecken des Bleches bis zu einem Grade, welcher für alle seine Querschnittsteile ein sicheres und möglichst gleich starkes Überschreiten der Streckgrenze bedeutet, kann bei den bekannten Verfahren nicht gesprochen werden.
Im Gegensatz dazu wird beim Verfahren nach der Erfindung das Blech an seinen Enden zunächst winklig abgebogen und werden dann die Abbiegungen eingeklemmt und das Blech der Streckung unterworfen. Der dabei quer zu den Abbiegungen gerichtete Zug erstreckt sich über alle, d. h. dicke wie dünne Stellen des Abbiegungsquerschnittes, so daß das Blech nunmehr gleichmäßig gereckt wird und ihm die anhaftenden Spannungen durchaus genommen werden, das Blech also tatsächlich vollkommen geebnet aus der Maschine kommt. Gleichgültig ist es, ob man die Schmalseite oder die Längsseite der Tafeln einspannt. Verschieden kann auch die Einrichtung zum Einspannen sein. Sie kann aus zwei Paar schraubstockartig gestalteten Klemmbacken bestehen, welche zweckmäßig beide Schenkel der Abbiegungen einklemmen und durch Stellspindeln miteinander verbunden sind.
Die Zeichnung veranschaulicht die wesentlichen Teile einer zur Ausübung des Verfahrens geeigneten Streckmaschine in einer schaubildlichen Ansicht und einem vergrößerten Teilschnitt.
Danach wird das zu streckende Blech a an den Enden b rechtwinklig umgebogen und mit diesen Anbügen in entsprechende Nuten von Keilen c eingelegt, die auf Schrägflächen d zugehöriger Spannwangen f zu gleiten vermögen. Die in diesen Spannwangen zur Aufnahme der Keile vorzusehenden Aussparungen e sind dabei so groß bemessen, daß, wenn die Spannwangen auseinanderbewegt werden, die Keile sich vermittels der an die Anbüge anschließenden Blechenden an der Oberfläche der Aussparungen festklemmen.. Die Anbüge bzw. deren Festhalten in den Keilnuten bilden dabei den sicheren Widerstand gegen ein Durchrutschen des Bleches. Durch die Reibungsanlage des Werkstückes an der Unterfläche der Aussparungen allein wäre ein genügender Widerstand nicht gewährleistet, auch nicht bei einer Rauhung der genannten Fläche. Doch wirkt die Reibungsanlage, wie schon angedeutet, dahin, daß sie die Anbüge in den Keilnuten festhält, d. i. ihr Aufbiegen verhindert, zumal sie beim Anzug der Keile um so stärker wird, je stärker das Blech gestreckt wird. Der Reibungswiderstand und der innere Widerstand des Bleches gegen das Aufbiegen der Ränder wirken zur Festhaltung des Werkstückes zusammen. Das Festhalten der Anbüge gegen das Wiederaufbiegen kann auch in ,ganz anderer Weise als durch Verwendung von Keilen erfolgen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: go
    Verfahren zum Richten von Blechtafeln durch Einspannen der Tafelenden und Auseinanderbewegen der Einspannvorrichtung bis über die Streckgrenze der Blechfaser, dadurch gekennzeichnet, daß die Tafelenden vor dem Einspannen winklig abgebogen und die Abbiegungen eingespannt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEU9229D Verfahren zum Richten von Blechtafeln Expired DE465626C (de)

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