DE464703C - Registerschwellwerk fuer Orgeln oder aehnliche Instrumente - Google Patents

Registerschwellwerk fuer Orgeln oder aehnliche Instrumente

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DE464703C
DE464703C DEL69748D DEL0069748D DE464703C DE 464703 C DE464703 C DE 464703C DE L69748 D DEL69748 D DE L69748D DE L0069748 D DEL0069748 D DE L0069748D DE 464703 C DE464703 C DE 464703C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Registerschwellwerk für Orgeln oder ähnliche Instrumente 'Erfindungsgegenstand ist ein frei einstellbares Registerschwellwerk für Orgeln oder iilinliche Instrumente.
  • Fast jede Kirchen- oder Konzertorgel hat einen Registerschweller, eine Vorrichtung, welche mittels Fußrolle oder Tritt bedient wird und-derart wirkt, daß nach und nach alle Register in einer bestimmten Reihenfolge eingeschaltet und bei rückläufiger Bewegung wieder ausgeschaltet «-erden. Die Reihenfolge ist feststellend, was als Übelstand empfunden wird. Alle Versuche die Reihenfolge frei einstellbar zu gestalten, blieben unbefriedigend: entweder war eine Umstellung durch ein besonderes Werkzeug nötig, -was viel Zeit erforderte, oder aber die Einrichtung war unübersichtlich.
  • Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, indem jedes Register einen mit einer Grad- oder Zahleneinteilung versehenen Schiebeknopf, Handhebel, Drehknopf oder Di-elisclieib#- (in der Folge kurz mit »Knopf<, bezeichnet) erhält. Je nachdem, auf welche Marke der Knopf eingestellt ist, erklingt das betreffende Register früher oder später od:r auch gar nicht, «wenn der Knopf in Nullstellung verblieben ist. Durch Doppelhebel kann erreicht werden, daß das betreffende Register eine Strecke eingeschaltet, dann aus- und schließlich -wieder eingeschaltet wird. ZTm ein unbeabsichtigtes Verstellen der Knöpfe zu verhindern, können sie mit einer Feststellvorriclitttlig versehen -werden. Abb. z stellt eine Ausführungsform für einen elektrischen Antrieb des Schwellwerks nach dem Erfindungsgedanken dar, Abb. z ein, Seitenansicht im Ouerschnitt, Abb. 3 eine Rückansicht desselben. Abb. d. zeigt eine Anordnung von Mehrfachhebeln im gemeinsamen Schlitz, Abb. 5 eine Ausführungsform mit pneumatischer Arbeitsweise. Alle Abbildungen sind schematische Darstellungen. Stromführungen, mechanische Verbindungen sowie bekannte Teile, wie Tasten, Fußrolle, Tritte u. dgl., sind als unwesentlich nicht abgebildet.
  • In dem Registerbrett a, welches im Spielschrank selbst oder an anderer Stelle angebracht sein kann, befinden sich die Schlitze b, in welchen die Knöpfe c bewegt werden können. _x- sind Namenschilder für die Registerbezeichnung. Die Knöpfe c bewegen im Innern did Kontaktschienen d, welche mit dem Registermechanismus in Verbindung stehen, Die Kontakte e leiten den Strom weiter und sind mittels Federn f auf einer gemeinsamen Leiste g befestigt, welche in Schlitze h durch Fußrolle, Tritt o. dgl. auf und ab bewegt werden kann. Abb. i, 2, 3, .4 zeigen die Leiste g mit den Kontakten e in der höchsten, letzter Stufe, in welcher alle Register eingeschaltet sind, soweit sie aus der Nullstellung herausgebracht sind. Bei dein Zurückdrehen der Rolle wird die Leiste g angehoben, wodurch die Kontakte e nach und nach-- voll den Kontaktschienen d abgleiten und dadurch die Register abschalten. In der niedrigsten Stufe sind alle Kontakte unterbrochen.
  • Abb. i zeigt die Anordnung für sechs Register und ist eingestellt für die Reihenfolge: Gedeckt 8', Viola 8', Oktave q.', Prinzipal 8', Gedeckt d.'. Oboe bleibt stumm, weil in Nullstellung.
  • Abb. q. zeigt in dem gemeinsamen Schlitz b drei Knöpfe c, c', c". Knopf e trägt die Kontaktschiened, Knopf c' dagegen, eine darüberliegende Schiene d' aus Isoliermaterial; wieder darüber liegt eine Kontaktschiene d" mit demKnopf c". Je nachdem, ob der Kontakte eine Kontakt- oder Isolierschiene berührt, wird das betreffende Register ein- oder ausgeschaltet. Abb. q. zeigt eine Einstellung, bei welcher das Register in den Stufen i und 2 ein- und in den Stufen 3 bis 6 ausgeschaltet wird.
  • In Abb. 5 wird der Schieber i mit der Bohrung k durch die Fußrolle o. dgl. hin und her bewegt. Schieber i kommt mit dem Knopf c in Verbindung und ist auf Stufe 3 eingestellt. Der Schieber m käme reit dem Knopf c' der Doppelschaltung in Verbfindung und ist auf Stufe 5 eingestellt. Die Bohrungen der Gruppen i -bis 6 münden in den gemeinsamen Kanal n, welcher mittels Rohrleitunig mit der Registerpneumatik in Verbindung steht. Abb. 5 zeigt das Crescendo auf Stufe i vorgeschoben. Die Einstellung der Knöpfe c, c' ist derart, daß das, Register auf den Stufen 3 und q. ein- und auf den Stufen 5 bis 6 ausgeschaltet wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i Registerschwellwerk für Orgel oder ähnliche Instrumente, dadurch gekennzeichnet, . daß die Reihenfolge der auszuiäsenden Register durch Einstellorgane nach Grad- oder Zahleneinteilung willkürlich verändert werden kann.
  2. 2. Registerschwellwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Doppel- oder Mehrfachhebel die gleichen Register bei Weiterbewegung des Registerschwellhebels abwechselnd ein- und ausschaltbar sind.
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