DE46460C - Führungsmechanismus für den Stickrahmen an zum Sticken dienenden Nähmaschinen - Google Patents

Führungsmechanismus für den Stickrahmen an zum Sticken dienenden Nähmaschinen

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DE46460C
DE46460C DENDAT46460D DE46460DA DE46460C DE 46460 C DE46460 C DE 46460C DE NDAT46460 D DENDAT46460 D DE NDAT46460D DE 46460D A DE46460D A DE 46460DA DE 46460 C DE46460 C DE 46460C
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DE
Germany
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embroidery
pantograph
embroidery frame
guide mechanism
sewing machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46460D
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English (en)
Original Assignee
R. VOIGTLAENDER in Gohlis bei Leipzig
Publication of DE46460C publication Critical patent/DE46460C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B2: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. October 1887 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 bis 12 ein Führungsmechanismus für Stickrahmen, auch Stoffrahmen genannt, an Nähmaschinen in sechs etwas von einander abweichenden Constructionen gezeichnet, sowie zwei Vorrichtungen, mittelst welcher Stickrahmen von verschiedener Gröfse an diesem Mechanismus auswechselbar befestigt werden können.
Dieser Führungsmechanismus hat zum Zweck, mittelst Pantographen α den Stickrahmen ρ der zu stickenden Figur entsprechend unter der Nähmaschinennadel zu bewegen, und zwar indem der am Pantographen α befindliche Stift u geeignet auf der Vorlagezeichnung geführt wird.
Derselbe besteht, wie bei Fig. 1 und 2 zu sehen ist, in der Hauptsache aus der Combination des Pantographen α mit dem den Stickrahmen ρ tragenden Parallelogramm, welches gebildet wird von dem Theil d: dem Gelenkstück f, der Schiene s und dem mit s und d verbundenen Pantographentheil a, an welchem die auf Platte m drehbar angeordneten Lenker b und c und der ebenfalls auf Platte m drehbar angeordnete Schenkel des Pantographen α angreifen.
Die Platte m soll auf dem Nähmaschinentisch ο entweder durch Schraube k, wie gezeichnet, oder auf andere bekannte Weise befestigt werden.
Durch die Combination des Pantographen a mit dem vorbeschriebenen Parallelogramm folgt bei Bewegung des Pantographen α dem Stift u an demselben der Stickrahmen ρ in paralleler Richtung.
Bei Fig. 5 bis 9 sind von diesem Führungsmechanismus die übrigen Constructionen gezeichnet, in welchen derselbe zur Anwendung gelangen soll.
Die in Fig. 5, 7 und 8 dargestellten Constructionen unterscheiden sich von ersterer nur dadurch, dafs hierbei an den aus den Theilen s df und dem Pantographentheil α gebildeten Parallelogramm nur ein auf Platte m drehbar angeordneter Lenker c und der auf Platte in drehbar angeordnete Schenkel des Pantographen α angreift.
Bei der durch Fig. 6 dargestellten Construction wird das mit dem Pantographen combinirte Parallelogramm, welches die punktirten Linien daselbst andeuten, aus dem Theil d, dem Gelenkstück f, der Winkelschiene s, sowie aus dem sich auf d stützenden Pantographenschenkel α gebildet, und an denselben greifen der auf Platte m drehbar angeordnete Lenker c und der ebenfalls auf Platte m drehbar angeordnete Lenker a, welcher gleichzeitig als Gelenkstück dem Pantographen α dient, an.
Die in Fig. 9 dargestellte Construction ist dieselbe, wie die in Fig. 5, 7 und 8 gezeichnete, nur mit Ausnahme, dafs hierbei der Lenker c verlängert und der Theil d anstatt in der daselbst punktirt angedeuteten Lage an den Enden mit dem Lenker c und dem Pantographenschenkel a, welche beide auf Platte m drehbar angeordnet sind, verbunden ist.
Die so beschriebenen Constructionen von diesem Führungsmechanismus sollen nach Befinden auch so ausgeführt werden, dafs, wie beispielsweise in Fig. 7 dargestellt ist, sich die
Theile, mittelst welcher die Uebersetzung herbeigeführt wird, entsprechend verkürzen oder verlängern lassen durch Benutzung der besonders noch in die Theile gebohrten Löcher, zum Zwecke, mit einer Vorlage verschieden grofse Figuren sticken zu können.
Schliefslich zeigen die Fig. 3 und 4, sowie die Fig. 10 bis 12 noch zwei von einander verschiedene, bequem lösbare Befestigungen des Stickrahmens ρ an vorbeschriebenem Mechanismus, um nach einander Stickrahmen von verschiedener Gröfse mit dem Mechanismus verbinden zu können.
Die Befestigung des Stickrahmens/) an Schiene.? auf die in Fig. 3 und 4 dargestellte Weise besteht darin, dafs der Stickrahmen ρ mit dem Schlitz ν über die Schraube S1 zwischen den Ansatz derselben und der Schiene 5 geschoben, sowie mit der Oeffnung rY auf Stift r gehängt und entweder mittelst Schraube S1 , wie gezeichnet, auf Schiene s festgezogen oder mittelst Wirbel darauf festgelegt wird.
Bei der durch Fig. 10 bis 12 dargestellten Befestigung des Stickrahmens ρ an Schiene s ist die Schraube χ mit Konus versehen, und am Stickrahmen ρ befindet sich ein Winkel mit konischem Loch, welches dem Konus der Schraube χ entspricht.
In der Schiene s befindet sich ein Loch mit Gewinde für die Schraube x, welches zu dem konischen Loch des Winkels am Stickrahmen ρ so angeordnet ist, dafs, nachdem man den Winkel, wie in Fig. 10 gezeichnet, auf die Schiene s gelegt hat, beim Drehen der Schrauben in das Loch der Schiene s mittelst des Konus der Schraube χ die beiden, Schenkel des Winkels gegen die denselben gegenüberliegenden Flächen der Schiene s festgezogen werden.
An dem Führungsmechanismus, wie vorstehend beschrieben, sollen anstatt ein oder zwei Lenker auch mehrere angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung eines Pantographen mit einem einen Stoffrahmen tragenden Parallelogramm, welches vermittelst des mit einem Arm des letzteren fest verbundenen und einen Winkel bildenden Theiles d von einem oder mehreren Ausgleichungslenkern abc und dem Pantographen gestutzt und geführt wird, wobei die Ausgleichungslenker parallel dem Pantographenschenkel α eingestellt sind und dieselben mit der Pantographentheilung übereinstimmen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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