DE464584C - Zweitaktdieselmaschine mit Stufenkolben, dessen Ringstufe die Spuelstufe bilden hilft - Google Patents

Zweitaktdieselmaschine mit Stufenkolben, dessen Ringstufe die Spuelstufe bilden hilft

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DE464584C
DE464584C DEE32565D DEE0032565D DE464584C DE 464584 C DE464584 C DE 464584C DE E32565 D DEE32565 D DE E32565D DE E0032565 D DEE0032565 D DE E0032565D DE 464584 C DE464584 C DE 464584C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/23Two stroke engines
    • F02B2720/231Two stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Zweitaktdieselmaschine mit Stufenkolben, dessen Ringstufe die Spülstufe bilden hilft Zur Erzeugung von Spülluft bei Zweitaktdieselmaschinen werden meistens Kolbenluftpumpen verwendet, deren Steuerung durch selbsttätige Ventile oder Schieber erfolgt, welch letztere durch Exzenter oder unru.nde -Scheiben in Bewegung gesetzt werden. Diese Antriebsart ist aber kompliziert und Feuer, weshalb Schieber zu obigem Zweck weit seltener verwendet werden als selbsttätige Ventile. Diese besitzen aber den Nachteil, daß sie, durch schwache Federn belastet, eine beschränkte Lebensdauer aufweisen, bei Verwendung .stärkerer Federn aber dem Durchtritt der Luft einen allzu hohen 'Widerstand bieten, was eine Minderung des Lieferungsgrades der Luftpumpe und Erhöhung des Arbeitsaufwandes derselben zur Folge hat.
  • Die Erfindung verwendet zur Steuerung der Spülpumpe in bekannter Weise einen Schieber, nutzt aber zu dessen Antrieb in an sich für andere Zwecke ebenfalls bekannter Weise die Querbewegung der Treibstange aus. Dadurch werden die vorstehend geschilderten -Nachteile der Schiebersteuerung beseitigt, d. h. dieselbe so einfach, billig und betriebssicher gemacht, daß sie geeignet wird, die Steuerung durch selbsttätige Ventile mit ihren Nachteilen in wirtschaftlicher Weise zu ersetzen.
  • Außerdem wird der Arbeitskolben der Maschine als Stufenkolben ausgebildet, wobei dessen Ringstufe den Kolben der Spülpumpe bildet. Man erhält so eine sehr vereinfachte Konstruktion.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Maschine gemäß der Erfiri@dun g in Abb. i dargestellt. Abb. z und 3 veranschaulichen die verschiedenen Steuerstellungen des Schiebers.
  • Der Arbeitskolben a bildet in seinem unteren Teil b den Kolben der Spülpumpe. Ein Schieber c, der als Kolbenschieber ausgebildet ist, wird durch die Treibstange g angetrieben, mit der er durch eine Stange d, einen Hebel e und eine Stange f an einem geeigneten Punkt verbunden ist. Durch entsprechende Wahl dieses Punktes auf der Treibstange, des festen Drehpunkts des Hebels e, der Länge seiner Arme und der Stangen d und f kann die gewünschte Steuerwirkung erzielt werden, d. h. solche Zeitpunkte für das Öffnen und Schließen des Kanals lt, wie sie der Verlauf des Saugens, der Verdichtung und des Ausschubes erfordern. Das Saugen erfolgt durch die Leitung i, der Ausschub in den Behälter k, aus dem die Spülluft in sonst bekannter Weise durch den Kanal l in den Arbeitszylinder gelangt.
  • Abb. 2 zeigt den Steuerschieber in der Lage, die er während des größten Teils des Saughubes des Spülkolbens b einnimmt; die Luft wird aus der Leitung i angesaugt. Die Wirkung des Schiebers beim Ausschub, d. h. während ,eines Teils der Aufwärtsbewegung des Spülpumpenkolbens b, ist in Abb. 3 dargestellt; die Luft wird durch den Kanal h in den Behälter k gedrückt.
  • Die Konstruktion nach dieser Erfindung bietet den weiteren Vorteil, daß die Schiebersteuerung in an sich bekannter Weise zur Steuerung der Anlaßluft verwendet werden kann, wodurch eine weitere Vereinfachung der Maschine erzielt wird. Zu diesem Zweck wird die Leitung i mit einem Wechselventilm oder mit einem Dreiweghahn versehen, so daß sie nach Belieben :durch die Mündung, it mit der Außenluft :oder durch die Leitung, o mit dem Anlaßlüftbehälter p verbunden werden kann. In letzterem Fall gelangt Anlaßluft durch den Steuerschieber c bei dessen Stellung nach Abb.2 in den Spülpumpenzylinder und setzt :die Maschine in Bewegung; bei Stellung nach Abb.3 erfolgt Auspuff und Aussch:ub der Anlaßluft in den Behälter k, worauf dieselbe beim nächsten Abwärtshub des Arbeitskolbens a den Arbeitszylindex als Spülluft durchströmt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Zweitaktdieselmaschine mit Stufenkolben, dessen Ringstufe die Spülstufe bilden hilft, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülpumpe durch einen Kolbenschieber gesteuert wird, dessen. Antrieb von der Treibstange des Stufenkolbens abgeleitet wird.
  2. 2. Zweitaktdieselmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Steuerschieber der Spülpumpe auch die Anlaßluft gesteuert wird.
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