DE464346C - Elektrische Fernanzeigevorrichtung von Fluessigkeitsstaenden mit ununterbrochenen, von Schwankungen in der Spannung und Frequenz des zur Verwendung kommenden Stroms unabhaengigen Angaben - Google Patents

Elektrische Fernanzeigevorrichtung von Fluessigkeitsstaenden mit ununterbrochenen, von Schwankungen in der Spannung und Frequenz des zur Verwendung kommenden Stroms unabhaengigen Angaben

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DE464346C
DE464346C DEA49006D DEA0049006D DE464346C DE 464346 C DE464346 C DE 464346C DE A49006 D DEA49006 D DE A49006D DE A0049006 D DEA0049006 D DE A0049006D DE 464346 C DE464346 C DE 464346C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/30Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
    • G01F23/64Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats of the free float type without mechanical transmission elements
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Description

  • Elektrische Fernanzeigevorrichtung von Flüssigkeitsständen mit ununterbrochenen, von Schwankungen in der Spannung und Frequenz des zur Verwendung kommenden Stroms unabhängigen Angaben Die Erfindung betrifft eine Fernanzeigevorrichtung, das ist eine Vorrichtung, durch welche der Stand einer Flüssigkeit in einem Behälter in weiter Entfernung angezeigt werden kann.
  • Diese elektrisch betriebene Vorrichtung auf der Geberstelle besteht im wesentlichen aus einem Metallring, der mit einem in die Flüssigkeit eintauchenden Schwimmer verbunden ist und sich längs einer Schicht von elektrischen Transformatoren bewegen kann, deren Primärwicklungen durch einen Wechselstrom oder einen unterbrochenen Gleichstrom gespeist werden, während die Sekundärwicklungen mit einer passenden elektromagnetischen Empfängervorrichtung verbunden sind.
  • Entsprechend dem Stand der Flüssigkeit in dem Behälter nimmt der Schwimmer und somit der Metallring eine zur Transformatorenschicht bestimmte Stellung ein; das Vorhandensein des Metallringes im magnetischen Stromkreis einiger dieser Transformatoren ändert deren Betriebsbedingungen und beeinflußt die Angaben der elektromagnetischen Empfängervorrichtung. Der Metallring bildet nämlich einen geschlossenen elektrischen Stromkreis von geringem Widerstand, worin induzierte Ströme entstehen.
  • Die elektromagnetische Empfängervorrichtung besteht aus im Stern geschalteten zweipoligen Teilen in gleicher Anzahl wie die Transformatoren des Standzeigers; der Mittelpunkt des Sternes wird von einer beweglichen Armatur eingenommen, die mit einem sich vor einem Zifferblatt bewegenden Zeiger versehen ist; endlich ist jeder zweipolige Teil mit einer Wicklung versehen, die von dem in der Sekundärwicklung des einen derTransformatoren des Standzeigers induzierten Strom durchflossen wird.
  • Eine Ausführungsform einer Fernstandzeigervorrichtung gemäß der Erfindung ist beispielsweise in den Zeichnungen dargestellt, und zwar ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch die eigentliche Eichvorrichtung, Abb. 2 eine Außenansicht derselben, Abb. 3 eine Draufsicht von "unten und Abb. q. eine Draufsicht von oben, Abb. 5 eine Draufsicht der elektromagnetischen Empfängervorrichtung, von unten gesehen, Abb. 6 ein Ouerschnitt derselben, - Abb. 7 ein Schnitt durch den elektromagnetischen Teil dieser Vorrichtung, Abb. 8 ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. 7, Abb.9 ein Schnitt durch die bewegliche Armatur nach der Linie IX-IX der Abb. 7, Abb. io ein Ausführungsbeispiel eines periodischen Unterbrechers für Gleichstrom und Abb. i i ein Schaltungsschema der durch eine Gleichstromquelle .gespeisten Fernanzeigevorrichtung für Flüssigkeitsstände.
  • Betrachtet man zunächst Abb. i, so sieht man bei 12 ein aus Weicheisen bestehendes Rohr, das unten durch einen ebenfalls aus Weicheisen bestehenden Boden 13 verschlossen ist, in welchem Löcher 14 vorgesehen sind. Am oberen Teil des Rohres 12 sind weitere Löcher 15 vorgesehen.
  • über diesem Rohr i2 liegt eine Platte 5o aus Weicheisen, über welcher eine Schraubenkappe 16 angeordnet ist, die am oberen Teil des zu messenden Behälters angebracht werden kann, während das Rohr i2 in die Flüssigkeit eintaucht.
  • Das Rohr i2, der Boden 13 und die Platte 5o bilden ein magnetisches System von geringer Reduktanz.
  • Die Flüssigkeit kann durch die Löcher 14 und 15 in das Innere des Rohres 12 eindringen, jedoch werden plötzliche Änderungen des Flüssigkeitsstandes durch diese Löcher abgeschwächt.
  • Erfindungsgemäß enthält dasRohr 12 einen Schwimmer 17, der sich in dem Rohr frei bewegen kann und einen zylinderförmigen Ring 18 aus gut leitendem Metall, wie z. B. Aluminium, trägt.
  • Dieser Ring umgibt ein zweites mit dem Rohr 12 konzentrisches Rohr i9, das jedoch dicht und aus weder magnetischem noch elektrisch leitendem Material ausgeführt ist.
  • Innerhalb des Rohres i9 sind Transformatoren 2o mit geradlinigen und senkrechten Magnetkernen 21 übereilnandergelragert. Diese Kerne 21 stützen sich gegeneinander unter Zwischenlage von Trennkö;rpiern 22 aus Isoliermaterial ab.
  • Die gegenseitigen Enden der Primär- und Sekundärwicklungen dieser Transformatoren werden einzeln zu Stiften 23 geführt, die außerhalb der Kappe 16 vorgesehen sind.
  • Diese Stifte 23 sind zur Aufnahme von Verbindungsklemmen für die zum Betrieb der Vorrichtung nötigen elektrischen Leitungen bestimmt.
  • Abb. i i ist ein. Schaltungsschema und zeigt die elektrischen Verbindungen einer Flüssigkeitsstandfernanzeigevorrichtung wie die oben beschriebe.
  • Auf dieser Abb. i i erkennt man bei 2 i die übereinandergelagerten Kerne der Transformatoren 2o, deren Primärwicklungen 24 in einem Stromkreis hintereinandergeschaltet sind, welcher Leiter 25, 26, eine Gleichstromquelle 27, einen Handausschalter 28 und die bewegliche Lamelle 29 eines periodischen Unterbrechers enthält, der aus einem durch die Stromquelle 27 gespeisten. Elektromagneten 3o und :einer zur Verhütung der Funkenbildung vorgesehiiernen Vorrichtung 3 i besteht.
  • Die Sekundärwicklungen 32 der Transformatoren 2o sind einerseits durch eine Leitung 33 miteinander und andererseits durch Leiter 34 einzeln mit Wicklungen 35 verbunden, die auf in Stern geschalteten zweipoligen Teilen wie 36 sitzen. Die andere Klemme jeder Wicklung 35 ist mit dem Leiter 33 verbunden.
  • Im Mittelpunkt dieses Sternes ist eine xnit einem Zeiger 38 versehene bewegliche Armatur 37 angeordnet.
  • Die zweipoligen Teile 36 und die Armatur 37 sind die wesentlichen Bestandteile der elektromagnetischen Empfängervorrichtung, von welcher eine Ausführungsform in den Abb. 5 bis 9 dargestellt ist.
  • In Abb. 7 erkennt man die Wicklungen 35, welche die entsprechenden U-förmig ausgebildeten zweipoligen Teile 36 umgeben.
  • Die Wicklungen 35 und die zweipoligen Teile 36 sind in einem Gehäuse 39 angeordnet und mit Klemmen wie 40 (Abb. 5 und 6) gegenseitig verbunden, an welche die Leitungen 34 angeschlossen sind.
  • In Abb. 7 erkennt man ebenfalls bei 37 die bewegliche Armatur, die um Drehzapfen 41 und 42 schwingen kann und den Zeiger 3$ trägt.
  • Ein Zifferblatt 43 ist am oberen Teil des Gehäuses 39 vorgesehen und durch eine Scheibe 44 geschützt; so können die Zeigerausschläge leicht beobachtet werden.
  • In Abb. io, die eine Ausführungsform des periodischen Unterbrechers zeigt, erkennt man bei 29 und 3o die in Abb. il schematisch dargestellten Teile.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Flüssigkeitsstandfernanzeigevorrichtung ist folgende.
  • Nimmt man an, daß der Schalter 28 geschlossen ist, so tritt durch das Schließen des Stnomkneisias 27, 28, 29, 30, 27 der peiiodische Unterbrecher 29, 30 in Tätigkeit und ruft in dem Stromkreis 27, 25, 24, 26,:z9, 28, 27 der Primärwicklungen 24 der Transformatoren 2o periodische Stromunterbrechungen hervor, die in den Sekundärwicklungen 32 Ströme induzieren, welche von den Wicklungen 35 aufgenommen werden.
  • Wäre der Ring 18 nicht vorhanden, so würden die magnetischen Zustände der zweipoliger Teile 36 unterleinender identisch sein, und die bewegliche Armatur 37 würde keine bestimmte Lage einnehmen.; da einige der Transformatoren 20 jedoch von dem leitenden Aluminiumring 18 umgeben sind, so ändern sich die in den entsprechenden Sekundärwicklungen 32 induzierten Ströme, und die Armatur 37 stellt sich in die Gegend ein, wo die Stärke des magnetischen Feldes am größten ist.
  • Es ist leiht ersichtlich, daß, wenn man den Aluminiumring 18 der Transformatoren 20 verstellt, die Armatur 37 und der Zeiger 38 sich entsprechend den Bewegungen des Ringes 18 einstellen. Man kann demnach, entsprechend der Stellung des Zeigers 38 auf dem Zifferblatt 43, die Lage des Ringes 18 und somit den Stand der Flüssigkeit bestimmen, in welche der diesen Ring tragende Schwimmer 17 eintaucht.
  • Es ist somit ein leichtes, das Zifferblatt 43 in Raumeinheiten einzuteilen und so die in dem Behälter. an welchem die Vorrichtung angebracht ist, enthaltene Flüssigkeitsmenge zu bestimmen.
  • Da die Leitungen 33, 34 beliebig lang genommen werden können, so können die Angaben der elektrischen Meßv orrichtung mit Hilfe eines einfachen elektrischen Kabels auf weite Entfernungen übertragen werden.
  • Es liegt auf der Hand, daß, wenn man über eine Wechselstromquelle verfügt, der periodische Unterbrecher 29, 30 wegfallen kann. In diesem Fall genügt es, die Klemmen dieser Stromquelle mit den Punkten A und B der Leitungen 33, 3.4 zu verbinden.
  • Die geradlinigen Abmessungen des Ringes 18 und der Transformatoren 2o, der Abstand zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Transformatoren, die Abmessungen der Armatur 37 und der zweipoligenTeile 36 werden so gewählt, daß das Verhältnis zwischen den Bewegungen des Ringas 18 längs der Transformatoren und den Ausschlägen des Zeigers 38 konstant bleibt.
  • Die zweipoligen Teile 36 werden so angeordnet, daß deren magnetische Felder sich bündig zusammenschließen, um ein geschlossenes Feld zu bilden, an welchem entlang sich die Armatur 37 bewegen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Fernanzeigevorrichtung von Flüssigkeitsständen mit ununterbrochenen, von Schwankungen in der Spannung und Frequenz des zur Verwendung kommenden Stroms unabhängigen Angaben, dadurch gekennzeichnet, daß der von einem Schwimmer bewegte Gegenstand aus einem festen, nichtmagnetischen Metallring (18) gebildet wird, und daß der elektrische Stromkreis aus mehreren aufeinandergeschichtetenTransformatoren (2o) mit je zwei Wicklungen (2,4, 32) besteht, um welche der bew egliche Ring (18) angeordnet ist und deren Sekundärwicklungen (32) ständig mit der Empfängervorrichtung (35 bis 38) verbunden sind.
  2. 2. Elektrische Fernanzeigevorrichtung nach Anspruch i mit einer Empfangsvorrichtung, deren Angaben ununterbrochen von Schwankungen in der Spannung und Frequenz des bei den Transformatoren verwendeten Stromes unabhängig sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängervorrichtung (35 bis 38) ebenso viele zweipolige Teile (36) enthält, als die Geberstelle Transformatoren (2o) besitzt, und daß jede auf einem der zweipoligen Teile (36) angeordnete Wicklung (35-). ständig mit einer der Sekundärwicklungen (32) der Transformatoren (20) durch parallel geschaltete Leitungen (33, 34) unmittelbar verbunden ist.
DEA49006D 1926-07-21 1926-10-19 Elektrische Fernanzeigevorrichtung von Fluessigkeitsstaenden mit ununterbrochenen, von Schwankungen in der Spannung und Frequenz des zur Verwendung kommenden Stroms unabhaengigen Angaben Expired DE464346C (de)

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DE (1) DE464346C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2544012A (en) * 1944-12-11 1951-03-06 Liquidometer Corp Indicating and control device
DE1103189B (de) * 1959-07-25 1961-03-23 Westinghouse Electric Corp Stellungsanzeigegeraet fuer ihren linearen Bahnen bewegte Koerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2544012A (en) * 1944-12-11 1951-03-06 Liquidometer Corp Indicating and control device
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