DE463247C - Acetylenerzeuger nach dem Verdraengungssystem - Google Patents

Acetylenerzeuger nach dem Verdraengungssystem

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DE463247C
DE463247C DEG65848D DEG0065848D DE463247C DE 463247 C DE463247 C DE 463247C DE G65848 D DEG65848 D DE G65848D DE G0065848 D DEG0065848 D DE G0065848D DE 463247 C DE463247 C DE 463247C
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gas
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displacement system
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AUGUSTE FRANCOIS GIRARDIN
CHARLES MARCEL FERRON
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AUGUSTE FRANCOIS GIRARDIN
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Acetylenerzeuger nach dem Verdrängungssystem Die Erfindung betrifft einen Acetylenerzeuger nach dem Verdrängungssystem, bei welchem die Erzeugung des Gases durch auf zwei Wasserspiegel ausgeübten Druck geregelt wird.
  • Die Regelung der Gaserzeugung war bei den bisher bekannten derartigen Vorrichtungen leicht Störungen unterworfen; die Gasregelung war entweder von anderen Behältern abhängig, oder es wurden verschiedene mit Carbid gefüllte Behälter in den Wasserbereich gebracht, in dem selbsttätig Wasser aus einem anderen Behälter beim Sinken des Gasdruckes zugelassen wurde. Die Vertneidung der Nachentwicklung von Acetylen war dabei bei der letzteren. Vorrichtung schwierig.
  • Der Erfindung gemäß wird nun über den L'arbidkorb des aus zwei miteinander komtnttnizierenden, zum Teil mit Wasser gefüllten Behältern bestehenden Entwicklers eine (locke angeordnet, die sich mit der durch den Gasdruck hervorgerufenen Änderung ,des Wasserspiegels in dem den Carbidkorb enthaltenden Behälter hebt und senkt. Hierdurch wird eine doppelte Regelung erreicht, (la gleichzeitig beim Fallen des Wasserspiegels die Glocke sich über den Carbidkorb legt und so das Wasser zusätzlich von dem selben verdrängt und fernhält. Ferner wird ein Steigen des Wasserspiegels durch Erschütterungen vermieden, indem die Glocke bei Erschütterungen auftretende Schwingungen des bereits gesunkenen Wasserspiegels dämpft und dadurch eine Benetzung des Carbidkorbes verhindert.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. i stellt den Gaserzeuger und die Gasglocke im Schnitt dar.
  • Abb. 2 zeigt das in der Gasglocke befindliche Ventil, das den Gaseinlaß regelt, im Schnitt.
  • Der Gaserzeuger weist einen Behälter mit zwei Abteilungen d und e auf, die übereinanderliegen und vermittels einer Leitung c untereinander kommunizieren. n. stellt eine auf der Trennwand aufsitzende Glocke dar, die durch einen Deckel 17 abgeschlossen ist und in welche die das erzeugte Gas abführende Leitung 16 mündet.
  • In oder Glocke i2 ist ein Korb f, der das Carbid aufnimmt, angeordnet, derart, daß er auf einem Rost g aufruht. Dieser Korb ist von einer beweglichen Glocke h abgedeckt, die bei l einen Handgriff erhält. In .ihrem unteren Teil ist die Glocke k mit Durchbrechungen in. versehen.
  • Das im Behälter d enthaltene Wasser strömt durch die Leitung c in den Behälter e, der Wasserspiegel steigt in dem Raum e und greift das im Korb f enthaltene Carbid an. Die bewegliche Glocke k hebt sich. Das Wasser kann demnach steigen und das Carbid angreifen. Stößt der Handgriff L gegen den Deckel 17, so steigt der Gasdruck im Raum r, wodurch ein größerer Druck auf das Carbid ausgeübt wird. Das anhaftende Wasser dringt in die Zwischenräume und trägt zur wirksamen Benetzung und Vergasung des Carbids bei.
  • Das im Überschuß vorhandene Gas strömt durch die Öffnungen in. in die feste Glocke ia, nachdem es zuvor entsprechend gewaschen, abgekühlt und von Wasserdämpfen befreit wurde.
  • In dem Maße, wie das Wasser die Glocke habt, greift es, wie gesagt, das Carbid an und -löst Kalkpartikelchen ab, die zu Boden des Wasserbehälters fallen. Daher wird ein Verschlammen des Carbids mit Kalk verhütet. Im Falle einer plötzlichen Steigerung des Gasbedarfes kann also die Gasentwicklung in großen Mengen erfolgen. Sperrt man den in der Gasableitung vorgesehenen Hahn 16 ab, so hat der im Raum l vorhandene Überdruck, der auf den Spiegel in der Kammer e wirkt, eine Zurückdrängung der Flüssigkeit in den oberen Teil d durch die Leitung c zur Folge; die bewegliche Glocke 1z fällt und deckt !das Carbid ab, so daß die Gasentwicklung selbsttätig unterbunden ist.
  • Wenn dagegen das Innere der Vorrichtung sich leert, so wird durch den auf das Wasser in d wirkenden atmosphärischen Druck der 'Wasserspiegel in e wieder gehoben, und die Zersetzung des Carbddsbeginnt wieder.
  • Der Raum l ist an die Gasglocke C durch eine Leitung 2o angeschlossen, die einerseits zum Hahn 16 und andererseits entlang des Außenbehälters C führt und denselben nahe seinem Boden durchsetzt, worauf sie in ein Gehäuse 21 mündet (Abb. 2), in welchem ein Ventil 22 sitzt, das durch eine Feder 23 in die Absperrstellung gebracht wird.
  • Auf einer Stütze 24 ist bei 25 ein Hebel 26. angelenkt, der bei 27 mit einer Abbiegung versehen ist, welche gegen den Boden der Glocke C sich abstützt. Öffnet man den Hahn 28, so streicht das im Raum L des Entwicklers enthaltene Gas in die Glocke C, und der Spiegel steigt im Raum e infolge des auf die Wassersäule in d ausgeübten Druckes so lange, bis es den Idas Carbid enthaltenden Korb f erreicht. Da nun dieser mit Wasser in Berührung- gelangt, so stellt sich die Gasentwicklung ein, wobei sich das Gas in der Glocke k aufspeichert; nun wird diese angehoben, bis das Gas durch die Öffnungen in entweichen kann, so daß: das Gas gewaschen, gekühlt und von Unreinigkeiten befreit wird, bevor es in den Behälter e gelangt.
  • In den Behälter e reicht ferner ein Rohr 29" welches ohne Zwischenschaltung eines Ventils in die Glocke C reicht und mit einer Waschhaube 30 versehen ist. Dieses Rohr führt das Gas in den Raum C ab, wenn bei geschlossenem Ventil 16 der Gasdruck in dem Behälter n erheblich steigt, indem durch den Gasdruck das Wasser aus dem Behälter e in den Behälter d durch das Rohr c :gedrängt wird und dadurch die Mündung des Rohres 29, welches gewöhnlich von dem Wasser bedeckt wird, freigegeben wird.
  • Das in der Glocke sich aufspeichernde Gas bzw. die Glocke mit ihrem Ventil hält .einten konstanten Wasserspiegel im Entwickler aufrecht und sichert einen stets gleichen Druck.

Claims (1)

  1. PATrENTANSPRUCH: Acetylenerzeuger nach dem Verdrängungssystem, bei welchem die Erzeugung des Gases durch auf zwei Wasserspiegel ausgeübten Druck geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Entwicklungsbehälter (e) eine im -Entwicklungswasser schwimmende, über den Carbidkorb (g) gestülpte Glocke (k) enthält, die bei Gasdruckänderungen mit dem Heben und Senken des Wasserspiegels den Carbidkorb entsprechend dem Gasdruck überdeckt.
DEG65848D 1924-12-11 1925-11-28 Acetylenerzeuger nach dem Verdraengungssystem Expired DE463247C (de)

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FR463247X 1924-12-11

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DEG65848D Expired DE463247C (de) 1924-12-11 1925-11-28 Acetylenerzeuger nach dem Verdraengungssystem

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