DE463100C - Balgartige, von aussen belastete Steuermembran fuer Ventile - Google Patents

Balgartige, von aussen belastete Steuermembran fuer Ventile

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DE463100C
DE463100C DEH106251D DEH0106251D DE463100C DE 463100 C DE463100 C DE 463100C DE H106251 D DEH106251 D DE H106251D DE H0106251 D DEH0106251 D DE H0106251D DE 463100 C DE463100 C DE 463100C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/0616Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow
    • G05D16/0619Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a bellow acting directly on the obturator

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Ventilen mit außen belasteter Steuermembran nach Patent 446831. Die in diesem Patent beschriebene Steuermembran umfaßt eine Anzahl voneinander unabhängiger, biegsamer, kreisförmiger Scheiben, die derart übereinander angebracht sind, daß sie eine hohle Säule bilden, deren einzelne Scheiben an ihrem äußeren oder inneren Rand miteinander in Eingriff stehen. Die Säule wird an einem Ende durch eine Deckelscheibe mit einem inneren Kanal abgeschlossen, der mit dem Innern der Säule in Verbindung steht. Mit Teilen, welche die Scheiben seitlich führen und den die Scheiben in der Längsrichtung zusammenhaltenden Teilen als Träger dienen, und mit losen Teilen, die das andere Ende der Säule abschließen, bildet die Deckelscheibe ein Ganzes.
Gemäß der Erfindung ist für die Scheiben keine ständige Führung vorgesehen, sondern es wird ein loses Führungsglied vorübergehend angewandt, damit die Scheiben sich beim Zusammensetzen nicht seitlich verschieben, und weggenommen, sobald den Scheiben die ständige Anfangsspannung erteilt ist.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι und 2 ist je ein Längsschnitt durch ein Ausführunigsbeispiel.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist das Ventilgehäuse 12 mit einem Einlaß 23 versehen, durch welchen Brennstoff unter Druck zutritt. Das Gehäuse 12 ist an einem Ende durch einen Stöpsel abgeschlossen, und dieser ist von einem Brennstoff auslaß 14 durchsetzt, der seinerseits an seinem oberen Ende einen Ventilsitz 15 und an seinem unteren Ende eine Brennstoffdüse 16 bildet. Auf dem Ventilsitz 15 ruht zentral ein Plat-' tenventil 19, auf dessen oberer Fläche eine kreisförmige Aussparung 20 vorgesehen ist. Auf dem Plattenventil 19 ruhen eine Anzahl kreisförmiger, biegsamer Scheiben 5, die derartig übereinander angeordnet sind, daß sie eine Säule mit einer zentralen durchgehenden Öffnung vom Durchmesser der auf der oberen Seite des Plattenventils 19 befindlichen Aussparung 20 bilden.
Die Scheiben sind zwischen der Ventilplatte 19 und dem Gewindedeckel 24 des Ge-
häuses unter einem gewissen Druck eingespannt. Der Deckel 24 hat einen axialen Durchlaß 25, dessen Durchmesser gleich demjenigen der Öffnungen in den Scheiben 5 ist. Tn diesen Durchlaß 25 und die Öffnungen der Scheiben 5 paßt ein Bolzen 27 derart, daß sein unteres Ende in der Aussparung 20 der Ventilplatte 19 ruht. An seinem oberen Ende 28 hat der Bolzen 27 einen Kopf 28 mit einer Handhabe beliebiger Form, z.B. einem Hanjd-" griff 29. An der unteren Seite des Kopfes 28 ist ein Schlüsselvorsprung 30 vorgesehen, der in einen entsprechenden Schlitz auf der oberen Seite des Deckels 24 eingreift. Um die vorhin beschriebene Vorrichtung zusammenzusetzen, werden die Teile 24 und 5 auf den Bolzen 27 aufgeschoben, während der Bolzen mit dem Kopf 28 nach abwärts gehalten wird. Darauf wird das Plattenventil 19 auf das Ende des Bolzens gelegt, so daß der Bolzen in die Aussparung 20 eingreift. Darauf wird das Ventilgehäuse über die auf solche Weise zusammengehaltenen Teile ge-• stülpt und der Deckel 24 mit Hilfe des BoI-zens 27 und dessen Vorsprung 30, mit dem der Deckel in Eingriff steht, in das Gehäuse eingeschraubt. Durch diese Anordnung kann der Deckel nur in das Gehäuse 12 eingeschraubt werden, wenn die Teile 19, 5 und 24 in ihrer Lage zueinander durch den Bolzen 27 gesichert sind, und diese Lage wird während des ganzen Einschrauben aufrechterhalten. Durch Anziehen des Gewindedeckels mit Hilfe des Bolzens 27 kann den Scheiben 5 eine gewünschte Anfangsspannung gegeben werden. Alsdann kann der Bolzen 27 weggenommen werden, falls besagte Anfangsspannung und der vom Brennstoff ausgeübte Druck die Scheiben genügend zusammenpressen, daß sie sich nicht seitlich gegeneinander verschieben können. Der Durchlaß' 25 im Deckel 24, der zeitweilig den Bolzen 27 aufnimmt, wird nach dessen Wegnahme eine Verbindung zwischen der atmosphärischen Luft und den Hohlräumen herstellen, die die Scheiben 5 miteinander und1 mit dem Plattenventil 19 umschließen.
Abb. 2 zeigt eine andere Ausbildung der in Abb. 1 dargestellten Vorrichtung, durch welche das Zusammensetzen erleichtert wird. Bei dieser Ausfüihrungsform trägt der Deckel 24 eine auf ihn aufgeschraubte Hülse 31; diese hat an ihrem unteren Ende einen einwärts gerichteten Flansch 32, der die Ventilplatte 19 und die darauf ruhenden Scheiben 5 unterstützt. Der Bolzen 27 und seine Handhabe sinid ähnlich denen in Abb. 1; auch wird der Bolzen hier dazu benutzt, den Deckel 24 in das Ventilgehäuse 12 einzuschrauben. Bei dieser Ausführungsform können die Teile 19, 5 und 24 leichter zusammengesetzt und der Bolzen leichter mit ihnen in Eingriff gebracht werden, zu dem Zweck, daß sie sich nicht beim Einsetzen in das Gehäuse 12 und beim Niederschrauben des Deckels seitlich verschieben. Das Niederschrauben erfolgt in derselben Weise, wie bei Abb. 1 beschrieben.
Während in Abb. 1 und 2 die biegsamen Scheiben abwechselnd an ihrem äußeren und an ihrem inneren Rand aneinander anliegend gezeichnet sind, können sie auch ausschließlich an ihrem inneren oder äußeren Rand sich berühren.
Es ist hervorzuheben, daß man die Erfindung natürlich, wenn sie auch hier in An-Wendung auf ein Flüssigkeitsventil dargestellt und beschrieben ist, ebensogut für viele andere Zwecke nutzbar machen kann, ohne von ihrem Prinzip abzuweichen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Balg-artige, von außen belastete Steuermembran für Ventile o. dgl. nach Patent 446 831, dadurch gekennzeichnet, daß der die Scheiben durchdringende Führungsbolzen einen von dem eingeschraubten oberen Deckel unabhängigen Teil bildet und durch diesen nach außen hindurchgeführt ist, so daß er nach erfolgtem Einschrauben des Deckels und dadurch bewirktem Zusammenpressen der Scheiben nach außen herausgezogen werden kann.
2. Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der über den eingeschraubten Deckel hinausragende Teil des Führungsbolzens als Schlüssel zum Auf- und Niederschrauben des Deckels ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbolzen einen Schlüsselvorsprung, der in einen entsprechenden Schlitz des eingeschraubten Deckels eingreift, und einen Handgriff zum Umdrehen des Bolzens besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH106251D 1925-04-21 1926-04-22 Balgartige, von aussen belastete Steuermembran fuer Ventile Expired DE463100C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB463100X 1925-04-21

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DE463100C true DE463100C (de) 1928-07-23

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ID=10440725

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DEH106251D Expired DE463100C (de) 1925-04-21 1926-04-22 Balgartige, von aussen belastete Steuermembran fuer Ventile

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