DE4630C - Neuerungen an Expansions-Dampfmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Expansions-Dampfmaschinen

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DE4630C
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DE
Germany
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slide
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steam
valve body
cylinder
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/02Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves
    • F01L15/04Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve
    • F01L15/06Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve of Meyer or Rider type, i.e. in which the expansion is varied at the expansion valve itself

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

und zu Ende des Hubes
3 · 22,5
6,7s kg,
die absolute Füllung des Cylinders also
6,75
= 45" = O'15·
Patent-Anspruch:
Die vorstehend beschriebene und gezeichnete Construction zur Expansion des Dampfes im Schieberkasten und demnächst im Cylinder.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. PATENTSCHRIFT
    BAUER in FLENSBURG. Neuerungen an Expansions-Dampfmaschinen.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1878 ab.
    Der Dampf tritt durch die beiden Röhren L und die Kanäle d in den Schieberkasten und von hier durch die Kanäle / und e in den Cylinder, aus welchem er, nachdem er seine Arbeit verrichtet hat, durch die Kanäle e und ο und durch das Rohr R in den Condensator oder in die freie Atmosphäre gelangt.
    Sieht man zunächst von den Enden a des Grundschiebers (aufserhalb der Linien g g) ab, so bildet der durch Excenter bewegte Grundschieber b mit den ebenfalls durch Excenter bewegten Rückenschiebern c die bekannte Meier'sehe Steuerung. Das Diagramm für diese beiden Schieber sei das in der Zeichnung mit Fig. 5 bezeichnete. In diesem giebt der Kreis α die Entfernungen der Grundschiebermitte von der Schieberspiegelmitte, der Kreis β die Entfernungen der Rückenschiebermitte von der Grundschiebermitte; der Bogen e giebt die äufsere Deckung an, und demnach der schraffirte Theil des Kreises « die Eröffnungen des Kanales e durch den Grundschieber b. Im Kreise β sind die Eröffnungen der Kanäle / durch die Rückenschieber schraffirt.
    Angenommen, man wollte mit diesen beiden Schiebern eine Cylinderfüllung von 0,3 erreichen, so hätte man im Diagramm den Strahl zu ziehen, in welchem die Kurbel steht, wenn der Kolben einen Weg von 0,3 seines Hubes zurückgelegt hat, hätte dann die Entfernung M der beiden Schieberkanten λ: und X1 auf dem Strahl abzumessen und danach die Rückenschieber einzustellen.
    Nimmt man noch die Enden α des Grundschiebers hinzu, so müssen diese, weil sie an dem Grundschieber fest sind, auch die Bewegung desselben theilen, und ihre Bewegung ist daher ebenfalls durch den Kreis α im Diagramm Fig. 5 gekennzeichnet. In der Mittelstellung des Grundschiebers sind die Kanäle d, durch die der Dampf aus dem Kessel in den Schieberkasten tritt, offen; sie schliefsen sich, wenn der Grundschieber um die Entfernung N, Fig. 6, der Kanten y und y\ aus seiner Mittelstellung entfernt ist, und dies geschieht auf dem Strahl 2. Entfernt sich der Grundschieber noch weiter aus seiner Mittelstellung, so bleiben die Kanäle d geschlossen, und öffnen sich erst wieder bei der Kurbelstellung 4. Die Eröffnungen der Kanäle d sind in dem Diagramm Fig. 6 schraffirt.
    Die Bewegung der Schieber, wie sie sich aus dem aus Fig. 5 und Fig. 6 zusammengesetzten Schieberdiagramm Fig. 7 ergiebt, zeigt, dafs auf den Strahlen 1 und 1', also in den todten Punkten, die Kanäle d und e geöffnet sind, der Dampf also frei in den Cylinder treten kann; auf dem Strahle 2, also kurz nach dem Beginn des Hubes, schliefsen sich die Kanäle d, so dafs kein Dampf mehr aus dem Kessel in den Schieberkasten gelangen kann, die Kanäle e. hingegen öffnen sich noch weiter, so dafs der Dampf aus dem Schieberkasten in den Cylinder hinein expandirt, bis auf dem Strahle 3/, 0 der Rückenschieber die Kanäle / schliefst, und darauf nur noch der Dampf im Cylinder expandirt. Verfolgt man die Bewegung der Schieber weiter, so findet man, dafs auf dem Strahle 4 der Kanal d sich wieder öffnet und der Dampf wieder in den Schieberkasten eintreten kann; dafs ferner auf dem Strahl 5 der Rückenschieber den Kanal / öffnet und auf dem Strahle 6 die Kanäle / und e in Communication treten, der Kolben also Gegendampf bekommt, und der Hub auf dem Strahle 1' von neuem beginnen kann.
    Es sei das Volumen des Cylinders 10, das des Schieberkastens 3; der in den Schieberkasten eingetretene Dampf habe eine absolute Spannung von 45 kg; dann ist beim Abschlufs des Cylinders durch den Rückenschieber der Druck in diesem und im Schieberkasten
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