DE462278C - Luftfuehrung in Atmungsvorrichtungen - Google Patents

Luftfuehrung in Atmungsvorrichtungen

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DE462278C
DE462278C DED52574D DED0052574D DE462278C DE 462278 C DE462278 C DE 462278C DE D52574 D DED52574 D DE D52574D DE D0052574 D DED0052574 D DE D0052574D DE 462278 C DE462278 C DE 462278C
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DED52574D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Luftführung in Atmungsvorrichtungen Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Luftführung in Atmungsvorrichtungen, wobei unter »Luft« auch Gase oder Gasgemische und unter »Atmungsvorrichtungen« sowohl mit Gasschutztiltern oder mit Luftreinigungspatronen und Sauerstoffzusatz arbeitende Atmungsgeräte als auch Narkosegeräte und ähnliche Geräte zu verstehen sind.
  • Das Neue besteht darin, daß in die von der Luft nur in einer Richtung durchströmten Leitungen (Schläuche, Rohre o. dgl. j an oder nahe der Stelle, an der sie in die von der Luft wechselweise in zwei oder mehr Richtungen durchstrichenen Luftwege münden oder von diesen abzweigen, die Wirbelbildung verhindernde, durchlöcherte oder poröse Einlagen eingebaut sind. Die Einlagen bestehen aus Drahtsieben, Geweben irgendwelcher Art oder Schichten von Korkstein, Glaskugeln o. dgl., die so angeordnet sind, daß der Gesamtquerschnitt ihrer Luftdurchlässe dein Mindestquerschnitt der betreffenden Leitung entspricht, so daß ohne Erhöhung des gewünschtenMindestwiderstandes lediglich eine Zerteilung des Luftstromes in einzelne Teilströme entsteht. Die hiermit verbundenen Vorteile sollen an Hand der Zeichnung erläutert werden, die eine der vielen Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung zeigt.
  • Die Abbildung stellt ein Gasschutzfiltergerät dar, dessen Gasschutzpatrone i über ein Einatinungsv entil 2 und einen Schlauch 3 mit einer Atmungsmaske 4. verbunden ist, wobei in der Nähe der Anschlußstelle des Schlauches 3 an die Maske 4. ein Ausatmungsventil 5 vorgesehen ist.
  • Das Bestreben bei Atmungsvorrichtungen geht dahin, zur Verminderung der Residualluft diejenigen Luftwege, die von der Luft wechselweise in beiden Richtungen durchstrichen werden, so kurz wie möglich zu halten, um die in diesen Wegen bei der Ausatmung zurückbleibende Kohlensäure nicht wieder bei der Einatmung in die Lunge zttrückgelangen zu lassen. Man pflegt daher nach Möglichkeit diejenige Stelle, wo sich die beiden Wege für die Aus- und Einatmungsluft trennen. möglichst dicht an den Mund heranzulegen. Dieses Erfordernis ist bei der Ausführungsforen insofern berücksichtigt, als das Ausatmungsventil ; dicht am Munde liegt und der Einatmungsschlauch 3 sich gleichfalls dicht am Munde von dem das Ausatmungsventil5 tragenden Krümmer abzweigt. Man nahm bisher an, daß sich an diesen Zweigstellen rlie Ein- und Ausatmungsluftströme scharf trennen, und daß nur infolge des höheren Druckes bei der Ausatmung etwas Ausatmungsluft in den Einatmungsschlauch und infolge niedrigeren Druckes bei der Einahnung etwas Ausatmungsluft aus dein Ausatmungsschlauch zur Einatmung gelangen könnte, und daß die jeweils übertretenden Luftmengen nur einige Kubikzentimeter ausmachen. Dies ist aber nur teilweise richtig, nämlich nur solange die einmündenden oder abzweigenden Luftleitungen verhältnismäßig geringe lichte Weite besitzen. Da aber neuerdings das Bestreben dahin geht, die Luftleitungen soweit wie möglich zu machen, um den Gesamtwiderstand des Gerätes herabzusetzen, findet, wie eingehende Versuche erwiesen haben, eine derartig scharfe Trennung der Luftströme an der Zweigstelle nicht statt. Es entstehen vielmehr Wirbelungen, so daß tatsächlich beträchtliche Mengen Ausatmungsluft mit jedem Atemzug in den Einatmungsschlauch gelangen und bei der folgenden Einatmung dann wieder mit eingeatmet werden. Da diese Luftmenge Kohlensäure enthält, bedeutet ihre Einatmung verlorene Lungenmuskelarbeit. Es war z. B. bei der Anordnung nach der Abbildung in dem Atmungsschlauch 3 Koh- lensäure noch etwa io bis 12 cm unterhalb des Awsatmungsventils 5 nachweisbar.
  • Erfindungsgemäß soll diese falsche Führung der Atmungsluft dadurch vermieden werden, daß eine Wirbelbilclung an derjenigen Stelle verhindert wird, an der von der Luft nur in einer Richtung durchströmte Leitungen von Luftwegen abzweigen, die von der Luft wechselweise in zwei oder mehr Richtungen durchstrichen werden. Dies geschieht dadurch, daß z. B. an der Einmündungsstelle des Atmungsschlauches 3 in dem das Ausatrnungsventil tragenden Krümmer eine Kammer 13 vorgesehen wird, die mit Einlagen 14 in Gestalt von Drahtsieben oder Geweben irgendwelcher Art oder von Schichten aus Korkstein, Glaskugeln o. dgl. versehen wird. Die Kammer 13 muß in ihrer Größe dabei derart mit der Maschenweite, der Korngröße oder der Menge der luftdurchlässigen Einlagen in Einklang gebracht werden, daß der Gesamtquerschnitt der Durchlässe in diesen Einlagen dem angestrebten Mindestwiderstand des Einatmungsschlauches 3 je Längeneinheit entspricht. Der Erfolg ist ein überraschender. Hinter den Einlagen 14 ist dann in dem Atmungsschlauch 3 keine Kohlensäure mehr nachweisbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftführung in Atmungsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß in die von der Luft nur in einer Richtung durchströmten Leitungen (Schläuche, Rohre 3 o.. dgl.) an oder nahe der Stelle, an der sie in die von der Luft wechselweise in zwei Richtungen durchstrichenen Luftwege münden oder von diesen abzweigen, die Wirbelbildung verhindernde, durchlöcherte, poröse Einlagen (1q.) eingebaut sind.
  2. 2. Luftführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durchlöcherten oder porösen, aus Drahtsieben, Geweben oder Schichten von Korkstein, Glaskugeln o. dgl. bestehenden und in einer Kammer (13) untergebrachten Einlagen (14) so bemessen sind, daß der Gesamtquerschnitt ihrerLuftdurchlässegleich dem Mindestquerschnitt der zugehörigen Luftleitung ist.
  3. 3. Luftführung nach Anspruch i und 2 in Anwendung auf Atmungsvorrichtungen, bei denen in den ein Ausatmungsventil tragenden Teil der Maske oder des Mundstückes ein Einatmungsschlauch mündet, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Einlagen (1q.) versehene Kammer (13) an der Einmündungsstelle des Einatmungsschlauches liegt. d.. Luftführung nach Anspruch i und 2 in Anwendung auf Atmungsvorrichtungen, bei denen an einer Maske oder einem Mundstück ein Einatmungs- und ein Ausatmungsschlauch angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Schläuche an seiner Anschlußstelle (13) an das Mundstück oder die Maske mit je einer eine Einlage (14) enthaltenden Kammer (i3) versehen ist. °
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