DE46194C - Doppelsteuerung für zweikammerige Dampfwasserheber (Pulsometer) - Google Patents

Doppelsteuerung für zweikammerige Dampfwasserheber (Pulsometer)

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DE46194C
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Germany
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valve
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steam water
chamber
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46194D
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Original Assignee
M. NEUHAUS in Berlin, Alt Moabit 104
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 59: Pumpen.
Die Erfindung besteht darin, dafs ein bei einkammerigen Dampfwasserhebern bekanntes Dampfsteuerventil (Patent No. 20294 und das erloschene Patent No. 34051) an einem zwei- oder mehrkammerigen Dampfwasserheber (Pulsometer) mit einem bekannten, abwechselnd nach zwei Seiten abschliefsenden Dampfsteuerventil (Kugel bezw. Zunge oder dergleichen) verbunden wird, durch welche Combination eine bessere Ausnutzung des Dampfes bewirkt wird.
Die Fig. 1 und 2 bezw. 3 und 4 zeigen die Erfindung in zwei Ausführungen.
Nimmt man an, in der linken Kammer d, Fig. ι, beginne eben die Condensation, so theilt sich das Vacuum dem Ventilkopfinnern h mit, was einen sofortigen Schlufs des Ventils F gegen das Dampfrohr b infolge des über dem Ventil herrschenden Unterdruckes zur Folge hat. Gleichzeitig rollt die Ventilkugel c nach links. Nun gleicht sich der Druck im Ventilinnern F und im Ventilkopfinnern h und im Dampfrohr b, andererseits durch die engen Oeffhungen g g1 aus, bis der Druck im Dampfrohr überwiegt und das Ventil F öffnet. Es tritt nun Dampf in die rechte Pulsometerkammer e und verdrängt daraus das Wasser, bis sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
Durch die Weite der Oeffnungen g g1 hat man es also in der Hand, das Spiel des Ventils F und damit die Dauer der Saugperiode zu regeln. Während der Druckausgleichung innerhalb und aufserhalb des Ventils F findet also allein ein Ansaugen des Pulsometers statt, und wenn dies beendet bezw. die ganze linke Kammer gefüllt ist, hat sich bei richtiger Weite der Oeffnungen g gl der Druck über und unter dem Ventil F ausgeglichen; dieses öffnet sich und der Dampf drückt die rechte Kammer leer.
Aehnlich ist der Vorgang bei Fig.' 3 und 4. Bei Fig. 3 ist die linke Kammer d eben leergedrückt; infolge des Vacuums unter dem Ventil F und des Atmosphärendruckes durch die Oeffnungen i über dem Ventil F hat sich letzteres geschlossen und die Kugel rollt nach links. Hat dieselbe die linke Stellung eingenommen, so saugt die linke Kammer d an. Inzwischen dringt durch i und die Oeffnung gl Luft von aufsen unter das Ventil F, bis bei fast vollendetem Druckausgleich der Dampf auf der äufseren Ringfläche von F das Uebergewicht erhält und Ventil F hebt. Dann drückt der Dampf die rechte Kammer leer, nach deren Entleerung sich das beschriebene Spiel wiederholt.
Durch Verengen oder Erweitern der Oeffnungen i vermittelst der Schraube k von aufsen hat man es also auch hier in der Hand, die Saugperiode beliebig zu verlängern und zu verkürzen.
Man erreicht durch beide Constructionen den wesentlichen Vortheil, dafs bei ruhigem Gang eine vollständige Füllung der Kammern stattfindet, was bei vergröfserter Förderleistung einen geringeren Verschleifs der Wasser- und auch der Dampfventile zur Folge hat.
In Fig. 5 hat das Ventil F der Fig. 1 und 2 einen oberen Zapfen Z, welcher eine bessere Vertheilung des Dampfes um das Ventil herum bezweckt und gleichzeitig den Stofs desselben auf das Ventil vermindert.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An zwei- oder mehrkammerigen Dampfwasserhebern (Pulsometern) mit einem die
    Kammerhälse abwechselnd schliefsenden und
    öffnenden Dampfsteuerventil die Anordnung
    eines ferneren den Hauptdampfzulafs b
    schliefsenden und öffnenden Dampfventils F,
    welches entweder die durch Patent No. 20294
    geschützte Einrichtung hat (Fig. 1 und 2) oder aus einem hohlen Differentialkolben (F) mit Oeffnung gl und den Oeffnungen i am Ventilgehäuse besteht (Fig. 3 und 4). Bei Dampfwasserhebern (Pulsometern) der unter 1. gekennzeichneten Art die Anordnung eines Ventils (F, Fig. 5) mit dem oberen Ansatz (I) zu dem beschriebenen Zweck.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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